der leitzins ist der zinssatz zu dem sich banken geld bei der ezb leihen können. die differenz zwischen leitzins und dem kreditzins, den die banken an die kunden geben ist, grob gesagt, der gewinn der banken.
wir von der EZB(europä. zentralbank ) festgelegt und entscheidet wiviel zinse auf kredite und spargutheben anfallen
Grob vereinfacht: Das ist der Zins für den sich Banken bei der Regierung Geld leihen kann.
Sorry, diese Antwort ist falsch. Der Leitzins hat nichts mit der Regierung zu tun. Zum Leitzins leihen sich Banken (nur Banken) Geld bei der Notenbank.

könnte nur raten, der an dem sich alle anderen orientieren?!
saskia1201 am 17. Dezember 2008 10:01 na da hatte ich ja nicht so unrecht ;o)

Es ist der Zins, zu dem die Landesbanken an andere Banken Gelder verleihen.
Nicht Landesbanken verleihen an Banken, sondern die Zentralbank (EZB). Landesbanken sind nur die Zentralbanken für die Sparkassen. Und Landesbanken leihen sich Geld bei der Zentralbank.
So ist es. Für Geschäftsbanken untereinander ist viel mehr der EONIA bei täglich fälligen Ausleihungen interessant. Dessen Entwicklung im Vergleich zu Tagesgeldern und dem EZB-Leitzins ist auf http://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/ recht anschaulich dargestellt.
Alle Zentralbanken der Welt funktionieren nach dem selben Zinseszins Schema, wie dies funktioniert siehst du ganz untern:
Der Leitzins ist eine Richtlinie zu welchem Zinssatz echtes Geld, also Zentralbankgeld, den Geschäftsbanken zur Verfügung gestellt wird. Dazu brauchen sie refinanzierungsfähige Aktiva.
Das meiste Geld wird aber sowieso von den Geschäftsbanken herausgegenben und nicht von den Zentralbanken, Zentralbankgeld ist nur die Mindestreserve der Banken, 90 % ist ungedecktes Giralgeld.
Wie unser (Zentral-)Bankensystem funktioniert und wieso nur mehr 10 % echtes Geld im Umlauf ist, (der Rest ist Giralgeld (90%) welches von Geschäftsbanken wie Deutsche Bank, Uni Credit´, usw... herausgegeben wird, dieses virtuelle Geld kann nicht abgehoben werden und auch nicht zu einer anderen Bank transferiert werden!!!)
BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Seit April 2009 ist er nur noch frei schaffend tätig – mit Vorträgen, Seminaren, Workshops, Veröffentlichungen und der Begleitung zukunftsweisender Projekte. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der allgemeinverständlichen Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sein besonderes Interesse gilt einem tieferen Verständnis lebendiger Prozesse und ihrem Verhältnis zur herrschenden Wissenschaft, Ökonomie, Technologie und Moral.
Einfach auf Videos klicken und anschauen, ist ein einfacher und aufschlussreicher Vortrag: