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Was ist der Unterschied "manisch depressiv" und "depressiv"?

gefragt von jojo1 am 21.08.2007 um 20:00 Uhr

Ich habe den Begriff manisch depressiv schon oft gehört, weiß aber nicht worin der Unterschied zu depressiv besteht!


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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 21. August 2007 20:05
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Manisch bedeutet in dem Zusammenhang das Gegenteil von depressiv: aufgedreht, überzogen lebenslustig. Manisch depressive Menschen fallen von einem Extrem ins andere. Depressive Menschen ziehen sich konsequent autistisch in sich zurück und verlieren die Lebensfreude.


marxx
beantwortet von marxx am 21. August 2007 20:05
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KubaLibre
beantwortet von KubaLibre am 21. August 2007 20:04
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depressiv: dauerhafte gedrückte Stimmung
manisch depressiv: Stimmung wechselt von euphorisch in tiefste Traurigkeit und anders rum


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 21. August 2007 20:07
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de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_Störung-126

hier kannst du auch noch nachlesen über die krankheiten.


felali
beantwortet von felali am 21. August 2007 20:25
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eine weitere gute Seite im Netz ist die folgende: www.manisch-depressiv.de



Dunkelelf
beantwortet von Dunkelelf am 1. Mai 2009 13:05
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Bipolare affektive Störung (Manisch-Depressiv)

Klassifikation nach ICD-10 F31 Bipolare affektive Störung ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Die Bipolare affektive Störung (auch bekannt unter dem Begriff „manisch-depressive Erkrankung”) ist eine psychische Erkrankung. Sie zeigt sich bei den Betroffenen durch episodische, willentlich nicht kontrollierbare und extreme Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken.

Die Bipolare Affektive Störung ist durch einen episodischen Verlauf mit depressiven, manischen, hypomanischen oder gemischten Episoden gekennzeichnet:

  • Depressionen zeichnen sich durch überdurchschnittlich gedrückte Stimmung und verminderten Antrieb aus. Bei starken Depressionen kommt es zu Suizidgedanken.
  • Eine manische Episode ist durch gesteigerten Antrieb und Rastlosigkeit, oft mit inadäquat euphorischer oder gereizter Stimmung, gekennzeichnet. Dabei ist die Fähigkeit zur Prüfung der Realität mitunter stark eingeschränkt und die Betroffenen können sich in große Schwierigkeiten bringen.
  • Unter einer Hypomanie versteht man eine nicht stark ausgeprägte Manie, typischerweise ohne gravierende soziale Konsequenzen. Eine Hypomanie liegt jedoch bereits deutlich über einem normalen Aktivitäts- und/oder Stimmungsausschlag.
  • In einer gemischten Episode sind sowohl einzelne Symptome der Manie als der Depression vorhanden, beispielsweise ein verstärkter Antrieb bei gedrückter Grundstimmung.

Zwischen den Krankheitsepisoden tritt in der Regel eine Rückkehr zum unauffälligen Normalzustand ein. Antrieb und Gemüt befinden sich dann wieder innerhalb der Normalschwankungen zwischen den beiden Extremen.

Bei den von einer Bipolaren Störung Betroffenen gibt es ein großes Spektrum von Schweregraden und der Übergang zu einer „charismatischen“ oder überschwänglichen Persönlichkeit ist fließend. Es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung des Gehirns, die u.a. wegen des erhöhten Suizidrisikos und den sozialen Folgen gefährlich werden kann. Die Symptome korrespondieren mit einer Störung des Hirnstoffwechsels, die sich psychisch manifestiert.

Meist beginnt eine bipolare Störung in der Adoleszenz oder dem frühen Erwachsenenalter. Oftmals wird die Krankheit sowohl vom Betroffenen als auch von Medizinern erst viele Jahre nach Ausbruch erkannt, so dass Erkrankte unnötig leiden, bevor sie Behandlung erhalten. Da die Symptome starke Auswirkungen auf Entscheidungen und Beziehungen haben können, können zum Zeitpunkt des Erkennens der Krankheit auch die Lebenswege der Betroffenen schon dramatisch beeinflusst worden sein, zumal die Symptome meist in jungen Jahren beginnen, in denen die Persönlichkeit noch nicht gefestigt ist. Häufig kommt es zu Problemen in der Ausbildung, im Arbeits- und Familienleben, oder zu jähen Wechseln im Lebenslauf. Ist die Krankheit erkannt, kann man oftmals mit der richtigen Behandlung und einer ausgeglichenen, kontrollierten Lebensweise die Symptome reduzieren und ein erfülltes Leben führen.

Die Bipolare Störung wird oft mit Kreativität in Verbindung gebracht, zu den Betroffenen zählen viele erfolgreiche Menschen. Der gesteigerte Antrieb in hypomanen Phasen kann für ungewöhnliche und gewagte Projekte begeistern, und Ziele werden oft mit großem Engagement verfolgt. Eine „Romantisierung“ der Krankheit ist aber unangebracht, ihre Folgen sind oft sehr schwerwiegend, und unbehandelt kann sie Leben ruinieren.

Bei der bipolaren Störung handelt es sich um eine recht häufige Erkrankung – werden auch leichtere Fälle berücksichtigt, so sind laut einigen Untersuchungen in den Industrieländern bis zu 3-4 % der Bevölkerung zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens von ihr betroffen.


MarwickMarco
beantwortet von MarwickMarco am 21. September 2009 17:09
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Depressiv ist wenn man antriebsarm ist und negativen Gedanken und Stimmungen unterworfen ist.

Manisch-Depressiv ist eine sogenannte bipolare Störungen. Quasi eine unkonstante, schwankende Stimmung mit depressiven und manischen Phasen. Die depressiven Phasen sind wie eingangsw erwähnt. Manisch ist das komplette Gegenteil also umgangssprachlich "himmelhoch jauchzend". Diese zwei Phasen können, von einem auf den anderen Moment umschlagen.


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