sturmei am 10.07.2008 um 12:50 Uhr

Im Ruhezustand werden die Daten aus dem Arbeitsspeicher (RAM) auf die Festplatte kopiert und beim nächsten Start des Rechners wieder in den RAM kopiert, sodass alle Programme wieder genau so sind, wie sie waren, als man den PC in den Ruhezustand gefahren hat. Der Rechner wird ganz ausgeschaltet, was beim Standby-Modus nicht der Fall ist. Den Ruhezustand/Hibernation sollte man verwenden, wenn man längere Zeit (also z.B. >1h) im Akkubetrieb nicht arbeitet (der Ruhezustand zieht im Gegensatz zu Standby überhaupt keinen Strom) bzw. wenn man die Stromversorgung unterbrechen will/muss (Standortwechsel bei Netzbetrieb ohne Akku bzw. Akku leer, etc).
Ruhezustand schaltet sich fast alles aus. => weniger Stromverbrauch
Stand-byModus viel mehr Strom verbrauch da sich eigentlich nur der Bildschirm und ein paar wichtige Funktionen abschalten

Also beim Standby-Modus darfst du den Stecker nicht ziehen. Dann wars das mit den offenen Dokumenten. Im Ruhezustand wird der Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte verlagert. So kannst du ohne bedenken den Stecker ziehen oder an den Netzschalter (hinten) bedenkenlos ausschalten.

Im Standby-Modus ist der Computer zwar aus und der Bildschirm abgeschaltet, aber bei erstem Tastenklick oder Mausbewegung müßte er innerhalb von sekunden wieder anspringen. Das kann er nur, weil die Prozesse im Speicher latent aufrechterhalten werden. Es ist kein erneutes Booten erforderlich!
Beim Ruhezustand werden alle Prozesse aus dem Speicher entfernt und der Rechner wird tatsächlich heruntergefahren, aber die Prozesse werden mit ihrem Endstatus auf der Platte abgespeichert. Folglich ist alles wieder da, wie beim verlassen des Computers. Allerdings wird der PC dazu neu gebootet, weiler vollständig ausgeschaltet wird.
kann ich also wenn ich auf ruhezustand mache, den pc dann auch am netzschalter ausschalten. und beim nächsten mal is der ram-inhalt wieder da?
Ja.