Was ist der Unterschied zwischen einem Maineventer und einem Midcarder?

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2 Antworten

Mit diesen Begriffen bezeichnet man, wie wichtig ein Wrestler für die jeweilige Promotion ist. Die Kämpfe, die für eine Wrestlingshow angesetzt sind bzw. deren Rangfolge im Zeitablauf, nennt man eine Card.

Maineventer sind somit bevorzugt in den Hauptkämpfen vorhanden (Main Event = Hauptkampf) bzw. sagt sein Standing aus, dass er jederzeit in einem Hauptkampf antreten könnte. Dies sind die tragenden Stars der Promotion (Nehmen wir mal als aktuelle Beispiele Cena oder Orton)

Darunter folgt die Upper Midcard, das sind Wrestler, von denen Triple H sagen würde "B+ Player", also wichtige Leute für die Shows die ab und zu in die Hauptkämpfe rutschen. Diese Leute stechen aus der Midcard schon etwas heraus und sind das Bindeglied zum Main Event. (Beispiele: Bray Wyatt, AJ Styles)

Darunter kommt die Midcard, Man ist nicht so wichtig wie ein Maineventer, aber wichtiger wie ein Low-Carder. Diese Wrestler stehen klassischerweise oft in der Mitte eines ganzen Kampfabends (the mid of the Card) und treten oft um zweitwichtigste Titel einer Federation an (bei WWE z. B. IC oder US Title). (Beispiele: Cesaro, The Miz, Rusev)

Man könnte hier noch eine Lower Midcard hinzufügen, die ein Bindeglied zur Low-Card darstellt (Beispiel: Traditionell oft die Tag-Division in der WWE)

Lower-Carder sind ganz unten in der Hierarchie einer Wrestling-Promotion. Sie kämpfen meist zu Beginn einer Show, wenn sie überhaupt auf der Card auftauchen. Zudem sind sie nicht in große Storylines involviert oder Matches. Sie sind halt... da. (Beispiel: The Social Outkasts)

Darunter würden noch die Jobber stehen. Der klassische Jobber verliert IMMER, man hat seinen Namen bald schon vergessen wenn man ihn gehört hat. Für diese Rollen wurden von WWE/WCW stets lokale Talente von außerhalb verpflichtet, die einmalig für diesen Abend ein Match für die WWE hatten. Sie sind dafür da, den Superstar (egal aus welcher Card er kommt) gut aussehen zu lassen und wieder zu verschwinden. Bis Mitte/Ende der 90er gab es in den wöchentlichen Shows wie z. B. RAW in Sachen Matches fast ausschließlich nur Jobber-Kämpfe zu sehen. Superstar vs. Superstar gab es fast ausschließlich bei den PPVs. Später gab es Jobber-Matches nur noch selten, aber es gab sie. Wrestler fingen früher sogar traditionell als Jobber an, ehe sie nach einem Makeover ein Gimmick bekamen. Hier ein paar Beispiele:

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Kommentar von Kobl17
19.07.2016, 19:00

danke

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Kommentar von Hochantenne
22.07.2016, 09:16

Sehr ausführliche Antwort. Ich fand die Jobberkämpfe früher gar nicht schlecht, weil die Wrestler gut ihre Charaktere etablieren konnten und die PPVs mit größerer Spannung erwartet wurden.

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Ein Maineventer tritt in den Hauptkämpfen bei Grossveranstaltungen, Raw oder Smackdown auf. Ein Midcard Wrestler tritt im Rahmenprogramm der jeweiligen Show auf und verliert schon mal einen Kampf.
Falls es dich interessiert: Es gibt noch sogenannte Jobber. Sie lassen den Gegner in den Kämpfen gut aussehen und verlieren die meisten Matches. Grüsse

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