Frage von FantaFanta76, 49

Was ist der Unterschied zwischen Neurologisch und psychosomatisch?

Jetzt mal angenommen, man hat ein orthopädisches Problem und das wird und wird nicht besser. Manchmal sagen die Ärzte, dass ist ein neurologisches Problem oder ein psychosomatisches. Wo ist der Unterschied?

Antwort
von Lichtpflicht, 32

Neurologisch heißt sozusagen, dass der Fehler im Gehirn sitzt, oder im Rückenmark, oder im allgemein im Nervensystem. Also eine Ursache, die man sehen kann im Röntgen, im Ultraschall, im MRT oder welches Gerät man auch immer an dich ansetzt. Letztlich ist es ein körperliches, anfassbares Problem.

Psychosomatisch ist komplizierter. Das würde heißen, die körperliche Erkrankung, die sichtbar, messbar, anfassbar ist, hat eine Ursache, die in der Psyche (Geist, Gemüt, Stimmung) liegt und nicht gemessen oder körperlich entdeckt werden kann. Eine psychische Erkrankung (zB Depression, Burnout, Ängste, Psychose, Neurose, Persönlichkeitsstörung, Trauma) ist dann der Auslöser, und verursacht sozusagen im Nachgang körperliche Beschwerden, die aber ebenso klar messbar sind, also keinesfalls eingebildet!

Kommentar von FantaFanta76 ,

Vielen Dank! Dann währe ja ein neurologisches Problem wirklich greifbar?

Kommentar von Lichtpflicht ,

Selbstverständlich. Die Neurologie beschäftigt sich ja mit Organen (des Nervensystems). Ein neurologisches Problem wäre zB ein verletzter Nerv (Weiterleitung zum Gehirn eingeschränkt, Beweglichkeit eingeschränkt), also ein körperliches Problem.

Neurologie hat zwar auch mit der Psychiatrie zu tun, aber eher in so speziellen Erkrankungen wie Demenz, Epilepsie oder Parkinson, die eben durch Schäden im Gehirn bedingt sind.

Antwort
von Kodringer, 23

Neurologisch=im hirn

psychosomatisch=Körper und Geist verbunden

Kommentar von FantaFanta76 ,

Was bedeutet das konkret im Einzelnen? ZB Schulter operiert, nach 1 Jahr immer noch nicht beweglich...

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