danny6789 am 26.10.2009 um 9:12 Uhr
Hallo,
wir bekommen mitte Dezember einen Chihuahua Rüden und im Sommer folgt zu 90% ein Saupackerwelpe. Nun beschäftige Ich mich schon seid einiger Zeit mit Hundefutter! Da ich ein gutes und günstiges Hundefutter für den Saupacker benötige und ich die Hunde gleich halten möchte. So jetzt bin ich zu dem Entschluss gekommen, das ich das Happy Dog füttere und dann bei der Phase des Muskelaufbaus dann noch zufüttere. Jetzt haben mir aber mehrere schon empfohlen das ich BARF soll. Was ist das genau und worin liegt der Unterschied ist es besser oder schlechter?
LG
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Wenn man es richtig handhabt. Man muss sich schon drüber informieren. Die Grundidee des barfens ist hier recht gut erklärt: www.hunde-barfen.de Ich barfe seit über 10 Jahren.

Ich barfe meinen Labbi fast von Anfang an. Es ist definitiv besser.
Im Industriefutter wird massig Müll verarbeitet. Und mit Müll meine ich tatsächlich Müll. Vogelkrallen, Vogelkot und Klärschlamm sind nur einige davon.
Beim Barf gibst Du Deinem Hund / Katze / Frettchen frisches Fleisch, Knochen und etwas Gemüse/Obst. Ein wenig Öl und ein paar Kräuter. Ein wenig Joghurt oder Quark.
Der Hund und seine Gesundheit wird es Dir danken. Gerade bei so kleinen Hunden ist das Barfen keien große Sache.
Ich kann Dir nur dazu raten.Hier eine gute Seite:

Barfen ist wohl die natütrlicher Ernährungsform. Aber du kannst leicht fehler in der Zusammensetzung, vor allem beim welpen, machen die sich später auswirken (mangelernährung).
HappyDog mit Barfen zu vergleichen ist wie Fritten von schmuddelige Pommesbude mit ranzigem fett mit frisch gemachten Fritten aus nem guten gourmetrestaurant zu vergleichen.
In Hapydog sind reichlich tierische Nebenerzeugnisse (Abfall, Kot, Haare,...) und Getreide. Nimm ein gutes Futter (z.B. Platinum). Hatt über 70% Fleisch und keine nebenertzeugnisse.
Bei dem kleinen sollte es vom Futter her nicht so auf den Euro ankommen, später mit dem großen kannste größere Mengen kaufen,. dann sind bis zu 50% rabat bei Platinum drin.
danny6789 am 26. Oktober 2009 10:02 Also wenn ich es jetzt richtig verstehe, sag ihr BARFen ist super gut aber lass die Finger davon!! Versteh ich das richtig? Habe jetzt etwas darüber gelesen und nachdem ich dann gelesen habe das man tote Tiere verfüttern soll ( Mäuse, Kücken ect.) habe ich beschlossen das ich nicht BARFen werde, da ich Mäuse als Haustiere halte und das kein Futter für mich ist sondern Haustiere. Vielen dank an alle habt mir sehr weiter geholfen.
LG Danny
Narva am 26. Oktober 2009 10:09 Oh je ...ich füttere auch keine Mäuse (wo kann man die übrigens tot kaufen?) oder Küken, sondern meist Rindfleisch etwas Kalbfleisch und Geflühgel und ab und an Fisch. Barf ist definitiv besser nur sollte man halt zuerst mit Futterplänen arbeiten damit man dem Tier alles was es braucht auch füttert. Was Barf nicht ist, es ist nicht bequem, der Tierhalter muss sich mit der Ernährung seines Vierbeiners auseinander setzten,er muss denken! Er kann nicht einfach nur einen Trockenfuttersack aufmachen oder ne Dose.
Tibettaxi am 26. Oktober 2009 10:33 Also....ich wollte nur darauf aufmerkksam machen das du beim Barfen (du musst da keine Mäuse oder Küken füttern) mehr Fehler machen kanst alsa beinm Fertigfutter. Barfen ist halt etwas aufwendiger.
Was glaubst du was in den Nebenerzeugnissen im HappyDog drin ist ? Garantiert auch geschredderte Küken und Mäuse und anderer Abfall.
bignose am 27. Oktober 2009 09:20 Hallo, also Mäuse stehen bei uns nicht unbedingt auf dem Speiseplan - es sei denn, unsere Hündin verdrückt mal eine selbst gefangene. Eintagsküken habe ich mangels Quelle auch noch nicht verfüttert. Es gibt genügend andere Möglichkeiten, also es davon abhängig zu machen, finde ich unsinnig. Du kannst dich gerne mal in diversen Foren schlau machen oder hier: http://www.der-gruene-hund.de/ Gruß, Kerstin
Ich persönlich barfe zwar nicht, sondern füttere Animonda Nassfutter, werde es aber vllt mal ausprobieren, weil man dem Fertigfutter ja immer weniger trauen kann.

BARF ist Rohfütterung... Happy Dog ist auch ne gute Marke, zumindestens füttere ich das seit Jahren...
Beim Barfen siehst du eben was genau in den Hundenapf kommt und was nicht. Im Internet gibbet dazu ganz nätzliche Seiten... Solltest du dir mal durchlesen...
Lg
danny6789 am 26. Oktober 2009 10:05 Soweit wie ich das gelesen habe ist Happy Dog gut und günstig. Ich denke mal das ich Happy Dog füttere und dann ab Muskelaufbau mit Rohem fleisch Eiweiß ect zufüttere bei dem großen da er durch seine spätere Größe gut Muskelmasse haben muss.
LG
Tibettaxi am 26. Oktober 2009 10:34 Hapydog ist günstig. Gut ist anders
Neufiliebe am 27. Oktober 2009 05:25 äähh sorry. das ist jetzt blödsinn. muskeln brauchen welpen von anfang an, da sie ja ihr gewicht tragen müssen und sich gesund bewegen sollen. bei mangelnden muskeln kann der welpe und junghund massive probleme mit dem sehnen und gelenken bekommen. happy dog ist übrigens kein gutes futter, es gibt bessere, aber vermutlich nicht billiger. happy dog enthält massenhaft getreide, lies dir mal die zutatenliste surch, da steht soweit ich mich erinnere sogar mais an erster stelle. sowas braucht kein hund.
Ich bin kein Barfexperte, aber so einfach lässt sich die Frage nicht beantworten.
Wenn man seinen Hund barft, ist es wichtig, sich ausgiebig über Futterpläne zu informieren und die Nährwerte etc. der einzelnen Fleisch-, Obst-, Gemüsesorten ... damit es nicht zu Unter- bzw. Überversorgungen kommt.
Unüberlegtes Barfen ist für den Hund demnach schlechter als wahrscheinlich die meisten Fertigfutter, die im Handel angeboten werden. Wenn man sich mit der Materie hingegen auskennt, ist Barfen sicherlich eine gute Alternative zum herkömmlichen Hundefutter und diesem vielleicht sogar überlegen.
Und nicht zuletzt kommt es auf den einzelnen Hund an: verträgt und mag er Barf.
Lies dich in die Materie ein, such nach erfahrenen Barfern vor Ort und entscheide mit Blick auf deine Hunde und Lebensumstände dann erst, ob du sie barfst oder nicht.
Neufiliebe am 26. Oktober 2009 10:00 sooo komplizier ist es auch nicht. es gint gute bücher anhand derer man e recht schnell und einfach umsetzen kann.
Mag sein, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat.
Neufiliebe am 27. Oktober 2009 05:25 vermutlich, ich mache keine nährstoffberechnungen und meine hunde leben noch .-)

normales futter ist kein normales futter, sondern fast food. bis nach dem 2.weltkrieg kannte keiner fertigfutter. ich barfe seit jahren und habe auch schon einen welpen damit grossgezogen.

Hallo, die beste Ernährungsform - egal für welches Lebewesen - ist immer die naturnächste bzw. artgerechteste. Und das ist nun mal Rohfütterung. Fertigfutter ist Convenience, sprich 'bequem' (für den Zweibeiner). Ich bin nicht grundsätzich gegen Fertigfutter, verwende es teilweise umständehalber selber, z.B. im Urlaub oder für Futterspiele unterwegs, aber es ist eben immer ein Kompromiss. Die Vorteile der Rohfütterung: 1. sie setzt voraus, dass man sich mit der Ernährung des Tiers intensiv beschäftigt (ok, sollte man auch bei Fertigfutter machen, um keinen Billigmüll in den Napf zu schütten), 2. sie ist ausgewogen und artgerecht, 3. man füttert dem Hund keine Allergieauslöser oder sonstige teilweise krankmachende Sachen, die im Hundemagen nichts zu suchen haben, 4. sie schmeckt dem Hund in der Regel, und es macht einfach Spaß, beim Fressen zuzusehen - mir zumindest, 5. sie ist für alle Altersklassen, Gesundheitszustände und individuellen Bedürfnisse geeignet bzw. abstimmbar, 6. sie ist gesund und verhindert die Degeneration des Gebisses und des Verdauungstraktes des Hundes, 7. wenn man erst mal Routine hat, ist sie nicht (wesentlich) zeitaufwändiger als Fertigfütterung, und 8. ist sie nicht teurer als hochwertiges (!) Fertigfutter, wenn man sich die entsprechenden Quellen (Metzger vor Ort, der selber schlachtet oder Schlachthof in der Nähe oder diverse Internetanbieter) erschlossen hat. Nachteile: 1. man muss 'hart gesotten sein', denn das Zerlegen von Blättermagen oder Lunge ist nicht wirklich lecker, 2. wenn man einseitig füttert (ausschließlich Fleisch), kann es zu Mangelerscheinungen kommen, 3. es kann passieren, dass Hund 'freudestrahlend' mit einem vor drei Wochen verbuddelten Ekelknochen oder Pansenstück ankommt und auf dem teuren Teppich zerlegen will, 4. man muss sich immer wieder Anfeindungen von Tierärzten oder anderen Hundehaltern anhören, 5. man sollte ausreichend Platz in der Gefriertruhe oder günstigstenfalls eine separate fürs Hundefutter haben. Gruß, Kerstin
bignose am 27. Oktober 2009 09:27 Hier findest du eine Menge Links zu guten Foren sowie einige Buchtipps: http://www.gutefrage.net/frage/wer-kann-mir-helfen-moechte-meinen-hund-barfen
danny6789 am 27. Oktober 2009 12:44 vielen Dank für die Aúfstellung, sehr Informativ.
LG
da bei BARF infektionsgefahr von Frischfleisch gegen Tierseuchen höher ist
bei BARF wird nur Frischfleisch vom Metzger gefüttert
Narva am 26. Oktober 2009 09:15 Das ist falsch.
Jademuschel am 26. Oktober 2009 09:24 Das ist nicht wahr newcomer!!!
Tibettaxi am 26. Oktober 2009 09:39 Bin zwar nicht der Barf experte, aber das ist blödfug was du schreibst.
Neufiliebe am 26. Oktober 2009 10:01 die infektionsgefahr ist genauso gross, wie bei deiner roulade, denn das fleisch kommt aus dem selben betrieb von der selbe kuh.
Tibettaxi am 26. Oktober 2009 10:35 Mann könnte jetzt einwenden das Roulsaden eher selten Roh vertilgt werden....könnte man, aber man läßt es weil ich weiss was du meinst :-)))))
Neufiliebe am 27. Oktober 2009 05:27 möchtest du dein fleisch erstmal garen müssen, um dir nicht die pest zu holen? ich erwarte, dass mein fleisch immer einwandfrei ist. und mit ekligen mettbrötchen wollte ich jetzt nicht kommen...yeiks da verfüttere ich lieber pansen, als selber mett zu essen ,.-)
Tibettaxi am 27. Oktober 2009 09:40 zum Mettbrötcxhen : der kleine Tierfreund hat anhand des Mettbrötchens mal die evolution erläutert - echt lekker :-)
ansonsten passt das :-)