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Was ist der Unterschied zwischen türkischem Mokka und Espresso?

gefragt von Weltreisender am 20.07.2007 um 19:15 Uhr

Aus welcher Bohnensorte werden sie hergestellt und was ist der Unterschied in der Röstung.


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Hardy1
beantwortet von Hardy1 am 20. Juli 2007 23:46
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die Unterscheidung zwischen Mokka und Espresso liegt angeblich nicht in der Bohnensorte oder der Röstung, sondern in der Art der Herstellung. Beim Mokka werden das Mahlgut mit dem Wasser aufgekocht und der Kaffee muss sich anschließend setzen. Beim Espresso wird Dampf bzw. heißes Wasser über das Kaffeemehl geleitet.


anonym
beantwortet von Hans1943 am 21. Juli 2007 02:37
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Der türkische Mokka ist stets gesüßt und mit Rosenwasser gewürzt. Neben Kardamom sind auch Zimt oder Nelken als Gewürz für den Mokka beliebt. Bei dieser Zubereitung eines Kaffees handelt es sich wohl um die älteste bekannte Kaffeezubereitungsart. Ursprünglich wurde das Kännchen jedoch nicht direkt erhitzt (Herdplatte, Gasflamme), sondern in einem heißen Sandbett auf einer Feuerstelle langsam auf Kochtemperatur gebracht, eine alte Zubereitungsart, die auch noch vereinzelt in Griechenland, aufgrund der 400-jährigen osmanisch-türkischen Vergangenheit, anzutreffen ist. In dieser Hinsicht ist der griechische Mokka an sich streng genommen ein türkischer Mokka, da er durch die türkischen Sultane nach der Eroberung nach Griechenland gebracht worden ist. Das langstielige Kännchen für die Zubereitung eines Mokka nennt sich Ibrik (je nach Sprache und Land auch Cezve; sprich: „Dschäswä“). Auf der Abbildung ist ein recht stilloser Edelstahl-Ibrik mit Plastikgriff zu sehen. Bei schlechtem Stahl kann so etwas zu einer Geschmacksbeeinflussung führen. Stilecht ist ein Ibrik aus inwändig verzinntem Kupfer oder Messing gefertigt. Üblicherweise ist unten auf dem Boden des Ibrik eine Zahl eingeschlagen, die angibt, für welche Tassenanzahl der Ibrik bestimmt ist. Eigentlich kommt ein Kaffee für einen Mokka wohl aus den Anbaugebieten Äthiopien und Jemen. Aber es kann ohne weiteres auch anderer Kaffee verwendet werden, solange er staubfein gemahlen wurde. Der staubfeine Kaffee wird im Baltikum als „Minas“ verkauft. Espresso ist eine Zubereitungsart von Kaffee, bei der Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird. Das Verfahren ergibt einen starken Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht – die Crema – befindet, die zu seinem Aroma beiträgt. Durch die starke Röstung und eine typische Portionsgröße von 25 ml ist der Koffeingehalt einer Tasse Espresso jedoch geringer als der einer Tasse Filterkaffee (typischerweise 125 ml). Espresso wird in der Regel in kleinen, dickwandigen und vorgewärmten Tassen mit ca. 40 ml Fassungsvermögen serviert und gesüßt oder ungesüßt getrunken. Oft wird er mit einem Glas Wasser serviert. Espresso ist heute die häufigste Zubereitungsart für Kaffee in Südeuropa, insbesondere in Italien und Spanien. In diesen Ländern erhält man (für Touristen meist überraschend) einen Espresso, wenn man Kaffee (ital.: caffè, span.: café, gr.: καφές, bulg.: kaфe) bestellt. Aus Wikipedia.


crosparrow
beantwortet von crosparrow am 22. März 2009 03:03
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Es handelt sich um den Balkan und nicht das Baltikum (wie der Vorgänger wohl versehentlich schrieb)... Und allein in EX-YU sind über 10 verschiedene Zubereitungsarten von Mokka üblich, die meisten ohne Zucker. Minas ist nicht gleich Minas, da verschiedene Röstereien ihre Ansprüche an Qualität haben. In Deutschland erhältlich, meist über türkische Geschäfte, ist der Minas von Röstereien aus Bremen, Frankfurt/Main, Wien, Klagenfurt mit großen Unterschieden an Qualität und Preis. Wenn man Glück hat bekommt man den Franck "Jubilarna" aus Zagreb, der aber auch am teuersten ist. Mit dem Zusatz von Zucker, Gewürzen, Kardamom oder gar Zimt tut man leider die Wahrheit im Mokka übertünchen, da es auf diese Art einfach ist die Unzulänglichkeit an gutem Wasser oder korrekt hergestellten Mokka zu verschleiern. Der Mokka wird nicht aufgekocht oder überkocht, da er dadurch zuviel Bitterstoffe freigibt und hinterher nur genießbar ist mit Zusätzen wie, Zucker, Gewürze, Kardamom oder Zimt. Man lässt das Wasser aufkochen und ca. halbe Minute abkühlen und einfach über das Pulver gießen, 1 x kurz umrühren, 3-4 Minuten ziehen lassen und einfüllen in Tassen oder umfüllen in eine Kanne, damit der Satz im Aufbrüh-Behältnis bleibt. Der Espresso ist abhängig nicht nur von einer guten Röstung und Wasser, wie beim Mokka, sondern auch von der maschinellen Herstellung. Hier sind Brühtemperaturen von 105 bis 120 Grad Celsius üblich, abhängig vom Druck den die Maschine produziert. PAVONI Nostalgiker können alle Faktoren selbst steuern und beeinflussen und Espresso in der Urform herstellen. Wenn alle Faktoren stimmen ist der Espresso ein hochwertiger, bekömmlicher und schmackhafter "Kaffee", der hervorragend ohne Zucker schmeckt.


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