Was ist denn nun wirklich gesund?

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11 Antworten

Ich denke, man sollte sich nicht allzu sehr ins Bockshorn jagen lassen. Derzeit ist es "modern", Milch und Getreide allerlei vermeintliche Gesundheitsrisiken anzudichten (dass es natürlich Menschen gibt, die Laktose bzw. Gluten nicht vertragen, ist freilich korrekt; aber die leider damit einhergehende Verallgemeinerungstendenz ist zu hinterfragen).

Früher war es modern, Eiern alles Mögliche anzudichten (wegen Cholesterin). Heute interessiert sich keiner mehr für die Einwände von damals.

Ich denke, wenn man da etwas entspannt, und einigermaßen ausgewogen isst, ein wenig Sport treibt, nicht raucht, und nicht übermäßig trinkt, dann ist man schon mal ganz gut unterwegs. Garantien gibt es ohnehin nicht.

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Ich finde es am gesündesten wenn man nach dem Moto: "ALLES MIIIITTT MAAAASSS" lebt... Auch Schokolade kann einem gut tun... Nicht ne Tafel aber ein Stückchen...bei Gemüse genau das gleiche wenn ich zu Viiiiiiel Gemüse esse bekomm ich durchfall deshalb einfach alles mit Mass

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Es ist schlichtweg so, dass einseitige Kost gefährlich ist ... Jeden Tag 5 Big-Macs sind Gift. Jeden Tag 5 Salatköpfe sind auch Gift.

Der ganze Ernährungszirkus und die ganzen Probleme, für die Gesundheit sind auf einseitige Kost zurückzuführen.

Wenn es zum Besipiel, im Salat zuviel Pestizide hat, dann ist das für jemanden der 50 g Salat isst, viel weniger schlimm, wie für jemand der 2 kg Salat vertilgt.

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Gute Frage, wenn auch schwer zu beantworten :D

Natürlich haben wir eine Zeit lang viel Fleisch gegessen (und Getreide, Wildkräuter, etc.), das sagt aber noch lange nichts aus. Der Mensch stammt ja vom Affen ab und die eigentliche Frage ist die, was sich in der Entwicklung vom Affen zum Menschen getan hat. Sprich: Hat sich der Mensch daran angepasst, Fleisch zu essen? Hat sich der Mensch daran angepasst, Getreide zu essen? etc.

Die Frage ist leider schwer zu beantworten. Man könnte abhängig von der Dauer, wie lange der Mensch denn wirklich gewisse Lebensmittel gegessen hat (die man leider nicht wirklich nachrechnen kann), lediglich Vermutungen aufstellen, da Anpassung teliweise auch nur Zufall ist.

Sinnvoller ist es meiner Meinung nach, sich Fachinformationen anzuschauen und vor allem: selbst zu schauen, wie man darauf klarkommt, wenn man diese anwendet. Die Wissenschaft ist noch lange nicht weit genug, die Frage der "optimalen" Ernährung beantworten zu können. Und für Laien ist es schwer, falsche Informationen zu erkennen. Eine Umstellung ist übrigens immer etwas schwer, aber wenn man sich an eine Ernährungsform gewöhnt hat und immer noch Probleme hat, sie durchzuziehen, stimmt etwas nicht.

Ich selbst beschäftige mich jetzt auch schon länger mit dem Thema und fühle mich mit einer Veganen High Carb Ernährung am besten. War seit Jahren nicht mehr wirklich krank, habe tonnenweise Energie, bessere Konzentration, einen flacheren Bauch, (endlich) lange Fingernägel, leckeres Essen und absolut keine Gelüste ;)

Allgemein kann ich auch die Seite www.nutritionfacts.org empfehlen, ist halt leider auf Englisch. Die Starch Solution, Essen gegen Herzinfarkt und Eat to Live sollen auch ganz gute Bücher sein. Muss ich aber selbst noch lesen ^^

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gesund ist, den Blödsinn nicht zu lesen

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Generell ist mal das ungesund, was nach der Entnahme aus der Natur verändert wird. Am gesündesten wäre es, das Obst etc. frisch zu pflücken, Tiere frisch zu schlachten etc.

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Aber was ist wirklich gesund?

Nichts von all diesen Ernährungsideologien und Dogmen: Also weder Paleo, noch "low carb", "high carb", vegan, vegetarisch oder sonst was. Dogmatismus ist immer ungesund.

Gesund ist das zu essen worauf man lust hat.

Aber ist low carb zum Beispiel wirklich gesund? 

Nein, da es schon an sich ein unnötiger Anglizismus ist. Zucker ist nicht giftig. Und wenn du keine Stoffwechselprobleme hast, kannst du auch Zucker futtern. Auch in Form von Kohlenhydraten im Obst.

nicht so viel Fleisch

Auch das stimmt nicht. Kommt immer darauf an wie gut man es verträgt.

Fehlen uns da nicht echt viele Nährstoffe?

Auch wenn Kohlenhdydrate nicht giftig sind, essentiell sind sie nicht. Sie können weggelassen werden. Kohlenhydrate sind aber gut zur Konzentration

Menschen die dogmatisch auf irgendwas verzichten (z.B. Fleisch u.a. tierische Produkte), denen fehlen Nährstoffe ja, da ja gesunde tierische Produkte gemieden werden.

Wer sagt uns, dass Fleisch ungesund ist?

Ist es doch gar nicht. Und schon gar nicht pauschal jedes Fleisch. Das ist genauso Dogmatismus und Ideologie. Die die Fleisch ablehnen verbreiten natürlich oft diesen Unsinn.

In der Steinzeit war das eines der Hauptnahrungsmittel. 

Bei mir heute nicht anders

Warum wird uns vorgeschrieben, wie wir essen sollen?

Weil jeder glaubt die ultimative Ernährung zu kennen die suuuuuuper gesund ist und bla. Daher gibt es auch tausende Bücher, die alle irgendeinen anderen Mist behaupten "das ist gesund und das nicht".

Erklärung ist einfach´: GELD!

Niemand kann doch echt sagen, dass er 10 Jahre länger gelebt hat, weil er nur von Gemüse gelebt hat?!

Stimmt. Sojemand lebt eher sogar 10 Jahre kürzer!

Was sagt ihr dazu?

Ich esse normal....ohne irgendeinen Dogmatismus! Und Anglizismen kann ich erst recht nicht leiden. Ich lebe schließlich in Deutschland!

Gruß
Omni

(BG)

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Gesund ist möglichst auf unverarbeitete Lebensmittel zurück zu greifen: Kartoffeln, Fisch, Fleisch, Reis, Bohnen, Milchprodukte, Nüsse, Obst, Gemüse...

jedoch kann man alles in Maßen essen. Mal in der Woche eine Pizza, mal einen Schokoriegel oder wenn man nicht Wert auf das Gewicht legt auch jeden Tag neben gesunden Lebensmittel einen Schokoriegel. 

Wichtig ist es auf nichts zu verzichten (es sei denn man mag wirklich kein Fleisch etc). 

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was ich dazu sage?

du hast den veganismus vergessen.

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Kommentar von cocaynetv
03.09.2016, 19:44

Richtig, aber da würde man aus dem Diskutieren nicht mehr heraus kommen. Das ist ein "zu weites Feld".

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Abwechslung ist gesund...

Und überlegen, was du brauchst. Ein Bauarbeiter braucht wesentlich mehr Kalorien, als ein Büromensch.

Das "Wohlstandsbäuchlein" ist meiner Meinung nach so eine Art von permanenter Schwangerschaft, die durch den Konsum von "Feierabendbierchen" hervorgerufen wird.

Das "fünf mal am Tag" mit Obst und Gemüse ist einfacher, als man denkt: Zur Mittagsmahlzeit gibt´s schon Gemüse als Beilage, zum Abendbrot eine Tomate, Gurke oder gleich ein Salatteller (mit hart gekochtem Ei und Fisch in Öl aus der Konserve).

Dann fehlen nur noch drei. Es müssen ja nicht Unmengen sein. Das Maß ist "eine Hand voll": Z. B. eine Hand voll Trauben, ein paar Himbeeren, ein kleiner Apfel oder Gemüse, die man roh essen kann. - Wasauchimmer dir gefällt.

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Kommentar von OlliBjoern
03.09.2016, 22:45

Übrigens enthält ein halber Liter Bier (210 kcal) weniger Kalorien als dieselbe Menge Apfelsaft.

Wenn man natürlich noch ein Wurstbrot zu dem Bier isst (und zu dem Apfelsaft nicht), kommt man auf mehr Kalorien.

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Iss, was dir gut tut.

Es gibt ein wirklich lesenswertes Buch zum Thema. "Lizenz zum Essen"

Ich finde es gut, weil es mit all dem ideologischen Müll aufräumt und einfach auch meine eigene Erfahrung spiegelt.

All` diese Rituale und Ideologien sind eh Unfug.

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Kommentar von cocaynetv
03.09.2016, 19:45

Lustig, da ich gerade dieses Buch als Anlass für die Frage nahm. :D

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