Frage von Daveesoul, 90

Was ist der unterschied zwischen Psychiater - Psychologe - Psychotherapeut - Neurologe?

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Antwort
von schloh80, 29

Psychotherapeut ist ein Heilberuf, der in Deutschland außerdem eine geschützte Berufsbezeichnung darstellt. Man unterscheidet Psychologische Psychotherapeuten (Psychologen mit postgradualer Ausbildung Psychotherapie), Kinder- und Jugendlichentherapeuten (Psychologen oder (Sozial-) Pädagogen mit postgradualer Ausbildung Psychotherapie, beschränkt auf Kinder und Jugendliche bis max. 21) und Ärztliche Psychotherapeuten (Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. Fachärzte für psychotherapeutische Medizin sowie Fachärzte anderer Gebiete (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Urologie, Gynäkologie usw.) mit Zusatzbezeichung Psychotherapie ggf. auch Zusatzbezeichnung Psychoanalyse).

Psychiater sind die zuständigen Fachärzte für alle psychischen Erkrankungen.

Neurologen sind die zuständigen Fachärzte für Erlrankungen des Nervensystems.

Psychologe ist eine in Deutschland mittelbar geschützte Berufsbezeichnung, die den gesetzlich geregelten Abschluss als Diplom-Psychologe oder eines äquivalenten Studiums voraussetzt (das betrifft nach Umsetzung der Bologna Reform konsekutive Bachelor-Masterabschlüsse). Psychologen sind in über 200 sehr verschiedenen Berufen tätig, mehrheitlich finden sich diese in Forschung und Entwicklung, Unternehmensberatung, Personal- und Organisation sowie der Marktforschung. Psychologie ist ein vorwiegend experimentell arbeitendes mathematisch-naturwissenschaftliches Fach, das zuallerst für die Forschung ausbildet, ansonsten eine wissenschaftliche Berufsvorbildung darstellt, so dass vor beruflicher Tätigkeit nach dem Master idR zunächst berufsqualifizierende Maßnahmen notwendig sind (Promotion, Trainee, Weiterbildung, weiteres Studium oder eine Ausbildung).

Antwort
von WelleErdball, 23

Psychiater: Ein Psychiater hat ein Medizinstudium absolviert mit Facharztweiterbildung und ist in erster Linie für die medikamentöse Therapie und Diagnostik zuständig. Eher seltener wird vom Facharzt auch Psychotherapie angeboten.

Psychologe: Psychologe ist eine Berufsbezeichnung von Akademikern nach einem Psychologiestudium. Diese behandeln keine Patienten und stellen keine Diagnosen. Viele Psychologen werden nach Ihrem Studium psychotherapeutisch tätig, entweder mit einer Heilerlaubnis nach Heilpraktikergesetz, oder, nach
entsprechender Weiterbildung, als Psychologische Psychotherapeuten. Viele arbeiten jedoch in anderen Berufsfeldern, z.B. als Schulpsychologen oder in Personalabteilungen in der Wirtschaft.

Psychotherapeut: Der Psychotherapeut behandelt Menschen mit psychischen Erkrankungen, besagt, dass Maßnahmen angeboten werden, die
die Symptome und Beschwerden einer psychischen Erkrankung lindern
sollen. Ausbildung: Master Studium Psychologie + 3-5 jährige Weiterbildung.

Neurologe: Ein Neurologe für ein Facharzt für Nervenerkrankungen und  behandelt Erkrankungen des Nervensystems im physischen Sinne... zb. Taubheitsheitsgefühle, Lähmungen, Schlaganfälle etc.

Antwort
von webheinerle, 6

Ein Psychiater ist ein Facharzt für Psychiatrie, also ein Mediziner, der Psychologe ist ein Mensch, der Psychologie studiert hat und ein Diplom vorweisen kann. Ein Psychotherapeut ist im Idealfall ein Psychologe mit einer Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten, man kann allerdings auch an einen Heilpraktiker geraten, der den "kleinen Heilpraktiker" abgelegt hat, die Heilpraktikerprüfung für den psychotherapeutischen Heilpraktiker. Zum Glück bekommen die in der Regel keine Kassen-Zulassung. Der Neurologe ist ein Nervenarzt, der sich nur um die Nerven und das Gehirn kümmert, aber auch um Nervenleiden wie Bandscheibenvorfälle etc.

Antwort
von Kanatar, 43

Psychiater studierten Medizin und haben sich dann auf die medikamentöse behandlung von psychischen Problemen spezialisiert.

Psychologen studierten Psychologie und behandeln psychische Probleme durch Gesprächstherapie etc.

Neurologen studierten Medizin und haben sich dann auf die Behandlung von physischen Erkrankungen des Nervensystems spezialisiert.

Psychotherapeuten sind Psychologen oder Heilpraktiker mit einer speziellen Ausrichtung/Therapieansatz

Kommentar von BigDreams007 ,

Eigentlich kompelt richtig nur können auch ander Leute Psychotherapeuten werden z.B Kinderärzte.

Kommentar von Kanatar ,

Psychotherapie kann, da es von Heilpraktikern ausgeübt werden darf, von nahezu jedem Betrieben werden.

Heilpraktiker haben nunmal keine geregelte Ausbildung sondern bloß einenTest absolviert der lediglich sicherstellen soll, ob von der Person eine Gefahr für die Volksgesundheit ausgehen könnte.

Kommentar von BigDreams007 ,

*komplett

Kommentar von Lustigst ,

Da ich selber eine Ausbildung in Psychotherapie machen werde, habe ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Ohne Studium ist keine Psychotherapie-Ausbildung möglich.

Kommentar von WelleErdball ,

totaler Unsinn

Kommentar von BigDreams007 ,

"Psychotherapie kann von nahezu jedem Betrieben werden" Das ist totaler Schwachsinn!

Kommentar von schloh80 ,

Psychiater sind auch Psychotherapeuten, Heilpraktiker nicht. Psychotherapeuten sind auch (Sozial-)Pädagogen mit einer Approbation als Kinder- und Kugendlichentherapezten (s. PsychThG).

Antwort
von Girschdien, 42

Psychiater und Neurologen haben Medizin studiert und sich dann spezialisiert.

Psychologen haben Psychologie studiert.

Psychotherapeuten haben nach ihrem Studium (Medizin oder Psychologie) noch eine kostenintensive und langwierige Zusatzausbildung gemacht.

Kommentar von BigDreams007 ,

Die einzige komplett richtige Antwort!:)

Kommentar von Girschdien ,

Danke.

Kommentar von Lustigst ,

Die Antwort von dahika ist auch richtig

Kommentar von Girschdien ,

stimmt. Und etwas ausführlicher, als meine ;-)

Kommentar von BigDreams007 ,

Nicht ganz - Dahika bringt es so rüber als ob nur ein Psychologe Psychotherapeuth werden könnte was schlicht und einfach falsch ist.

Antwort
von Dahika, 48

Ein Psychiater ist Facharzt für Psychiatrie. Er ist zuständig für schwere seel. Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen. Er ist - ohne Zusatzausbildung - kein Psychotherapeut.

Ein Neurologe ist Facharzt für Neurologie und zuständig für organische Erkrankungen des Nervensystems und Gehirns. Mit Psychiatrie und Psychotherapie hat er nichts zu tun.

Ein Psychologe hat Psychologie studiert und kann dann sein Wissen in vielfältigen Berufsfeldern anwenden. Um psychol. Psychotherapeut zu werden, muss er eine lange Zusatzausbildung machen.

Antwort
von Lucky234, 16

Psychiater : Arzt der die Weiterbildung zum Psychiater gemacht hat, also Psychische Krankheiten diagnostiziert und gegebenfalls mit Medikationen behandelt.

Psychologe : jemand der das Fach Psychologie studiert hat. darf keine Psychotherapie machen.

Psychotherapeut: jemand der Studiert hat - in der Regel Psycholigie. es gehen aber auch Studienfächer wie Medizin( dann nennt sich das ganze ärztlicher (psycho)therapeut ) und die Weiterbildung zum Psychotherapeut hat.

Neurologe: geschäftigt sich mit dem körperlichen Aspekt der Nerven

lg lucky hoffe konnte dir weiter helfen

Antwort
von einfachichseinn, 15

Neurologen und Psychiater haben Medizin studiert. Genauso, wie ein Kinderarzt, Hausarzt,... . Nach dem Studium haben sie ihre Facharzt Ausbildung im Bereich Neurologie bzw Psychiatrie gemacht.

Ein Psychologe könnte theoretisch jeder sein. Denn der Begriff ist nicht geschützt. On der Umgangssprache ist ein Psychologe das selbe, wie ein Psychotherapeut.

Ein Psychotherapeuten ist in der Regel jemand, der Psychologie studiert hat und aufgrund seiner Ausbildung dazu bemächtigt ist Menschen zu therapieren.

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