Frage von MrOuja, 143

Was ist denn jetzt wahr am Thema Islam?

Hallo, ich hab eine Frage zum Islam, leider hab ich was ihn betrifft keine wirkliche Ahnung darüber, was nun wahr ist und was nicht. Es geht darum: auf der einen Seite die Anhänger dieser Religion, auf der anderen seine Kritiker. Die Aussagen über diese Religion könnten nicht unterschiedlicher sein, das eine Lager nämlich verteufelt die ganze Religion und macht aus dem Koran ein Buch das zu Krieg und Gewalt aufruft, den Propheten Mohammed machen sie zum Massenmörder und Kinderschänder, die Moslems auf der anderen Seite widerrum sagen, der Islam sei die Religion des Friedens und Mohammed, der Prophet sei barmherzig und fromm usw. gewesen, also wie gesagt, unterschiedlicher können Ansichten nicht sein. Wie kann man da Licht ins Dunkel bringen? (ich hoffe ich hab hier niemanden auf seinen Schlips getreten, denn das ist nicht meine Abschicht)

Antwort
von caya2014, 62

Hey,

Also klar es ist recht schwer, gerade zur heutigen Zeit!

Denke mit Internet Portalen kommst du nicht weit! Da es die extremen gibt und die normalen, diese beiden Parteien hast du auf beiden Seiten!

Wenn du wirklich was über den Islam wissen will's, muss du lesen! Aber nicht nur eine Quelle sondern mehrere, da jeder anders interpretiert!

Mach dir dein eigenes Bild!
Ich bin z.b muslimin aber, würde mit den Aussagen die ich tätigen würde einige wohl aus der Reserve locken! Und dies wären nicht nur die islam Kritiker!
Daher der liebe Gott / Allah hat jedem Menschen, sei es Christ, Atheist, Jude oder Moslem einen verstand gegeben, damit wir diesen nutzen!
Mein wissen z.b ist zum größten Teil aus Büchern, von meinem Ur-opa (der hafiz war) dann von meiner Familie und der ehemaligen ditib nicht die jetzige !

Kommentar von caya2014 ,

könnte dir auch paar links geben die du dir anschauen könntest über YouTube , die sogar in den deutschen Medien veröffentlicht wurde

Antwort
von FatihBa, 26

Also ich finde es mehr als eine friedliche Region. ich war schon seit klein an moslem und habe nichts dafür gemacht.
Seit 1 Monat bete ich jetzt und beschäftige mich täglich mit dem Islam. Also mir tut es gut. Beim Gebet kommt man runter. Im Fasten Monat sollte man auf sich aufpassen und sich versuchen zu ändern.
Allah unterstützt mich und ich bin gerade auf dem guten Weg.
Diese Vorurteile kommen darum weil man nicht den ganzen koran gelesen hat. Man nimmt die Sachen raus die man sich aussucht und sag dies und das. Man muss auch die Geschichte wissen warum so viele unsere prophet(Friede und sege sei mit ihm) als Massen Mörder sehen. Der koran wurde damals zu verschieden Ereignisse runter gesandt. unser prophet hat die Botschaft Allahs verbreitet und wurde gehasst. Und er wurde verfolgt und sie wollen ihn umbringen. Und allah gab ihn die Erlaubnis die Menschen zu töten die ihn auch umbringen wollen ausser sie hören auf mit dem kämpfen dann muss er barmherzig sein so wie er auch immer war. Er war der beste Mensch auf dieser Erde und darum unsere Vorbild.
Die ganzen regeln um koran sind eigentlich so nützlich und die sind alle für dich gut. Auch wenn man denkt sie sind Menschen feindlich.
Ich hoffe ich konnte meine Region gut erklären bzw etwas Gutes drüber erzählen.
Möge allah inscha allah alle Menschen rechtleiten und unseren glauben befestigen und stärken. Amin (wir wollen nur das beste für dich)

Antwort
von Peterwefer, 64

Das Beste ist natürlich, Du liest den Koran von der ersten bis zur letzten Seite. Renommiert ist die Übersetzung von Hans Henning. Problematisch bleibt, dass der Koran kaum einen Abschnitt, der den Islam explizit beschreibt, hat. Natürlich kannst Du auch den Kontakt zu Moslems aufsuchen. Musst ja nicht stetig und ständig über deren Religion sprechen. Vielmehr ist ja auch deren Alltagsleben recht aufschlussreich. Die Seite bei Wikipedia könnte Dir sicherlich auch helfen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die "Wahrheit" findest du doch nicht im Koran! Dort findest du die Sichtweise Mohammeds, als Quelle zu den Tatsachen ist er jedoch völlig nutzlos. Mohammed hat mit diesem Buch doch eine Absicht verfolgt, also ist diese mit in sein Werk eingeflossen. Nüchterne Wissenschaft und Historische Forschung lässt sich nicht mit religiösen Schriften machen. Um zu erfahren, wer Mohammed war, muss man kritische Quellen lesen.

Kommentar von Peterwefer ,

Richtig, durch Lektüre der betreffenden religiösen Schriften lernt man den betreffenden Glauben kennen. Historisch-kritische Schriften - leicht ist es hier auch nicht. Die einen bwerichten dies, die anderen das - und beide erheben wissenschaftlichen Anspruch. War Mohammed ein Prophet? Die Frage lässt sich nicht wissensmäßig, sondern nur glaubensmäßig beantworten. 

Antwort
von Herb3472, 54

Das ist ja im Christentum nicht anders. Auch da ist Gott einerseits der Heilsbringer und verzeihende Friedensstifter, und andererseits verstößt er die Ungläubigen und verurteilt die schweren Sünder zu ewiger Verdammnis. Die Kreuzritter und Hexenverbrenner waren auch keine friedensbringenden Lämmlein, und den Ku Klux Klan mit seinen Gräueltaten gibt es bis heute.

Der Mensch richtet sich's offensichtlich, wie er es gerade braucht - egal, in welcher Religion. Wenn Gott genauso ist wie wir Menschen - na dann Grüß Gott, Frau Kompott!

Der Mensch, die Krone der Schöpfung und ein Ebenbild Gottes? Dass ich nicht kichere!

Kommentar von MrOuja ,

Da ist was wahres dran, wird leider auch viel gehetzt aus bösen Absichten heraus, was nicht OK ist

Kommentar von Peterwefer ,

Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Häretikerverurteilungen, Folterungen - ich bin nicht so blöd, dass ich nicht weiß, dass es das nicht gegeben hat. Aber biblisch zu rechtfertigen waren dies Dinge nicht. Auch wer in der Bibel nicht zu Hause ist, weiß, dass in der Bibel von Nächstenliebe, ja, Feindesliebe die Rede ist. Je mehr die kath. Kirche zur Machtmetropole mutierte, desto monströser verfuhr sie und desto mehr entfernte sie sich von der Bibel. 

Kommentar von Herb3472 ,

Je mehr die kath. Kirche zur Machtmetropole mutierte, desto monströser verfuhr sie und desto mehr entfernte sie sich von der Bibel.

Deshalb bin ich auch aus der Kirche ausgetreten, und heute glaube ich an keinen Gott mehr.

Kommentar von Herb3472 ,

Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Häretikerverurteilungen, Folterungen - ich bin nicht so blöd, dass ich nicht weiß, dass es das nicht gegeben hat.

Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass das Christentum auch um nichts besser und friedliebender ist als der Islam - und letztendlich zählt nicht das geschriebene Wort, sondern das, was gelebt wird.

Kommentar von Zicke52 ,

Doch, das geschriebene Wort zählt, denn es ist für Gläubige die von Gott inspirierte Basis ihrer Religion, sie können es daher nicht "umschreiben" und müssen irgendwie einen Weg finden, es mit dem Leben in der heutigen Gesellschaft zu vereinbaren. Mit dem Christentum ist das kein Problem, denn es enthält meines Wissens keine wesentlichen Aussagen, die mit heutigem Recht nicht vereinbar wären. Mit dem Koran ist das schon viel komplizierter, und viele schaffen es nicht.

Was daneben menschliche Handlungen betrifft, die nicht biblisch legitimiert sind (Kreuzzüge, Inquisition) ist es aber ganz einfach: Menschen haben sie beschlossen, also können andere Menschen sie stoppen und verwerfen. Da braucht's kein Hinbiegen und Anpassen "göttlicher" Gesetze.

Antwort
von furkansel, 27

Indem du mal ganz tief dich in die ursprünglichen Quellen des Islams einarbeitest und dabei Meinungen und Ansichten usw. außen vor lässt.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 30

Das Problem am Islam ist, dass es nicht um eine einheitliche Religion geht - "den Islam" - sondern dass er auch ein ganzes Gesellschaftssystem inklusive eigener Gesetze umfasst.

Tatsächlich ist der Islam in seiner Urform für eine westliche Gesellschaft nicht akzeptabel, da er inkompatibel zu unseren demokratischen Vorstellungen ist.

Daher leben praktisch alle westlich gesinnten Muslime eine Art "Soft-Islam", auch wenn es ihnen gar nicht bewusst ist und sie sich als Gläubige sehen..

Gemäßigte Muslime bestreiten, dass Jihadisten und Terror etwas mit dem Islam zu tun haben, weil sie nur ihre verwestlichte Form des Islam kennen.

In seiner weltanschaulich-politischen Form inkl. grausamer Strafen für Ehebruch, Homosexualität usw. ist der Islam für Westler inakzeptabel.

Außerdem gibt es im Islam verschiedene Gruppierungen, die sich gegenseitig ablehnen, was zu zusätzlichem Gewaltpotential führt.

Es gibt kaum Reformwillen, eine "Modernisierung" des Islam wird oft pauschal abgelehnt - dadurch wirkt der Islam veraltet und nicht mehr zeitgemäß.

Problematisch ist, dass es kaum aufgeschlossene, moderne Geistliche gibt, sondern einflussreiche Prediger fast alle konservativen Islam lehren.

Es fehlt also an modernen Auslegungen und Bereitschaft zur Veränderung, was den Islam auf einem gewissen Niveau erstarren lässt.

Dazu kommt, dass Menschen aus muslimisch geprägten Ländern häufig nicht zwischen kulturellen Gebräuche und Religion unterscheiden

Dadurch haben beide Seiten auf ihre Weise durchaus Recht:

Ein gemäßigter Islam ist friedliebend und tolerant, wird aber von konservativen Muslimen nicht als solcher anerkannt.

Ein konservativer, oder sogar radikaler Islam ist zwar womöglich näher an der eigentlichen Lehre, aber für aufgeklärte Menschen nicht praktizierbar.

Antwort
von josef050153, 12

Hallo, ich hab eine Frage zum Islam.

Als erstes ist es einmal wichtig zu erfahren, dass es DEN Islam nicht gibt. Es gibt etwa (je nachdem wie man zählt) acht verschiedene Rechtsschulen im Islam, die sich in manchen Fragen diametral widersprechen.

Koran ein Buch das zu Krieg und Gewalt aufruft,

Die angeblichen Offenbarungen des Islam sind nach Aussagen der Muslime über einen längeren Zeitraum entstanden. Die frühen Suren rufen zu einem friedlichen Verhalten gegenüber Andersgläubigen auf. Nach der Hedschra, als bereits ein Blinder mit dem Stock ertasten konnte, dass Christen und Juden nicht freiwillig massenhaft zum Islam konvertieren werden, hat sich die Haltung Mohammeds gegenüber diesen Menschen verändert. Er hat klar zum Krieg, zur Gewalt und zur wirtschaftlichen Ruinierung dieser Menschen durch eine Sondersteuer aufgerufen.
Nun gibt es aber in der klassischen Koranauslegung die Regel, dass eine spätere Offenbarung eine frühere 'überschreibt' - also aufhebt. Deshalb gelten diese Aufrufe zum Krieg gegen Ungläubige eigentlich heute noch. Das einzige Glück für die nichtmuslimischen Staaten ist aber, dass sich die muslimischen Staaten selbst nicht daran halten.

Propheten Mohammed machen sie zum Massenmörder und Kinderschänder,

Nach heutiger Rechtsauffassung wäre er beides.

Islam sei die Religion des Friedens

Ich weiß zwar nicht genau, was am Handabhacken und Steinigen so friedlich sein soll, aber betrachten wir es einmal von einer anderen Seite.
Dir wird ja schon aufgefallen sein, dass die Mehrzahl der Terrorakte heutzutage von muslimischen Gruppen verübt werden. Weißt du aber auch, dass sich etwa ein Drittel bis drei Viertel aller dieser Anschläge gezielt gegen andere Muslime richtet? Ich weiß nicht was bei gegenseitigen Bombenanschlägen so friedfertiges daran sein soll

Mohammed, der Prophet sei barmherzig und fromm usw. gewesen

Die Echtheit eines Propheten erkenn man (unter anderem) daran, dass er sich an die von ihm selbst aufgestellten Regeln hält. Ob jemand fromm tut oder (manchmal) barmherzig ist, spielt da nicht so eine Rolle. Sonst wären ja in der katholischen Kirche alle Kirchgänger am Sonntag Propheten.
Mohammed hat sich erwiesener Maßen aber auch nicht an die von ihm selbst aufgestellen Gebote gehalten.

Du kannst jetzt selbst entscheiden, was richtig ist, denn entgegen dem Islam herrscht bei uns Meinungsfreiheit.

Antwort
von saidJ, 23

Hallo ,
ich empfehle dir wenn du wirklich die Wahrheit wissen willst selbst den Koran mit Tafsir ( erläuterung der Verse ) zu lesen und die Sunnah des Propheten s.a.w.s ( Sitten des Propheten ) .
Wir Muslime richten uns nach dem Koran und der Sunnah und wenn du dich mit diesen 2 Quellen ausernander Gesetzt hast wirst du wissen was der Islam wirklich ist und wer der Prophet s.a.w.s war .
Ich meine ich kann dir ja sagen das unsere Religion eine Religion des Friedens ist und unser Prophet s.a.w.s der beste Mensch war der je gelebt hat aber da bin ich ja auch nur einer von diesen 2 .
Deswegen befasse dich mit diesen 2 Quellen und mach dir selbst ein Bild .

Kommentar von DerBuddha ,

Ich meine ich kann dir ja sagen das unsere Religion eine Religion des Friedens ist und unser Prophet s.a.w.s der beste Mensch war der je gelebt hat aber da bin ich ja auch nur einer von diesen 2 .

immer wieder erstaunlich, wie ihr die tatsachen verdreht........ mohamed war auf keinen fall der beste mensch, wäre er es, hätten ihn nicht die eigenen leute getötet........... und mutter theresa ist auf alle fälle unzählige male besser gewesen als dieser angebleiche prophet, der ein mind missbrauchte und der in den letzten jahren seines lebens über 80 kriege geführt hat........

Kommentar von saidJ ,

Dein Kommentar ist an unwissenheit und dummen Vorwürfen kaum zu übertreffen .

Antwort
von DerBuddha, 14

das kannst du dir alles selbst aneignen und beantworten............:)

1. schau dir die muslimisch regierten länder an, z.b. bei der frage der gleichheit, der menschenrechte, der freien meinungsäußerung, der hinterfragung dieser religion usw.......

2. lese doch mal selbst den koran...........

3. mach dich mal der lebensgeschichte vom menschen mohamed schlau, dazu auch die muslimischen suren und schriften lesen, die den missbrauch und die kindsheirat mit aischa genau beschreiben...........

z.b. hier:

"Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehnten Jahr der Prophetie, drei Jahre vor der Auswanderung, als ich sechs Jahre alt war. Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag, den 12. Rabīʿ al-awwal, an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem Auszug. Die Ehe vollzog er mit mir, als ich neun Jahre alt war.“

Quelle: Muhammad ibn Saʿd: Das Klassenbuch, † 845 in Bagdad

und dann denke einfach mal daran, wie du reagieren würdest, wenn man deine familie "verunglimpft", dann würdest du auch alles abstreiten, beweise als betrug ansehen und jedes wort im keim ersticken wollen...........

genau wie die gläubigen dass in ihrer religion auch tun..........:)

wahr ist also, der islam ist weder friedlich noch menschenfreundlich........er ist die zur zeit schlimmste religion der welt.........:)

Antwort
von MarkusKapunkt, 47

Die Wahrheit ist, dass niemand mehr lebt, der Mohammed wirklich gekannt hat. Wahr ist, dass er wirklich gelebt hat und um das Jahr 570 n. Chr. geboren wurde. Er wuchs wahrscheinlich unter Wüstennomaden auf, war in jungen Jahren ein Schafhirte und wurde nach dem Tod seines Arbeitgebers von dessen Witwe als Ehemann auserwählt, wodurch er seine finanzielle Unabhängigkeit erhielt. Mohammed konnte Zeit seines Lebens wahrscheinlich weder lesen noch schreiben. Allerdings soll er trotzdem von christlichen bzw. monotheistischen Einflüssen geprägt worden sein, behauptete, Offenbarungserscheinungen erlebt zu haben und begann, seine eigene Lehre in seiner Heimatstadt Mekka zu verbreiten. Doch alles, was von seinen frühen Jahren überliefert ist, ist Legende mit wenig Anspruch auf historische Genauigkeit.

In Mekka stieß Mohammed schließlich auf eine Opposition, die seine Lehre als ketzerisch ansah und ihn zwang, seine Heimat zu verlassen. In der Stadt Medina fand er im Jahre 622 ein Exil, konnte sich dort jedoch politisch hervortun und gelangte so zu mehr und mehr Einfluss. Von dort aus rief er gegen seine Heimat Mekka zum Krieg auf - wie es auch im Koran belegt ist. Mit allen Versen, die sich auf die "Ungläubigen" beziehen, sind ausschließlich polytheisten und die Feinde Mohammeds gemeint, die ihm in Mekka einst nach dem Leben trachteten. Rache ist süß...

Mohammed und seine Muslime konnten gegen Mekka in der Schlacht von Badr erste Erfolge verzeichnen und die Stadt im Jahre 628 - offenbar ohne großes Blutvergießen und eher durch geschickte Diplomatie - erobern. Mohammed starb plötzlich und unerwartet an einer schweren Krankheit in Medina, im jahre 636.

Die Heirat mit der noch minderjährigen Aisha soll Mohammed wohl nicht eingegangen sein, weil er pädophil war, sondern aus politischen Gründen. Ihr Vater, Abu Bakr, war in Mekka einer der reichsten und mächtigsten Kaufleute, und Mohammed brauchte seine Unterstützung. Kinderehen waren zu diesem Zweck in jener Zeit nicht unüblich. Außerdem heißt es, dass Mohammed zwar mit der minderjährigen verlobt, aber die Ehe erst vollzogen haben soll, als Aisha bereits 12 alt war - für die damalige Zeit ein durchaus übliches Alter, in dem man als Frau verheiratet wurde.

Wie viel Wahrheit in all dem steckt, können wir heute nicht mehr mit Genauigkeit sagen, und erst recht können wir keine Aussagen über den Charakter Mohammeds tätigen. Vielleicht war er ja ein würdevoller und charismatischer, wohlwollender Menschenfreund. Liest man aber den Koran kritisch, wird deutlich, dass er auch als martialischer, grausamer Heerführer gesehen werden kann.

Kommentar von DerBuddha ,

"Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehnten Jahr der Prophetie, drei Jahre vor der Auswanderung, als ich sechs Jahre alt war. Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag, den 12. Rabīʿ al-awwal, an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem Auszug. Die Ehe vollzog er mit mir, als ich neun Jahre alt war.“
Quelle: Muhammad ibn Saʿd: Das Klassenbuch, † 845 in Bagdad

im übrigen gibt es auch schriften, wo er behauptet, dass gott ihm im traum erschienen ist und ihm befohlen hat, das kind zu heiraten...........

diese behauptung zeigt schon mal, dass er entweder lügt, oder dieser gott ist selbst ein kinderliebhaber.............*g*

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ja wie gesagt, die einen Quellen sagen das eine, die anderen etwas anderes. Das ist immer das Problem mit Wüstenvölkern bei denen kaum ein Mensch lesen und schreiben kann. Da gilt dann eher das Stille-Post-Prinzip.

Kommentar von DerBuddha ,

schau mal auf das todesdatum von diesem Muhammad ibn Saʿd.........sieht sehr nach echtem wissen aus..........:)

Kommentar von RipeClown ,

Er war mit Abu Bakr schon vorher eigentlich verbündet. Schon Jahre vorher.

Außerdem was viele vergessen : in Arabien war das so, das man das Alter der Frauen nach ihrer Monatsblutung zählt. Das heißt sie war nicht 6 bei der Verlobung, sondern hatte schon 6 Jahre hinter sich, nach ihrer ersten Periode.

Außerdem gibt es weitere Hadithe über ihr Alter die alle unterschiedlich und sie viel älter beschrieben haben.

Kommentar von RipeClown ,

Außerdem waren die araber gerade was das schreiben und dichten angeht eigentlich als einer der besten der Welt bekannt. Gerade beim dichten.

Es gibt Berichte wo als sie gestritten haben in Reimen gestritten haben wie bei den typischen heutigen Rap Battels nur viel gehobener.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Allerdings noch nicht im siebten Jahrhundert.

Kommentar von Zicke52 ,

Ja, gerade beim Dichten...du sagst es.

Antwort
von RipeClown, 11

Schau geh einfach mal selber in eine Moschee ( am besten keine Salafistische und Fall nicht auf diese Propaganda rein wo es heißt, das Wort gibt es gar nicht ) und frag da mal nach.

Den Qur'an zu lesen lohnt sich nicht für dich. Warum ? Du brauchst sehr sehr sehr viel Hintergrundwissen. Warum wurde dieser Vers offenbart. Was hat der Prophet gesagt. Wann wurde er offenbart. Wie etc.

Es gibt unterrichte, wo man 6 -7 Verse 1 h lang erklärt.

Ein verwandelter des Propheten hat die 2 Sure al Baqarah 8 Jahre lang studiert.

Du würdest ihn nicht verstehen. Auch bei den Übersetzungen gibt es Riesen Unterschiede. Viele übersetzen obwohl sie den Kontext nicht kennen.

Wir könnten Stunden darüber reden. Du musst dir deine eigene Meinung Bildung.

Schau dir auf YouTube beim Kanal Generation Islam in der Playlist die Videoreihe "1. Beweiskraft des Islam" an. Sind 20 Videos a 15 min.

Dann werden sehr sehr viele Fragen beantwortet sein.

Antwort
von Maryamcan, 33

Salam , es freut mich , dass du dich darüber überhaupt informierst und einfach nicht Vorurteilst. Islam ist ein Religion was für frieden steht. Es gibt immer schwarze Schaffe , die geld von der USA bekommen und den Islam misbrauchen. Die Menschen heutzutage haben ein komplett falsches Bild von islam. Bei diese ganze Nachrichten kann man es auch verstehen.Sie denken Islam =krieg, mord,....Wenn du denn wahren Islam kennen lernen willst informiere dich .Es gibt viele seiten wo du es heraus finden kannst aber bitte hör nicht auf das was sie meisten sagen . Ich finde es schade , dass mein Religeon so misbraucht wird. 

Kommentar von DerBuddha ,

Ich finde es schade , dass mein Religeon so misbraucht wird.

vor allem von muslimen selbst................ stell dir mal die frage, WARUM fanatische dummköpfe muslime auf der ganzen welt mit ihren eigenen schriften für jedes schlimme attentat überzeugen können.............

ES SIND KEINE UNGLÄUBIGEN ODER WESTLICHEN LÄNDER, DIE ALS MUSLIMISCHE TERRORISTEN DIE WELT IN ATEM HALTEN.....!!!!

oder glaubst du echt, der daesh besteht aus chrsiten, juden udn ungläubigen?..............*g*

Antwort
von weekndxo, 38

Am besten bildest du dir deine eigene Meinung indem du den koran ließt:) Informier dich direkt von der Quelle der Muslime. Gute Übersetzungen des korans sind zB die Übersetzung von Bubenheim oder auch Muhammad Rassoul . Viel Spaß ;)

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