Frage von zuFrieden24, 82

Was ist der Unterschied zwischen politischen und religiös/spirituellen Führern?

Was alle miteinander verbindet ist die Vision einer perfekten Welt, wieso sind diese in der Praxis alle zum Scheitern verurteilt ?

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 7


Was alle miteinander verbindet ist die Vision einer perfekten Welt, wieso sind diese in der Praxis alle zum Scheitern verurteilt ?

Ein berühmter Mann, kürzlich verstorben, hat es mal sehr schön ausgedrückt: "Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen!" (Helmut Schmidt)

Tja, warum scheitern religiöse/spirituelle oder politische "Führer" mit ihren Vorstellungen "einer perfekten Welt"? Im Prinzip ist die Antwort ebenso banal wie einfach: es gibt sie eben nicht, die "perfekte Welt" - und es wird sie wohl auch niemals geben, weil der Mensch nicht perfekt sein kann!

Weil es diese perfekte Welt nicht gibt und auch nie geben wird. Diese Welt ist kaputt und verloren und hat jeden Halt verloren durch die Bosheit im Herzen der Menschen und der Sünde. Die Lösung ist nicht Recycling oder Umverteilung der Macht oder sonst etwas, sondern Erlösung!

Mir scheint, dass es wenigstens eine "akzeptable Welt" geben kann. Dazu braucht es keine "Erlösung", sondern Verstand und Bildung!


MfG

Arnold


Antwort
von Nijori, 38

Auch wenn Religiöse Führer heute ehr seltner nur wegen der Macht sich zu solchen aufschwingen als Politische kommt doch beides am Ende aufs selbe raus, ein Teil macht es weil sie die Leute nach ihren Vorstellungen verbessern wollen, ein Teil macht es weil sie die Leute nach ihren Vorstellungen kontrollieren wollen.
Und natürlich ist Macht auch verlockend, nicht jeder der sie erhält ist der Verantwoirtung gewachsen sich nicht korrupieren zu lassen.
Aber Intention ist eigentlich bei unterschiedlichen Arten von Führung der einzige Unterschied, ob politisch oder religiös macht da keinen Unterschied.

Und sie scheitern, weil ihr Ideal nunmal nicht das Ideal eines jeden ist, ob sie es gut meinen oder nicht, jeder hätte gern eine ein klein wenig andere Idealgesellschaft.

Kommentar von zuFrieden24 ,

Also wären alle Menschen die eine Idealvorstellung einer Welt haben, potenzielle Wahnsinnige ? 

Kommentar von Nijori ,

Wo hab ich das bitte gesagt?

Kommentar von Nijori ,

Ohh halt ich habs zwar nirgends direkt gesagt aber da jeder Mensch ne Idealvorstellung von iwas hat und jeder Mensch ein potenzieller Wahnsinniger ist hast du recht^^

Antwort
von Accountowner08, 51

nein, glaube ich nicht, dass die alle eine vision von einer perfekten welt haben.

die aufgabe eines politischen Entscheidungsträger ist es eher, die Realität zu verwalten, d.h. das beste aus dem zu machen, was zur verfügung steht...

Antwort
von Semno, 11

Sie sind alle zum Scheitern verurteilt weil man diese Welt nicht retten kann.

Siehe Daniel 2:44 in der Bibel. Diese Welt wird durch eine bessere ersetzt.

Beispiel:

Man beklagt sich über das Betriebssystem Windows 95. Die vielen Abstürze machen es ungeeignet für das Arbeiten im Büro. Zudem ist es anfällig für allerlei Formen von Viren und Trojaner.

Was ist die Lösung? Das Betriebssystem von Grund auf neu schreiben und somit für die Alten Probleme immun zu machen. Siehe auch dazu Offenbarung 21:5.

Antwort
von 1988Ritter, 10

Der Unterschied ist relativ einfach.

Ein religöser Führer dogmatisiert seine Lehren und Ansichten mit einer höheren Gewalt, wodurch diese dann auch gleich unantastbar werden, da die höhere Gewalt nicht fehlerhaft sein kann.

Ein politischer Führer arbeitet im Rahmen seines legitmien politischen Auftrags, in der Regel im Rahmen einer Demokratie. Dabei ist ihm bewusst (zumindest sollte es so sein) Fehlentscheidungen werden durch Abwahl quittiert.

Antwort
von joergbauer, 16

Weil es diese perfekte Welt nicht gibt und auch nie geben wird. Diese Welt ist kaputt und verloren und hat jeden Halt verloren durch die Bosheit im Herzen der Menschen und der Sünde. Die Lösung ist nicht Recycling oder Umverteilung der Macht oder sonst etwas, sondern Erlösung! Und die gibt es nur in Jesus Christus (Johannes 14,6)!

Johannes 3, 16-21:

 "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,

damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige
Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.  Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind".
Antwort
von viktorus, 3

Keiner, weil sie alle "verführt sind" und den "breiten Pfad" gehen (Mt.7,13; Offb.12,9).

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