Frage von Jele99, 158

was ist der Heilsplan Gottes?

Würde mich über eine kurze Erklärung freuen

Antwort
von maikaefer77, 65

Gott hat den Menschen geschaffen um mit ihm Gemeinschaft zu haben. Er hat ihm einen freien Willen gegeben, dann hat der Mensch sich gegen Gott gewandt. Alles Schlechte und Böse was der Mensch seither tut, sagt, denkt ist Sünde. Gott ist heilig und kann mit Sündern nicht in Gemeinschaft treten. 

Ab sofort konnten die Menschen sich nur durch das stellvertretende Opfern eines makellosen Tieres von ihren Sünden befreien und mit Gott in Verbindung kommen. 

Der Heilsplan Gottes war schließlich seinen Sohn Jesus auf die Erde zu schicken. Dieser lebte ein sündloses Leben und wurde schließlich gekreuzigt. Aus Gottes Sicht als Stellvertreter für alle Menschen. Dieses Opfer eines reinen Menschen befreite alle, die daran glauben für immer von ihrer Sünde und so können die Menschen wieder mit Gott Gemeinschaft haben.

Sorry kürzer ging nicht :-/

Kommentar von klausog333 ,

Hätte es nicht besser und vor allem nicht kürzer formulieren können. Nur ein kleiner Zusatz:

Durch die Ursünde des Menschen wurde die ganze Schöpfung verdorben. Durch Jesus Christus soll sie aus diesem Verderben befreit werden. Darum auch der Auftrag an uns, diese freudige Botschaft (Evangelium) allen Geschöpfen zu vermitteln.

pax et bonum, Br. Klaus

Antwort
von Philipp59, 75

Hallo Jele99,

ich denke, bei Deiner Frage geht es um die zentralste Lehre des christlichen Glaubens überhaupt: Die Lehre vom Lösegeld. Um diese jedoch richtig verstehen zu können, ist es notwendig, zuerst einmal an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückzukehren.

Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, bestand zwischen Ihnen und Gott völlige Harmonie. Dann geschah etwas, was eine tiefe Kluft entstehen ließ: Die ersten Menschen, Adam und Eva, lehnten sich gegen Gott auf, indem sie willentlich ein Gebot Gottes übertraten und somit war die Sünde in die Welt gekommen. Das hatte weitreichende Auswirkungen auf sie selbst und auf alle ihre Nachkommen. Ihre Sünde gegen Gott bewirkte, dass ihre ursprüngliche Vollkommenheit an Körper und Geist verlorenging und damit auch ihre Aussicht auf ein endloses Leben. Die Bibel sagt darüber folgendes: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12). Dadurch, dass die ersten Menschen zu Sündern geworden waren, gaben sie zwangsläufig diese Sünde auch an alle ihre Nachkommen und damit letztendlich auch an uns, weiter. Die Sünde ist es also, die bis heute eine Trennung zwischen Gott und den Menschen herbeiführt.

Da Gott jedoch barmherzig ist, wollte er nicht, dass all die Nachkommen Adams und Evas, die ja ohne ihr Hinzutun die Sünde geerbt hatten, für immer verloren sind. Unmittelbar nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, ersann er einen Weg, um die Menschheit von Sünde und Tod zu befreien. Hierbei mag die Frage auftauchen, ob es nicht viel einfacher gewesen wäre, allen in Sünde geborenen Nachkommen Adams und Evas einfach zu vergeben und so die entstandene "Kluft" zu schließen. Das konnte Gott jedoch nicht, ohne gegen seine eigenen Rechtsgrundsätze zu verstoßen. Einer dieser Grundsätze lautet, dass Sünde zum Tod führt. Hätte Gott diesen Grundsatz einfach ignoriert und sich darüber hinweggesetzt, dann hätte man ihn selbst des Unrechts bezichtigen können. Deswegen musste er einen anderen Weg gehen.

Die Lösung lag in der Beschaffung eines Lösegeldes, das die Menschen von Sünde und Tod freikaufen könnte. Hier kommt ein anderer Rechtsgrundsatz Gottes zum Tragen, der da lautet: "Seele wird für Seele sein" (5. Mose 19:21). In der Anwendung auf die Menschheit heißt das folgendes: Der erste Mensch, Adam, hatte sein vollkommenes Leben eingebüßt, das für sich und seinen Nachkommen endloses Leben bedeutet hätte. Durch die Sünde büßte Adam jedoch dieses vollkommene Leben ein. Es gab nur einen einzigen Weg: Ein vollkommenes menschliches Leben musste gegeben werden, um einen Ausgleich zu dem von Adam verwirkten Leben zu schaffen oder anders ausgedrückt: ein Lösegeld musste gezahlt werden.

Da jedoch sämtliche Nachkommen des ersten Menschen nur ein unvollkommenes Leben besaßen, das keinen entsprechenden Gegenwert zu dem vollkommenen Leben Adams besaß, war auch niemand seiner Nachkommen in der Lage, diese Lösegeld zu beschaffen. Die Menschheit wäre somit, was ewiges Leben betrifft, für immer verloren gewesen. Doch hier kommt die große Liebe und Barmherzigkeit Gottes gegenüber den Menschen zum Tragen. Gott baute sozusagen eine "Brücke" zwischen sich und der Menschheit, indem er seien eigenen Sohn sandte, der bereit war, sein vollkommenes Leben zu opfern. Dieses Opfer schaffte den entscheidenden Ausgleich und befreite so die Menschheit von Sünde und Tod. Die Bibel sagt darüber: "Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld" (Römer 3:23,24).

Dieses Lösegeld, das also die Kluft zwischen Gott und den Menschen schließt, bildet somit die Grundlage für die Vergebung von Sünden. Voraussetzung für die Sündenvergebung ist jedoch der Glaube an diese Lösegeldvorkehrung sowie eine reuevolle Einstellung des Sünders.

Die Bibel sagt über diesen wunderbaren Akt der Befreiung seitens Gottes folgendes: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Dieser Text zeigt zum einen das Ausmaß der Liebe, die Gott gegenüber den Menschen empfindet und zum anderen auch, was eine weitere Auswirkung des Lösegeldes ist: ewiges Leben. Es liegt nun an jedem einzelnen, ob er diese liebevolle Rettungsvorkehrung annehmen möchte oder nicht. Dabei genügt es jedoch nicht, Gott einfach nur zu sagen "Ja, ich will", sondern wie obiger Text zeigt, müssen diejenigen, die aus dem Lösegeld Nutzen ziehen möchten, "Glauben an ihn ausüben". Das schließt, wie die Bibel deutlich zeigt, weitaus mehr ein, als einen passiven Glauben zu besitzen.

Soweit also einige Gedanken zu der "Botschaft über den Christus" oder wie Du es ausdrückst, den "Heilsplan Gottes". Um wirklich daran glauben zu können, gibt es nur einen Weg: Man muss sich eingehend mit dem Wort Gottes beschäftigen. Glaube entsteht nicht einfach dadurch, dass man die Botschaft theoretisch verstanden hat. Wenn nicht das Herz beteiligt ist, wird auch kein Glaube entstehen.

LG Philipp

Kommentar von Viktor1 ,
Unmittelbar nachdem Adam und Eva gesündigt 
hatten, ersann er einen Weg, um die Menschheit
von Sünde und Tod zu befreien.

Grausig, wie dein ganzer Betrag.
Vielleicht weiß du auch, wie lang Gott brauchte um einen Weg zu ersinnen. Du machst Gott zum Hanswurst, der patzt und dann überlegen muß, wie er wieder aus dem Dilemma raus kommt.
Das nennst du dann "große Liebe  Gottes". Auweia.
Ihm fällt dann nur der armselige Weg ein, wie ein heidnischer Rachegott  , ein Blutopfer zu verlangen.
Er macht seinen Sohn zum Menschen (damit auch Blut fließen kann)
der dann als Opfer herhalten muß. Und das ist dann auch wieder die "große Liebe Gottes".
Du nennst das einen wunderbaren Akt der Befreiung.
In den Schriften des AT wird zwar Gott die Aussage zugedacht "..ich will nicht Opfer sondern Erbarmen" - aber dies ficht dich nicht an.
Auch hat Jesus selbst nichts davon gesagt, daß er geopfert werden muß um die Erbschuld (kennt er garnicht)zu tilgen, Lösegeld zu zahlen hat - aber was interessiert schon Jesus. Dem wird aufgedrückt, was du (und andere grausige Bibelgläubige) so ausgetüftelt haben.

Hat du schon mal was von der Botschaft Jesu gehört, welche den Heilsweg vorgibt in der Erfüllung des "Liebesgebotes" ? (="größere Gerechtigkeit" Mt.5,20)
Aber - was interessiert schon Jesus.

Kommentar von Abundumzu ,

Sag mal  Viktor,

was polterst Du denn hier eigentlich  herum, anstatt erst einmal in der Bibel nachzuschauen, wer was und warum gesagt hat?

Ich greife nur mal einen Satz aus Deinem Beitrag  heraus:

Zitat:  "Auch hat Jesus selbst nichts davon gesagt, daß er geopfert werden muß um die Erbschuld (kennt er garnicht)zu tilgen, Lösegeld zu zahlen hat"

Und hier sind Jesu eigene Worte, die Dich des Irrtums überführen, zitiert aus Matthäus 20:28 wiedergegeben nach der Neue Genfer Übersetzung:

"Denn auch der Menschensohn [Jesus] ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben."

Beachte bitte, dass er sagt:  "Für viele . . ."  -  also nicht für alle!!

Wenn Du dann bitte noch bedenkst, dass Jesus selbst sehr deutlich  aufgezeigt hat, wo die Grenze verläuft  (zwischen "vielen" und "allen")  -  dann würde ich Dir doch nahelegen, Gottes Wort  künftig ernster zu nehmen.

In Matthäus 15:9 beispielsweise sagt er:

"Ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn sie lehren nur Gebote, die sich Menschen ausgedacht haben."   (zitiert aus der Gute Nachricht Bibel)

Und falls Du nun wirklich den Entschluss fassen solltest, Deine Bibelforschung doch noch etwas zu vertiefen, dann empfehle ich Dir zu diesem Thema zusätzlich  1. Timotheus 2:6;   Titus 2:14  und  Hebräer 9:28 . . .

Alles Gute

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Kommentar von Philipp59 ,

Zu dem, was "Abundumzu" schreibt, möchte ich noch einige weitere Anmerkungen zu Deinem Kommentar machen. Du schreibst:

Grausig, wie dein ganzer Betrag.
Vielleicht weiß du auch, wie lang Gott brauchte um einen Weg zu ersinnen. Du machst Gott zum Hanswurst, der patzt und dann überlegen muß, wie er wieder aus dem Dilemma raus kommt.

Das, was Du als "grausig" bezeichnest, gehört zu den grundlegenden Lehren aus Gottes Wort. Ich maße mir nicht an zu sagen, wann Gott den Weg der Erlösung der Menschheit ersann; das brauche ich auch gar nicht, da schon bald nach dem Sündenfall Gott selbst die erste Prophezeiung der Bibel machte, aus der der in Grundzügen der Erlösungsplan Gottes hervorgeht. Sie lautet: "Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen" (1. Mose 3:15). Gott sprach hier zum Satan und kündigte bereits hier dessen Ende an und zwar herbeigeführt durch den "Samen der Frau", welcher der Christus ist. In dieser Prophezeiung wird aber auch gesagt, Satan würde Jesus "die Ferse zermalmen" womit sein Opfertod gemeint ist, der ja letztendlich durch den Einfluss Satans zustande kam.

Wenn Du Dir einmal die Mühe machst, das 53. Kapitel aus Jesaja zu lesen, so wird dort der gesamte Leidensweg und der Opfertod des Messias beschrieben, sowie die Folgen, die sich für uns Menschen daraus ergeben. U.a. heißt es dort: "Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen; er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen. Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm, und seiner Wunden wegen ist uns Heilung geworden" (Jesaja 53:5).

Ihm fällt dann nur der armselige Weg ein, wie ein heidnischer Rachegott  , ein Blutopfer zu verlangen.
Er macht seinen Sohn zum Menschen (damit auch Blut fließen kann)
der dann als Opfer herhalten muß.

Manchen, wie auch Dir, mag das Erfordernis eines "Blutopfers" grausam vorkommen. Doch bedenke bitte, dass dies mit einem Rechtsgrundsatz zusammenhängt, den Gott selbst aufgestellt hat und der da lautet: "Seele wird für Seele sein" (5. Mose 19:21). Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Verlust des vollkommenen Lebens Adams eines ebenso vollkommenen menschlichen Lebens bedurfte, um der Gerechtigkeit Gottes Genüge zu tun. Da in die Übertretung Adams jedoch die ganze Menschheit als seine Nachkommen involviert ist (Stichwort Erbsünde), machte Gott den Menschen zunächst durch die im mosaischen Gesetz vorgesehenen Tieropfer klar, dass die Vergebung von Sünden ein Opfer verlangte. Doch die Tieropfer schatteten lediglich das größere Opfer vor, das Gottes Sohn durch seinen Opfertod erbrachte. In Übereinstimmung damit schrieb der Apostel Paulus in seinem Brief an die Hebräer: "Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem GESETZ, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung (Hebräer 9:22).

In den Schriften des AT wird zwar Gott die Aussage zugedacht "..ich will nicht Opfer sondern Erbarmen" - aber dies ficht dich nicht an.

Die von Dir zitierten Worte werden in einem ganz anderen Zusammenhang gebraucht und berühren in keiner Weise die Opfervorkehrung Gottes durch seinen Sohn. Dass diese sogar ein Ausdruck der Liebe Gottes gegenüber der Menschheit ist, zeigt folgender, berühmt gewordener Satz aus der Bibel: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16).

Auch hat Jesus selbst nichts davon gesagt, daß er geopfert werden muß um die Erbschuld (kennt er garnicht)zu tilgen, Lösegeld zu zahlen hat - aber was interessiert schon Jesus. Dem wird aufgedrückt, was du (und andere grausige Bibelgläubige) so ausgetüftelt haben.

Was behauptest Du denn da! Natürlich sprach Jesus immer wieder von seinem bevorstehenden Tod, dem er ja durchaus hätte entgehen können, den er aber zuließ, damit Gottes Vorhaben ausgeführt werden konnte. So sagte er kurz vor seiner Festnahme zu Petrus, der Jesu Leben durch den Gebrauch seines Schwertes verteidigen wollte: "Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.   Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, dass er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legiọnen Engel sende?   Wie aber würden in diesem Fall die Schriften erfüllt werden, dass es so geschehen muss?" (Matthäus 26:52-54). Jesus wusste also genau, was in den Schriften über seinen Tod vorausgesagt wurde und wollte unbedingt, dass diese sich erfüllten. Wäre es nicht Gottes Wille, dass sein Sohn eines Opfertodes starb, dann hätte er diesen ganz bestimmt zu verhindern gewusst, wie das ja aus den hier zitierten Worten Jesu deutlich hervorgeht.

Antwort
von nowka20, 43

die menschen zu einer neuen götterhierarchie machen, damit das prinzip der freiheit in den kosmos einziehen kann.

Antwort
von Viktor1, 81

Es gibt keinen. Keiner weiß davon daß Gott Pläne braucht.
Es ist völlig widersprüchlich  Gott erst alle denkbaren Superlative zuzuweisen um ihn dann als "Planer" auf das Niveau eines suchenden (und irrenden) Menschen zu degradieren. Oder - was verstehst du unter "Plan" ?
Alles was dahingehend  gebracht wird ist grausige  Phantasie und Frömmelei.
Für Christen gibt es zum "Willen Gottes"  Aussagen Jesu. (nicht die Interpretationen sonstiger Personen)
Danach sind alle Menschen zum "Heil" (im Reiche Gottes) berufen.
Der Weg zum Heil (Jesus: "... ich bin der Weg...") ist die Vervollkommnung (Heiligung !) durch die Beachtung von Gottes Willen , eben entsprechend der Botschaft Jesu.
Diese besagt, daß das Streben nach der "größeren Gerechtigkeit" (im "Liebesgebot" definiert) genau dieser und der einzige Weg zum "Heil" ist.
Daß Menschen schwach  sind und auch "sündigen" ändert nichts daran.

Antwort
von TanjaTheresia, 54

Hallo, eine kurze Erklärung: Sein Wille ist nicht der Tod des Sünders, sondern seine Errettung. Schon mit Noah, dann mit Abraham hat Gott einen Plan zur Rettung der Welt. Ich hoffe, es hilft Dir etwas, denn es ist ein großes Thema. Liebe Grüße. 

Antwort
von JTKirk2000, 59

Von dem Begriff Heilsplan habe ich noch nie etwas gehört. Normalerweise kann man durch solche Begriffe Rückschlüsse auf die betreffende Religion ziehen können. Als Mormone ist mir Gottes Erlösungsplan relativ vertraut, aber das muss nicht dasselbe bedeuten.

Antwort
von Sturmwolke, 24

Schau Dir mal hier die Antwort auf eine ähnliche Frage an:

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Welchen Plan hat Gott mit der Erde und den Menschen?

Unser himmlischer Vater hat keinen Plan sondern er hat einen Vorsatz mit seiner Schöpfung.



Ich werde kurz versuchen, Dir den Unterschied zwischen Plan und Vorsatz zu erläutern:



Wenn ich z. B. eine längere Reise plane, von A über B
mit Zwischenaufenthalt in C, dann Weiterfahrt nach D,
von dort einen Abstecher nach F und dann in zwei weiteren Etappen über
G und H nach dem Zielort I,
dann darf es -- wenn der Plan gelingen soll -- keine unvorhergesehenen
Zwischenfälle wie z. B. einen Unfall geben.



Anders verhält es sich mit einem Vorsatz:


Wenn ich mir fest vornehme in einem vernünftigen Zeitrahmen von A nach I zu kommen,
dann kann unterwegs dies und jenes passieren, was eigentlich nicht vorgesehen war -
aber das wirft meinen Vorsatz nicht um, weil mich keine starre Planung hindert und mir der
Zeitrahmen die Möglichkeit gibt, flexibel auf Unerwartetes zu reagieren.



Wie viel mehr unser Schöpfer:


Bei einem Universum -- einschließlich der Erde -- voller vernunftbegabter Geschöpfe,
die ausnahmslos im "Bilde Gottes" erschaffen wurden und daher über Willensfreiheit verfügen,
macht er uns in seiner Weisheit vor, wie man mit einem Vorsatz --
trotz aller unvorhergesehener Ereignisse -- das festgesetzt Ziel erreicht.



Deshalb ließ er z. B. unter göttlicher Inspiration durch den Apostel
Paulus an die Christen in Ephesus (Epheser 3:8-11 auszugsweise)
folgendes schreiben:



"Mir (Paulus), einem Menschen, der geringer ist als der geringste aller Heiligen,
ist diese unverdiente Güte verliehen worden, den Nationen die gute Botschaft über den
unergründlichen Reichtum des Christus zu verkündigen und die Menschen sehen zu lassen,
wie das heilige Geheimnis verwaltet wird, ... gemäß dem ewigen Vorsatz,
den er in Verbindung mit dem Christus, mit Jesus, unserem Herrn, gefasst hat"



Im Klartext: Wer derjenige sein würde, der gemäß der ersten Prophezeiung,
die bereits im Garten verkündet wurde (1. Mose 3:15), einmal der (Ur)schlange,
später als Teufel identifiziert (Offenbarung 12:9), "den Kopf zermalmen" würde, war Jahrtausend lang unbekannt.


Aber es gehörte zu dem Vorsatz Gottes, durch seinen verheißenen Messias:


"an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, ... in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen,
die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde." (Epheser 1:10)



Auch der Apostel Petrus sprach von der Rolle Jesu in Gottes Vorsatz, als er schrieb:


"[Jesus] war ... vor Grundlegung der Welt im Voraus erkannt, doch wurde er
am Ende der Zeiten um euretwillen offenbar gemacht" (1. Petrus 1:20)



Um es abzukürzen:


Gott hat für die Erde und die Menschen etwas Großartiges vorgesehen.


Er hat die Erde 'nicht einfach umsonst erschaffen', sondern 'bildete sie, damit sie auch bewohnt werde' (Jesaja 45:18).



Außerdem hat er versprochen: "[Jehova] hat die Erde auf ihre festen Stätten gegründet;
sie wird auf unabsehbare Zeit oder für immer nicht zum Wanken gebracht werden"
(Psalm 104:5).


Weder der Sündenfall im Garten Eden, noch eine widerspenstige
und gottlose Menschheit, noch die schier endlos vielen falschen
Religionen, die eine völlig verdrehte und entstellte Botschaft über Gott
vermitteln, werden den Souverän des Universums daran hindern, seinen
Vorsatz für die Erde und die Menschen Wirklichkeit werden zu lassen und
zwar innerhalb des von ihm festgesetzten Zeitrahmens.



Für uns wichtige Details aus diesem Vorsatz, findet man z. B. mitten in der Bibel, in Psalm 37:9-11


"Denn die übeltäter, sie werden weggetilgt, Die aber auf Jehova hoffen, sind es,
die die Erde besitzen werden
...Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein;
... Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben
an der Fülle des Friedens."



" Deshalb", so ermahnt uns die Bibel in 2. Petrus 3:14 "da ihr diese Dinge erwartet,
tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm (Gott) fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden
"





Beachte bitte, dass diese Schilderung nur eine sehr geraffte Wiedergabe dessen ist, was die Bibel zu diesem Thema sagt.



Aber auch die Antwort zu dieser Frage ergänzt das Thema:


Sollte man sich ewiges Leben wünschen?

Du findest die Antwort, wenn Du hier auf der Suchseite das Stichwort "ewiges Leben" auswählst.

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Quelle:
Bib elantwortenpool.de, Stichwort: Plan

Kommentar von Sturmwolke ,

PS:


wenn Du hier auf der Suchseite das Stichwort "ewiges Leben" auswählst.


mit der Suchseite ist natürlich auch die Suche im Bibelant wortenpool gemeint. ^^

Kommentar von DerBuddha ,

eine echt "vertrauenswürdige" quelle............*g*

Antwort
von chrisbyrd, 9

Zwei ganz kurze Erklärungen

"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" Johannes 14,6

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit  jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." Johannes 3,16

Eine etwas ausführlichere Erklärung: http://www.hausgemeinde-radolfzell.de/index.php?id=13

Antwort
von Hamburger02, 28

Das ist eine Erfindung von Theologen, um die Schäfchen bei der Stange zu halten.

Antwort
von RandyLadholz, 26

Da Adam und Eva die erste sünde begangen haben, gehört die Menschheit nun Satan. Keine Guten taten oder Religiöse zeremonien konnten Gott und die Menschen wieder vereinen. Doch da Gott die Menschen so sehr liebt, hat er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus auf die Welt geschickt um am Kreuz alle Sünden und Lasten der Menschheit zu tragen. Jetzt ist der Weg zu Gott frei und er ruft nach dier, weil er dich so sehr liebt. Die Sünde ist überwunden du musst nur das grösste Geschenk der Menschheitsgeschichte annehmen, so wirst du erlöst.

Das ist der Heilsplan Gottes

Antwort
von Whitekliffs, 50

Hier, kurz und bündig

http://thefour.com/en/#1

Kommentar von Fred4u2 ,

Der Heilsplan ist aber erst auf Seite 3:  http://thefour.com/de/#1

Kommentar von Whitekliffs ,

Ah, danke

Antwort
von DerBuddha, 7

von was redest du?.......... wer ist gott und wass für einen plan soll er haben?............

es gibt keinen gott, dass ist die kürzeste erklärung dazu...............*g*

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