Ich meine jetzt überhaupt....
Beim Kochen verwendet man ja meistens(so weit ich weis) Butter, wieso nicht Margarine?
Was ist besser oder ist das je nach Gericht/ Kochgut unterschiedlich zu verwenden?

Butter ist tierisches Fett (aus Milch), Margarine pflanzlich.
Butter trägt mehr zur Aufspeckigung bei - und schmeckt viel besser!
.
Eine Sauce würd ich immer nur mit Butter montieren - Margarine kannst Du da vergessen.

Butter: tierisches Fett
Margariene: pflanzliches Fett
geschmacklich ist Butter einfach besser, wobei Margariene nicht so schnell anbrennt.

Butter ist aus Sahne(tierisch)Margarine aus Pflanzlichen Fetten LG Sikas

Also ich benutze auch zum Kochen Margarine. Butter ist mir einfach zu teuer geworden. Die ungesättigten Fettsäuren in Margarine sind besser für den Körper.
DH von mir
Zicke95 am 2. Oktober 2008 20:18 ja aber die gehärteten Fette sind schädlich fürs Herz

Meine Schwiegermutter sagt immer, nimm lieber Butter Kind wir sind ja nicht im Krieg.
Verstehe ich nicht so ganz?..:S wieso Krieg?
1hoss43 am 2. Oktober 2008 00:48 Weil es im Krieg keinen Butter gab oder wenn, dann fast unbezahlbar war. Stattdessen kochte man mit einer Art Margarine, die man heute nur noch zum Maschinenabschmieren nehmen würde.....
ahsooo.. danke für die Info!

Also ich benutze nur Magarine oder Öl. Ist gesünder, da ungesättigte Fettsäuren und schonender für den Geldbeutel. Harte Butter finde ich auch eher unpraktisch.
Ungesättigte Fettsaüren werden aber durch Erhitzen nicht ungesättigter sondern in Gegenteil.

Butter: Ein Naturprodukt Das Ausgangsprodukt für Butter ist Süssrahm, der sich in Steingutgefässen als oberste Schicht auf der Milch bildet und gesammelt wird. Der Süssrahm wird im Butterfass so lange gerührt, bis sich das Fett zur Buttermasse verbindet. Butter gibt den Speisen ein feines Aroma. Für süsse Mehlspeisen ist sie die unerlässliche Zutat. Über den Winter wurden die Kühe mit Heu gefüttert. Im Frühjahr, wenn sie das erste grüne Gras frassen, schmeckte die daraus entstandene Butter aromatischer, ausserdem war sie gelber. Im süddeutschen Raum sagen viele Leute noch »der« Butter. Das kommt daher, dass man früher die ältere Bezeichnung »der« Anken verwendete. Der männliche Artikel hat sich erhalten. Bauer/Arndt: Rezepte aus DL Margarine: Ein Kunstprodukt. Margarine Auch gekühlt immer streichfähiges Kunstprodukt und Intimfeindbild des Buttermarketings, nur durch alltäglichen Gebrauch erscheint es beinahe nicht mehr künstlich. Das Buttersurrogat (jede Namensnähe zu einem Kuhprodukt wird geahndet) wurde 1896 von dem Franzosen Hypolite Mège-Mouries erfunden, nachdem Napoleon III. einen Wettbewerb ausgeschrieben hatte, um für seine Armee einen kostengünstigen Butterersatzstoff zu bekommen. Für die erste Margarine mischte Mege-Mouries noch Milch, Wasser, Rindertalg (Nierenfett) und (zweckloserweise) Lab. Dieses Gemisch war durchaus gebräuchlich. 1869 erfolgte die Patentanmeldung als »Erzeugung gewisser Fette tierischen Ursprungs«. Der Name des Kunstprodukts lautete »Oleomargarin« (von lat. oleum = Öl und griech. margaros = Perlmuschel wegen der Produktfarbe). Der ohnehin überflüssige Labzusatz wurde später weggelassen. Die industrielle Herstellung entwickelten erst die Holländer, weil die englisce Butternachfrage die Kapazitäten der Produktion überstieg. 1871 entstand die erste Margarinefabrik der drei Familien Juergens, van den Bergh und Lever (Unilever). Als Rohmaterial dienten Schweineschmalz, Walöl, Palmöl, Erdnuss-fett sowie Kokosfett. In England wurde das Kunstprodukt zunächst als »Butterine« vermarktet. Laut Gesetz ist die gelbe Streichmasse definiert als eine Zubereitung, die durch Emulgieren, d. h. inniges Vermischen von Fetten (min*l. 80 %) und Wasser (max. 20 %) entsteht. Milchfett und Milcheiweiss sind maximal zu 1 % enthalten. Haushaltsmargarine besteht aus tierischen oder pflanzlichen Fetten oder beidem, wobei Standardmargarine zu gleichen Anteilen aus tierischen und pflanzlichen Fetten besteht. Pflanzenmargarine enhält immer mind. 98 % pflanzliche Fette. Rohstoffe für tierische Fette stammen meist aus den Fetten diverser Schlachttiere; die pflanzlichen Öle lassen sich aus Sojabohnen und Erdnüssen, zum grossen Teil aus Sonnenblumenkernen, und aus Mais- und Weizenkeimen gewinnen. Pflanzliche Fette stammen aus Kokosnüssen und Olpalmfrüchten. Um die gewünschte Härtung zu erreichen, entsteht konventionelle Margarine heute mit chemischer Unterstützung (Erhöhung des Schmelzpunktes durch eine Umesterung, bei der das Öl auf bis zu 200 °C erhitzt und unter Vakuum gerührt wird). Wasser, Emulgatoren und Zusatzstoffe wie Betakarotin (zur Färbung), Salz, Sorbinsäure und Antispritzmittel werden untergerührt. Da dabei viele gesättigte Fettsäuren entstehen, werden wertvolle ungesättigte wieder zugesetzt, ebenso werden Vitamine zwar zerstört, nachher aber künstlich wieder zugeführt. Nur Bioprodukte (kein Umestern, keine Fetthärtung) werden rein physikalisch erzeugt. Bei ihnen werden pflanzliche Fette durch einen Kälteprozess von der flüssigen Phase getrennt und mit Wasser, Maisstärke und kalt-gepresstem nativem Öl (z.B. Sonnenblumenöl) gemischt. Sie enthält keine Konservierungs- und Farbstoffe, Salz oder zugesetzte Vitamine. Biomargarine ist daher eine gute Alternative zur cholesterinhaltigen, tierischen Butter. Inhaltsstoffe pro 100g Pflanzenmargarine: 722 kcal/3023 kj, 19,1 g Wasser, 0,2 g Eiweisse, 80 g Fette, 0,4 g verwertbare Kohlenhydrate, 7 mg Cholesterin, 101 mg Natrium, 7 mg Kalium, 10 mg Kalzium, 10 mg Phosphor, 13 mg Magnesium, an Vitaminen (Zugabe) bis 533 μg A. Quelle: Pini, Das Gourmet-Handbuch
zum Braten ist Margarine besser, Butter verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann fies.
Urbanessa am 2. Oktober 2008 00:39 Zum Braten soll man eh keine Butter nehmen, da nimmt man eigentlich entweder Butterschmalz oder Pflanzenöl (Olivenöl o.ä.).
für Butterschmalz
ja stimmt,ist mir schon bekannt(lach)...:P
Baiana am 2. Oktober 2008 00:40 Niedrigere Temperatur - und das Zeug rein, wenn sie leicht schäumt und noch nicht braun ist. Dann schmeckt sie auch nicht fies. ;-)
Danke für die info :D!
bei der Temperatur ist BRATEN nur sehr schnell kochen

Butter ist tierisches Fett -
Margarine ist pflanzliches Fett
Beide haben gleich viel Kalorien, außer sie sind kalorienreduziert.
Beide kann man zum Kochen, Braten und als Brotaufstrich nehmen.
Ups - solch eine Erklärung hab ich hier noch nie gefunden. Hab ich mir gleich ausgedruckt. Wunderbar. Was noch zum Anfügen wäre, Süßrahmbutter fürs Butterbrot Sauerrahmbutter (weniger Wasser)zum Erhitzen. Für den Menschen ist die Butter auch besser zu verarbeiten, Margarine hat zu viele Nebenstoffe.
Die drei Geheimnisse der französischen Küche? Du beurre, du beurre, du beurre.
lach - Das könnte auch von einem Österreicher kommen!
Ich verstehe nur bahnhof:P...was bedeutet das jetzt das beurre?
Beurre ist französisch und bedeutet Butter.
Das man die Frage nach dem Unterschied zw. Butter und Margarine stellen muß.. kopfschüttel