Frage von sosocupcake2, 170

Was ist der Unterschied zwischen Kirchen und Sekten?

Antwort
von fraschi, 96

Die evangelische oder katholische b.z.w andere Kirchen sind schon vor sehr lange Zeit im Laufe der geschichtlichen Zeit aus den Glaubensrichtungen entstandenund haben an der Spitze ein Kirchenoberhaupt...bei den Katholischen z.B. den Papst Franziskus.

Diese Glaubensvereinigungen sind durch alle Staaten anerkannt und erfüllen auch soziale Zwecke....z.B. die Unterhaltung von Altenheimen und Krankenhäusern.

Eine Sekte hingegen kann jeder Privatmann gründen.

Er muß nur Anhänger seiner Thesen finden und dient nur dem Zweck, sich an anderen Menschen zu bereichern.

Also den " Oberguru " zu Reichtum zu verhelfen.

Ein Beispiel dafür ist der Sänger " Christian Anders "...bekannt durch Schlager, der auf Kosten anderer " Rolls Royce " sammeln wollte, aber damit zum Glück gescheitert ist.

Ein sozialer Zweck ist damit nicht verbunden, im Gegenteil, die Machenschaften mancher Sekten liegen meist im Verborgenen und sind nicht selten mit einer " hohen kriminellen Energie " verbunden.

Sekten suchen sich auch gerne Kinder als Opfer, indem sie z.B. Diskotheken betreiben ohne das es jemand merkt.

Antwort
von CATFonts, 77

Das ist eiogentlich ganz einfach, wenn man den Sinn der Bezeichnung Sekte betrachtet: Hierin steckt das lateinische "sectio" also Abteilung, Unterteilung, wie auch secta, für Partei, (von der hauptstömung abgespaltene) Lehre, Schule. - und in Partei steck ja ebenso Part, Abschnitt. Eine Kirche ist da die Religionsgemeinschaft, welche die vgroße Mehrheit der Bewophner einer Region unter sich und ihren Lehren versammeln möchte. Um dies zu schaffen, werden aber eben auch Zugeständnisse in Glaubensadingen gemacht, und vieles weniger Streng gesehen, selbst wenn dies den generellen Lehren der zugrundeliegenden Glaubensgrundsätzen wiederspricht. In so einer Kirche treffen aber immer wieder Gruppen zusammen, die dies nicht rechtfertigen, und einer der genereöllen Glaubenslehre getreueren Lebensweise anhängen. Wird diese stengere Auslegung von der Kirche dann nicht mehr ausreichend getragen, spaltet sich diese Gruppe ab, und bildet damit eine Sekte. In den negativebn Ruf kommen derartige strenggläubigere Gruppen dadurch, das durch die möglichst wortgetreue Glaubensauslegung, die sich eben auch an alten Schriften orientiert eben auch gesellschaftliche Regeln aus der Verghangenheit, und damit oft eine nicht unerhebliche Einschränkung persönlicher Freiheit verbunden ist. Innerhalb der Gruppe wird dies jedoch nicht als Unterdrückung, sondern als Gottgewollt gesehen wird

Kommentar von Brainus ,

Alle glauben an irgendetwas und eifern ihren Gründern nach. Alles Sekten, die ihre Miglieder unter Druck setzen, wenn sie das nicht tun, was die "Lehre" vorschreibt. Da ist wirklich keine Religionsgemeinschaft besser als eine Sekte. Ob man nun an einen Gott glaubt oder an den Weihnachtsmann oder Osterhasen, alles im Prinzip dergleiche Kram,

Antwort
von newcomer, 79

Sekten haben 2 Ziele: Ihre Mitglieder psychisch zu beherrschen sprich in ihre Gewalt zu bringen, ansonsten an ihr Vermögen zu kommen.
Bei Kirchen ist es eher Sache vom Glauben sprich alles was du machst ist freiwillig

Kommentar von JTKirk2000 ,

Was sagt das über Religionen aus, bei denen man gar keine Wahl hat, etwas zu spenden, sondern ein gewisser Teil des Gehalts gleich mit vom Brutto abgezogen wird?

Kommentar von Brainus ,

wenn es dir nicht gefällt mache es wie ich und trete aus. :)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich bin in keiner Kirche, die sich über staatliche Steuern finanziert, sondern in einer, die durch freiwillige Spenden finanziert wird und in der Niemandem ein Vorwurf gemacht wird, wenn er nicht spendet, denn es ist eine freiwillige Gabe. 

Kommentar von Brainus ,

Ziele aller Religionsgemeinschaften ist es auch immer gewesen, Macht über ihre Miglieder auszuüben. Wer sich nicht an die Lehre hält, wird bestraft und sanktioniert. Dazu wollen alle Geld von ihnen einzuziehen bzw. sich an denen bereichern.

Antwort
von nnblm1, 52

Kirchen sind christliche Bauwerke.

Sekten sind spirituelle Gemeinschaften, die vor dem Gesetz nicht als solche anerkannt sind. Meist mit dem Ziel, dem Führer/Gründer irgendeinen Vorteil zu verschaffen, oft monetärer Art.

Gemeint war aber vermutlich der Unterschied zwischen Sekten und Religionen: Da würde ich sagen "staatliche Anerkennung".

Antwort
von fricktorel, 20

"Gottes Gemeinde" wurde anfangs eine "Sekte" genannt (Apg.24,14).

Heute sind alle "Kirchen" (2.Kor.4,4) so etwas, denn der Begriff Sekte deutet auf eine "Abwanderung von der Wahrheit" (Offb.12,9). 

Die "Gemeinde Gottes" (Apg.20,28) ist eine "kleine Herde", die den schmalen Weg geht (Lk.12,32; Mt.7,14).

Antwort
von THULSA, 29

Es gibt keinen Unterschied, weil es keine Einheitskirche gibt ! Darum ist deine Frage an sich nichtig !!

Antwort
von Silmoo, 39

Sekten mit Kirchen sind diktatorische Glaubensgemeinschaften.

Religionen mit Kirchen sind freie Glaubensgemeinschaften.

Religionen mit Moscheen sind  intensive Glaubensgemeinschaften.

Antwort
von Apfelwerfer, 35

Diese Frage wird sicherlich sehr unterschiedlich beantwortet, je nachdem, wen du fragst. Derzeit ist der Begriff "Sekte" in unserem Sprachraum negativ belegt, obwohl es einfach "Abspaltung" bedeutet. Streng genommen, wären also auch die katholische und die evangelischen Kirchen Sekten, denn sie haben sich vom Urchristentum und die evangelischen später von der katholischen Kirche abgespalten. Das gleiche trifft auch auf die orthodoxen Kirchen zu. Selbst vom Christentum des ersten Jahrhunderts sprachen die jüdischen Geistlichen als von einer Sekte (siehe Apostelgeschichte, Kapitel 24, Vers 5).

Wer entscheidet also darüber, ob eine religiöse Gemeinschaft eine Sekte ist? Von staatlicher Seite hat man empfohlen, den Begriff "Sekte" nicht mehr auf religiöse Gemeinschaften anzuwenden. Gleichzeitig geht der Staat aber mit den Großkirchen enge Bindungen ein und gibt ihnen dadurch nach Außen eine Art Gütesiegel. Grundsätzlich bietet das deutsche Recht religiösen Gruppierungen zwei Möglichkeiten sich zu organisieren. Einmal als eingetragener Verein (mindestens 7 Mitglieder), der für die Förderung der Religion u.U. auch als gemeinnützig anerkannt werden kann und der Körperschaft des öffentlichen Rechts. Diesen Status haben die Großkirchen und eine ganze Reihe weiterer Gemeinschaften. Voraussetzung hier ist im großen und ganzen die Anzahl der Mitglieder und die Aussicht auf dauerhaftes Bestehen. Die rechtliche Organisationsform soll aber von staatlicher Seite aus nichts über die Qualität der Gemeinschaft aussagen, da der Staat nicht über religiöse Lehrinhalte der Gemeinschaften urteilen kann und wohl auch nicht will und schon gar nicht darf.

Dann fühlen sich noch die Großkirchen dazu berufen zu entscheiden, welche Gemeinschaft eine Sekte ist und welche nicht. Deutlich wird das durch die Sektenbeauftragten der Kirchen, die gerne auch von staatlicher Seite zu Stellungnahmen herangezogen werden. Sie geben sich also quasi selbst ein Gütesiegel und fühlen sich berufen, alle Gruppen, die ihnen nicht in den Kram passen, als Sekte negativ zu belegen. Das wäre das Gleiche, als wenn man bei Coca Cola nachfragen würde, ob Pepsi nicht doch besser schmeckt. Welche Antwort wird man wohl da bekommen? Leider hat das in religiöser Hinsicht aber viel gravierendere Auswirkungen.

Daher sollte man doch vorsichtig mit diesem Begriff umgehen. Ich empfehle, sich dabei an den Rat Jesu Christi zu halten, der gemäß Matthäus, Kapitel 7, Vers 16 sagte: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen". Statt sich auf die Aussagen von sogenannten Experten zu verlassen oder auf reißerisch aufgemachte Meldungen zu hören, sollte man sich ansehen, was eine Gemeinschaft auszeichnet. Hat ihr Glauben eine positive Auswirkung auf die Mitglieder? Nehmen sie ihren Glauben ernst? Schaden sie anderen? Wollen sie nur das Geld ihrer Schäfchen? Und für mich ganz wichtig: Halten sie sich an die Gebote Gottes?

Kommentar von Sturmwolke ,

DH!

Antwort
von AlexBurner83, 42

Kirchen= anerkannte Glaubensgemeinschaft , Sekten= nicht anerkannte Glaubensgemeinschaft

Antwort
von Kessy02, 89

Sekten sind, genau so wie Kirchen, Gruppen, die eine bestimmte Glaubensrichtung vertreten.

In unserem Sprachgebrauch ist der Begriff Sekte meist eher negativ belegt und wird mit psychischem Zwang verbunden.

Viele der Organisationen sind allerdings auch wirklich gefährlich (von Scientology hast du bestimmt schon mal gehört) und sind in manchen Ländern sogar wegen verfassungswidriger Inhalte verboten.

Antwort
von fricktorel, 21

Der wahren Ursprung von "Sekte" ist eine "Abspaltung" vom wahren Glauben.

Jjedoch wurde die wahre "Kirche Gottes" von ihren Gegnern auch schon als "Sekte" bezeichnet (Apg.24,14).

Inzwischen sind die "Weltkirchen" (2.Kor.4,4; Offb.12,9) die "Abspaltungen" der "Gemeinde Gottes" (1.Kor.10,32 Offb.13,7; 17,6).

Jesu wird diese "Abspaltungen" bei seiner Wiederkunft "entsorgen" (Offb.14,1-13) und den Verantwortlichen einsperren (Offb.20,2).


Antwort
von Ringerman, 27

Bei Kirchen dreht sich alles letztendlich immer um Jesus Christus. Bei Sekten ist Christus Alibi, und eigentlich dreht es sich immer um eine übergeordnete Führerfigur, einen Guru oder Promi-Pastor.

Kommentar von Brainus ,

falsch: es geht bei allen nur um Macht und Geld.

Antwort
von gottesanbeterin, 18

Kirchen sind Gebäude, Sekten sind Glaubensgemeinschaften.

Antwort
von AlterHallunke, 42

Kirchen sind "Gotteshäuser" und gehören dem Christentum an. Sekten sind frei erfunden.

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