gabbas1 am 30.01.2009 um 17:35 Uhr

ein piano ist ebenso ein klavier wie ein flügel - klar?

http://de.wikipedia.org/wiki/Piano
Klavier stammt vom lateinischen clavis „Taste“, und ist die ursprünglich französische Bezeichnung clavier [klaˈvje] für Klaviatur „Tastatur“, im speziellen die eines Musikinstruments. Daher bezeichnet das Wort Clavier bis zum 18. Jahrhundert allgemein Tasteninstrumente – damit konnten z. B. Clavichorde (Tangentenklaviere), Cembalos (Zupfklaviere), Orgeln (Windklaviere) und später auch alle Hammerklaviere gemeint sein; es wird heute im Zusammenhang mit Alter Musik wieder in dieser Schreibweise verwendet. Ab dem 19. Jahrhundert engt sich das Wort, noch in der alten Schreibweise, auf die heute gebräuchlichen Instrumente Flügel und Pianino (ital. „Klavierchen“) ein.
Der ebenfalls übliche Name Piano ist eine Verkürzung der ursprünglichen Bezeichnungen „Pianoforte“ und „Fortepiano“ (v. ital. piano [ˈpi̯aːno] „leise“ und forte [ˈfɔrte] „laut“). Diese Ausdrücke bezogen sich darauf, dass es im Gegensatz zu früheren Tasteninstrumenten – einschließlich des Cembalos – möglich wurde, durch unterschiedlich festes Anschlagen der Tasten beliebig leise oder laut zu spielen, und die Terrassendynamik zu überwinden.

Klavier stammt vom lateinischen clavis „Taste“, und ist die ursprünglich französische Bezeichnung clavier [klaˈvje] für Klaviatur „Tastatur“, im speziellen die eines Musikinstruments. Daher bezeichnet das Wort Clavier bis zum 18. Jahrhundert allgemein Tasteninstrumente – damit konnten z. B. Clavichorde (Tangentenklaviere), Cembalos (Zupfklaviere), Orgeln (Windklaviere) und später auch alle Hammerklaviere gemeint sein; es wird heute im Zusammenhang mit Alter Musik wieder in dieser Schreibweise verwendet. Ab dem 19. Jahrhundert engt sich das Wort, noch in der alten Schreibweise, auf die heute gebräuchlichen Instrumente Flügel und Pianino (ital. „Klavierchen“) ein.
Der ebenfalls übliche Name Piano ist eine Verkürzung der ursprünglichen Bezeichnungen „Pianoforte“ und „Fortepiano“ (v. ital. piano [ˈpi̯aːno] „leise“ und forte [ˈfɔrte] „laut“). Diese Ausdrücke bezogen sich darauf, dass es im Gegensatz zu früheren Tasteninstrumenten – einschließlich des Cembalos – möglich wurde, durch unterschiedlich festes Anschlagen der Tasten beliebig leise oder laut zu spielen, und die Terrassendynamik zu überwinden.