Was ist der gesellschaftsvertrag?

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5 Antworten

volontè gènèrale, das Gemeinwohl ist an oberster Stelle, es gibt keine Gewaltenteilung. Der Gesellschaftsvertrag dient zur Wahrung der Gesetze. Man verliert dabei zwar seine natürliche Freiheit, erhält aber die Freiheit von Staatsbürgern und Souveränität

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Er hat darunter eine Form des Zusammenschlusses verstanden, die mit ihrer ganzen gemeinsamen Kraft die Person und das Vermögen jedes einzelnen Mitglieds verteidigt und schützt und durch die doch jeder, indem er sich mit allen vereinigt, nur sich selbst gehorcht daß alle Einzelpersonen ihren Willen und ihre Kraft dem Gemeinwillen unterstellen; dieser Gemeinwille ist der allgemeine Wille, der die Staatshoheit bildet. Jeder Mensch ist dann Teil des Ganzen, und kein Mensch kann aus dem Ganzen ausscheiden, so entsteht dann eine nicht trennbare Gesammtkörperschaft.


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---Gemeinwille (Volonté générale) und Einzelwille: Der Gemeinwille entsteht durch Abstimmung. Ihm haben sich alle unterzuordnen, auch diejenigen, die anders gestimmt haben. Widerspenstigkeit gegen die vom Gemeinwillen aufgestellte Staatsreligion soll mit dem Tode oder der Verbannung bestraft werden---.

Rousseau war gebürtiger Schweizer und hatte wahrscheinlich die "Volksabstimmungen" im Kopf, die aber nur in überschaubaren Gemeinschaften funktionieren. 

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Schöne Frage Alphaschlingel, 

da ich selber Rechtsphilosophie als Nebenfach im Studium hatte.

Aber ich möchte diese Frage nicht allzu kompliziert beantworten.

Du solltest einfach nur wissen, dass seit der Antike zahlreiche Philosophen sich Gedanken über den Staatszweck und die Legitimation von Herrschaft gemacht haben und sich in diesem Zusammenhang die Frage gestellt haben, was bzw. wodurch Herrschaft gerechtfertigt ist.

Es geht um die Herrschaft vs. Freiheit, da Herrschaft immer die individuelle Freiheit einschränkt. Wenn dies möglich ist, muss es in irgendeiner Form legitimiert sein. 

Laut Rousseau kann die Grundlage politischer Macht nur der allgemeine Wille sein, welcher auf das Gemeinwohl abzielt (also nicht auf Gottes Gnadentum etc). 

Damit eine menschliche Gemeinschaft überhaupt entstehen kann, muss ein Vertrag geschlossen werden.

Grundlage dieses Gesellschaftsvertrages ist der Gemeinwille, der nicht die Summe aller Einzelinteressen ist. Der Gemeinwille geht von allen aus und zielt auf das Wohl der Allgemeinheit ab. Dieser Gemeinwille ist gerecht, da er seinen Ursprung in der Vernunft hat. 

Daher ordnen sich alle diesem Gemeinwillen freiwillig unter. Er wird nicht hinterfragt, sondern wird als selbstverständlich angesehenund von allen befolgt.

So in etwa.

Zeitlich kannst du dies ins Ende des 18 Jh. einordnen. 

Die Gedanken des Vernunft- bzw. Naturrechts kommen zum Ausdruck. 

Die Vertreter sind Immanuel Kant und Jean Jaques Rousseau. 

Nach den Erfahrungen der Französischen Revolution sollte es eine Zeit der Mäßigung nach dem Absolutismus geben.

Zum Glück hast du nicht die Frage nach der Hegelsche Dialektik gestellt, da dies Philosophie auf aller höchstem Niveau ist.

Falls du eine Prüfung schreibst, viel Glück

MfG

Markus143

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Falsch gelesen. Irrtum.


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