Ich muss leider pooky etwas widersprechen. Die Operette ist eine "abgespeckte" Oper - ok. Aber es wird auch gesungen solo, im Duett und auch der Chor.
Die Fledermaus zB. geht fast 3 Stunden, also nicht kürzer wie eine Oper.
Operetten sind Komödien in denen gesprochen und gesungen wird.
Also der richtige "Einsteiger" für jemanden, der zur klassischen Musik übergehen möchte.

Der gravierende Unterschied ist Folgender: Bei der Oper kommt es in erster Linie auf die Musik an. Bei der Operette steht die Handlung mehr im Vordergrund. Hier wird auch wesentlich mehr gesprochen, als in einer Oper.
UlfDunkel am 5. April 2007 12:44 So issas!

Eine Operette ist im Grunde genommen eine "abgespeckte" Form einer Oper. Sie ist kürzer und meist auf eine Komödienhandlung beschränkt. Oft ist es auch so, dass bei einer Operette keine einzelnen Sänger oder ein Chor auftritt, sondern Gesangseinlagen von singenden Schauspielern vorgeführt werden. Die Operette hat historisch bei Kunstkennern einen niedrigeren Stellenwert als eine Oper.
░critter░ am 4. April 2007 21:47 Operette ist wesentlich schwerer zu singen als Oper. Sie besitzt trotzdem nicht den gleichen Stellenwert wie die Oper, da man sie auf Grund der komödiantischen Handlung der leichten Muse zuordnet.
UlfDunkel am 5. April 2007 12:43 Ich würde dagegenwetten, dass Operette grundsätzlich schwerer zu singen ist als Oper.

Gibt es heute eigentlich noch Operetten?
Nach meinem Eindruck sind sie durch die ja nicht unähnlichen Musicals abgelöst worden.
UlfDunkel am 5. April 2007 12:43 Leider die Frage nicht beantwortet.