Was ist der höchste Satz für eine Krankenversicherung?

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6 Antworten

 sondern habe mir bis zum neuen Jobbeginn eine Auszeit genehmigt.

Bedeutet dann wohl, dass du der Krankenkasse nicht mitgeteilt hast, dass du in dieser Zeit keine Einkünfte hast.

Umstellung in freiwilligen Versicherungsschutz zum Höchstbetrag.

Monatlich ca. 780 €  * 1,5 Monate = ca. 1.170 €

Vielleicht hast du ja auch eine Krankenkasse die einen höheren Zuschlag hat. Also 1.200 € sind schon möglich.

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Sicher hat deine Krankenkasse zwischendurch mal nach gefasst, was denn in diesen 7 Wochen war. Einfach so machen die keine obligatorische Krankenversicherung (OAV). Aber wenn: dann wird man, egal ob was und wieviel man verdient hat, landet man in der Höchststufe mit derzeit rund 750,-- Euro/ Monat. Und genau das ist passiert. Du hast auf anschreiben nicht reagiert, die Krankenkasse hat die OAV ausgelöst und, wie es der Gesetzgeber verlangt, dich in die Höchststufe gepackt.

Versuch bei deiner Kasse kleine Brötchen zu backen, vlt. ändern sie die Einstufung auf die Mindeststufe von ca. 170,--Euro/Monat ab- müssen sie nicht.

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Du warst in der Zeit freiwilliges Mitglied deiner Kasse (§ 188 Abs. 4 SGB V).

Als freiwilliges Mitglied hast du dein Einkommen nachzuweisen (u.a. §§ 60 ff SGB I). Tust du dies nicht, muss die Kasse davon ausgehen, dass du in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze verdienst (§ 240 SGB V). Diese betrug im Jahr 2014 4.050,- € p.M.

Hierauf ist der Beitrag zu erheben. Die 1.200,- € kämen also hin (inkl. Säumniszuschläge).

Ist ein Bescheid ergangen mit Rechtshelfsbelehrung?

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Da Du in der Zeit offensichtlich bei keinem Arbeitgeber beschäftigt warst, zahlt auch kein Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil zur Krankenkasse welcher fast 50% ausmacht.

Du zahlst für die 7 Wochen also den kompletten Betrag, da sind 600,-€ im Monat jetzt nichts ungewöhnliches.

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Sieben WOCHEN?

erst dachte ich, naja.. als ich mal freiwillig selbst zahlte, waren es um 150€ .

Aber PRO MONAT.

Das haut hier ja null hin. Und Du sagst ja auch, reine Beiträge, keine Gesundheitsleistungen.

Ich würde freundlich um Details bitten

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Kommentar von kevin1905
07.07.2016, 14:08

als ich mal freiwillig selbst zahlte, waren es um 150€

Dann hast du vermutlich auch angegeben kein Einkommen zu haben. Dann gilt als Beitragsgrundlage nämlich 1/3 der Bezugsgröße (aktuell 968,33 €).

Unterlässt man die Mitteilung muss die Kasse von Einkünften in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze ausgehen (z.Zt. 4.237,50 € p.M.).

Dass man dann bei 14% Beitragssatz zzgl. Zusatzbeitrag nicht mehr bei 150,- € landet ist ja klar.

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die Höhe der Forderung deutet darauf hin, dass die Kasse den Höchstbeitrag angesetzt hat, weil du auf deren Schreiben trotz Erinnerung nicht reagiert hast.

denn zunächst wird der Mindestbeitrag angesetzt (ca. 160 Euro). aber nur, wenn der Versicherte auf die Einkommensanfragen der Kasse reagiert und alles einreicht.

tut man das nicht (und ignoriert es), dann ist die Kasse von amtswegen verpflichtet den Höchstbetrag anzusetzen. und da wären wir inetwa bei deiner Forderung.

am besten die Kasse kontaktieren, wenn möglich persönlich vorbeigehen, und alles notwendige klären. und um Reduzierung auf das Minimum bitten. ggf. eine Ratenzahlung vereinbaren. sonst steht in nullkommanix das Hauptzollamt (Vollstreckungsbehörde) mit ihrem Gerichtsvollzieher vor der Tür.

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