Frage von FallenGirl96,

Was ist denn nur los mit mir? Depressionen? :(

Hallo an alle Nachtschwärmer...

Also, ich weiß nicht mehr weiter :(

Ich (w, 16) hab einige Probleme... Oh man, ich weiß grad wirklich nicht, wie ich anfangen soll... Also, zum Einen bin ich essgestört (so gut wie täglich Fressanfälle und danach dann Erbrechen (mind. 3 mal am Tag), manchmal tagelanges Hungern). Außerdem ritze ich mich seit gut drei Jahren, in letzter Zeit zwar nicht so häufig, aber jetzt im Moment ist der Drang dazu wieder da. Ich hab ein paar Selbstmordversuche hinter mir, und auch dieses Gefühl ist gerade wieder in mir... Ich weiß nicht, ich komm glaub ich einfach nicht mehr mit mir selbst klar. Hab zurzeit viel Stress in der Schule und auch privat, weil ich jetzt zwar mit einem Jungen zusammen bin, der mich seit Jahren über alles liebt, aber für den ich erst jetzt so nach und nach Gefühle entwickel, seit wir in einer Beziehung sind (die ich eigentlich nur eingegangen bin, weil es nicht anders ging, hab dazu irgendwo auch noch 'ne extra Frage gestellt), und mir jetzt aber ein anderer Junge, den ich sehr gerne mag, seine Liebe gestanden hat. Meine Mutter schimpft jeden Tag mit mir, dass ich weniger essen soll (sie hat schon öfter ein paar Anspielungen wegen meinem Essverhalten gemacht, auch in die Richtung Bulimie (z. B. dass ihr das Geld zu schade wäre, wenn ich die Lebensmittel fress und dann wieder auskotze (ihre Worte) ), aber sie fragt jetzt auch nicht weiter nach, wie es mir geht und sowas). Außerdem weiß sie, dass ich versucht hab, mich umzubringen, und dass ich mich ritz, hat sie auch mitbekommen. Unternehmungen gegen all das strebt sie allerdings nicht an. Ich war schon öfter beim Arzt und wollte mit ihm über meine Probleme sprechen, doch ich schaff es einfach nicht, aus mir herauszukommen und ihm die Wahrheit zu sagen. Vor ca. eineinhalb Wochen bin ich bewusstlos geworden und wurde von Sanitätern nach Hause gebracht (nachdem ich es geschafft hatte, sie zu überreden, mich nicht ins Krankenhaus zu bringen, indem ich gesagt hab, dass ich, sollte es mir die nächsten Tage nicht besser gehen, selbst ins Klinikum fahren werde). Diese haben mir zu einer Blutuntersuchung geraten, doch ich trau mich nicht zum Arzt zu gehen, weil ich Angst davor hab, dass er evtl. Mangelerscheinungen durch das ständige K*tzen, das ich übrigens seit ca. einem halben Jahr täglich mache, bemerken könnte.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich finde kaum noch Schlaf und bin psychisch ziemlich am Ende. Ich hab an nichts mehr Freude in der letzten Zeit, außer ab und an, wenn ich Zeit mit meinem Freund verbringe, der mich von alldem ein wenig ablenkt. In der Schule kann ich mich auch nicht mehr konzentrieren, obwohl ich wirklich versuche, mir Mühe zu geben (Abschluss...), doch nichts hilft. Ich hab öfter Kopfschmerzen, und auch meine Nieren machen mir wieder zu schaffen, vom Bauch- und Magenweh ganz zu schweigen.

Tut mir leid für den langen Text, aber vielleicht finden sich unter euch Nachteulen ja ein paar nette Seelen, die mir helfen könnten...

Hilfreichste Antwort von Hurz00,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Da hilft nur EINES: Überwinde Dich, geh' zu einem Psychiater/ Psychologen und erzähl' ihm, wie scheiße es Dir wirklich geht. Wenn Du SO weiter machst, wird das vielleicht böse enden.

Kommentar von FallenGirl96,

Ich hab das schon so oft versucht, also zum Arzt zu gehen und einfach von alldem erzählen, aber ich KANN einfach nicht, es geht nicht, ich schaff das nicht :(

Und ich hab's wirklich oft versucht, immer und immer wieder, aber dann im letzten Moment doch noch 'nen Rückzieher gemacht, weil ich's einfach nicht fertig gebracht hab, mich jemandem zu öffnen...

Kommentar von Hurz00,

Wenn Du es nicht schaffst, Dich zu öffnen, dann geh' zumindest trotzdem mal zu einem Psychologen, vereinbare einen Termin für ein Erstgespräch. Dann sagst Du ihm, dass Du zwar dringend Hilfe brauchst, Du Dich aber nicht öffnen und Dich nicht überwinden kannst, von Deinen Problemen zu erzählen, sag' ihm, dass er/ sie Dir helfen soll. Er ist dafür ausgebildet und wird einen Weg finden, Zugang zu Dir zu finden.

Kommentar von FallenGirl96,

Aber wie fange ich denn so ein Gespräch überhaupt an? Ich mein, ich hab ja hier schon ein schlechtes Gewissen irgendwie, weil ich mich hier "ausheul", wie soll das erst bei jemandem sein, mit dem ich von Angesicht zu Angesicht rede? =/

Kommentar von Hurz00,

Naja...Du kommst rein zu ihm in die Praxis, er sitzt Dir gegenüber. Und dann sagst Du ihm z.B.: "Ich bin zu ihnen gekommen, weil ich große Probleme habe, es mir aber schwer fällt, ja sogar unmöglich ist, mich (anderen) zu öffnen und von meinen Problemen zu erzählen. Ich weiß nicht, was ich machen soll"!

Alles andere ergibt sich schon.

Und wenn Du das Gefühl hast, mit dem ersten oder zweiten Psychologen nicht gut klar zu kommen, dann suchst Du so lange, bis Du einen geeigneten findest, bei dem Du Dich gut aufgehoben fühlst!

Kommentar von FallenGirl96,

Danke! Ich hab mich heute unter Tränen meinem Hausarzt geöffnet... Es war sehr schwer, aber jetzt ist alles raus. Er hat vollstes Verständnis für mich gezeigt, mich gelobt, dass ich zu ihm gekommen bin, mich erstmal noch einen Tag krankgeschrieben, und mir erstmal Opipramol verschrieben. Ich hoffe, jetzt wird alles wieder gut, der erste Schritt ist ja gemacht.

Kommentar von Hurz00,

Gerne:-)!

Das war sehr gut, Dich ihm anzuvertrauen. Aber Du musst jetzt am Ball bleiben und Dich in professionelle Behandlung begeben...!

Kommentar von Hurz00,

Danke für den Stern:-)!

Antwort von EmoDoc,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Klingt für mich eher nach einer speziellen Form der Depression - dem Borderline - wobei diese psychische Erkrankung derartig weitgefächert ist und die vielfältigsten Ursachen haben kann.

Eines ist jedoch sicher - deine psychische Erkrankung hat mit Sicherheit tieferliegende Ursachen - die Eßstörung und das Ritzen sind dabei eben nur die Auswirkungen genauso, wie deine permanenten Schmerzen und deine Schlaflosigkeit.

Halbwegs typisch erscheint mir auch das Unverständnis und die Lieblosigkeit deiner Mutter zu sein - es fehlt dir einfach eine Person, die dir eine gefühlsmäßige Basis gibt und auf die du dich wirklich verlassen kannst und bei der du dich geborgen fühlst.

Deine schon selbstzerstörerische Abneigung gegen dich selber entspringt vermutlich deinem mangelnden Selbstwertgefühl gepaart mit einer Aggressivität und dem ständigen Misstrauen gegenüber anderen, wo du dich in ene Ecke gedrängt fühlst und am liebsten nur noch um dich schlagen möchtest. Leider klappt das eben nicht und du frisst das in dich hinein und wirst dieses alles letztlich nur bei dir selber los. Und so siehst du dich selber als das lohnenste und naheliegendste Oper an, . dass zudem noch bereit ist sich Schmerzen als Bestrafung zufügen zu lassen. Du schlägst sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe - und das verschaft dir Erleichterung. Das danach ist dann eben die Frustration und das sich Schämen, dassdu dicheben wieder hastgehen lassen. Nur in dem Moment konntest du nicht anders.

Wo im Einzelnen bei dir die Ursachen zu suchen sind, dass kannst du eigentlich alleine nur mit Hilfe rausbekommen, indem du dir eben eine spychologisch derart geschulte und einfühlsame und vertrauensvolle Person suchst, die dir aufzeigen kann, was alles bei dir verkehrt gelaufen ist und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass du quasi gegen den Strom deines Lebens anschwimmst statt dich angenehm mit ihm treiben zu lassen und dein Leben zu geniessen

Oft stecken Verlustängste und drastische Einschnitte im Leben dahinter, bei denen du keinerlei Halt hattest und du diese verdrängt oder zumindest nicht ausreichend verarbeitet hast.

Schreibe dir selber doch einmal soetwas wie einen Gefühls-Lebenslauf auf, in dem du so die wesentlichen Stationen deines Lebens wiedergibst, Versuche die Gefühle nach Möglichkeit nicht zu interpretieren sonder lasse sie einfach als Eindruck stehen - selbst wenn dort wiedersprüchliche Gefühle auftauchen sollten.

Der Lebenslauf wird mit Sicherheit einige leere Flecken enthalten oder Lücken oder auch einfach unvollständig sein - Gefühle nach langer Zeit nachzuempfinden und sich ins Gedächtnis zu rufen ist eben nicht so einfach - aber das ist dann vorläufig auch nicht wichtig.

So! Und dann beschreibst du mal deine physischen Auswirkungen, unter denen du leidest - auch die,mit dem Ritzen. Und dann versuchstdu die einmal danach zu ordnen, was du dir am ehesten und was am wenigsten zutraust einem Arzt oder Therapeuten zu sagen.

Und dann gahst du einfach mal zu dem Arzt oder therapeuten hin und sagst, dass du arge Probleme hast - aber eben noch nicht das volle Vertrauen, dass du über alles reden kannst ... aber so ein paar Dinge eben, wo du dringend Hilfe brauchst, damit es dir physisch zumindest wieder besser geht und du einfach weißt, wie es körperlich um dich bestellt ist - also eine gewisse Grunduntersuchung.

Viele der Schmerzen und Beschwerden, diedu hast sind psychosomatischen Ursprungs - also über dein vegetatives Nervensystem auf deinen Körper übertragen. Wenn möglich lasse dir dagegen erst einmal Mittel geben, die die Symthome beseitgen oder zumindest stark vermindern. Das alleine verschaft dirschon einewesentliche Erleichterung.

Naja - und dann schaust du einfach mal weiter, was und wieviel du dir im Laufe der Zeit zutraust zu erzählen. MfG EmoDoc

Antwort von Linaalain,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich kenne das, dem Arzt ALLES sagen, das ist verdammt schwer !!!

Ich hätte es NIE gemacht, aber ich MUSSTE. Ja ich wurde praktisch dazu gewzungen. Denn ich bin sofort zu einer Psychologin gegangen und von meiner Hausärztin brauchte sie die Einwilligung zur Therapie. Ich musste ihr also ALLES sagen, sie kennt mich seit klein auf, ich war immer stark und habe viel ausgehalten, ihr so etwas zu sagen? Du kannst mir glauben, ich habe mich in Grund und Boden geschämt !!!

Aber alles umsonst, sie hat mich ernst genommen und sagte mir, dass sie stolz auf mich ist, dass ich ihr das anvertraut habe. :-)

Also habe Mut ! Eine gute Ärztin/ein guter Arzt, der wird dich ernst nehmen und dir zuhören !

Ich drücke dr fest die Daumen, denn du musst etwas tun, warte nicht noch länger. Wegen dem SvV und dem Erbrechen, das kann böse enden...

Antwort von touchdown331,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es ist echt ein sehr sehr langer Text, ich denke bei dir geht es ziemlich drunter und drüber. Such dir doch eine Beratungsstelle für Jugendliche, sind meist in den Familienberatungsstellen integriert. Die haben Verständnis für dich und können dir besser helfen.

Kommentar von FallenGirl96,

An sowas hab ich ja auch schon öfter gedacht, nur ich find einfach keinen Weg, aus mir rauszukommen bei sowas... Ich hab einfach nicht den Mut dazu, zu mir und meinen Problemen zu stehen und mit jemandem darüber zu reden... Ich weiß auch nicht :(

Kommentar von touchdown331,

Wieso hast du nicht den Mut dazu? Du redest doch mit uns auch...! Denk einfach daran, dass es dir nach dem Gespräch mit einem professionelem Zuhörer wesentlich besser gehen wird...dann klappts auch mit dem Reden! - Denke ich...

Antwort von onlygiiirl14,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

oumann, das was du da schreibst hoert sich echt sehr hart an. :x, ich bin auch erst 16 und hatte das alles mit 14 durchgemacht, bis mich dann meine ganzen freund unterstuezt haben, ich hatte das nicht mit dem uebergeben und alldas, aber auch schlaflose naechte, kopfschmerzen und mich geritzt (was ich manchma auch noch mache oder drueber nachdenke) und dieversen Mordversuche hinter mir, aber versuche das beste und nru das positvie zu sehen :x auch wenn das sich echt verdammt schwer anfuehlt und anhoert. aber man kann es einfach schaffen, wenn man fest an sich glaubt. :xxx ich wuensche dir echt verdammt viel glueck, das sich alles bessert. :xx

Kommentar von FallenGirl96,

Danke für deine liebe Antwort... Naja, mich können meine Freunde nicht unterstützen, weil sie nichts von alldem wissen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, mit ihnen darüber zu reden, ich kann eigentlich mit niemandem über meine Probleme reden. Den Glauben an mich selbst hab ich schon lange aufgegeben =/

Kommentar von onlygiiirl14,

Freunde sind doch dafuer da um zuhelfen. Und einen zu unterstuetzen, Rede mit irgendeiner Vertrauten Person von dir darueber und sage ihr einfach was dich alles so beschaeftigt, und wenn du dann nicht weiter kommst, dann such dir ein Pszchologen hoert sich hart an, aber ich war auch kurz davor weil ich selber damals sehr am ende war. Man muss versuchen das beste aus seinem Leben zumachen und grade mit 16 schon soviele sorgen. :xx oumann das ist eecht nicht gut, man ist so jung, kann lieber feiern und allsowas. :xx Lebe dein Leben denn man lebt nur einmal, und denke nicht dran dich umzubringen, hatte ich auch, aber dann ist mir klar geworden wie sich dann all die menschen fuehlen wuerden die einen lieben und die einen brauchen :xx Man kann sich das auch nicht vorstellen, ich konnte es auch nicht, anfangs nur dann denkt man so wozu sind denn dann freunde da. aber der person muss man auch richtig vertrauen.. Es ist alles echt ein Hartes leben, aber versuch einen Schritt in die besserung zu machen. :xx

Kommentar von FallenGirl96,

Wow, danke für den Text, der macht mir wirklich Mut, ehrlich. Ich feier ja auch ab und zu, hab auch meinen Spaß für ein paar Stunden. Aber das ist ja nur Ablenkung und löst irgendwie nicht die restlichen Sorgen. Und was glaubst du, wie gern ich eine vertraute Person hätte, mit der ich darüber reden könnte... Einem Mädchen hab ich von meiner Bulimie und dem Ritzen erzählt, nur sie hat selbst Magersucht und ist jetzt mit irgendeinem Typen abgehauen, ohne sich was um mich zu scheren... Ich hab wirklich allen Mut zusammen genommen und ihr davon erzählt, aber gebracht hat es einfach gar nichts =/

Kommentar von onlygiiirl14,

Ja und nach dem feiern geht man nachhause und liegt traurig im Bett, Kenne ich zuqut das habe ich ganz selten auchma aber auch nur weil vor kurzem hier bei mir ein Schickslas Schlag gegeben hatte aber wo ich noch 14 war und all das hatte, hatte ich auch niemanden, mit den eltern nur streit und nru meinen freund, Bis ich aufeinma gemerkt habe das es so nicht weitergeht und ich hoffe das du auch diese wende oderwie das heiszt kriegst, denn das tut echt gut, und wenn du niemanden zum reden hast, dann erkundige dich im Internet ob es bei dir in der umgebung ein Pszchologe gibt und mache dir da einen termin. Wozu sind sie denn sonst da, und der Psychologe hat SchweigePflicht das heiszt das er wohla uch niemanden etwas davon erz wird. leider gibt es solche Menschen die dann einen einfach im Stich lassen, aber daran merkt man was wahre freunde sind und was nicht. Versuche dein Glueck beim Psychologen, wenn du erstma mit jemanden geredet hast und der dich auch unterstuezt mit alldem, geht es einen einfach gleich viel besser, glaube mir ma. das ist erlich so, und dann gehste immer oefter dahin und dann wird von zeit zur zeit alles besser. :))

Antwort von miffymaus,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ICH HOFFE MAL DAS IST HIER KEIN SCHERZ, DEN ÜBER SOLCHE SACHEN MACHT MAN KEINE WITZE!!!

hallo kleines ich schreibe so etwas sehr ungern öffentlich, aber du gehörst ganz dringend in psychologische behandlung... das was du da hast ist sehr warscheinlich borderline und oder mindestens eine starke persönlichkeitsstörung!!! ich weis dass es schwer ist zum arzt zu gehen, ich habe des selbst alles schon hinter mir, aber du musst dir dringend helfen lassen!!!

Kommentar von FallenGirl96,

Nein, das ist nie und nimmer ein Scherz! :(

Ich kann mich einfach nicht überwinden, mit meinem Arzt darüber zu sprechen, keine Ahnung, warum das so ist... Ich habs schon so oft versucht, aber dann doch im letzten Moment gekniffen und aufgegeben... :(

Antwort von GuteAntwortNett,

Wenn du solche Angst oder Schwierigkeiten hast, mit ihm zu sprechen, dann druck einfach das, was du da oben geschrieben hast aus und bitte den Psychiater (oder die am Empfang) dieses erst einmal in Ruhe zu lesen.

Vllt kannst du es ihm im Vorwege auch per E-Mail schicken.

Meine Freundin hatte auch sehr große Angst mit einem P. zu sprechen. Es war dann aber ganz einfach, die sind für so etwas ausgebildet und haben sehr viel Einfühlungsvermögen.

Antwort von juliabernstein,

Dann mal eine Antwort von einer Nachtschwärmerin: Du hast eine schwere Bulimie und du leidest unter selbstverletzendem Verhalten. Ob eine Depression besteht, kann ich nicht sagen. Möglich wäre es natürlich. Reicht dir diese Ferndiagnose? Bulimie kann schwerste Folgeerscheinungen haben und bis zum Tod führen. Die medizinischen Konsequenzen einer Bulimie kannst Du Dir leicht ergoogeln falls Du Interesse hast, Dich mit den Gefahren Deines Verhaltens zu konfrontieren. Schwindelanfälle und Konzentrationsschwäche sind typische Folgeerscheinungen der Mangelernährung.

Ansonsten stellst du keine genauen Fragen. Du suchst nach Nachteulen, die Dir "helfen" können. Über das Internet wirst Du deine Essstörung vermutlich nicht besiegen können. Falls du es außerhalb des Internets probieren willst: Kannst Du mit Deiner Mutter reden, so dass Sie Hilfe für Dich in die Wege leiten kann? Kannst Du eine Freundin oder andere Vertrauensperson mit zum Hausarzt nehmen, so dass die Freundin das unaussprechliche für Dich aussprechen kann? Oder kannst Du es vielleicht aufschreiben und deinem Hausarzt den Zettel geben? Du kannst auch direkt einen Psychologischen Psychotherapeuten für Kinder- und Jugendliche aufsuchen (ohne Überweisung vom Hausarzt). Dort musst Du aber natürlich auch Dein Problem benennen. Du kannst Dich an den psychosozialen Dienst wenden (gibt es in größeren Städten). In größeren Städten gibt es auch Beratungsstellen des Jugendamts für Familien, Kinder- und Jugendliche. Dort arbeiten Psychologen und Sozialpädagogen, die dich auf dem Weg in eine Therapie begleiten können.

Kommentar von juliabernstein,

Warum kneifst du denn immer in letzter Minute, bevor du es deinem Hausarzt sagst? Was geht dir denn da in diesem Moment durch den Kopf?

Kommentar von FallenGirl96,

Ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht so genau... Ich hab einfach so schrecklich Angst, mich ihm zu öffnen... Angst davor, dass er es meiner Familie sagt (trotz Schweigepflicht), was meine Familie dann denkt, wenn die Tochter/Schwester in Therapie muss... Angst davor, was meine Freunde denken könnten, wenn sie die Wahrheit über mich erfahren...

Kommentar von juliabernstein,

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dein Hausarzt deine Eltern informiert. Weise ihn deutlich darauf hin, dass du nicht möchtest, dass es deine Eltern erfahren. Falls er es als notwendig erachtet, dass deine Eltern informiert werden, wird er dich vorher sicherlich darauf ansprechen...also alles nur in Absprache mit dir machen. Du willst ja Hilfe und bist einsichtig, dass du ein Problem hast. Das erfordert großen Mut und Reife - das merkt dein Hausarzt. Was denkst du denn, werden deine Eltern und Freunde denken/fühlen/tun wenn sie von deiner Erkrankung erfahren? Falls du nicht mehr antworten solltest: Ich wünsche dir viel Kraft, dass du den Schritt gehen kannst, mit deinem Hausarzt zu sprechen.

Antwort von K1ng1mR1ng,

Zu einem Facharzt zu gehen ist die einzige Lösung für dein Problem. Ich weiß wie scheiße du dich fühlen musst, ich selbst bin schwer depressiv geworden als mein Vater Suizid begangen hat. Ich dachte damals auch, ich schaffe das alleine, aber so läuft das leider nicht. Erst als ich mich einem Arzt anvertraut habe und eine Therapie gemacht ging es mir langsam wieder besser. Du musst es ja nicht deinen Freunden erzählen, aber ich bin mir sicher sie hätten Verständnis für deine Situation und würden dich bestimmt unterstützen. Ich kann dir wirklich nur raten das zu machen, Depressionen sind eine ernstzunhemende Krankheit!

Kommentar von FallenGirl96,

Wie hast du denn damals das Gespräch beim Arzt begonnen? Das mit deinem Vater tut mir übrigens sehr leid, meiner hat auch schon ein paar Selbstmordversuche hinter sich... =/

Antwort von ampersand,

macht du eine therapie ??

Kommentar von FallenGirl96,

Nein, nichts dergleichen...

Kommentar von ampersand,

dann beginne eine therapie....geh zu deinem arzt & lasse dich beraten...

Antwort von altersdement,

Oh man ey , ich dachte das ist nur spass . Aber dein profil ist ja voll mit dem zeug . wiso schreibst du uns denn . Du musst da mal mit dir selber mal sprechen . also ich bin erschüttert mit 16 bis 22 hatte ich meine besten jahre nimm die wenigstens noch mit . gruß

Kommentar von FallenGirl96,

Wie soll ich denn mit mir selber sprechen? Was meinst du damit?

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