Frage von DanielK91, 300

Was ist der Cmos Sensor bei Kameras?

Ist der CMOS Sensor wichtig? Für was zuständig? Ist ein CMOS Sensor von 1/2,3" 6,2 x 4,6 mm (Cropfaktor 5,6) und was ist der Cropfaktor ;)) finde dazu kaum was.. Bitte relativ einfach aber ausführlich erklären..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von migebuff, 300

Cropfaktor ist der Faktor, um den der Sensor kleiner ist als ein Kleinbildsensor. Crop 5,6 heißt also, der Sensor hat 5,6 mal weniger Fläche als der einer KB-Kamera, dafür wirkt der Bildausschnitt bei gleicher Brennweite 5,6 mal größer.

Kommentar von DanielK91 ,

Das heist? Hoher cropfaktor eher schlecht oder wie?

Kommentar von migebuff ,

Je kleiner der Sensor, desto schlechter ist das Rauschverhalten bei gleicher Pixelzahl. Allgemein kann man sagen, dass ein großer Sensor besser ist, allerdings werden dafür auch größere und somit teurere Objektive benötigt.

Antwort
von alexbeckphoto, 188

CMOS ist eine bestimmte Technik wie der Sensor die Bild-Informationen ausliest, die "alternative" wäre CCD... Für dich hinter der Kamera ist das aber weniger wichtig zu wissen solange du nicht viel tiefer in der Materie steckst und weisst, welche Vor- und Nachteile die beiden Sensor Techniken haben (die meisten Leute würden den Unterschied auch gar nicht bemerken)

Der "Crop-Faktor" bedeurtet, dass der Sensor kleiner ist als ein Standard 36mm KB Vollformat Sensor (bzw früher halt der Kleinbild Film). Bedeutet demzufolge dann auch, dass die Brennweite eines Objektivs anders betrachtet werden muss, also dass eben im Vergleich nur ein "Ausschnitt" dessen verwendet wird was bei einem Vollformat Sensor genutzt werden würde, in diesem Fall scheint dann eben die Brennweite sich um den Faktor 5,6 zu "verlängern", so würde dann ein 10mm Objektiv aussehen, wie ein 56mm Objektiv bei Kleinbild und 20mm würden aussehen wie 112mm. Allerdings nur was den Bildausschnitt betrifft. Der Sensor ist schon ganz enorm klein (!) daher werden sich andere Charakteristika auch verändern, nämlich allem Voran die Schärfentiefe: den "Effekt" den man von guten Vollformat oder auch noch APS-C Kameras kennt, dass das Fotografierte Objekt scharf und der Hintergrund unscharf abgebildet ist wird man hier nicht bekommen sondern eher ein Bild wie man es von billigen Kompakt-Knipsen, Handy-Kameras oder "Action-Cams" kennt, dass da von vorne bis hinten alles unscharf ist. 

Zudem wird man aufgrund der Sensorgröße auch Abstriche in Qualität und Auflösung hinnehmen müssen.

Kommentar von DanielK91 ,

Lol handy kameras? Da erwarte ich von ner 600€ kamera schon mehr.. Also hab schon bissl probiert finde eig die schärfe nicht schlecht.. Also bei niedriger brennweite sowieso aber bei extrem hoher brennweite auch noch okay

Kommentar von alexbeckphoto ,

Da brauchst du nicht "lol"en... Das ist in etwa Handy-Größe!

"Dein" Sensor hat 6,2x4,6mm, ein iPhone6 hat mit 4.89×3.67mm nur unwesentlich weniger... 

Eine "richtige" Vollformat-Kamera ist mit 36x24mm weitaus größer! Selbst günstige Einsteiger-DSLRs haben zwischen 17,31 mm × 12,98 (micro 4/3) und 23,7x15,6mm (APS) und damit massivst mehr... 

Wenn du für dich deine Kamera als "gut" befindest, dann freu dich, aber Ergebnisse wie mit gängigen DSLRs wirst du damit nicht bekommen, vor allem nicht das Spiel mit der Unschärfe etc, dafür ist der Sensor ganz einfach viel zu klein.

Antwort
von BurkeUndCo, 121

Der Crop-Faktor gibt an, um welchen Faktor die lineare Ausdehnung des Chips kleiner ist als beim Kleinbildformat.

Faktor 1,5 - 1,6 wird als APS bezeichnet.

Faktor 2 von MFT erreicht mit guten, passend optimierten Objektiven vergleichbare Leistung wie APS.

Faktor 3 - 4 ist bei Bridge-Kameras noch akzeptabel.

Dein Crop-Faktor von 5,6 entspricht in etwa Handy-Qualität (ist aber etwas schlechter als bei den aktuellen hochwertigen Smartphones).

Je größer der Crop-Faktor desto schlechter ist - ganz allgemein - die Bildqualität, weil eben ein kleinerer Sensor nicht die gleichen Quialitäten haben kann wie ein großer Sensor.

Und die genutzte Chip-Fläche skaliert mit dem Quadrat des Crop-Faktors, ist also bei Crop-Faktor 5,6 weniger als 1/30 der Fläche vom Kleinbild-Vollformat.

Antwort
von NiklasRi, 146

Hey, 

einfach gesagt: der Sensor ist bei ner Kamera das Teil was die Lichtstrahlen auffängt, also das Bild aufnimmt. 

diesen Sensor gibt es in verschiedenen Größen: http://ueberlicht.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Canon-Powershot-G1-X-S...

theoretisch gilt, desto größer der Sensor, desto besser das Bild.  Klar hängt das in der Praxis noch von anderen Faktoren ab.  Die gängige Größe bei Einsteiger dslr's ist aps-c.  Ganz teure Kameras haben einen Vollformat Sensor. 

LG Niklas 

Kommentar von DanielK91 ,

Also ist der oben genannte Sensor okay? Oder schlecht

Kommentar von NiklasRi ,

Kommt drauf an.  Ich würde mir einige reviews der Kamera durchlesen und dann entscheiden. kleinere Sensoren haben halt zum Beispiel den Vorteil ein kleineres Gehäuse zu ermöglichen. 

Kommentar von DanielK91 ,

Es geht um die nikon coolpix p900 die ist eig schon sehr gut bis gut bewertet überall.

Kommentar von NiklasRi ,

dann würde ich sie mir bestellen und schauen wie du damit klar kommst und ob dir die Bilder so gefallen...

Antwort
von darkhouse, 115

Der Cropfaktor, auch Formatfaktor, beschreibt das Verhältnis der Bildsensorfläche im Vergleich zum klassischen Kleinbildformat (36x24 mm). Im selben Verhältnis muss man die Brennweiten berechnen. Hat man eine Vollformatkamera, ist der Sensor genau so groß, die angegebenen Objektivbrennweiten sind direkt vergleichbar, z. B. 28-90 mm.

Bsp.: Habe selbst eine Kamera mit APS-C-Sensor. Die Diagonale ist etwa das 1,6-fache kleiner. So ergibt ein Objektiv mit 18-55 mm mit 1,6 ungefähr 28-90 mm. Man hat also in etwa ein gleiches Objektiv wie oben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor

Kommentar von DanielK91 ,

Also ergibt das objektiv 25mm-2000mm bei 5,6 crop was mit 10.000mm?

Kommentar von FoxundFixy ,

Nein das ist schon umgerechnet auf Kleinbild. Müßte aber eigentlich auch so in der Beschreibung stehen. Es wird normalerweise immer auf Kleinbild umgerechnet

Kommentar von darkhouse ,

Genau, bei Kompaktkameras ist das schon umgerechnet. Nur bei den Wechselobjektiven ist es üblich zum Vergleichen. Bei kompakten Kameras steht es aber auch oft am Objektiv, z. B. bei der Canon SX240, die ich mal hatte: 4,5-90,0 mm.

Kommentar von prelude89 ,

schmarn. Die Brennweite ist Linsentechnisch immer konstant. Was ihr meint ist der Bildausschnitt im Vergleich zum KB. Mit Brennweite ist aber nicht der Bildausschnitt gemeint. Es wird zwar der Bildausschnitt immer verglichen mit dem eines Kleinbildsensors, aber Fa steht für gewöhnlich immer "equalent zu KB." Bei ultraweitwinkeln sieht man am besten was damit gemeint ist. Die enorme Tiefenwirkung zB. Die ändert sich ausschließlich mit der Brennweite und eben nicht mit der sensorgröße. 50mm sind immer 50mm egal was man dahinterschraubt.

Kommentar von darkhouse ,

Das ist schon klar, dass der Cropfaktor die Größen der Sensoren ins Verhältnis zum klassischen Kleinbild setzt. Aber doch kann man damit "ausrechnen", was die Brennweitenangaben auf den Objektiven bedeuten. Habe ich ein 4,5-90,0 mm-Objektiv, wirkt sich das mit einem Faktor von 5,6 (beim üblichen 1/2,3''-Sensor) im Fotoergebnis wie ein 25-500 mm-Objektiv aus. Und bei APS-C ist ein 50-200 mm-Objektiv im Ergebnis wie ein 75-300.

Kommentar von prelude89 ,

Aber nur bezogen auf den Bildauschnitt. Und Bildauschnitt ist nicht gleich Brennweite. Schraub mal 50mm an apsc und ein 50mm an KB gleicher Blende, dann schneide es auf den selben Bildausschnitt und vergleiche mal die Schärfentiefe. dann nimm mal beim KB ein 25mm was ungefähr den Bildauschnitt haben durfte und vergleiche nochmal. 

Kommentar von prelude89 ,

Nun werd ich selbst schon irre, 75 statt 25

Antwort
von VW4Fans, 120

Das wohl wichtigste und empfindlichste Teil deiner Kamera, welches es erst ermöglicht, dass du Bilder aufnehmen kannst. Der Sensor ist der Teil der Kamera, welcher das einfallende Licht aufnimmt, und verarbeitet, sodass ein Bild entsteht

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