Frage von Ricco2, 62

Was ist der geschichtliche Hintergrund des 2. Gebots (Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen)?

Antwort
von Lightway, 38

Wenn man Gottes Namenin  einer Weise benutzt, die seinen Charakter oder sein Handeln in Misskredit bringt, mißbraucht man seinen Namen zu seiner Unehre.

Wenn man einen Eid, den man unter rechtlicher Berufung auf Gottes Namen geleistet hat nicht einhält, stellt man damit seine Existenz infrage, da die schuldige Partei nicht weiter an Gott denkt, mit dessen Namen sie ihre Vertrauenswürdigkeit begründet hat.

Es ist AT (altes Testament)

Antwort
von Hooks, 18

???

Welches meinst Du nun?

Das 2. Gebot ist das Bilderverbot. Du kannst es nachlesen in 2. Mose 20.

In der Eöberfelder Bibel heißt es:


Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem6 aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.

Fußnote 6:

o. zu Falschem; o. zu Lügenhaftem

Also: nicht falsches sagen und mit dem Namen Gottes bekräftigen, nichts unnützes sagen in bezug auf Gott, dazu gehört auch das flapsig hingesagte "o jemine" oder noch kürzer "o je", denn das ist eine Verballhornung von "o jesu domine" (O Herr Jesus).

Noch schlimmer ist es, wenn Menschen sich selbst verfluchen, ich habe das ein paarmal gehört, hatte aber nicht den Eindruck, daß diese Menschen überhaupt wissen, was sie da sagen. ("dammi" kommt von "Gott verdamme mich")


Antwort
von FragaAntworta, 35

Meinst Du mit geschichtlicher Hintergrund, Geschichte wie in Märchen, oder Geschichte wie als Zeitabschnitt?

Im ersteren, weil Gott das nicht wollte, im zweiten, weil seine Priester das nicht wollten. Einen rationalen Grund gibt es nicht dafür, ist auch nicht nötig.

Antwort
von viktorus, 15

Der geschichtliche Hintergrund des "2.Gebotes" ist der, dass das 2.Gebot sagt, "dass man sich kein Bildnis machen soll" (2.Mose 20,4).

Allerdings wurde dieses vom "Gott dieser Welt" in dessen (Welt-) Kirche (2.Kor.4,4; Offb.12,9) wegelassen und dafür das 10.zweigeteilt, damit es "10" blieben.

Das "4.Gebot" hieße, dass wir des "Sabbattes gedenken" (2.Mose 20,8) sollen und nicht, wie von dieser "theologische Gruppe" verlangt, den "Sonntag" oder "Tag des Gottes dieser Welt" (2.Kor.11,14).

Den "Namen Gottes nicht missbrauchen" bedeutet, ihn nicht unüberlegt in den Mund zu nehmen oder gar zu fluchen (Mt.5,44).

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