Frage von OnjaOnjo, 137

Was ist das wichtigste was man in einem Putzkasten braucht außer :?

-Hufkratzer -Wurzelbürste -Kardätsche -Striegel -Nadelbürste -weiche Bürste -Schwamm

Antwort
von FelixFoxx, 52

Diese Ausstattung reicht vollkommen aus. Im Fellwechsel kann noch ein Furminator hilfreich sein.

Expertenantwort
von Sallyvita, Community-Experte für Pferde, 53
Mehreres(Was?)

In meiner Putzkiste befinden sich außerdem noch ein Kunststoffstriegel und ein Gummistriegel (holt auch noch das letzte lose Haar aus dem Fell und wird als Massage heiß und innig geliebt), Huföl, Schweifspray, Fliegenspray, Tinktur gegen Schweizscheuern aufgrund von Kriebelmücken, Melkfett, eine Mähnenbürste von Oyster - die einzige, die ich nicht kaputt kriege, eine große Bürste mit langen Kunsstoffborsten zum effektiven Abbürsten von losen Haaren und Staub, immer 2,3 saubere Gästehandtücher, die brauche ich für alles Mögliche und tausche sie alle 2,3 Tage gegen saubere aus, Babyfeuchttücher, Strahlsan zur Pflege der Hufsohle - damit das Pferd eben keine Stahlfäule bekommen kann, Desinfektionsspray falls es mal eine Macke hat, einen Furminator, eine Magic-Brush - vor allem die Rückseite, die ist im Gebrauch bei Flecken und losen Haaren der Hammer und eine ganz kleine Kardätsche - so handflächengroß für den Kopf meines Großen, der nur damit gerne "im Gesicht" geputzt wird. Ach ja und eine Schere für Mähne und Schweif. Eine Nadelbürste brauche ich nicht

Kommentar von friesennarr ,

Sorry, aber kein Wunder das deiner Schweif scheuert, bei den vielen Chemiebomben die der drauf bekommt.

Huföl? Wozu? Schweifspray, Fliegenspray bringt doch eh nichts.

Babyfeuchttücher - die kann ich gar nicht einordnen und Strahlsan macht schon gar keinen sinn - das ist so schnell wieder weg wie es aufgetragen wurde.

Strahlfäule bekommen Pferde, wenn die Hufstellung falsch ist, oder wenn sie eine Stoffwechselproblematik haben.

Kommentar von Sallyvita ,

Meinen Großen habe ich erst seit ein paar Monaten und ich bekam ihn in keinem schönen Zustand. Die Hufe faulig und der Schweif an der Rübe fast komplett weggeschubbelt. Dank Wurmkur, veränderter Haltung und Pflege und dem richtigen Futter  sind die Hufe nun wieder komplett in Ordnung.

Der Schmied hat uns jedoch empfohlen, die saubere Hufsohle noch ein paar Wochen alle paar Tage mit Strahlsan zu behandeln. Dem Schweif hat die Tinktur super geholfen - er wächst kräftig nach und mein Großer hat bei uns kein Mal mehr gescheuert. Die Rest-Tinktur ist nur noch im Kasten, falls notwendig.

Schweifspray findet bei mir im Prinzip nur bei meiner Stute Verwendung, die recht häufig und nachhaltig rossig wird und ihren Schweif beim Rossen und Koten ständig einsaut. Sie hält ihren Schweif nämlich "total geschickt" hoch und genau vor ihre Ausscheidungsorgane..... Sprühe ich den Schweif ein, rutschen Kot und Rosse leichter aus den Haaren und formen keine Dreadlocks. Sie hasst Schweifwaschen und mit Hilfe des Sprays (1-2 mal die Woche) kann ich das auf 2 Mal die Woche reduzieren.

Feuchttücher brauche ich in erster Linie für meine Hände;-)

Solange es Pferden gut geht. Sie glänzendes Fell haben - und das nicht, weil Tonnen-weise Silikon draufgesprüht wird, sie gesunde Haut und Hufe haben, keine Mangelerscheinungen haben, sie wohlgenährt und nicht zu dünn oder zu fett sind und auf sie geachtet wird und sie augenscheinlich glücklich sind, kann auch eine dumme kleine Frau wie ich an ihnen rumtüddeln.

Kommentar von friesennarr ,

Die geänderte gebesserte Haltung und Nahrungssituation hätte das alles von ganz alleine hingebracht, aber seis drum. Die Industrie rund um Pferdeprodukte muß auch leben können.

Antwort
von Punkgirl512, 68

Ein aufs Pferd abgestimmtes Putzzeug - fertig. 

Ich persönlich arbeite bei meinem fast nie mit einem Striegel, habe zwar einen, aber benutze dann eher die Magic Brush. Die kann ich auch einfach umdrehen und als Schweißmesser benutzen. 

Bei einem Pferd, dass ich regelmäßig mitreite, benutze ich einen weichen Gummistriegel ganz gerne, der mag die Magic Brush Bürsten nicht sonderlich. 

Ein Mähnenkamm - joa, ganz praktisch, ansonsten tuts auch eher eine Mähnenbürste. Auch hier kommt es wieder aufs Pferd an. 

Hufffett ist eher schädlich als nützlich - sinnvoller ist es, mit einem guten Huforthopäden und vielen verschiedenen Böden den Huf zu stärken. Der Huf passt sich IMMER seinem Untergrund an. 

Mähnenspray - ja, ich hab welches, damit die Mähne von meinem Ekzemer leichter kämmbar ist und sich nicht so extrem kräuselt, wenn er sich doch mal scheuert. Nicht zwingend notwendig, kommt auch hier wieder aufs Pferd an. 

Fliegenspray - gut, hab ich auch. Wie gesagt: Ekzemer. Andere kommen auch sehr gut ohne Fliegenspray aus. Wichtig ist, dass man dann auch ein gutes nimmt, das ist aber meistens nicht das, was man im normalen Pferdeladen bekommt, sondern das man z.B. über den Tierarzt bekommt. Die wirken dann auch. 

Kommentar von friesennarr ,

Hast du die Tierseifen von Joveg schon mal probiert? Besonders bei einem Ekzemer wäre ich sehr vorsichtig mit Mähnenspray und Fliegenspray - um genau zu sein würde ich sowas niemals nutzen.

Kommentar von Punkgirl512 ,

Nein, ich bin aktuell bei Mähnenspray der Firma Scheidler und Shampoo i.d.R. vom Tierarzt. 

Auch das Fliegenspray: entweder das, was ich über meinen Tierarzt bekomme (bzw. dann halt auch über Online-Apotheken) und wirklich wirkt - oder auch wieder von der Firma Scheidler/horse-direkt.de, das probiere ich aber gerade noch aus. 

Gerade beim Ekzemer finde ich Mähnenspray und Fliegenspray extrem wichtig - es darf aber nicht jedes x-beliebige sein. 

Mähnenspray, um die Mähne "fluffig" zu halten, damit die im Wind auch gut wehen kann, ebenso beim Schweif. Und um das Langhaar bei ggf. Scheuern schnell wieder glatt zu bekommen und den Teufelskreis schnellstmöglich zu unterbrechen - bereits gescheuerte Haare pieksen nunmal wieder in die Haut zurück und das juckt dann schon wieder.

Fliegenspray beim Exzemer ist für mich ein Muss - zumindest bei meinem. Ich habe sonst keine große Chance, wenigstens die Bauchnaht und Schlauchtasche zu schützen. 

Keine Sorge, ich kleister den nicht damit zu, nur alle 1-2 Tage einmal grob an die Stellen, an denen keine Decke sitzt und ggf. zum Ausreiten was drauf. 

Auch das Mähnenspray nutze ich nicht täglich, sondern nur dann, wenn es nötig ist. 

Da wir seit einigen Jahren sehr gut damit fahren, ist das unsere Lösung für so wenig Scheuern wie möglich. Dazu gutes Heu, ein bisschen Hafer, Mineralfutter höchstens nach Blutbild, die Mineralien sind bei uns im Heu drin. 

Kommentar von friesennarr ,

Hast du schon mal an die Abheilung des Ekzemes gedacht?

Kommentar von Punkgirl512 ,

Ich persönlich wüsste nicht, womit man eine Allergie langfristig wirklich heilen könnte - die Allergie bleibt immer vorhanden, die Auswirkung kann man im Laufe der Zeit abschwächen. Aber heilen nicht. 

Was ich aber nebenher sowieso mache ist, den Stoffwechsel oben zu halten. Da meiner nicht nur das Ekzem hat, sondern auch noch RAO hat (Chronische Bronchitis auf Allergieebene, allergisch auf Gräser und Schimmelpilze/Milben), muss ich eh viel Bewegen und so wird wenigstens 1x am Tag der Stoffwechsel richtig angekurbelt. Seit ich ihn so viel bewege, ist auch das Ekzem schwächer geworden. 

Solange ich mit diesen recht simplen Mitteln gut klarkomme (bzw. mein Pony damit klarkommt) ist die Welt für uns soweit in Ordnung. Es bedarf ein bisschen Pflege und intensives Training, aber für uns die beste Zusammenstellung.

Antwort
von Einstein03, 3

Also ich schwöre auf einen Winterfellenthaarer, schimmelstein, federstrigel (perfekt um Matsch weg zubekommen), mähnenbürste, echt Fellbürste für das perfekte finish :) LG

Antwort
von Saralovesfylou, 45

Das wichtigste hast du aufgezählt. Alles andere ist nebensächlich. Vielleicht noch n Mähnenkamm.

Kommentar von OnjaOnjo ,

die dinge hab ich auch und drei magic brushs. Mähnenkamm hab ich jetzt noch nicht gekauft, wollte nur wissen,ob er zwingend notwendig is ;)

Kommentar von Urlewas ,

Nein. Außer, du verziehst Mähnen. Aber, jemand, der so fragt, weiß vermutlich nicht mal, was das bedeutet ;-)

Zur tägliche Pflege der Mähne reicht der Nadelstriegel, den du ja schon hast.

Kommentar von Punkgirl512 ,

Wenn du 3 Magic Brushs hast, lies dir doch mal die Beschreibung auf der Rückseite der Verpackung durch: 

Ideal auch für Mähne und Schweif! Umdrehen und es ist ein Schweißmesser. Da braucht man dann auch keinen Mähnenkamm mehr. 

Kommentar von Saralovesfylou ,

naja man dickere Mähne aber wohl eher mit der Wurzelbürste pflegen. aber einen mähnenkamm würde ich mir schon zulegen.

Kommentar von friesennarr ,

Den brauchst du dann über kurz oder lange auch nicht mehr, weil dann keine Haare mehr da sind um sie zu benutzen.

Kommentar von Saralovesfylou ,

also ich finde es so traurig, dass sich keiner mehr Zeit nimmt, sein Pferd richtig zu putzen. alle gehen da 3 min mit dieser komischen Magic Brush rüber und das wars. Ich meine, wenn man es mal richtig eilig hat...okey... aber sonst. Also ich glaube nicht, dass das Ding so gründlich ist wie das "traditionelle" putzen. und ich bin da auch kein Fan von. UND! Vor allem wenn man grade erst mit reiten anfängt, sollte man lernen wir ein Pferd RICHTIG geputzt wird! Da reicht es nicht nur mit ner Magic Brush in den Stall zu kommen.

Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 45

Ach du liebe Güte. Ich besitze seit vielen Jahren Pferde. Ich brauche mittlerweile nur die Magic Brush, einen Hufkratzer und eine Hufraspel. Fertig.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 20
Sonstiges(was?)

Octenisept

Mikrofasertuch

Antwort
von veronicapaco, 41

Nadelbürste ist nicht nötig.. Und schwamm brauchst du auch nur selten..

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