Frage von PTC101, 325

Was ist die beste Entscheidung, die ich in folgender Situation treffen kann?

Ich brauche einen guten Rat, bevor ich psychologische Hilfe in Anspruch nehmen werde und hoffe hier auf Hilfe zu stoßen. Bitte erspart euch jegliche Verurteilung bzw. blöden Kommentare.

Ich habe vor ca. zwei Monaten eine Frau kennen gelernt, mit der alles soweit gut lief. Wir haben uns super verstanden und hatten keinerlei Probleme miteinander. Vor ca. drei Wochen, war ich mit Freunden auf Junggesellenabschied und nachdem ich zurückkam, war Sie aufeinmal sehr abweisend. Ich dachte mir, das Sie einfach keine Lust mehr auf mich hat und hatte ein sehr klärendes Gespräch mit ihr, in der Sie mir mehr oder weniger vermittelt hat, das Sie sich das anders vorgestellt hat. Einige Tage sind vergangen und SIe schrieb mir plötzlich, das Sie ein schlechtes Gewissen wegen dem Telefonat hätte und sich gerne persönlich bei mir entschuldigen möchte. Ich hab ihr gesagt, das ich mir das alles überlegen werde und mich dann evtl. melden würde. Nachdem ich aufgelegt habe, kam nach 15 Minuten ein erneuter Anruf, in der Sie mir unter Tränen gebeichtet hat, das Sie schwanger ist und mich braucht. Ich hab direkt ein Taubheitsgefühl bekommen und hab ihr gesagt das ich mich direkt auf dem Weg zu ihr mache. Ich wollte nie mit ihr ohne Gummi schlafen, aber Sie saß sich einfach auf mich drauf und sagte, das ich ihr "Vertrauen" kann, da ihr Zyklus es erlauben würde. Selbst ihr Arzt sagte, das es biologisch eigentlich nicht möglich sein kann, das Sie schwanger geworden ist. Nachdem ich dann bei ihr war und Sie mir die ganze Situation erklärt hat, und bereits einen Abtreibungstermin bestätigt bekommen hatte, vergingen wieder einige Tage. Naja dann hatte Sie ein gespräch mit ihrer Familie, die ihr nachdem ihr erstmal erzählt wurde, das Sie sich damit ihr komplettes Leben versaut, sie dann im nachhinein doch für Sie da wären und Sie sich im nachhinein gegen die Abtreibung entschieden hat. Ich habe ihre Entscheidung respektiert, da Sie sich ihrer Sache sicher ist und Sie eine sehr gute Mutter ist. Das Problem ist aber, das meine Eltern nichts davon wissen und aufgrund dessen, das ich zwischen zwei Gesellschaften aufgewachsen bin, richtig bammel davor habe, meiner Familie davon zu erzählen. Ich bin auch nicht bereit für ein Kind und will auch keins um ehrlich zu sein. Ich hatte im nachhinein noch ein Gespräch mit der Frau und Sie sagte das Sie das respektiert und was Sie mir anbieten kann ist das Sie keinen einzigen Cent von mir haben will, was aber auch heißt, das Sie jeglichen Kontakt zu mir unterbinden wird, da Sie harmonie für ihre Kinder will. Das Problem ist das ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Zerbreche ich irgendwann dadran zu wissen das da jemand ist, der mein Fleisch und Blut ist, den ich aber nie kennengelernt habe? Wie erkläre ich das meinen Moslemischen konservativen Eltern, für die das ein No-Go ist? Wie kriege ich das finanziell auf die Reihe, wenn ich doch dafür belangt werde? Es scheint als ob jeder Weg eine Sackgasse wäre. Ich hoffe auf einen Rat!!!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von armabergesund, 92

Klappe halten und das Thema in der Familie überhaupt nicht ansprechen.

Für die Familie hattest Du eine kurze Beziehung mit einer Frau, die jetzt wieder beendet ist, basta...

Mach Dir keine Gedanken, was später einmal werden könnte, das spielt für Dich jetzt überhaupt keine Rolle.

Jetzt musst Du mit der Situation fertig werden.

Die Situation, dass die Frau Ihr Kind allein gross zieht, angibt, dass der Vater unbekannt ist, ist für alle Beteiligten grad die bessere Lösung.

Solltet Ihr Euch später einmal wieder treffen, weil Du Deine Meinung geändert hast, kannst Du das nicht ändern, aber Du wirst daran bestimmt nicht zerbrechen.

Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und wenn Du einmal älter wirst, begehst du noch viele Wege, die dich ans Ziel führen...

Du hast keinen Fehler begangen und musst dafür auch nicht Deinen Kopf hinhalten.

Du kannst auch nicht Entscheidungen treffen, das Leben der Frau betreffend.

Sie muss Ihr eigenes Leben leben, ohne Dich.

Kommentar von PTC101 ,

Ich hab gerade echt tränen in den Augen, wenn ich deine Worte lese, weil ich dauernd denke, das ich mein eigenes Leben versaut habe, das Leben der Frau und das meiner Familie. Es ist einfach extrem hart momentan für mich und ich habe das Gefühl, das der innerliche Druck mich komplett zerreißt. Ich weiß einfach nicht wie ich damit am besten klar kommen soll. Es bringt mir auch nichts da mit jedem zweiten drüber zu sprechen, weil ich am Ende vom Tag, alleine damit schlafen gehe.

Kommentar von armabergesund ,

Alter, was bist Du Denn für ein Wohlstandskind....

Denk mal an die Flüchtlinge, die Ihr Leben riskieren und auch verlieren, oder all die Behinderten, egal ob geistig oder körperlich.. da bist Du gerade zu königlich aufgestellt. Deine Ex bekommt  ein Kind, schön für Sie. Du bist der Erzeuger, sonst nix.. Was gibt es da rumzuheulen. Freu Dich für Sie. Dein Leben geht weiter. Du warst lediglich Samenspender, auch wenn Du das Jetzt ganz anders siehst.

Selbstmitleid ist vollkommen unangebracht. Aber wat red ich auf nen störrischen Esel ein...

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Dein Weg wäre die andere Lösung. Ich habe zuerst auch gedacht, schreib ich mal, dass der Kontaktabbruch das beste ist. Aber ich glaube, der junge Mann denkt anders. Die Gewissheit, dass sein Kind unterwegs ist und er es niemals kennen wird, wenn er deinen Weg bestreitet, widerstrebt ihm aber offenbar mehr, als sich allen Problemen zu stellen. Deshalb ist dein Weg für ihn wahrscheinlich nicht mit seinem Gewissen vereinbar. Dein Weg wäre die Kopfentscheidung, aber in einem solcheb Fall, in dem es um Verantwortung für mindestens zwei andere Menschen geht, sollte er besser seinem Herzen folgen, wie ich finde.

Kommentar von armabergesund ,

blödsinn, er kann nur für sich entscheiden, nicht für seine Ex und auch nicht für das Ungeborene. er muss sich nur damit abfinden, dass es so ist.

Kommentar von troublemaker200 ,

Was ist das fürn Schwachsinn? Denkt Ihr auch mal an das Kind oder nbur an Euren Glauben und Euer Ansehen?

Kommentar von PTC101 ,

Whoa Whoa Whoa!!!...ganz ruhig Leute. Natürlich denke ich auch an das Kind und sehe mich selbst nicht nur als Samenspender. Ich kann kein Kind haben, weil ich einfach noch ganz altmodisch ne Familie haben möchte, wo Mutter und Vater aktiv vorhanden sind. Ich muss mein Kind um mich herum haben, was Sie mir auch angedeutet hat, das es nicht eintreffen wird. Sie sagte mir das ich es zwei mal sehen kann...was soll das denn bitte? Dann käme ich nicht mit dem Gedanken klar, das dort ein anderer Mann im Haushalt rumrennt und versucht mein Kind zu erziehen. Dann wären da meine Eltern die mich wahrscheinlich komplett verstoßen würden und dafür ist mir das alles einfach zu heikel. Ich wüsste nicht wie Sie reagieren und ich fühl mich selbst auch nicht bereit dafür. Ich sehe das alles einfach nur sehr altmodisch, was ich mir aber auch nicht ausreden lasse. Ich könnte dem Kind (zumindest im Moment) kein guter Vater sein...

Kommentar von Turbomann ,

@ PTC101

Alles jetzt noch weiter hier rumeiern, bringt weder dir, noch der werdenden Mutter, noch sonst jemand was.

Tut mir leid, ich dachte immer deine Einstellung könnte doch noch etwas positiver sein.

Ich kann kein Kind haben, weil ich einfach noch ganz altmodisch ne Familie haben möchte, wo Mutter und Vater aktiv vorhanden sind.

Dann muss ich dir knallhart sagen: du hättest dich nicht auf sie einlassen dürfen,  da hast du nicht vorher nachgedacht, was wäre hinterher, wenn was schiefgeht.

Du kannst kein Kind haben, ohne eine Familie zu sein?

Ich muss mein Kind um mich herum haben, was Sie mir auch angedeutet hat, das es nicht eintreffen wird. Sie sagte mir das ich es zwei mal sehen kann...was soll das denn bitte?

Das wird nicht sie entscheiden und wenn sie dich als Vater angibt und nicht "unbekannt", dann regeln die Besuchszeiten andere Stellen. Sie wäre dumm, wenn sie als Vater unbekannt angeben würde, wenn du der Vater bist, nur um dir vieles wegen deiner Familie zu ersparen.

Als Kerl muss man den Mumm haben, zu Dingen zu stehen

Man kann einen Vater nicht nur als Alimentezahler benutzen und ihm dann nur bestimmte Zeiten erlauben, wo du dein Kind sehen könntest.

Dann käme ich nicht mit dem Gedanken klar, das dort ein anderer Mann im Haushalt rumrennt und versucht mein
Kind zu erziehen.

Ha, ehrlich jetzt, denkst du dass SIE dann alleine leben muss nur weil du nicht weist , wie du dich entscheiden musst?

Dann erzieht eben irgendein neuer Mann in dem Leben von ihr das Kind mit, das passiert in vielen Patchwork - Familien.

Dann wären da meine Eltern die mich wahrscheinlich komplett verstoßen würden und dafür ist mir das alles einfach zu heikel.

Dieser Satz zeigt doch ganz klar, dass du deine Entscheidung schon längst getroffen hast.

Es war dir aber nicht zu heikel, mit ihr ohne Kondome zu schlafen und da hat die kulturelle Einstellung keine Rolle gespielt. Aber auch nur so lange, bis alles glatt geht.

Ich wüsste nicht wie Sie reagieren und ich fühl mich selbst auch nicht bereit dafür.

Das nehme ich dir nicht ab, es sind deine Eltern und du bist in der Tradition aufgewachsen, du bist kein kleines Kind mehr.

Wie alt müsstest du denn werden, um überhaupt für eine Entscheidung in deinem Leben bereit zu sein?

Kommentar von PTC101 ,

Ich drücke mich hier nicht vor einer Entscheidung...sondern suche nach Hilfe um die Entscheidung leichter treffen zu können, die für alle Parteien am besten ist. Natürlich muss Sie nicht alleine leben. Aber hier geht es im Endeffekt ja auch nicht einzig und allein um ihr Leben. Ich respektiere ihre Entscheidung, das Sie das Kind im nachhinein nicht abtreiben wollte, allerdings muss ich das nicht akzeptieren, da es meiner Meinung nach auch mein Leben betrifft, weshalb ich da auch hätte noch ein Wörtchen drüber zu entscheiden. Stattdessen war Sie meiner Meinung nach nicht in der Lage, das sachlich zu entscheiden a la pro und contra, sondern hat das einzig und allein als Segen gesehen. Ist ja schön und gut, allerdings muss ich auch ein bisschen an mein Leben denken. Harte Worte, allerdings fang ich jetzt auch nicht an, einfach alles zu akzeptieren, weil es für irgendwen das beste wäre, sondern will ich den Weg, der für alle am besten wäre.

Kommentar von Deamonia ,

Die Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung darf sogar einzig und allein Gefühlsmäßig, und nicht durch "Pro und Contra" bestimmt sein!

Wenn jemand das Kind eigentlich will, es aber aus "sachlichen" Gründen Abtreibt, wird man das immer (zumindest ein wenig) bereuen! 

Bei mir war sofort klar, das ich keine Kinder will, und ich habe keine Sekunde gezögert, aber sobald man ernsthaft zögert, ob Abtreiben das richtige ist, sollte man es sein lassen!

Außerdem lässt die Frau dir ja sogar die Wahl - Unterhalt und Kontakt oder kein Unterhalt und kein Kontakt, sie kommt dir also extrem entgegen! 

Kommentar von mathilda10 ,

Hallo lieber PTC

wie kann der Weg aussehen, der für alle am besten wäre?

Ich hab’ das Gefühl du stehst grade an einem Punkt in deinem Leben, entscheiden zu müssen, ob du weiterhin „jedem“ alles recht
machen willst, oder einmal dir selbst treu bleibst und (d)einen eigenen Weg wählst, wie er eben nur zu Dir passt.

Bisher hast du offenbar zwei Kulturen gelebt. Zuhause die muslimische und außerhalb eine andere... ? das stelle ich mir sehr, sehr anstrengend vor!

Wie geht’s dir heute? Die momentane Situation fordert dich absolut heraus und ich merke wie aufgewühlt und überfordert du bist. Kann man auch verstehen, es kam ja für dich alles ganz plötzlich und unerwartet. - Wie für „die Frau“ ja auch! - Weißt du wie es ihr wirklich geht? In welcher Woche ist sie jetzt? Was erwartest du eigentlich konkret von ihr?

Zwei Monate sind noch keine lange Zeit. Wie habt ihr euch kennengelernt? Was hat dich zu ihr hingezogen?

In der Frühschwangerschaft sind Frauen (durch die Flut an Hormonen) oft sehr durcheinander, verstehen die Welt und sich selbst nicht mehr und verhalten sich dementsprechend manchmal etwas irritierend.

Das wird ca. bis zur 16. Woche wieder besser. Gebt euch doch noch etwas Zeit und sprecht nochmal... das Kind kommt ja nicht schon morgen. ;-) Was meinst du?

Herzliche Grüße von Mathilda

Antwort
von Sonja66, 103

Das arbeitet in dir und das ist wohl auch gut so.
Vom Poppen kommen schon mal Kinder bei raus...., das ist auch natürlich und keine Katastrophe.
Vielleicht hast du nur angst davor, allem gerecht werden zu können, aber mit 27 bist du wirklich alt genug dafür, Verantwortung zu übernehmen.
Wenn du Schritt für Schritt ohne zu viel Druck dich allem näherst, so wird dir vieles von allem recht gut gelingen.
Das ist halt jetzt alles überraschend und ungeplant und so unglaublich neu für dich, dass du erst mal Panik schiebst, aber dann können ja doch allem Menschen Eltern sein, also wenn sie es nur einfach ein bisschen wollen, wenn sie sich etwas bemühen.
Vater sein besteht auch nicht nur aus Pflichten, sondern hat natürlich auch wunderschöne Seiten für dich auf Lager..... ;-)

Ich finde, dass sie ganz gut reagiert hat und echt nicht fies dir gegenüber ist. Das ist für eine Schwangere gar nicht mal so einfach, denn sie sucht eigentlich ja auch Halt, Geborgenheit und Sicherheit für sich und ihr Baby, was du ihr ja überhaupt nicht gibst. Also das möchte ich ihr schon hoch halten.
In der Schwangerschaft ändert sich so unglaublich viel bei der Frau, auch seelisch und hormonell...... Das ist auch für Frauen neu und schon mal beängstigend.

Gott, die Welt, dein Schicksal wollen das Kind, sonst käme es nicht.
Vielleicht kannst du ja doch mal noch deine Ängste überwinden, nicht gleich alles auf einmal sehen und das Kind auch wollen, auch JA dazu sagen.

Dann erzählst du eben deinen Eltern nichts davon. Und dann?
Auch davon wird die Welt nicht untergehen.
Weiter haben deine Eltern auch Verantwortung für alles zu übernehmen, sind es schließlich sie, die dich eben in zwei Welten aufwachsen ließen. Dafür kannst doch du nichts.
Und wenn sie ein Problem damit haben, dann ist es doch ihr Problem - oder? Eigentlich nicht wirklich deines! Auch Eltern müssen mal einsichtig sein und sich selbst bei der Nase packen.
Ich denke du solltest weniger Verantwortung für deine Eltern, und mal mehr für dein eigenes Baby übernehmen.
Meine Güte, du bist erwachsen und hast immer noch Angst vor der Reaktion deiner Eltern. Findest du nicht auch, dass es Zeit wird, dies mal endlich zu ändern? Das wäre doch auch für dich selbst ganz wunderbar, dich mal aus ihren Fängen zu lösen......

Dass sie Harmonie will und bereits jetzt schon sieht, dass dies mit deiner Einstellung wohl nicht gehen wird, finde ich echt gut von ihr. Ich denke, du hast einen wahren Schatz mit deiner Freundin und weißt dies noch gar nicht so recht zu schätzen.
Sie ist ehrlich und aufrichtig mit dir! Ist das nicht toll?
Kannst du so was auch geben? Oder willst du immer nur nehmen?

Gut, aber wenn es dir ums Geld geht, dann behalte doch dein Geld.
Ansonsten zählt natürlich: Wo ein Wille da ein Weg.
Geld ist doch nur ein vorgeschobenes vermeintliches Problem, aber doch kein wirkliches!
Wir leben hier in D und du / ihr bekommt super gute Unterstützung, da kann man, wenn man will, echt viel Gutes daraus machen.

Ein Baby braucht erst mal viele viele Monate Muttermilch, Windeln und paar Babyklamotten, wenn man es mal ganz kleinlich sehen will. Darüber hinaus natürlich viel Liebe, Wärme und Geborgenheit. Und dann kommt man wunderbar rein und lernt all den weiteren Umgang.

Es scheint als ob jeder Weg eine Sackgasse wäre.

Genau, es scheint nur so. Aber der Schein trügt!

Warum fehlt es dir so sehr an Mut, Vertrauen, Selbstsicherheit? Warum?
Und wann endlich entwickelst du die Bereitschaft zu mehr davon? Wann?
Was muss noch alles kommen, damit du aufwachst und endlich mal in die Puschen kommst?

Was willst du von einem Leben ohne Herausforderungen? Langeweile oder was? Nimm das alles doch an und werde aktiv, ja, für dein eigen Fleisch und Blut. Warum denn nicht? Nur wegen deiner Eltern? Die Elternzeit ist vorbei! Hallo??? Du bist erwachsen!!!!
Das ist doch eine billige Ausrede von dir, damit du nur ja keine Verantwortung übernehmen musst, nichts tun musst, was Mut erfordern könnte.
Deine Freundin und dein Kind müssen das ausbaden.
Die schaffen das auch ohne dich, klar, nur halt nicht so gut, dein Kind und deine Frau werden also immer etwas benachteiligter als andere sein.
Wenn es das ist, was du willst....
Und das alles nur wegen deiner Angst....?
Wenn du damit leben willst...

Natürlich spürst du, dass bei allem etwas nicht passt. Weil es so ist. Deine Einstellung zu allem passt nicht.
Und ich bin mir sicher, dass du das alles mal sehr bereuen wirst, alles, was du ihr und dem Ungeborenem ab jetzt verweigerst.

Standpauke Ende ;-))))
Hast hier super Antworten bekommen.
Also, mach das jetzt alles ordentlich. Ist echt das Beste, was dir passieren konnte..... echt jetzt!!!!!
Alles wird wohl ein grooooßer Befreiuungsschlag und eine super große Chance für dich, dich von vielem Belastendem (Eltern) zu befreien. Nutze das!

Kommentar von PTC101 ,

Es ist mehr ein gewissen Respekt, als Angst. Und es handelt sich hierbei auch nicht um meine Freundin, sondern um eine Frau, die ich erst zwei Monaten kenne. Wir haben keine Basis miteinander und werden Sie so wohl auch nicht haben. Die Umstände sind für mich einfach nicht schön, für ein Kind in die Welt zu setzen. Ich bräuchte mein Kind dauernd um mich herum und nicht nur zwei mal die Woche, was Sie auch schon so angedeutet hatte. Außerdem käm ich auch nicht klar damit, das ein anderer Mann da ist, wenn mein Kind in diesem Haushalt lebt. Wie gesagt, die Umstände wären einfach total nicht das, was ich mir vorstelle, aber trotzdem Danke für deinen Rat und deine Zeit =)

Kommentar von Sonja66 ,

Achso, von einem anderen Mann stand ja nix in deinen Zeilen.
Auch nicht von den zwei Tagen nur sehen.....

Das kommt vielleicht alles, weil du dich nicht ganz für sie entscheiden kannst.
Weiter unten schreibst du ja selbst, dass es dir sehr schwer fällt, dich zu überwinden.

Ja klar, es läuft nicht so recht nach deinen Vorstellungen.
Das geht uns allen immer wieder mal so.
Ich verstehe dich gut, kenne das selbst schon auch, so ist das mal nicht, aber was hilft es denn, weiterhin Nein zu sagen? Alles wird dadurch nur schlimmer.
Besser ist es, man begegnet dem, was man nicht will bzw. haben wollte, mit Offenheit und Weite, denn dann kann man mehr Gutes und Gewünschtes daraus machen, als man sich ausdenken kann.

Gehe in dich und treffe Entscheidungen. Bleib diesen dann treu.

Jeder kann alles zum Besseren wenden, wenn er nur aufrichtig darum bemüht ist, aus seinen Fehlern zu lernen.
Manchmal muss man einfach einsichtig und demütig sein.

Ich bin mir sicher, könntest du dich intensiver auf alles einlassen, öfter JA sagen, dass du viel bekommen würdest, was du willst, auch wenn du das jetzt noch nicht erfassen kannst.

Lass dir Zeit mit allem, ich denke, das ist eine sehr wichtige Angelegenheit für dich.

Antwort
von Piadora, 83

Nicht einfach, eine Antwort zu geben, insbesondere vor dem Hintergrund Deiner Familie. Oder doch einfach, weil - es geht um DEIN Leben. Deine Familie gehört zwar dazu und ist ein Teil davon, aber eben nur ein Teil. Am Ende jedes Lebens geht es ja darum, dass der einzelne Mensch, der es gelebt hat, glücklich war. Das soll auch dann so sein, wenn Du einen Lebensweg wählst, der Deiner Familie nicht gefällt. Man muss halt die Konsequenzen aushalten und damit umgehen lernen - auch wenn das bedeutet, dass Deine Entscheidungen (welche auch immer) zu einem Bruch mit Deiner Familie führen (können). Du wirst diesen Bruch sicher nicht aktiv herbeiführen - wenn es Deine Familie tut, dann musst Du damit leben lernen.

Stelle Dir also die Frage - was willst Du? Was ist Dir im Leben wichtig? Welche Werte vertrittst Du?

Du hast ein Lebewesen gezeugt - ja, es liegt nun in den Händen der Frau, das Kind abzutreiben oder zur Welt zu bringen. Aber beteiligt an der Zeugung warst Du und wenn sie das Kind bekommt, wirst Du Vater. Wem auch immer es gefällt oder nicht gefällt - Du bist dann Vater. Ob erziehungsberechtigt oder nicht, ob in der Versenkung verschwunden oder nicht - Du bist dann Vater. Für den Rest des Lebens Deiner Tochter oder Deines Sohnes.

Übrigens - genauso wie Du dann Vater bist, bist Du in jedem Falle unterhaltspflichtig. Sie kann darauf verzichten oder nicht, es gibt in Deutschland eine Unterhaltspflicht, die kann man (meines Wissens nach) nicht aushebeln.

Ein "No-Go" heißt nicht, dass eine Sache nicht passieren kann. Das No-Go ist plötzlich ein Go geworden. Damit müssen alle Parteien umgehen lernen, die werdende Mutter, Du als werdender Vater, Deine Eltern als werdende Oma und Opa. Jeder reagiert so, wie er mit den Dingen umgehen kann. Wenn es Deine Eltern nicht verkraften und sich von Dir los sagen, dann würde mir das leid tun, aber Du müsstest dann damit leben. Sie können auch nicht aus ihrer Haut und wollen es sicher auch nicht. Wenn die werdende Mutter sagt, sie bekommt das Kind, dann lebe damit, dass Du Vater wirst. Das Kind kann nichts dafür, dass Du Dich auf ihre "Verhütung" mit Pi mal Daumen verlassen hast.

Stehe zu allem in Deinem Leben, damit Du jeden Tag in den Spiegel schauen kannst. Alles kommt, wie es kommen soll. Setze Dir den Hut aller Personen auf - Deiner Mutter, Deines Vaters, Deiner Freundin, Deines zukünftigen Kindes - und stelle Dir die Frage, wie die Situation und Deine möglichen Entscheidungen auf jeden wirken und wie Du in der jeweiligen Situation denken und handeln würdest. Lerne dadurch, niemanden für sein Handeln zu verurteilen. Aber am Ende, gehe Du Deinen eigenen Weg. Denn nur dieser macht Dich glücklich.

Ich wünsche Dir alles Gute+

Kommentar von PTC101 ,

Danke dir vielmals!

Antwort
von sweetblueeyes84, 77

Nun hast du schon viele Worte gehört (gelesen) und alle versuchen dir den Rücken zu stärken.

Du bist 27 Jahre alt, also alt genug um Verantwortung zu übernehmen. Ein Kind ist etwas wunderbares. Es aufwachsen zu sehen und ihm im Leben zur Seite zu stehen ist die wohl schwierigste aber auch schönste Aufgabe die wir Menschen haben. Doch alle Schwierigkeiten sind leicht zu überbrücken wenn man in strahlende Kinderaugen sieht.

Mit der Mutter des Kindes scheinst du auf einer vernünftigen Ebene kommunizieren zu können. Das ist wichtig und euer Kind (wenn du dich dafür entscheidest) wird mit beiden Elternteilen aufwachsen - auch wenn ihr getrennt seid. Entscheidest du dich gegen das Kind, ist das für dich im Moment ein angenehmer Weg - der Weg des geringsten Widerstandes. Aber muss man im Leben immer den leichten Weg gehen? Nein - man sollte Herausforderungen annehmen und nicht davonlaufen. Dein Leben lang würdest du die Ungewissheit mit dir umher tragen....und irgendwann wird dich die Vergangenheit einholen. Entweder weil du nicht damit klar kommst oder vielleicht auch weil du es verdrängst, aber irgendwann ist das Kind alt genug und will seinen Vater kennen lernen und steht bei dir vor der Tür. Wie willst du dann erklären, dass du es noch vor seiner Geburt verstoßen hast?

Für dich scheinen deine Eltern das größere Problem zu sein. Aber willst du einem ungeborenen Kind dafür die Verantwortung übergeben? Auch du bist das Kind deiner Eltern und deine Eltern sollten auch dir zur Seite stehen. Tun sie dies aus religiösen, konventionellen oder gesellschaftlichen Gründen nicht, dann ach du nicht den gleichen Fehler - sei für dein Kind da, egal in welcher Form...ob als Papa, als väterlicher Freund oder der nette Onkel. Gib ihm das Gefühl, dass es willkommen ist auf dieser Welt.

Deine Eltern werden sicher nicht im Dreieck springen vor Freude. Es liegt also an dir wie du es kommunizierst. Vielleicht gibt es eine Vertrauensperson die dich zu diesem Gespräch begleiten kann? Eine Person die als Mediator das Gespräch führt und darauf achtet, dass die Sachlichkeit nicht verloren geht.

Egal wie du dich entscheidest, beachte, dass es in dieser Situation nur einen kleinen Menschen gibt der sich nicht dazu äußern kann und mit deiner Entscheidung einfach leben muss.

Ich wünsche dir alles Gute und die Kraft die richtige Entscheidung zu treffen. Vor Allem aber wünsche ich deinem Kind, dass es willkommen im Leben ist und nie das Gefühl erleben muss ungewollt zu sein.

Kommentar von PTC101 ,

Danke dir für deine tollen Worte!

Kommentar von sweetblueeyes84 ,

Ich  hoffe, dass sie dir bei der Entscheidungsfindung helfen. 

Antwort
von Halbkornbrot, 70

Es wäre auf jedenfall nur anständig von dir die Mutter nicht mit dem Neugeborenen allein zu lassen. Ich habe natürlich aber auch leicht reden denn ich war noch nie in einer Situation wie der deinigen.

Das du Angst hast ist volkommen verständlich ein Kind verändert dein Leben volkommen und Veränderungen jedenfallls solch fundamentale sind immer schwierig. Doch veränderungen sind nicht zwangsläufig etwas schlechtes

Du solltest aber auch an die Mutter denken, und an dein eigenens wohl, solltst du dich dafür Entscheiden Ihr nicht bezustehen, weden dich vieleicht dein ganzes Leben selbstzweifel belasten, du wirst dich immer Fragen was wäre wenn.

Was deine Eltern angeht, lass die Angst vor deinen Eltern nicht über deine Entscheidung bestimmen. Sie werden mit sicherheit wütend sein, aber falls sie dich wircklich lieben wird auch Ihre Religosität sie nicht davon abhalten zu dir zu stehen.

Schlussendlich möchte ich noch erwähnen das es schon sehr für dich als Mensch spricht das du so intensiv über die Situation nachdenkst. Tue das richtige für alle Beteiligten, was immer dies auch sein wird.

PS: Falls du dich für das Kind entscheiden solltest, lass vieleicht vorher einen Vaterschafts Test machen sicher ist sicher.

Antwort
von MarkusKapunkt, 83

Die Sache, die dich fertig macht, ist die Verantwortung. Dass du so denkst zeigt doch ganz deutlich, dass du dein Herz am rechten Fleck hast. Nur steckst du in einem Dilemma: Einerseits willst du es dir mit deiner Familie nicht verscherzen, andererseits kriegst du den Gedanken, Vater zu werden, nicht aus dem Kopf und möchtest ja auch eigentlich diese Rolle wahrnehmen.

Die Situation ist so, dass die junge Frau finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern erfährt. Da sagst, du könntest diese Unterstützung nicht leisten, aber das heißt doch nicht, dass das ewig so bleiben wird. Du wirst irgendwann sicher Geld verdienen und für das Kind sorgen können, und das willst du doch eigentlich auch, oder? Tief in deinem Inneren weißt du bereits, wie deine Entscheidung aussieht, und das liest man aus deiner Frage sogar schon irgendwie heraus.

Deshalb solltest du folgendes tun: es gilt zwei Gespräche zu führen, die beide alles andere als einfach sind. Zuerst mit der werdenden Mutter. Mach ihr klar, dass du zwar momentan kein großes Geld verdienst und zwar nicht finanziell, aber wenigstens als Vater für das Kind da sein möchtest. Dass du dich dieser Verantwortung stellst und für sie beide da bist. Wenn sie das akzeptiert, gilt es das zweite Gespräch mit deinen Eltern zu führen, und ihnen zu beichten, dass du ein uneheliches Kind mit einer Andersgläubigen erwartest. 

Ich kann dir leider überhaupt nicht sagen, wie die Reaktion deiner Eltern sein wird. Aber du bist und bleibst ihr Kind, und ich denke, dass die Liebe deiner Eltern zu dir stärker ist als alle Empörung. Du musst die Zähne zusammenbeißen und es hinter dich bringen. Und wenn diese Gespräche geführt sind, beginnen deine eigentlichen Aufgaben. 

Aber Kopf hoch, ich kann dir nämlich schon eins versprechen: es gibt kein größeres Gefühl, als sein Kind im Arm zu halten, und egal wie schwierig die kommende Zeit auch werden wird, egal was für einen Ärger du ertragen musst, am Ende wird es das alles wert gewesen sein.

Kommentar von PTC101 ,

Irgendwo hast du ja recht, allerdings ist es nicht leicht sich zu überwinden und ich muss das alles erstmal sacken lassen, aber danke für deine Zeit und deinen Rat!!

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die Zeit musst du dir auch nehmen. Das wird die wichtigste Entscheidung nicht nur in deinem Leben, sondern auch im Leben der jungen Frau und des Kindes. Doch deine Entscheidung ist bereits gefallen, und das wissen wir beide. Die Überwindung ist der erste Schritt. Wenn du den getan hast, wird es leichter. 

Antwort
von Caleya, 91

Ein Kind hat ein Recht darauf zu wissen, wo seine Wurzeln sind. Findest du das nicht auch? Das Kind ist vollkommen unschuldig und kann rein gar nichts für die Umstände, unter denen es gezeugt und in die es hinein geboren wurde/wird.

Du sagst du bist nicht bereit und willst auch kein Kind, aber trotzdem hast du offensichtlich Zweifel, ob du es nicht bereuen würdest, keinen Kontakt zu deinem eigenen Kind zu haben. Du wirst immer mit Ungewissheit leben müssen, wenn du dich dafür entscheidest keinen Kontakt zu wollen. Du wirst immer an das Kind denken und dir Fragen stellen, auf die du keine Antwort bekommen wirst. Denn ein Hin und Her wird die Mutter ganz sicher auch zum Wohle des Kindes nicht zulassen.

Steck also nicht den Kopf in den Sand, sondern steh dafür gerade, was du getan hast. Wenn du es finanziell nicht kannst, gibt es dafür Lösungen. (Arbeitsagentur für Arbeit zahlt max. bis das Kind 12 ist Unterhalt.) Wenn du dich nicht bereit fühlst Vater zu werden, dann sei nicht als Papa für das Kind da, aber vielleicht als "Onkel", oder einfach als männliche Bezugsperson? Gib dir und dem Kind eine Chance.


Antwort
von ItsJustRosi, 99

Ich an deiner stelle würde es meinen Eltern sagen. Ich weis es ist sehr schwer soetwas dem Eltern zu beichten.

Mit dieser frau würde ich auf gar keinen Fall Kontakt abbrechen. Lass sie nicht alleine damit. Ihr geht es vermutlich noch schlechter als dir.

Das ist dein Kind.
Du würdest es dein ganzes leben lang bereuen wenn du es nie kennenlernen könntest .

Überleg mal aus der Sicht des Kindes wenn es älter ist.
Es wird nie wissen was sein Vater ist.
Ohne vater aufzuwachsen ... Das ist doch schrecklich.

Ich hoffe ich konnte dir damit helfen.

Kommentar von PTC101 ,

Es ist wirklich leichter gesagt als getan. Ich kann mir vorstellen, das meine Mutter danach einfach umkippen würde und mein Vater mir den Kopf abreißt. Es einfach wirklich ein absolutes No-Go. Für mich wäre es echt ein Klacks, sowas zu beichten, allerdings habe ich Angst vor dem was danach kommt. Es ist halt echt doof, wenn man unter so konservativen Menschen aufwächst. Ich hatte auch mein restliches Leben lang nur Druck, aber das hier ist das absolute Worst-Case-Szenario.

Kommentar von berivan96 ,

@PTC101

Ich kann deine Angst vor deiner Familie so gut verstehen!!! Und ich weis auch das dich das aufregt und traurig macht das dich keiner versteht wenn du sagst, das es wirklich ein NO GO ist für deine Familie und das die dir dein Kopf abreißen. 

Habe paar mal gelesen, "bist 27 jahre alt und kannst deine entscheidungen selbst treffen". Von der Sicht der Familie könnte er 40 sein, trotzdem ist er noch ein Kind für seine Familie. 

Ich wünschte ich könnte dir einen Rat geben, ich wünschte es wäre alles viel einfacher. Ich kann dich einfach so gut verstehen! (ich hab kein Kind, ich verstehe dich wegen deiner Angst)

Trotz allem wünsche ich dir alles gute :/

Ein Kind ist nichts kleines, sei ein Mann und sag es deiner Familie, egal wie Angst du davor hast. Das Kind ist unschuldig, du wirst niemals mit einem ruhigen Gewissen leben können vallah!

Du tust mir wirklich sehr leid, versteh mich bitte nicht falsch, aber diese Situation ist echt krass :(

Kommentar von PTC101 ,

Danke dir für deinen Rat!!

Antwort
von ngdplogistik, 64

Lieber PTCErst 101.

Zuerst einmal würde ich an Deiner Stelle, nachdem das Kind da ist, einen Vaterschaftstest machen lassen. Zu glauben, dass Du der Vater bist, ist eine Sache, zu wissen, dass Du der Vater bist, eine andere. 

Weshalb solltest Du dies einfach akzeptieren, nachdem Du ihr bei der angeblichen Produktion zwar vertrauen solltest, doch wie Du schlichtweg erkennst, ihr wohl kaum Vertrauen konntest. Dass Du Dich hast gehen lassen, ist Deine Verantwortungslosigkeit, liegt jedoch in Deiner Verantwortung.

Auch wenn Du Deinen Eltern dies jetzt verheimlichst, könnten bestimmte Umstände eintreten, die ein Verschweigen unmöglich machen. Deshalb solltest Du mit ihnen reden, auch wenn es schwer fällt. Vertrauen, um dies erneut aufzugreifen, ist hier mehr angebracht, als vollendete Tatsachen, die D U gerade durchlebst.

Du ersparst Dir ein unendliches Dilemma mit viel Leid. 

Sich der Verantwortung, auch gegenüber den eigenen Eltern, stellen und wenn Du der Vater bist, diese auch zu übernehmen, ist vorrangig.

Alles zu vertuschen, um in einer ewigen Angst dafür zu stehen, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein.

Klingt hart........jedoch herzlich gemeint. 

Die Mutter, hierbei ist es irrelevant ob D U der biologische Vater bist, zeigt weitaus mehr Verantwortungsbewusstsein und auch Courage. Du bestehst, meines Erachtens, nur aus Angst und Verantwortungslosigkeit. Was soll einmal aus Dir und Deinem vielleicht Kind werden? In Deinem Fall wäre es fast besser, Du wärst keinesfalls der Vater, zumindest dieses  Kindes.

Liebe Grüße 


Antwort
von RipeClown, 36

Da du auch Islam geschrieben hast, antworte ich erstmal islamisch. Danach antworte ich dir mal was ich dir raten würde.

Islamisch :

Geschlechtsverkehr vor der Ehe ist Haram. Du siehst ja die Folgen. Der Islam sagt aber, treibt das Kind nicht ab. Besonders nicht unter dem Vorwand, das man Angst habe nicht genug Geld zu haben danach oder arm werde. Denn Allah ist derjenige, der dich und das Kind versorgt.

Aus diesem Grund aus religiöser Sicht, solltet ihr versuchen zusammen zu bleiben und gemeinsam das Kind groß ziehen und vielleicht auch heiraten. Vielleicht ist es die Liebe deines Lebens. Vielleicht auch nicht. Wegen deinen Eltern, wenn du sie heiratest wäre es wohl möglich kein Problem wenn sie streng gläubig sind. Weil so gesehen sagt das ja der Islam.

Aus meiner Sicht :

Bin jetzt hast du es ja gemacht. Aus diesem Grund sollte man sich nie auf den Zyklus verlassen. Am Ende kommt es doch anders. Ich glaube die Lehre daraus hast du gezogen.

Sie hat soweit ich noch weiß so gesehen Zeit nur Tabletten zu nehmen und ohne Probleme das Kind los zu werden. Klingt hart, wäre ein Option.

Eine andere Option wäre, das du es mit ihr versuchst. Vater zu werden ist leicht, Vater zu sein ist schwer.

Wenn sie sich dafür entscheidet, das Kind zu behalten, - egal ob du mit ihr zusammen sein wirst oder nicht - dann solltest du auf jeden Fall für dein Kind da sein. Egal was passiert. Es ist dein Kind. Aus diesem Grund solltest du dich auch um dein Kind kümmern.

Ansonsten kann ich dir mehr auch nicht raten. Ich kenne deine Eltern nicht, ich hoffe die werden dir dabei helfen.

Ist sie auch zu 100 % schwanger ? Falls nicht habt ihr noch mal Glück gehabt.

Ansonsten solltest du sie vielleicht einfach mal besser kennen lernen und mit ihr dich hinsetzten, alles bereden und mal einen Finanzplan erstellen.

Antwort
von Deamonia, 47

Hi,

also erst einmal: Da ich selbst gar keine Kinder will, kann ich gut verstehen, das dich das fertig macht (Als Frau habe ich allerdings das Glück, das im Fall der Fälle ICH entscheiden kann, und nicht einem anderen Menschen "ausgeliefert" bin...)

Ich werde dir hier auch keinen erzählen wie toll Kinder sind usw. sondern das ganze von der Sachlichen Seite aus angehen:

Nehmen wir mal an, du sagst es deinen Eltern nicht, und sie will keinen Unterhalt, dann gibt es folgende mögliche Konsequenzen:
- Sie zieht das Kind alleine groß, und erzählt ihm das ihr neuer Partner ihr Vater ist. Du hörst nie wieder von ihr oder dem Kind
- Sie zieht das Kind alleine groß, und erzählt ihm das ihr Vater ein One Night Stand/eine Affäre war. Das Kind sucht dich evtl. und steht plötzlich (wenn du z.B. selbst Familie und Kinder hast) vor deiner Tür.
- Sie zieht das Kind alleine groß, und erzählt ihm das ihr Vater tod ist.
- Sie zieht das Kind alleine groß, und erzählt ihm nichts über seinen Vater.
- Sie beginnt das Kind alleine groß zu ziehen, braucht aber irgendwann doch Geld, und verklagt dich schlimmstenfalls.

Wie deine Eltern, oder deine mögliche zukünftige Familie auf so eine jahrelange Lebenslüge deinerseits reagieren würden, kannst du nur selbst abschätzen. Ich hätte aber an deiner Stelle keine ruhige Minute, weil du ja damit rechnen musst, das sie, oder das Kind, eines Tages plötzlich doch vor der Türe stehen. 

Außerdem kann eine Zeit kommen, in der du dich bei jedem Kind das du siehst, und das auch nur eine entfernte Ähnlichkeit mit dir hat, fragst, ob das DEIN Kind ist.

Oder du sagst es deinen Eltern jetzt, stehst einmal die Reaktion durch, und hast dafür nicht den Rest deines Lebens Angst davor das deine "Lüge" bzw dein "nicht erzählen" auffliegt.

PS: Du schriebst in einer Antwort, das du nicht damit klar kämst, wenn dann ein anderer Mann im Haushalt der Mutter wäre. Das wirst du aber nicht verhindern können. Auch in welchem Glauben (oder halt mit keinem) das Kind erzogen wird, da wirst du keinen Einfluss drauf haben.

Kommentar von PTC101 ,

Danke für deine sachliche und ehrliche Meinung

Kommentar von Deamonia ,

Ach ja, noch was: Die meisten Eltern sind zwar von Kindern die außerhalb einer Partnerschaft gezeugt werden anfangs nicht begeistert, aber wenn sie dann ihre Enkelkinder sehen, ändert sich das ganz schnell! 

Vielleicht solltest du, wenn das Baby da ist, sie vor vollendete Tatsachen stellen? Wenn sie ihren Enkel in deinen Armen sehen, glaubst du wirklich sie rasten dann aus, und verstoßen dich?   

Antwort
von BellAnna89, 88

Stell dir mal vor du siehst diese Frau mit dem Zwerg zufällig irgendwo, und der/die Kleine sieht aus wie DU! Spätestens dann bereust du es, wenn du die Vaterschaft nicht anerkennst. Unterhalt wird vom Gericht individuell nach deinem Einkommen berechnet, nicht einfach pauschal verlangt. Und für die Zukunft solltest du aus diesem Erlebnis gelernt haben. Ach und was deine Eltern betrifft: Du bist doch erwachsen?! 

Kommentar von PTC101 ,

Sollte man meinen, allerdings gehts hier mehr um das wohl der gesamten Involvierten. Ich hab einfach Angst, was danach ist. Erwachsen hin, oder her, aber wenn ich doch weiß, das meine Eltern da so sensibel drauf reagieren, dann respektiere ich das auch und knall es ihnen nicht einfach vor die Füße, mit dem Gedanken das Sie das akzeptieren müssen.

Kommentar von BellAnna89 ,

Aber das müssen sie. Mama, ich werde ein Kind bekommen. Ich werde für mein Kind da sein, und ich hoffe, du freust dich für mich. Du musst Verantwortung übernehmen. Ich war 17 als mein Kind zur Welt kam, ohne Familie, ohne den Vater des Kindes. Du bist 10 Jahre älter, also kneif die Pobacken zusammen.

Antwort
von DundF, 18

Nein es ist keine Sackgasse, sondern ein Doppelpunkt.

Wie wäre es wenn Du für die Frau mit Kind Verantwortung übernimmst und sie heiratest, dann kommst Du auch nicht in den Rollenkonflikt mit Deinen Eltern.

Dieses Kind ist Dein Fleisch und Blut, und es nicht zu kennen, kann später tatsächlich für Dich zu einer Belastung werden.  Du stehst gerade gar nicht vor der Entscheidung ob Du ein Kind willst, oder nicht. Sondern vielmehr vor der Entscheidung, wie Du mit diesem Kind umgehen willst.

Kommentar von PTC101 ,

Wieso sollte ich die Frau gleich heiraten, nur um jemandem gerecht zu werden, wenn ich das alles doch überhaupt garnicht will? Im Grunde will ich auch kein Kind, allerdings suche ich nach einer Lösung, um keiner Partei zu schaden und um nachher einfach wieder ruhigen Gewissens zu schlafen. Meine Eltern hätten damit ein riesen Problem, ich will es auch nicht, die Mutter des Kindes hat sich charakterlich einfach so in die entgegengesetzte Richtung entwickelt, das selbst eine Beziehung da für mich nicht mehr in Fragen kommt, also wieso was anstreben, was mich nur unglücklich machen würde?

Antwort
von Turbomann, 80

@ PTC101

Du steckst in einer Zwickmühle, aber das weist du ja selber und da kann dir keiner weder einen Rat noch eine für dich hilfreiche Antwort abgeben, sondern nur seine persönliche Meinung abgeben und wie man lesen kann,  hat jeder eine andere.

Ich sehe das nochmal anders. Du bist 27 und hast dich überreden lassen mit der Frau ohne Kondome zu schlafen und ihr blind zu vertrauen.

Ich wollte nie mit ihr ohne Gummi schlafen, aber Sie saß sich einfach
auf mich drauf und sagte, das ich ihr "Vertrauen" kann, da ihr Zyklus es
erlauben würde. Selbst ihr Arzt sagte, das es biologisch eigentlich
nicht möglich sein kann, das Sie schwanger geworden ist.

Zwei Monate jemand zu kennen ist meiner Meinung nach zu kurz, um abzuschätzen, mit wem jemand vor dir alles zusammen gewesen sein könnte. Abgesehen mal vom gesundheitlichen Aspekt.

Hier musst du eine Entscheidung treffen, stellst du dich gegen "dein" Kind (wird sich evtl. später herausstellen) oder gegen deine Familie wenn sie sehr streng ist. 

Für beides wirst du mit den Konsequenzen leben.

Ich bin auch nicht bereit für ein Kind und will auch keins um ehrlich zu sein.

Das glaube ich dir gerne, aber man hätte es praktisch verhindern können. In solcher Situation muss man immer damit rechnen, dass die Frau schwanger wird.

Ich habe ihre Entscheidung respektiert, da Sie sich ihrer Sache sicher ist und Sie eine sehr gute Mutter ist.

Das ist doch mal ein Anfang, dass du ihre Entscheidung respektiert hast und hoffen wir mal alle, dass sie auch eine gute Mutter sein kann, das wird sich dann zeigen, wenn das Kind mal auf der Welt ist.

Wenn die Eltern sagen, dass sie ihr ganzes Leben versauen würde, dann muss sie noch jung sein, dann sähe das mit dem Mutter werden nochmal anders aus. Aber ihre Eltern übterstützen sie jetzt, dann kann sei das auch stemmen.

Ob ihre Eltern allerdings dann auch der Meinung sind, dass sie als Vater "unbekannt" angeben, schon wegen dem Unterhalt?

Warum nennst du sie denn immer nur "die Frau"? Deiner Familie - wenn es dein Kind ist - wirst du das nicht verschweigen können, denn vor Unterhaltszahlungen wirst du dich nicht drücken können und das Kind hätte das nicht verdient.

Irgendwann mal wird es wissen wollen, wer sein Erzeuger ist, was machst du dann?

Aus welchen Gründen sollte sie denn als Vater unbekannt angeben, wenn du der Vater bist? Nur aus Rücksicht auf deine Familie weil sie aus religiösen Gründen sehr streng ist?

Das Kind kann nichts dafür und würde somit bestraft werden, weil ihm dadurch der normale, rechtmässige Unterhalt verweigert werden würde.

Deine Frage wie du das finanziell auf die Reihe bekommen würdest, kann man dir auch nicht beantworten, denn du bist 27 und da erwartet man eigentlich von einem erwachsenen Mann einen Beruf und ein geregeltes Einkommen.

Andere Männer kommen das mit dem Unterhalt auch gebacken, oder sie entziehen sich feige ihrer Verantwortung.

Also du solltest mit deinen Eltern reden, irgendwie sollte sich doch eine Regelung geben religiöse Gründe hin oder her, hier geht um ein Lebewesen, das heranwächst und ein Teil von dir ist.

Kommentar von PTC101 ,

Sie ist halt schon alleinerziehend, weshalb die Eltern das wohl aus Rücksicht gesagt haben. Ich weiß einfach, das es ein riesen aufschrei geben wird und aus Angst davor, das irgendwer zu Schaden kommt, habe ich mit der Sprache noch nicht rausgerückt, nicht um mich der Verantwortung zu entziehen.

Kommentar von Turbomann ,

@ PTC101

Sie ist halt schon alleinerziehend

Ui muss man das jetzt so verstehen, dass sie schon ein Kind hat?

Spielt aber keine Rolle, wenn du Tacheles reden und die "Hosen" runterlassen musst, dann bleibt immer einer auf der Strecke.

Da musst du trotzdem durch, das kann dir keiner abnehmen und denkst du deine Ängste  jetzt nach allen Seiten werden dadurch weniger, wenn du sie verdrängst oder aufschiebst?.

Der Aufschrei kommt doch so oder so, dann lasse ihn gleich kommen, dann hast du es hinter dir.

Du bist 27 und keine 13 mehr und solltest das als Mann hinbekommen.

Antwort
von elenore, 47

Dass du dich in einem Gewissenskonflikt befindest, ja, das kann ich nachvollziehen. Ein Leben lang Druck wegen Konventionen deiner Kultur, das ist die eine Seite......aber gehörst du nicht schon zu einer zeitgenössischeren Generation?

Dann muss ich auch sagen, du hast dich mit einer Frau eingelassen, die nicht zu deinem Kulturstamm gehört, deinen Eltern nichts von dieser Verbindung erzählt.......das spricht eigentlich nicht für dich......denn im DUNKELN lässt sich gut MUNKELN, das kann es nicht sein.......nun ist das "Kind" in den Brunnen gefallen!!!  Für mich stellt sich die Frage .....liebst du diese Frau......kannst dir also ein Leben mit ihr und dem Kind/Kindern vorstellen? Wenn ja,  dann schiebe Ängste und Druck zur Seite und stehe zu IHR und dem Kind. Ist es nicht die Liebe deines Lebens, dann versuche einen Konsens zu finden......damit das Kind in deinem LEBEN eine Rolle spielen kann.......damit übernimmst du auch Verantwortung.....deine jetzige Entscheidung wird dein Leben positiv oder negativ prägen...daran musst du DENKEN!!!

Angst beginnt im Kopf, Mut auch.....also sprich mit deinen Eltern, aber vorher musst du für dich Prioritäten setzen und wissen was du willst!!!!

 

Antwort
von troublemaker200, 68

Du musst zu Deinem Kind stehen. Ob Du willst oder nicht. Und Du musst dafür blechen, ob Du willst oder nicht.
Denke in erster Linie an das Wohl des Kindes und nicht an Deine Eltern, deren Glauben und deren Ansehen. Das ist hier Nebensache! Hier geht es um das Kind.
Reiß Dich zusammen und geh zu der Frau zurück, gründe eine Familie und kümmere Dich um dein Kind.

Kommentar von armabergesund ,

er kann das Kind unterstützen mit allem was Ihm zur Verfügung steht, aber das hat nichts damit zu tun, dass alle anderen Entscheidungen die Mutter trifft.

Kommentar von troublemaker200 ,

Das Kind sollte aber in einer intakten Familie aufwachsen. Mit Vater und Mutter, die beide zusammen leben als Familie!!

Kommentar von Turbomann ,

@ troublemaker200

Dass er zu seinem (evtl. oder auch nicht) Kind steht und eine intakte Familie sind zwei paar Stiefel.

Sich ca. 2 Monate zu kennen und dann ein Kind in die Welt zu setzen, da kann von einer intakten Familie gar keine Rede sein.

Es gibt so viele Alleinerziehene Mütter und ja, Väter auch, wo die Kinder - wenn beide Erwachsenen es richtig machen - genauso gut aufwachsen können, als wenn man nur zusammenkommt einem Kind zuliebe und die Liebe und Harmonie fehlt.

Er MUSS gar nicht zu seinem Kind stehen, aber wenn ein Mann Charakter hat, dann wird er sich nicht ganz aus der Sache heraushalten.

Wenn er aus einem anderen Kulturkreis kommt, dann können wir das - wir wo wir frei aufwachsen können - nicht nachvollziehen, was das bedeutet, vielleicht erahnen.

Ich kann es auch nicht verstehen, aber ich kenne solche Probleme nicht.

Aber egal woher jemand kommt, er muss für das was er macht, die Konsequenzen übernehmen.

Kommentar von PTC101 ,

Schön das du so verständnisvoll bist. Es ist in der Tat nicht einfach, solch ein Handeln nachzuvollziehen. Es war für mich auch nie leicht, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen. Wenn du zuhause ankommst, den Schalter umzuswitchen und andersrum wenn du das Haus verlässt. Dementsprechend hat sich bei mir, über die Jahre immer wieder ein Druck aufgebaut. Egal welche Entscheidung ich treffen musste, musste Sie mit beiden Welten harmonieren können und so ist es in dieser Situation auch. Ich will einfach keinem Schaden. Nicht der Mutter des Kindes, nicht dem Kind, nicht meinen Eltern, aber auch nicht mir selber.

Antwort
von testwiegehtdas, 79

Ich würde an deiner Stelle den Unterhalt zahlen.

Wie viel das ist, ist nach dem Einkommen gestaffelt und kann man googeln.

Ein Kind sollte wenn es möglich ist immer mit beiden Eltern aufwachsen.

Es wäre nicht nur du, der sich evtl. fragt wie das Kind wäre, es gäbe auch das Kind, was sich fragt warum der Vater es nicht liebt und keinen Kontakt will. Garantiert würde die Frau nämlich dem Kind sagen du wolltest keinen Kontakt, das mit dem Unterhalt wird sie vermutlich nicht sagen.

Du hast dich darauf verlassen was sie sagt, obwohl du sie kaum kennst. Da würde ich sagen: Selber schuld, DU musst jetzt die Konsequenzen tragen und nicht das Kind dafür "leiden" lassen, durch Ungewissheit wer/wie der Vater ist.

Ganz im ernst: Sie hat sich einfach drauf gesetzt klingt für mich nach: sie hat es provoziert. Du hättest immer noch sagen können dass du das nicht willst und abbrechen bzw. ein Kondom holen. Dass du sie hast weiter machen lassen war (tut mir leid) deine Blödheit.

Ich persönlich finde Ungewissheit ist sehr schlimm. Eine Bekannte kannte ihren Vater nicht und die Mutter meinte immer nur "er war ein One-Night-Stand und wollte keinen Kontakt", wenn sie volljährig ist würde sie ihr den Namen sagen. Sie ist dann bei einem Autounfall gestorben als meine Bekannte 13 war, sie wird nie erfahren wer ihr Vater ist. In der Geburtsurkunde steht nämlich Vater unbekannt und selbst ihrer besten Freundin oder ihren Eltern hatte die Mutter den Namen nicht verraten...  Ihr Vater weiß vermutlich nicht mal, dass ihre Mutter nun Tod ist und sie ihn gerade dann gebraucht hätte. Das einzige was sie weiß ist, dass er weit weg wohnt, das hatte ihre Mutter mal gesagt und dass er vermutlich grüne Augen hat, da sie welche hat und kein anderer in der Familie.


Zu deinen Eltern kann ich nur sagen: Das ist dein Lebensweg, den du so gewählt hast. Natürlich ist die Situation nicht schön und sie werden evtl. enttäuscht sein, aber es ist dein Leben, für das du Verantwortung übernehmen musst.

Antwort
von brido, 104

Deine Familie muss es nicht wissen, da ich annehme dass Du zahlen musst. Sonst kann man nicht viel sagen, ob Du das Kind sehen willst ist Deine Entscheidung.  Ich zweifle daran dass Sie Dich nicht als Vater angibt, da viel Druck gemacht wird. Und es wäre nicht das erste Mal, dass sie lügt. 

Kommentar von PTC101 ,

Könnte man wirklich anzweifeln, allerdings hat Sie es mir mehrmals angeboten, das Sie als Vater unbekannt angibt. Man könnte meinen ich wäre fein raus so hart es auch klingt, allerdings merk ich innerlich, das irgendwas nicht richtig ist.

Antwort
von FrauJessica, 111

Solltest du den Kontakt zu ihr abbrechen und zu deinem zukünftigem Kind wirst du das definitiv bereuen. Ich bin mir sicher, da du dir jetzt schon Gedanken darum machst. 

Jemand der kein Interesse daran hätte würde sich deswegen nicht den Kopf zerbrechen.

Wie alt bist du denn?

Kommentar von PTC101 ,

27

Kommentar von FrauJessica ,

Ok du bist also in einem reifen Alter.

Deine Eltern (egal wie konservativ sie sind) können wirklich nicht denken, dass du mit 27 noch Jungfrau bist. Also da hilft nur ein Gespräch. Natürlich werden sie sauer sein usw. Aber wenn sie dich Lieben werden Sie deine Entscheidung bzw. Ihre Entscheidung verstehen.

Finanziell wird es so sein, dass du Unterhalt für dein Kind zahlen wirst.

Kommentar von PTC101 ,

Das ist nicht so einfach, wenn man weis, wie diese Leute im nachhinein reagieren werden. Die verstoßen einen, weil die "Familienehre" befleckt ist. Harter Tabak, aber so ist das nunmal. Es ist halt wirklich ne schlimme Situation, in der ich stecke. Naja und mit der Unterhaltsgeschichte, will Sie mich komplett raushalten, was aber heißt das Sie mit mir garkeinen Kontakt halten möchte, was ich irgendwo auch nachvollziehen kann.

Kommentar von FrauJessica ,

Oh :( du tust mir wirklich Leid, ich merke wirklich wie sehr du darunter leidest und kann dir leider keinen guten Rat geben. 

Ich wünsche dir trotzdem alles Gute und viel Glück.

Kommentar von PTC101 ,

Danke dir vielmals und auch danke für die Zeit die du dir genommen hast.

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