Frage von pianoheart, 113

Was ist der Unterschied zwischen freier und sozialer Marktwirtschaft?

Antwort
von archibaldesel, 78

In die freie Markwirtschaft greift der Staat überhaupt nicht ein. Er schützt sie nur gegen äußere Angriffe. In die soziale Marktwirtschaft greift der Staat ein und lenkt mäßig. Stichwort für Deutschland: Mindestlohn.

Antwort
von 1988Ritter, 51

Die freie Marktwirtschaft ist eine Wirtschaft ohne Beschränkung und ausschließlich auf Kapitaloptimierung orientiert.

Die soziale Marktwirtschaft beinhaltet eine Berücksichtigung des sozialen Aspektes. Hierzu zählt zum Beispiel die soziale Absicherung der Arbeitnehmer.

Antwort
von Matermace, 76

Hat Wikipedia freitags zu?

Kommentar von pianoheart ,

Ja für dich.Wenn du nichts weißt dann gib keine Antwort!

Kommentar von Matermace ,

Ich weiß das ganz genau, aber es ist mir schlicht zu blöd eine Frage produktiv zu beantworten, wenn sich die Lösung auch in sehr sehr wenig Zeit auf Wikipedia ergibt.

Kommentar von Noidea333 ,

Ja und Dr. Google ist wahrscheinlich schon im Wochenende^^

Antwort
von voayager, 72

Bei der sozialen Marktwirtschaft gibt es eine Sozialabsicherung der Bevölkerung. Mittlerweile sind wir hier in Deutschland so ziemlich bei der freien Marktwirtschaft angelangt, seit Schröder und Fischer die Regeirung übernahmen.

Kommentar von Ahzmandius ,

Klar Mindestlohn ist voll Freie Marktwirtschaft, was redest du?

Kommentar von voayager ,

8,50 € gerade mal, was redest du? In Luxemburg ist man mittlerweile bei 11 € etwa angekommen!

Kommentar von Ahzmandius ,

Das ist doch gar nicht der Punkt wie hoch und so wieso. In einer wirklichen freien Marktwirtschaft gäbe es gar keinen gesetzlichen Mindestlohn.

Kommentar von Pragmatist ,

Mittlerweile sind wir hier in Deutschland so ziemlich bei der freien Marktwirtschaft angelangt

Total. 

  • Mindestlohn,
  • gesetzlich garantierter Kündigungsschutz,
  • bezahlter Urlaub,
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall,
  • bezahlter Mutterschaftsurlaub,
  • etc...

Glaubst du eigentlich ernsthaft, dass es diese Leistungen in einer freien Marktwirtschaft gäbe? 

Kommentar von voayager ,

Warum nicht, wenn die Gewerkschaft den nötigen Druck ausübt geht das schon. Was du aufgelistest hat, sind ein paar dürftige "Brocken", die keinerlei Eindruck hinterlassen.

Kommentar von Ahzmandius ,

Wenn man dummes Zeug schreibt, dann hinterlassen diese Punkte vieleicht keinen Eindruck:

Der Punkt ist, all diese Punkte sind gesetzlich festgelegt, in einer freien Marktwirtschaft gäbe es diese vielleicht trotzdem, aber nicht vom Staat aus.

Kommentar von voayager ,

Blödsinn, was du da sagst, fast immer sind die gesetzlichen Vorgaben durch gewerkschaftliche Vorarbeit, gesellschaftlichen Druck allgemeiner Art erst realisiert. Sie sind daher nur so was wie ein Art Schlußstrich, der etwas hervorhebt, etwas vorgaukelt, was ohnehin gekommen wäre. Der Staat tarnt sich gewissermaßen als Sozialagentur, was aber bloße Roßtäuscherei meist ist.

Wenn man durch Dummheiten, im Sinne bloßer Illusionen entgegenet, dann muß man staatsbewundernd auftreten, bzw. diesem zu viel zubilligen.

Davon mal abgesehen, Sozialsttat ist mehr als all das was segnend hervorgehoben wird. Ohne diesem sind Mindeststandards auch zu haben, wenn es nur massiv gefordert wird.

Kommentar von Ahzmandius ,

Du hast einfach keinen Plan wovon du redest:

Es geht nicht darum, wer was beschließt oder auf wessen Wunsch etc. etwas in die Wege geleitet wird.

In einer freien Marktwirtschaft mischt sich der Staat gar nicht ein.

Sobald der Staat gesetzliche Regelungen für den Markt vornimmt ist es per Definition keine (reine) freie Marktwirtschaft mehr.

Selbstverständlich können Gewerkschaften in der freien Marktwirtschaft mit dem Arbeitgeber verhandeln und Verträge schließen.

Diese Verträge sind aber keine Gesetze, die vom Staat erlassen wurden, das ist der wichtige Unterschied.

Ps:

Die Bildung von Gewerkschaften muss auch erlaubt sein. In einer freien Marktwirtschaft könnte ein Unternehmen auch einfach die Gründung einer Gewerkschaft verbieten bzw. nicht zu lassen.

Kommentar von voayager ,

auch in einer sogenannten sozialen Marktwirtschaft kann es vorkommen, dass eine Gewerkschaft gar verboten ist.

Kommentar von Ahzmandius ,

Ein Beispiel, damit du das auch verstehst:

Mindestlohn:

1)Freie Marktwirtschaft (FM)- Eine Gewerkschaft G hat mit Arbeitgeber A einen Mindestlohn ausgehandelt und in einem Vertrag festgeschrieben.

A hält sich nicht an den Wortlaut des Vertrags- zahlt nur den halben Mindestlohn -> Zivilrechtlicher Prozess (keine Straftat)

2)Keine (FM)- Per Gesetz wird ein Mindestlohn festgeschrieben.

A hält sich nicht dran - zahlt nur die Hälfte -> Straftat 

Kommentar von voayager ,

Das ist jetzt nur mal so eine abstrakte Darstellung, ohne exemplarische Unterfütterung. Intessant in dem Kontext wäre daher Folgendes:

1. welche Strafen erhalten Firmen in den USA, (=freie Marktwirtschaft) wenn sie den Tarif brechen?

2. welche Strafen erhalten Firmen in einer sozialen Marktwirtschaft, wenn sie einen Tarif brechen - de jure?

3. wieiviele Firmen brachen in einer s.M. die Tarifverträge und wieviele davon wurden rechtlich belangt - de facto ?

Kommentar von Ahzmandius ,

In wie fern sollten diese Punkte für diese Diskussion relevant sein?

1. welche Strafen erhalten Firmen in den USA, (=freie Marktwirtschaft) wenn sie den Tarif brechen?

2. welche Strafen erhalten Firmen in einer sozialen Marktwirtschaft, wenn sie einen Tarif brechen - de jure?

3. wieiviele Firmen brachen in einer s.M. die Tarifverträge und wieviele davon wurden rechtlich belangt - de facto ?

Ich und andere haben lediglich deine unsinnige Aussage widerlegt, dass Deutschland eine freie Marktwirtschaft sei.

Um es noch mal zu unterstreichen:

Z.B. die Einführung eines Mindestlohns ist per se ein Zeichen für eine Soziale Marktwirtschaft. (Es ist auch kein Argument dagegen, wenn man sagt, "aber in anderen Ländern ist er höher")

Auch Kündigungsschutz, Lohnfortzalung im Krankheitsfall etc.(was bereits ein anderer User erwähnt hat), die gesetzlich festgeschrieben sind, sind ein Zeichen für eine soziale Marktwirtschaft.






Kommentar von voayager ,

Vor der Legislaturperiode Schröder-Fischers hatten wir so was wie eine soziale Marktwirtschaft trotz fehlendem Mindestlohn, jetzt wo es diesen gibt, haben wir keine soziale M. mehr!

Kommentar von Ahzmandius ,

Es nützt auch nichts, wenn du das immer wieder behauptest, führe es doch weiter aus. Ansonsten ist es nur bla bla

Kommentar von voayager ,

nun, dann gib halt Ruh`

Kommentar von tanztrainer1 ,

genau, da hatte der Herr Riester an der Rente mächtig was gedreht!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community