Frage von FallenGirl96 28.02.2012

Was ist denn nur los mit mir? Depressionen? :(

  • Hilfreichste Antwort von Hurz00 28.02.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da hilft nur EINES: Überwinde Dich, geh' zu einem Psychiater/ Psychologen und erzähl' ihm, wie scheiße es Dir wirklich geht. Wenn Du SO weiter machst, wird das vielleicht böse enden.

  • Antwort von EmoDoc 28.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Klingt für mich eher nach einer speziellen Form der Depression - dem Borderline - wobei diese psychische Erkrankung derartig weitgefächert ist und die vielfältigsten Ursachen haben kann.

    Eines ist jedoch sicher - deine psychische Erkrankung hat mit Sicherheit tieferliegende Ursachen - die Eßstörung und das Ritzen sind dabei eben nur die Auswirkungen genauso, wie deine permanenten Schmerzen und deine Schlaflosigkeit.

    Halbwegs typisch erscheint mir auch das Unverständnis und die Lieblosigkeit deiner Mutter zu sein - es fehlt dir einfach eine Person, die dir eine gefühlsmäßige Basis gibt und auf die du dich wirklich verlassen kannst und bei der du dich geborgen fühlst.

    Deine schon selbstzerstörerische Abneigung gegen dich selber entspringt vermutlich deinem mangelnden Selbstwertgefühl gepaart mit einer Aggressivität und dem ständigen Misstrauen gegenüber anderen, wo du dich in ene Ecke gedrängt fühlst und am liebsten nur noch um dich schlagen möchtest. Leider klappt das eben nicht und du frisst das in dich hinein und wirst dieses alles letztlich nur bei dir selber los. Und so siehst du dich selber als das lohnenste und naheliegendste Oper an, . dass zudem noch bereit ist sich Schmerzen als Bestrafung zufügen zu lassen. Du schlägst sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe - und das verschaft dir Erleichterung. Das danach ist dann eben die Frustration und das sich Schämen, dassdu dicheben wieder hastgehen lassen. Nur in dem Moment konntest du nicht anders.

    Wo im Einzelnen bei dir die Ursachen zu suchen sind, dass kannst du eigentlich alleine nur mit Hilfe rausbekommen, indem du dir eben eine spychologisch derart geschulte und einfühlsame und vertrauensvolle Person suchst, die dir aufzeigen kann, was alles bei dir verkehrt gelaufen ist und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass du quasi gegen den Strom deines Lebens anschwimmst statt dich angenehm mit ihm treiben zu lassen und dein Leben zu geniessen

    Oft stecken Verlustängste und drastische Einschnitte im Leben dahinter, bei denen du keinerlei Halt hattest und du diese verdrängt oder zumindest nicht ausreichend verarbeitet hast.

    Schreibe dir selber doch einmal soetwas wie einen Gefühls-Lebenslauf auf, in dem du so die wesentlichen Stationen deines Lebens wiedergibst, Versuche die Gefühle nach Möglichkeit nicht zu interpretieren sonder lasse sie einfach als Eindruck stehen - selbst wenn dort wiedersprüchliche Gefühle auftauchen sollten.

    Der Lebenslauf wird mit Sicherheit einige leere Flecken enthalten oder Lücken oder auch einfach unvollständig sein - Gefühle nach langer Zeit nachzuempfinden und sich ins Gedächtnis zu rufen ist eben nicht so einfach - aber das ist dann vorläufig auch nicht wichtig.

    So! Und dann beschreibst du mal deine physischen Auswirkungen, unter denen du leidest - auch die,mit dem Ritzen. Und dann versuchstdu die einmal danach zu ordnen, was du dir am ehesten und was am wenigsten zutraust einem Arzt oder Therapeuten zu sagen.

    Und dann gahst du einfach mal zu dem Arzt oder therapeuten hin und sagst, dass du arge Probleme hast - aber eben noch nicht das volle Vertrauen, dass du über alles reden kannst ... aber so ein paar Dinge eben, wo du dringend Hilfe brauchst, damit es dir physisch zumindest wieder besser geht und du einfach weißt, wie es körperlich um dich bestellt ist - also eine gewisse Grunduntersuchung.

    Viele der Schmerzen und Beschwerden, diedu hast sind psychosomatischen Ursprungs - also über dein vegetatives Nervensystem auf deinen Körper übertragen. Wenn möglich lasse dir dagegen erst einmal Mittel geben, die die Symthome beseitgen oder zumindest stark vermindern. Das alleine verschaft dirschon einewesentliche Erleichterung.

    Naja - und dann schaust du einfach mal weiter, was und wieviel du dir im Laufe der Zeit zutraust zu erzählen. MfG EmoDoc

  • Antwort von Linaalain 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kenne das, dem Arzt ALLES sagen, das ist verdammt schwer !!!

    Ich hätte es NIE gemacht, aber ich MUSSTE. Ja ich wurde praktisch dazu gewzungen. Denn ich bin sofort zu einer Psychologin gegangen und von meiner Hausärztin brauchte sie die Einwilligung zur Therapie. Ich musste ihr also ALLES sagen, sie kennt mich seit klein auf, ich war immer stark und habe viel ausgehalten, ihr so etwas zu sagen? Du kannst mir glauben, ich habe mich in Grund und Boden geschämt !!!

    Aber alles umsonst, sie hat mich ernst genommen und sagte mir, dass sie stolz auf mich ist, dass ich ihr das anvertraut habe. :-)

    Also habe Mut ! Eine gute Ärztin/ein guter Arzt, der wird dich ernst nehmen und dir zuhören !

    Ich drücke dr fest die Daumen, denn du musst etwas tun, warte nicht noch länger. Wegen dem SvV und dem Erbrechen, das kann böse enden...

  • Antwort von touchdown331 28.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist echt ein sehr sehr langer Text, ich denke bei dir geht es ziemlich drunter und drüber. Such dir doch eine Beratungsstelle für Jugendliche, sind meist in den Familienberatungsstellen integriert. Die haben Verständnis für dich und können dir besser helfen.

  • Antwort von onlygiiirl14 28.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    oumann, das was du da schreibst hoert sich echt sehr hart an. :x, ich bin auch erst 16 und hatte das alles mit 14 durchgemacht, bis mich dann meine ganzen freund unterstuezt haben, ich hatte das nicht mit dem uebergeben und alldas, aber auch schlaflose naechte, kopfschmerzen und mich geritzt (was ich manchma auch noch mache oder drueber nachdenke) und dieversen Mordversuche hinter mir, aber versuche das beste und nru das positvie zu sehen :x auch wenn das sich echt verdammt schwer anfuehlt und anhoert. aber man kann es einfach schaffen, wenn man fest an sich glaubt. :xxx ich wuensche dir echt verdammt viel glueck, das sich alles bessert. :xx

  • Antwort von miffymaus 28.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ICH HOFFE MAL DAS IST HIER KEIN SCHERZ, DEN ÜBER SOLCHE SACHEN MACHT MAN KEINE WITZE!!!

    hallo kleines ich schreibe so etwas sehr ungern öffentlich, aber du gehörst ganz dringend in psychologische behandlung... das was du da hast ist sehr warscheinlich borderline und oder mindestens eine starke persönlichkeitsstörung!!! ich weis dass es schwer ist zum arzt zu gehen, ich habe des selbst alles schon hinter mir, aber du musst dir dringend helfen lassen!!!

  • Antwort von GuteAntwortNett 28.02.2012

    Wenn du solche Angst oder Schwierigkeiten hast, mit ihm zu sprechen, dann druck einfach das, was du da oben geschrieben hast aus und bitte den Psychiater (oder die am Empfang) dieses erst einmal in Ruhe zu lesen.

    Vllt kannst du es ihm im Vorwege auch per E-Mail schicken.

    Meine Freundin hatte auch sehr große Angst mit einem P. zu sprechen. Es war dann aber ganz einfach, die sind für so etwas ausgebildet und haben sehr viel Einfühlungsvermögen.

  • Antwort von juliabernstein 28.02.2012

    Dann mal eine Antwort von einer Nachtschwärmerin: Du hast eine schwere Bulimie und du leidest unter selbstverletzendem Verhalten. Ob eine Depression besteht, kann ich nicht sagen. Möglich wäre es natürlich. Reicht dir diese Ferndiagnose? Bulimie kann schwerste Folgeerscheinungen haben und bis zum Tod führen. Die medizinischen Konsequenzen einer Bulimie kannst Du Dir leicht ergoogeln falls Du Interesse hast, Dich mit den Gefahren Deines Verhaltens zu konfrontieren. Schwindelanfälle und Konzentrationsschwäche sind typische Folgeerscheinungen der Mangelernährung.

    Ansonsten stellst du keine genauen Fragen. Du suchst nach Nachteulen, die Dir "helfen" können. Über das Internet wirst Du deine Essstörung vermutlich nicht besiegen können. Falls du es außerhalb des Internets probieren willst: Kannst Du mit Deiner Mutter reden, so dass Sie Hilfe für Dich in die Wege leiten kann? Kannst Du eine Freundin oder andere Vertrauensperson mit zum Hausarzt nehmen, so dass die Freundin das unaussprechliche für Dich aussprechen kann? Oder kannst Du es vielleicht aufschreiben und deinem Hausarzt den Zettel geben? Du kannst auch direkt einen Psychologischen Psychotherapeuten für Kinder- und Jugendliche aufsuchen (ohne Überweisung vom Hausarzt). Dort musst Du aber natürlich auch Dein Problem benennen. Du kannst Dich an den psychosozialen Dienst wenden (gibt es in größeren Städten). In größeren Städten gibt es auch Beratungsstellen des Jugendamts für Familien, Kinder- und Jugendliche. Dort arbeiten Psychologen und Sozialpädagogen, die dich auf dem Weg in eine Therapie begleiten können.

  • Antwort von K1ng1mR1ng 28.02.2012

    Zu einem Facharzt zu gehen ist die einzige Lösung für dein Problem. Ich weiß wie scheiße du dich fühlen musst, ich selbst bin schwer depressiv geworden als mein Vater Suizid begangen hat. Ich dachte damals auch, ich schaffe das alleine, aber so läuft das leider nicht. Erst als ich mich einem Arzt anvertraut habe und eine Therapie gemacht ging es mir langsam wieder besser. Du musst es ja nicht deinen Freunden erzählen, aber ich bin mir sicher sie hätten Verständnis für deine Situation und würden dich bestimmt unterstützen. Ich kann dir wirklich nur raten das zu machen, Depressionen sind eine ernstzunhemende Krankheit!

  • Antwort von ampersand 28.02.2012

    macht du eine therapie ??

  • Antwort von altersdement 28.02.2012

    Oh man ey , ich dachte das ist nur spass . Aber dein profil ist ja voll mit dem zeug . wiso schreibst du uns denn . Du musst da mal mit dir selber mal sprechen . also ich bin erschüttert mit 16 bis 22 hatte ich meine besten jahre nimm die wenigstens noch mit . gruß

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