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Was ist denn der Unterschied zwischen Biodiesel und normalem Diesel?

gefragt von opili am 27.08.2007 um 20:20 Uhr

Benzin meine ich... Wie entsteht denn Biodiesel?

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Auto x 23.175 Verkehr x 1.867 Bio x 723 Benzin x 642 Diesel x 348 Kraftstoff x 83 Biodiesel x 23

wschlotterbeck
beantwortet von wschlotterbeck am 28. August 2007 12:51
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Bio-Diesel schädigt die Umwelt oft schon vor seiner Entstehung! - Die Urwälder Amazoniens müssen immer mehr den passenden Gewächsen weichen. Da wird abgefackelt, da wird trockengelegt und da entweicht mehr C02 als jemals mit der produzierten Ware eingespart werden kann!


Luise
beantwortet von Luise am 27. August 2007 20:21
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Aus biologischen Stoffen, z.B. Raps.


Paulepeter
beantwortet von Paulepeter am 28. August 2007 08:04
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Diesel ist kein Abfallprodukt bei der Benzinherstellung. Erdöl ist eine Mischung aus vielen Kohlenwasserstoffen. Wenn diese Mischung in ihre Einzelteile zerlegt wird (=raffinieren), dann hat man die vielen Einzelteile. Einer davon ist Diesel. Ein anderer dieser Einzelteile, die im Erdöl sind, ist das Methyl. Vor einigen Jahren sind irgendwelche schrägen Vögel auf die Idee gekommen, in Pflanzenöle (Rapsöl, Sonnenblumenöl, Palmöl, Olivenöl usw.) mit einem irrsinnigen Aufwand an Technologie und Energie (= die totale Verschwendung) dieses Methyl chemisch einzubauen/einzubinden (= einestern). Das Endprodukt ist dann Pflanzenmethylester (PME). Diese PME wird dann normalem Diesel beigemischt. Die Prozentzahl aktuell weiß ich nicht konkret, das wäre mal bei Herstellern nachzufragen. Ich schätze vielleicht 10-30 Prozent. Ein Problem ist, daß bei der PME-Produktion als Abfallprodukt Glycerin anfällt, für das es keine Abnehmer gibt, weil der Merkt dafür gesättigt ist und es deshalb nicht gebraucht wird. Hauptproblem ist, daß dieses PME chemisch sehr aggressiv ist, es wirkt wie ein Lösungsmittel. Es greift Gummi und Kunststoffe an. Diejenigen Autos, die eine PME-Zulassung haben, sind, was Schläuche, Dichtungen usw. angeht, mit seht teuren höchstwertgen Materialien hergestellt, die diese chemische Aggressivität des PME aushalten. In Autos ohne PME-Zertifikat sind "normale" Meterialien verwendet worden und alles, was mit dem PME in Berührung kommt, geht relativ schneller kaputt, es wird zerfressen. Die ganze Sache ist also ein Umwelt- und Finanzbetrug gigantischen Ausmaßes. Das Zeug ist schlicht giftig. Würde man den Firmenchef einer PME-Fabrik mit Pistole an der Schläfe zwingen, entweder ein Schnapsglas mit 100 % von seinem PME oder ein Schnapsglas Diesel zu trinken, würde der garantiert den Diesel trinken. Weil das Zeug völlig überflüssig ist, sind alle Gelder, die jemals in Erforschung und Umsetzung dieser Technologie eingesetzt wurden, zum Fenster hinausgeworfen. Und das kleine Wörtchen "Bio" hat vor dem Diesel auch nichts zu suchen.

Gruß Christian Joswig

Kommentar von Be52048053b36ad00e5963c780371676smallharveyoswaldt am 3. Oktober 2007 17:53

mal wieder masslos übertrieben. es stimmt zwar daß Biodiesel aggressiver ist, aber die Umrüstung des PKW, i.d.R. Krafstoffleitung und -Filter, verhält sich im Rahmen. im Übrigen ist Biodiesel nicht nur Schwefelarm sondern Schwefelfrei


Indy72
beantwortet von Indy72 am 27. August 2007 20:24
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Biodiesel ist eigentlich durch Äthanolzugabe und eine chemische rReaktion verestertes Pflanzenöl. Dieselsprit wird dagegen bei der Erdölrafination gewonnen und ist ein Abfallprodukt bei der Benzinherstellung.


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