Frage von HomoAspergius, 482

Was ist der Sinn des Lebens, warum, wie, was?

Hallo. Ich heiße Kevin. Ich bin 21 Jahre alt, bin diagnostizierter asperger autist und ein Denker. Ich frage mich jeden einzelnen tag, was der Sinn des Lebens ist. Warum ist die Welt so wie sie ist? So grausam, so unmenschlich, so ungerecht. Es geht doch nur um Geld und damit auch um macht. Warum müssen wir jeden Tag morgens aufstehen? Wozu soll man arbeiten? Wozu Geld verdienen? Warum werden Menschen die "anders" sind dauernd ausgegrenzt und schikaniert, sei es ihr aussehen, ihr Verhalten etc. Ich zb bin dick, wiege 105 kg, trag ne brille, und habe auch noch autismus. Warum verlangt die Gesellschaft dass man sich dauernd anpasst? Mir kommt alles so sinnlos vor. Ist dieses Leben denn wirklich das wofür die Menschheit geschaffen worden ist? Die ganzen kriege, bei denen so viele unschuldige Menschen sterben, die schule, wo es schon anfängt, dass man gemobbt wird, wenn man anders ist. Das Fernsehen, die Medien, die uns dauernd nur manipulieren, unsere 2 Klassen Gesellschaft. Oft denke ich mir dass es mir zuviel ist auf dieser Welt. Ich passe einfach nicht hierher, fühle mich oft als käme ich vom Mars oder so. Auf jeden Fall nicht von dieser Welt. Kann das alles einfach nicht mehr ertragen, die Natur wird vom Menschen zerstört, die Umwelt durch Abgase etc. verpestet, Menschen kommen und gehen einfach wieder, und die meisten kümmert das alles gar nichts. Kann mir vlt jemand von euch hier sagen, was das alles soll? Ich verstehe mich selbst nicht, verstehe die anderen Menschen nicht, verstehe langsam die ganze Welt nicht mehr. Wozu ist der Mensch überhaupt geboren worden und was ist der Sinn unseres ganzen Lebens?

MfG Kevin

Antwort
von zippo1970, 216

Hallo Kevin!

Du bist also ein "Denker". Denken ist gut. Viele Menschen denken viel zu wenig. Aber einige denken auch zu viel. Extreme sind nie wirklich positiv.

Gerade Menschen wie Du, die viel über das Leben nachdenken, und im besonderen über seinen tieferen Sinn, leiden meiner Beobachtung nach daran, dass das eigentliche Leben, nämlich das reale persönliche, völlig an ihnen vorbei läuft. So wie feiner Sand, einem durch die Hände läuft.

Dann kommt bei Dir noch erschwerend hinzu, dass Du das Asperger Syndrom hast, dass einem das soziale alltägliche Leben, ja auch nicht einfacher macht. Ist ja eigentlich schon für gesunde, und nicht eingeschränkte Menschen schwierig genug.

Das Leben ist eigentlich gar nicht so kompliziert, wie wir es uns manchmal machen. Die Natur, und alle Lebewesen funktionieren eigentlich nach ganz simplen Naturgesetzen. Ist alles nur Biologie.

Nur wir Menschen tun uns mal wieder schwer, einfache Wahrheiten zu akzeptieren. Wir suchen einen tieferen Sinn im Leben. Wir können mal wieder nicht glauben, dass wir einfach so, auf dieser Welt sind. Wir leben, weil wir leben. Das Leben ist der Sinn. 

Aber wir sind die einzige Kohlenstoffverbindung, die in allem einen tieferen Sinn sucht. Wir sind ja so was von besonders, da muss es doch irgendwas geben, dass unserer Existenz eine tiefere Rechtfertigung gibt.

Als Mensch der durchaus in seinem Leben viel darüber nachgedacht hat, habe ich für mich, eine akzeptable, wenn auch einfache Antwort gefunden.

Das Leben ist ein Geschenk. Kosmisch betrachtet haben wir dieses Geschenk nur eine sehr kurzen Zeitraum. Eigentlich ist es nur ein Wimpernschlag. Und diese sehr kurze Zeitspanne, sollten wir nutzen.

Wir Menschen sind verschieden. Ich bin anders wie Du, und Du bist anders als Salomon aus Nigeria...usw. Jeder Mensch hat mit seiner Geburt, andere Möglichkeiten, andere Talente, aber auch Einschränkungen und Defizite.

Und jeder Mensch hat, glaube ich zumindest, die Verpflichtung und den Auftrag, aus dem ganz individuellen Mix aus Talenten, Möglichkeiten, Defiziten und Einschränkungen, das Beste zu machen, und glücklich zu werden. Das ist mein ganz persönlicher: Sinn des Lebens.

Ich weiß nicht, ob Du damit was anfangen kannst. Aber manchmal bringt uns nachdenken nicht weiter. Und wenn ich mir Deinen Text so anschaue, habe ich das Gefühl, Du solltest Deine Gedankenspirale verlassen, und Dein persönliches Leben in den Fokus stellen.

Bevor Du irgendwann feststellst: Ich habe sehr viel nachgedacht, aber viel zu wenig gelebt!

Vielleicht bringen Dich meine Ansichten zum Leben ja ein klein wenig weiter. Mehr wie ein kleiner Baustein, zu der Antwort auf Deine Frage kann sie sowieso nicht sein. Denn die Eine Antwort gibt es nicht. Der Lebenssinn ist sehr persönlich und individuell.

Aber ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deinen Sinn im Leben findest!!!

LG :-)

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Psychologie, 175

Hallo HomoAspergius,

Du hast recht - es ergibt keinen Sinn. Vieles ist einfach der Wahnsinn pur, z. B. wie wir mit unserem Planeten umgehen, wie wir mit Mitmenschen umgehen, so viel überflüssiges Leid und überflüssiger Schmerz. Aber das sind nunmal die Fakten.

Und weder Du noch ich können diese Welt retten. Niemand kann das. Denn sie ist so oder irgendwann futsch. Es stellt sich nur die Frage, ob der Mensch es noch vor dem eigentlichen Ablauf der Zeit dieses Planeten schafft, alles zu zerstören oder nicht. Hört sich brutal und hart an, oder? Aber was würde es nutzen, Dich anzulügen? Du kennst die Wahrheit eh selbst.

Die Frage ist doch eher, was macht man aus seinem Leben mit all diesem Wissen? Muss man unbedingt einen Sinn erfüllen? Muss sogar das Ganze einen Sinn ergeben? Wer sagt, dass es sinnvoll sein muss?

Oder reicht es einfach zu sagen: Ich bin hier und gucke mal, was ich damit anfangen kann, zumal ich anscheindend nicht der Liebling meiner Mitmenschen bin. Aber will ich das überhaupt sein? Will ich mit dem Strom schwimmen? Gibt es auch etwas Positives daran, anders zu sein? Und da kommt mein laut ausgerufenes JA!

Es kann sogar befreiend und beglückend sein, anders zu sein! Ich bin's und habe, seitdem ich mich traue ich selbst zu sein, endlich ein glückliches Leben gefunden! Ich mache mich nicht mehr abhängig von der Anerkennung anderer, ist mir schnuppe, was sie von mir denken. Ich denke ja schließlich über sie auch, was ich will ;-) Und das möchten sie bestimmt eher nicht wissen - ich denke, Du verstehst, was ich meine!

Sei DU selbst, gestalte DEIN Leben, gehe DEINEN Weg, es gibt nur Chancen, nutze sie :)

Wenn Du magst, schreibe gerne :)

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

Kommentar von Buddhishi ,

Ich habe Dir noch ein schönes Lied herausgesucht vom Anderssein:

https://www.youtube.com/watch?v=LWGxYlQudOA

Kommentar von ascivit ,

"Es stellt sich nur die Frage, ob der Mensch es noch vor dem eigentlichen Ablauf der Zeit dieses Planeten schafft, alles zu zerstören oder nicht. "

-> Da haben wir noch 4,5 Mrd. Zeit. Abgesehen davon, dass man uns die meiste Zeit davon nicht unbedingt mehr Menschen nennen sollte, sondern h+ oder so, nun ich denke die Chancen stehen "gut" dass wir das in der Zeit hinbekommen ;)

Kommentar von Jamaicaaa ,

Schön geschrieben Buddhishi :)

Antwort
von RevatiKKS, 120

Der Sinn des Lebens ist es zu lernen. Nur darum sind wir in dieser Welt.

Lass dir von niemandem erzählen, dass wir nichts als höher entwickelte Tiere sind, die einfach bessere Möglichkeiten haben, ihren Trieben zu folgen. Die meisten Menschen scheinen daran zu glauben und leben dementsprechend. Die Folgen davon kann man sehen, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht., was du ja offensichtlich tust.

Da du gern und viel denkst solltest du vernünftige Bücher lesen, die dir den Sinn des Lebens erklären. 

Die vedischen Schriften sind meines Wissens die einzigen, die das umfassend tun. Und wenn auch manche Aussagen widersprüchlich erscheinen mögen, das löst sich alles auf, das Gesamtbild ist eindeutig.

Es wird gesagt, dass wir unseren Ursprung in der ewigen spirituellen Welt haben und hier sind, weil wir egoistische Wünsche hatten, deren Erfüllung dort nicht möglich ist, weil der uns hier bekannte Egoismus dort nicht existiert. Ausgelebter Egoismus führt zum Chaos, das du ja auch schon in unserer Welt festgestellt hast.

Hier haben wir die Möglichkeit, aus den Ergebnissen unserer Handlungen zu lernen. Das kannm lange dauern, je nachdem wie "stur" wir sind. Darum werden wir immer wieder geboren"ernten" was wir "gesät haben, sodass sich irgendwann unser Bewusstsein ändert.

Du hast offensichtlich in deinem jetzigen Leben einiges an Karma abzutragen, bist aber mit der Gabe gesegnet analytisch zu denken. Nutze diese Gabe um deinen eigenen Weg zu gehen. 

Lies das hier mal, da wird viel erklärt:

http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

Und da du gern nachdenkst, hier kannst du eine Fülle weiterer Informationen finden, die sich alle zu einem logischen Gesamtbild zusammenfügen:

https://stephenknapp.wordpress.com/2012/02/

Antwort
von Philipp59, 55

Hallo Kevin,

viele haben heutzutage wie Du das Empfinden, dass es bedrückend ist, keinen Sinn im Leben erkennen zu können. Wem es jedoch gelingt, ihn zu finden, der ist besser in der Lage, sein Leben zu meistern. Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal bzgl. der Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Die Frage nach dem Sinn unseres Lebens wird in der Bibel zufriedenstellend beantwortet. "Warum aber ausgerechnet in der Bibel?", magst Du fragen. Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem alles Leben stammt und der unser geniales Gehirn - übrigens das komplizierteste und komplexeste Gebilde im Universum - erdacht und erschaffen hat? Was sagt denn die Bibel darüber?

Der berühmte König Salomo, der über sämtliche materiellen Güter der damaligen Zeit verfügte und die Freuden des Lebens in vollen Zügen genoss, stellte jedoch fest, dass ihn das nicht wirklich befriedigte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger, Kapitel 12, Vers 13). Gott zu "fürchten" hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Und es geht darum, Gott kennen und lieben zu lernen und seinen Willen zu tun. Wem das gelingt, der hat den eigentlichen Sinn unseres Lebens bereits gefunden!

Wenn man sich näher mit der Bibel beschäftigt, wird man feststellen, dass die darin vermittelten Leitlinien die Lebensqualität und die Zufriedenheit enorm verbessern. Möglichst viel über unseren Schöpfer zu erfahren und eine Freundschaft zu ihm aufzubauen, ist jedoch das Wichtigste. Die Bibel lädt uns gemäß Jakobus, Kapitel 4, Vers 8 ein: " Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." Nimmt man diese Einladung an, dann bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man wird sich über den Sinn seines Daseins besser bewusst.

Jesus Christus, der genau wusste, was sein Lebenssinn war, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf Erden war, setzte er sich dafür ein, anderen die Wahrheit über Gott und sein Vorhaben zu lehren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn man sich Jesus als Vorbild nimmt und in seine Fußstapfen tritt, verspürt man einen echten Sinn im Leben. Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat: Er sagte, wir könnten nur dann glücklich sein, wenn wir uns unserer "geistigen Bedürfnisse" bewusst sind. (siehe Matthäus, Kapitel 5, Vers 3). Was ist mit diesen "geistigen Bedürfnissen" gemeint?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Bedürfnisse in dieser Hinsicht können nur dadurch gestillt werden, dass man Gott und seinen Sohn Jesus Christus durch sein Wort, die Bibel, genau kennenlernt (siehe z.B. Johannes, Kapitel 17, Vers 3). Wenn man Gott nicht kennt, mögen sich ähnliche Gefühle einstellen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Kommt es sich nicht irgendwie verloren vor? Gott braucht für uns aber keine Unbekannter bleiben, denn er hat sich uns in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auf ganz besondere Weise offenbart. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der an seinen "Kindern" großes Interesse hat und sehr um ihr Wohl besorgt ist.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch weitaus sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen (Apostelgeschichte 20:35). Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk, das man ihm gemacht hat, freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not ist geholfen hat? Erfüllt einen das nicht mit tiefer Befriedigung?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. In ähnlicher Weise können wir Menschen auch nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen, scheitern sie auf ganzer Länge und sind unglücklich, innerlich leer und unzufrieden.

Aus der Bibel kann man so viel Schönes und Gutes erfahren, dass es sich einfach lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Mich begeistern vor allem die Verheißungen eines künftigen Paradieses, in der alle Menschen glücklich sind und es weder körperliche noch psychische Krankheiten mehr geben wird. Die Bibel nennt es das "wirkliche Leben" (1. Timotheus 6:19). Zu schön, um wahr zu sein? Ganz sicher nicht, denn die Bibel hat sich in jeder Hinsicht als zuverlässig und wahr erwiesen. Vor allem ihre Voraussagen sind stets mit höchster Präzision in Erfüllung gegangen, so dass man absolut sicher sein kann, dass sich auch die Vorhersagen, die sich um unsere Zukunft drehen, erfüllen werden. Ein genauerer Blick in die Bibel ist also wirklich sehr lohnenswert!

LG Philipp

Antwort
von Busverpasser, 174

Damit beschäftigen sich Philosophen schon mehr als 1000 Jahre. Du musst deinen eigenen Sinn des Lebens finden. Wenn du dich anpassen möchtest dann tue das...du kannst aber auch Querulant werden.

Ich weiß jeden Falls was du meinst...fühle mich auch manchmal so und früher habe ich auch so gedacht. Heute bin ich eher froh, nicht zur grauen Masse zu gehören und weiß meine Andersartigkeit sehr zu schätzen! ;-)

Antwort
von comhb3mpqy, 44

Hallo,

man kann etwas tun, damit die Situation sich verändert. Man kann z.B. armen Menschen helfen oder sich für die Umwelt einsetzen.
Mir ist z.b. die Umwelt und der faire Handel wichtig. Wenn Du dazu Fragen hast, dann kannst Du mir die in den Kommentaren stellen.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. in den Kommentaren fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von whabifan, 149

Ich denke es gibt keinen einheitlichen Sinn des Lebens. Viele Mensch stellen sich diese Frage, diskutieren darüber und suchen, suchen suchen. Ich denke der Sinn des Lebens ist kein Goldstück was vergraben ist und wenn man es gefunden hat weiss man es. Es ist keine endgültige Wahrheit wie zb dass 1 plus 1 zwei wird oder Wasser bei 100 Grad kocht. Jeder muss, im besten Fall, seinen eigenen Sinn danach finden. Wieso die Welt ist wie sie ist wird in vielen Bereichen erforscht. Dafür gibt es Wissenschaften wie Physik, Mathematik, Medizin, Soziologie usw. Deinem Leben ein Sinn geben kannst nur du selber.

Antwort
von felixuser, 96

Der eigentliche Sinn von Leben ist wohl die Aufrechterhaltung der eigenen Rasse zu gewährleisten, alles andere sehe ich als Emotionale persönliche Ambitionen, womit du als Autist vermutlich auch erstmal nur wenig anfangen kannst.

Anpassung ist grundsätzlich nichts negatives, im gegenteil, ein Problem ist nur, der Mensch tut dies in der Regel ausschließlich in seiner eigenen Einbildung, die Reale Anpassung bleibt in der Regel aus.

Auch ist Arbeit an sich nicht verwerflich, solange es ausschließlich dazu dient seiner Lebenserhaltung förderlich zu sein, in der heutigen Welt übernimmt Arbeit jedoch einen Symbolischen Charakter, der den Stellenwert einer Person wiederspiegeln soll.

Kriege und Konflikte, waren auch schon immer seit Anbeginn der Menschheit, das Bedürfnis einiger, seine Machtambitionen zu untermauern. Früher war dies in erster Linie durch die Stellung geprägt, die man in einer Gesellschaft einnimmt, heute übt man Macht durch Finanzielle Abhängigkeit aus. 

Der Grund warum viele Menschen sich nicht, für die eigentlichen Probleme im Leben interessieren, ist auch schnell erklärt. Hier greift in erster Linie der Egoismus, die meisten Menschen reden sich ein, das sie durch auslassen ganzer Themenfeldern besser mit diesen Dingen fertig werden. Das dies nur einen Irrglauben darstellt, bleibt den meisten bis zur zwangsläufigen Konfrontation mit den Konsequenzen wohl fremd. 

Auch hast du gut erkannt das im Zeitalter der Erdgeschichte der Mensch, nur eine Art von Randerscheinung darstellt. Viele wollen dies aber nicht akzeptieren, und glauben sich durch ihre Lebensart verewigen zu müssen, um sich so für Unsterblich zuhalten. 

Um einen geregelten Umgang damit zu erlernen gibt es eine sehr einfache Möglichkeit, ignoriere die Masse, ignoriere ihre vergleiche ihr Wert streben, und ihre Definition von positiv oder Negativ. Sehe dich Autark in einer Masse die umherirrt wie Ameisen, die außer von Lockmitteln und Illusionen, ob gewollt oder nicht, keine Orientierungsmöglichkeit besitzt. 

Die Masse Lebt diese Leben weil sie von Machthungrigen Menschen dazu verleitet werden, als Rädchen mitzuwirken um deren, und die eigenen Machtansprüche, im eigenen glauben daran zu untermauern.

Ignoriere es und nimm einfach nicht Teil, an der stetigen Illusion von Wettstreit, es ist auch ohne Probleme möglich mit gemeinnützigen Tätigkeiten ohne Finanzielle hintergründe seine Lebenserfüllung zu finden. Entziehe deinen Peinigern radikal jede Grundlage für ihr verhalten, und trete ihnen selbstbewusst gegenüber, indem du sie gezielt auf ihre Schwächen hinweist. 

Antwort
von Enzylexikon, 126

Ich denke nicht, dass es einen allgemein verbindlichen Sinn des Lebens gibt. Jeder Mensch definiert sich dieses Sinn für sein Leben selbst.

Bei manchen Menschen ist dies die Religion, bei anderen soziales Engagement, der eigene geschäftliche Erfolg - jeder sucht sich eben seinen:

https://www.gutefrage.net/frage/wo-kriegen-die-leute-heutzutage-den-sinn-des-leb...

Du entscheidest also selbst, welche Ziele du dir setzt und welchem Sinn du deinem Leben geben willst.

Was die Probleme in der Welt angeht, so denke ich, dass sicher jeder zunächst einmal seiner eigenen Verantwortung stellen sollte.

Es ist leicht, über die Fehler der Politiker, der Gesellschaft, oder der Menschen zu klagen, ohne aber etwas zur Änderung beizutragen.

Ich bin der Ansicht, das man sein Konsumverhalten, seine Ernährung, letztlich den gesamten eigenen Lebensstil kritisch hinterfragen sollte.

Daraus kann man dann Konsequenzen ziehen und zB das Konsumverhalten ändern. Dadurch tragen wir selbst zu einer Veränderung bei.

Auf dem hohen Berg zu sitzen und über den Dreck im Tal zu jammern ist natürlich bequemer, als herabzusteigen und sich an der Verbesserung zu beteiligen.

Ich persönlich halte wenig von Menschen, die über alles und jeden jammern, selbst aber in keiner Weise eine positive Veränderung unterstützen.

Also hoffe ich einfach, dass du im Rahmen deiner eigenen Möglichkeiten versuchst, die Welt etwas besser zu machen, anstatt nur bequem zu jammern.

Was das Gefühl angeht, vom Mars zu sein, damit bist du nicht allein - das zeigt beispielsweise der "Schattenspringer", von dem bislang zwei Teile erschienen:

https://www.amazon.de/Schattenspringer-Wie-ist-anders-sein/dp/3862019500/

Alles Gute. :-)

Antwort
von Tilla01, 23

Ich glaube der Sinn des Leben ist, seinen eigenen Sinn des Leben zu finden, weil jeder seinen eigenen hat.

Antwort
von Rosenblad, 110

Frage Deine Mutter die Dich in Liebe geboren hat, Frage den alten Baum, der einsam und gebrechlich am Wegesrand steht, Frage das letzte Laubblatt in den kühlen Novembertagen beginnt sich zu verabschieden, Frage die Wildbiene an einem warmen Sommertag, Frage das lachende Kind, das Dir mit seinen kleinen Fingerchen die Hand ausstreckt, Frage die untergehende Sonne, Frage den kühlen Sommerwind, Frage das vor Stolz singenden kleine Rotkelchen im April und Frage Dich selbst was Du aus diesem Leben zwischen vergehenden Augenblicken und kommenden Einblicken, aus diesem, Deinem Da-sein hier machen möchtest, was Du sehen, erfahren, erleben, wem begegnen, berühren kannst - solange Du es kannst.

Antwort
von JanfoxDE, 56

Das Leben hat genau so viel Sinn wie der Urknall; gar keinen.

Auch ich stelle mir ernsthaft diese Fragen, unter anderem warum andere Menschen entscheiden müssten, Leute vorschreiben zu müssen wo sie sein sollten (Schulpflicht)

Wozu leben, wenn man am Ende sich nicht erinnert, nichts bereut, nicht denken kann, einfach nicht existiert?

Allerdings hält mich dieser Fakt ab, nicht einfach das Spiel zu beenden. Lieber möchte ich dann noch gutes erleben, anstatt meinen Controller wegzulegen und wenige Sekunden zu warten, bis man Game Over ist.

Antwort
von Atoris, 49

Schau dir den Film von Monty Python - Der Sinn des Lebens an.

Der bringt das ziemlich treffend.

Kommentar von Bambi201264 ,

Wenn man schwarzen Humor versteht :)

Antwort
von Dxmklvw, 151

Der Sinn des Lebens besteht primär darin, daß der Einzelne Mensch seinem eigenen Leben einen Sinn gibt.

Das bedeutet gleichzeitig, sich eben nicht nach irgend einer tatsächlichen oder vermeintlichen Mehrheitsmeinung zu richten, sondern möglichst gut das eigene Leben so gestalten, daß es zur Zufriedenheit führt.

Zufrieden kann man aber nur werden, wenn man sich sowohl nach der eigenen emotionalen Konstellation als auch nach seiner Logik ausrichtet.

Ein Fallbeispiel ist das Arbeiten. Es liegt in der Natur des Menschen, mit möglichst wenig Energieaufwand möglichst viel Nutzen zu erzielen.

Der Trend, möglichst viel zu arbeiten, um vermeintlich möglichst viele Vorteile zu haben, ist in weiten Bereichen zu einem gesellschaftlichen Zwang entartet, der nicht mehr zufrieden macht, sondern versklavt.

Tatsächlich macht es keinen Sinn, zu arbeiten, um sich etwas anzuschaffen, für dessen Erhaltung man noch mehr arbeiten muß und so keine Zeit mehr hat, das, was man sich angeschafft hat, auch wirklich zu genießen.

Auch manche gesellschaftliche "Anschaffungen" folgen solchem negativen Trend. Es macht keinen Sinn, quer durch ein Wohngebiet eine Straße zu bauen, die zwar manches bequemer macht, dafür aber für die Anlieger so teuer ist, daß sie ihre Immobilien beleihen müssen oder daß sie derart vom entstehenden Verkehrslärm oder von Abgasen geplagt werden, daß sie wegziehen.

Unter dem Strich sehe ich es so, daß sich die Mehrzahl der Menschen einem Gruppengeist unterworfen hat, der es den Menschen immer schwerer macht, überhaupt noch einen privaten Sinn in ihrem Leben zu entdecken, für den es sich lohnt, nachhaltig dafür einzustehen.

Vor vielen Jahren machte es Sinn, irgendwo hin in den Urlaub zu fahren, um die Schönheit und Stille der Landschaft zu genießen. Doch eine verderblicher Gruppengeistes hat derartiges immer wieder schnell zur Plage gemacht (Zubringerstraßen, Hotels, Vergnügungseinrichtungen, Massentourismus), so daß nur noch Beton und Nepp übrig geblieben ist.

Auch das ist ein Beispiel dafür, wie Gruppengeist und Herdentrieb jedweden guten Sinn einer Sache in verderblichen Unsinn umwandeln können.

Inzwischen ist jedweder Sinn des Lebens (sich und anderen Zufriedenheit schaffen) zu einem Minimum geschrumpft, so daß er in sehr vielen Fällen fast nur noch darin besteht, zumindest innerhalb der eigenen Familie und des Freundeskreises zufriedenstellende Umstände zu schaffen. Doch selbst daran hapert es inzwischen in immer mehr Fällen.

Und wie will man damit umgehen? Das verderbenbringende System umkrempeln?

Das könnte eine gute Lösung sein. Viele versuchen es als Gruppe, doch auch dort steckt der Teufel im Detail, weil genau solcher Gruppengeist unter dem Strich nichts verbessert, sondern die bisherigen Plagen um einen neuen Ismus erweitert.

Für mich selbst habe ich eine brauchbare Notlösung gefunden: Keine Partei, kein Verein usw., keine Bildzeitungsmeinung, keine Verführung durch Trends, sondern selbst denken und selbst entscheiden.

Seitdem ich es so mache, begegne ich wie durch Zauberei immer wieder Menschen, die ebenso ticken. Und genau das und die sich daraus ergebenden Möglichkeien können ebenfalls Zufriedenheit schaffen.

Antwort
von Naydoult, 71

Kreativer Name. :D

Meiner Meinung nach besteht der Sinn des Lebens darin, zu sein. Ich bin Agnostiker und auch in fast jeder Hinsicht so eingestellt. Doch woran ich glaube ist, das es keine Antwort gibt sich sehr ausweitend und lange zu fragen was der Sinn des Lebens ist. Nicht missverstehen, sich die Frage zu stellen worin der Sinn besteht ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Ich denke das man keinen, trotz ewig langer Denkarbeit finden kann. Wobei ich allerdings nicht mit Sicherheit sagen kann, das es keinen Sinn des Lebens gibt. Oder eben einfach kurz: Ich weiß, dass ich nichts weiß (bzw äußerst wenig, im Rahmen unserer Vorstellung und des Bezugspunktes).

An Deinem Schreiben erkenne ich das Du Dich zu sehr auf negatives konzentrierst. Um wieder zu zitieren: Deine Wahrnehmung bestimmt Deine Realität. Deswegen könntest Du mehr auf das gute achten. :-] Du kannst aus allen Dingen im Leben positives ziehen. Damit lebt man wesentlich einfacher als alles direkt umgangssprachlich in den Sand zu ziehen.

Ich bleibe ein Optimist. Menschliche Gefühle durchdringen jegliche Logik. Das sehe ich negativ, wie jedoch eben positiv.

Antwort
von Kaeempferherz, 100

Hallo Kevin,
Jeder Mensch wird dir die Frage hier anders beantworten.
Und weißt du warum? Weil hier jeder eine andere Weltansicht teilt. Jeder hat eine eigene Meinung über das Leben. Über die Gesellschaft und darüber, warum er jeden Morgen aufsteht.
Du selbst musst dir Klar werden, was für dich der Sinn des Lebens ist. Die meisten Antworten werden dir hier vielleicht nicht logisch erscheinen. So dass du dir deine eigene Antwort ergrübeln musst. Dein eigener Sinn des Lebens.
Wer sagt schon, dass das Leben immer gerecht ist? Niemand.
Es ist am Besten möglichst viele Fehler zu machen, um möglichst viel aus Ihnen zu lernen.
Jeder Mensch macht Erfahrungen im Leben. Seien es positive, als auch negative. Die negativen Erfahrungen, lassen einen Menschen reifen und prägen auch einen. Und lassen ihn stärker werden. Wichtig ist einfach nur, dass man nach dem Fallen wieder aufsteht. Egal wie ungerecht das Leben manchmal auch sein kann.

Kommentar von Naydoult ,

Ich stimme zu. Jeder wird unterschiedlich antworten, schön geschrieben und eben einfach so wie es nun einmal ist.

Antwort
von vonGizycki, 60

Grüß Dich HomoAspergius!

Das ist ganz einfach zu beantworten: Es gibt nicht den Sinn des Lebens. Es gibt nur den Sinn, den Du selbst in es hineinlegst.

Das Entscheidende ist, das dieser selbst hineingelegte Sinn für Dich so sein sollte, das Du für Dich auf diese Weise mit dem Leben, Deinem Leben klar kommst und Dich damit tatsächlich wohl fühlst.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort
von atzef, 66

Das Asperger-Syndrom ist "vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet sowie durch eingeschränkte und stereotype Aktivitäten und Interessen." lese ich auf wiki.

Vielleicht würde es dir gut tun, weniger zu denken und stattdessen dich mehr mit den praktischen Seiten des Lebens zu beschäftigen.

Denken ist für dich eher ungeeignet und vollzieht sich bei dir in misanthropisch ideologisierten Bahnen. Lass davon lieber die Finger und konzentriere dich auf praktischere Dinge: Kochen, Staubsaugen, Müll rausbringen, Geld verdienen, Mädchen anbaggern, mal eine über den Durst trinken...:-)...

Antwort
von Dummie42, 102

Es ist deine Lebensaufgabe, deinem Leben einen (positiven) Sinn zu verleihen.

Der Natur ist es völlig egal, ob du existierst. Du kannst aber daran arbeiten, der Biosphäre zumindest so wenig Schaden wie möglich zuzufügen.

Und wenn du dann dereinst abtrittst, und die meisten Menschen (Lebewesen), die dich gekannt haben oder von dir wussten, bedauern das, hast du zumindest nicht allzu viel falsch gemacht.

Antwort
von soissesPDF, 97

Sinn von Leben ist überleben.

Davon bildet der Mensch keine Ausnahme.
Der Mensch ist eine Laune der Natur, ohne Bestandsgarantie.
Mehr als einmal kam es auf diesem Planeten zum Massenaussterben, das bekannteste war das der Dinosaurier.
Im Vergleich zu den Dino's lustwandelt der Mensch erst kurze Zeit auf dieser Murmel, wie lange noch bleibt dahingestellt.

Ob der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, oder diesen überhaupt verhindern kann, ist nicht in Stein gemeißelt.
Denn das Klima hat sich mehrfach in der Erdgeschichte gewandelt, ganz ohne zutun der Menschheit.

Gibt noch andere gravierende Einflüsse, etwa die Polumkehr, die mehr oder weniger bevorsteht und ebenso bereits vorgekommen ist während der Erdgeschichte.

Eines ist, die Menschheit hat einen Logenplatz eingenommen und kann den weiteren Verlauf der Ereignisse aus erster Reihe beobachten, bis zum endlichen Untergang seiner selbst.
Gleichwohl treibt ihn die Hoffnung an, dass er überleben wird.
Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Antwort
von SNewiger, 76

Guten Tag Kevin,

hier antwortet dir jemand, der 1937 geboren wurde und heute einschätzt, dass er ein erfülltes Leben hinter sich hat.

Es wird für dich vielleicht unangenehm sein,wie ich dich "Denker" kritisiere. Aber ich beginne damit,dass wir Menschen Tiere sind - Säugetiere. Daran kommt niemand ernsthaft vorbei. Allerdings sind wir verdammt weit entwickelt. Bis hin zu Kern- und Laserwaffen.

Keine Maus kommt auf die Idee, eine Mausefalle zu bauen.

Was unterscheidet uns von anderen Tieren? Die Fähigkeit zum planmäßigen Denken und arbeiten mit dafür entwickelten (Denken!) Instrumenten bzw. Werkzeugen. Wir sprechen und haben die menschlich geprägten Begriffe in unserer Sprache entwickelt..

Frage einmal,wenn du ihm begegnen solltest, einen Tiger auf Deutsch nach dem Sinn seines Lebens... Könnte, wenn der gerade recht hungrig ist, deine letzte Frage gewesen sein...

Sinn des eigenen Lebens ist ein nur vom Säugetier Mensch gedachter Begriff. Andere Mitsäugetiere verwenden den - nach gegenwärtigem Wissen - nicht.

Ihre Arbeit besteht vorwiegend darin, zu überleben - also nach Freßbarem zu suchen oder das zu rauben - mit dem Leben des Opfers. Dazu kommt periodisch das Streben nach Erhaltung nicht der Rasse, sondern der Art. Also Vermehrung ohne Liebe - welche auch die Menschen erfunden haben.

Nun kommt seit einiger Zeit das Säugetier Mensch und bringt die ganze natürliche Ordnung durcheinander. Baut Autos und Personalcomputer, stellt im von seinesgleichen geschaffenen unnatürlichen Internet Fragen, die kein anderes Tier stellt.

Hier geht es nicht gegen Autos, PC, Internet oder gar Liebe. Zur der hat der französiche Dichter Victor Hugo  das für mich Wesentliche gesgt: "Das Leben, wie Gewebe, welches die Jahre in Lumpen verwandeln, funkelt dennoch auf in irgendeinem Flitter - einigen Augenblicken der Liebe, ohne die es wie ein einziger Fetzen wäre."

Deshalb schließe ich mich der Antwort von Dxmklvw an: im eigenen Umfeld so viel gute Beziehungen aufbauen, wie dir möglich. Es erweitern - ich habe Freunde seit mehr als 60 Jahren. Und ganz junge.

Neben mir sehe ich deine Frage zur Arbeit. Unsachlich! Selbst das gewöhnliche Essen ist Arbeit. Ohne die anderer Leute wären wir  alle aufgeschmissen. Wir können ja nicht einmal die Brötchen für das Frühstück selbst backen...

Denke bitte auch einmal darüber tiefgründiger nach. Dass die Säugetiere Mensch nur durch Arbeit und Arbeitsteilung existieren können...

Bleibe recht gesund in den dir von der Natur gesetzten Grenzen!

Siegfried

Antwort
von Bambi201264, 30

Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

Rieche, fühle, schmecke, siehe, höre...und geniesse.

Und versuche, nett zu Deinen Mitmenschen zu sein. Das bringt Dich weiter.

Antwort
von Max1234abcd, 105

Einen allgemeinen Sinn hat das Leben nicht, wäre auch schlimm wenn's so wär oder ? Jeder einzelne Mensch kann über den Sinn seines Lebens selbst entscheiden. Und auf die Frage warum die Welt so ist, antworte ich immer : Irgendwie muss sie ja sein. Doch warum muss sie überhaupt sein ? Irgendwas sollte sein, oder wäre es dir lieber wenn es stattdessen absolut nichts geben würde. 

Antwort
von MaggieundSue, 131

Klar, du hast recht! Die Welt...oder die Menschen sind....ja was? Es hat zu viele davon !

Nur vergiss mal die ganz grosse Welt! Denn dies alles ist zu viel, zu gross, zu Anstrengen! (zu böse)

Fange bei dir an! :) Lerne zu erst mal dich zu mögen. Denn erst wenn du dich magst, kannst die die Nachbarstochter auch lieb haben;) Sei nett zu dir und zu deinen liebsten. Danach kannst du dies erweitern. Eltern, Nachbarn usw. Wenn nämlich jeder ein bisschen netter zum gegenüber wäre....hätten wir weniger Probleme.....;)

Danach, wenn wir alle nett zueinander sind, retten wir die ganze Welt! :) 

Kommentar von pisma ,

und singen ein liedchen :-))))

Kommentar von MaggieundSue ,

richtig...hab ich vergessen ;) 

Kommentar von HomoAspergius ,

Deine Antwort kommt ziemlich oberflächlich und großkotzig rüber, weisst du das eigentlich?

Kommentar von HassAufWelt ,

Vlt erst mal nachdenken und dann antworten bevor man solch sinnloses zeug von sich gibt wie du. Erstmal würde ich dir raten die Nase mal in ein anständiges Buch zu stecken. Oder vlt sich mal wirklich mit dem Weltgeschehen auseinandersetzen. Sorry doch wie du schreibst schätze ich dich als pubertierendes Kind ein das noch von nichts wirklich Ahnung hat und nur darauf aus ist Punkte zu ergattern. Ich weiss ja nicht wie alt du bist doch das Leben ist nicht so einfach wie du es dir vlt vorstellst. Wenn alles so einfach wäre dann gäbe es vermutlich auch keine kriege, terroranschläge oder ähnliches. Bitte überlege in Zukunft was du antwortest, denn das ist einfach nur kindisch. Das ist jedenfalls meine Meinung. 

Kommentar von Bambi201264 ,

HassAufWelt: Ich hoffe sehr, dass MaggieundSue Deinen Kommentar nicht so ernst nimmt.

Sie mag vielleicht Idealistin sein, aber es steckt viel mehr Weisheit in ihren Worten, als Du zu erkennen in der Lage zu sein scheinst.

Deutlich erkennbar spricht jedoch Dein Nick aus Deinen Zeilen.

um Glück sind nicht alle so misanthropisch wie Du.

Bitte lass die Idealisten in Ruhe, wir brauchen sie dringend. Auch wenn sie manchmal ein bisschen nerven, aber ich liebe sie.

Kommentar von HassAufWelt ,

Deine Worte bringen mich echt zum weinen und ich hab jzt ein sooo schlechtes gewissen😂😂😂 (und ich hoffe sehr für dich du weisst wie das gemeint ist)

Und jetzt meine Meinung dazu: gib dich ruhig weiter deinen sinnlosen träumen hin, glaub an das Gute in ALLEN Menschen, bleib von mir aus heilig, ein Gutmensch und naiv. Mir ist das im Prinzip sch*** egal wie du bist und wie du denkst. Doch lass du dann gefälligst die Realisten in ruhe, die die Welt so sehen wie sie wirklich ist, die genug Erfahrungen mit Mitmenschen gesammelt haben, um zumindest ansatzweise etwas dazu sagen zu können, die sich nicht dauernd von aussen leiten lassen, sondern hinterfragen. Und die sich nicht von der breiten Masse und von unserer korrupten Politik etc. manipulieren lassen. Ich kann und will deine Ansicht nicht teilen, und früher oder später kann es ja sein dass auch die "idealisten" (zumindest manche) aufwachen und sehen dass ihr ganzes Leben nur ein Traum war. Doch für Leute wie dich und ein paar andere ist es dann vielleicht zu spät.

Aber wie gesagt: bleib wie du schon bist, doch glaub mir ich hab auch schon einiges gesehen, und ich musste mich durchs Leben kämpfen, mir wurde nichts geschenkt. Auf jeden Fall sag ich dir nur: öffne mal deinen Geist, lerne hinter die Fassade der vermeintlich netten Mitmenschen zu blicken und lass dich nicht dauernd vom Licht der glänzenden Oberfläche blenden:))) ich bin glücklich mit meiner Denkweise und heute bin ICH oftmals derjenige der von anderen Menschen profitiert, und nicht umgekehrt. Möge dich das das licht der Erkenntnis endlich erleuchten:)))

Peace

Markus

Kommentar von MaggieundSue ,

Hassaufwelt.....was ist dies für eine Name.....warum auf die Welt? Kann die Mutter Erde was dafür, wenn so Miesepetrig auf ihr rumtrampeln? 

"die genug Erfahrungen mit Mitmenschen gesammelt haben, um zumindest ansatzweise etwas dazu sagen zu können,"

Dies bezweifle ich! Du sitzt doch nur an deinem PC und inhalierst dir die Negativen Zeilen mit genuss ein....;)

Lebenskrisen hatte ich auch....wer schon nicht! Nur ging ich dann immer in die tiefe und wollte den Homo Sapiens sezieren.....manchmal fragte ich mich, wie würde die Welt ausschauen, wenn der Neandertaler das rennen gemacht hätte.....;)

Als ich mal in meiner selbstgebastelten Grube verweilte, ging ich mir selber auf den Wecker und nahm mein Rucksack und zog los.Ich landete, so naiv ich auch bin, in einem armen und von Krieg gebeutelten Land.....dies war....eine sehr eindrückliche Erfahrung! Nebst elend und hautnahem Krieg, erlebte ich etwas, was ich so noch nicht kannte! Menschlichkeit! Hilfsbereit! Liebe! 

Dies findet man hier nicht mehr....oder nur sehr selten! 

Aber dies wirst du nicht begreifen....dies muss man erlebt haben!

Ich halte fest! Wenn jeder, ein bisschen netter und freundlich zu seinem Gegenüber wäre.....würde die Welt anders ausschauen!!! 

Kommentar von Enzylexikon ,

Nur vergiss mal die ganz grosse Welt! Denn dies alles ist zu viel, zu gross, zu Anstrengen! (zu böse) Fange bei dir an! :)

Das sehe ich ähnlich. Viele beklagen die großen Defizite der Gesellschaft und fordern Veränderungen, sind aber selbst nicht dazu bereit, sich ihrer Verantwortung zu stellen und den ersten Schritt zu machen.

Lerne zu erst mal dich zu mögen. Denn erst wenn du dich magst, kannst die die Nachbarstochter auch lieb haben

Auch hier gibt es meine Zustimmung. Viele Menschen scheinen in einer Art Entfremdung von sich selbst zu leben und kein gesundes Verhältnis zu sich selbst zu haben.

Dabei ist Selbstakzeptanz meiner Meinung nach wichtig, wenn man nicht nur ein positives Weltbild, sondern auch ausreichend Motivation haben will, um die Dinge mit zu gestalten.

Wenn nämlich jeder ein bisschen netter zum gegenüber
wäre....hätten wir weniger Probleme.....;)

Das mag naiv oder extrem idealistisch klingen, ist aber meiner Meinung nach tatsächlich eine Möglichkeit, sich an der positiven Veränderung der Gesellschaft zu beteiligen.

Nicht jeder ist in der Lage, sich umfangreich sozial oder politisch zu engagieren - aufrichtiges Interesse für den Nachbarn aufzubringen und ein freundliches Wort zu finden, ist aus meiner Sicht aber bereits definitiv sinnvoller, als den Misanthropen zu spielen.

Antwort
von NadimFalastin, 20

Der Sinn des Lebens ist Erfahrung zu sammeln. Wir nehmen diese Erfahrung mit nach dem Tod, wohin und wöfür keine Ahnung. Es geht auf jeden Fall weiter und dieses Leben ist nicht umsonst, egal wer wir sind und was wir machen.

Antwort
von Suboptimierer, 77

Ich könnte dir Gegenbeispiele nennen, zum Beispiel wo Menschlichkeit herrscht oder wo im Krieg Schuldige sterben, aber du willst vermutlich lieber schmollen. Das bedeutet, du betrachtest die Welt zu einseitig, wahrscheinlich weil du an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurdest durch deine Behinderung.

Du hast ein Problem mit dir selbst. Das ist auch gut so, denn die Probleme von anderen Menschen kannst und sollst du nicht lösen. Du brauchst sie nicht einmal verstehen. Konzentriere dich auf dich und dein Leben.

Worum es im Leben geht? So glücklich wie möglich zu werden. Wer glücklich ist, gibt es an seine Umwelt ab und macht auf diese Weise automatisch die Welt zu einer besseren.

Antwort
von pisma, 46

Lasse dich nicht von den Medien so Irreführen, auch Redakteure haben einen großen Geist. Das verbessert jetzt auch nicht deine Situation, aber sehe es doch als Sinn.

Antwort
von DreiGegengifts, 16

Mir kommt alles so sinnlos vor.

Das ist ok. Solange du nicht anfängst deinen Zustand auf die Welt zu projizieren.

Da  dein Fokus alleine auf dem Negativen liegt kann schon aus Prinzip keine sinnvolle Abschätzung zustande kommen.

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