Frage von alexG93, 49

Was ist das Problem bei Spannungskompensation?

https://gyazo.com/454b9d9214b640a423c00ee9b424d7a6

Ich hab versucht mich da reinzudenken aber ich verstehs nicht. Was ist das Problem und wie ist die Lösung zu verstehen?

Antwort
von FacelessShadow, 49

Du kannt mit den vorhandenen Messgeräten ein paar Millivolt nicht messen und dann hilft Dir die Schaltung.

Meines Wissens nach ist diese Schaltung jedoch nicht sehr zeitgemäß, da

  • dort einige Wörter nach der alten Rechtschreibung geschrieben worden sin

und da

  • heutzutage ein Messgerät ein paar Millivolt messen kann!
Kommentar von alexG93 ,

ja okay aber kannst du mir vielleicht die schaltung ein bisschen erläutern?

Kommentar von alexG93 ,

Es würde mir sehr helfen wenn ich wüsste was die Ausgangssituation ist. Zb eine Schaltung wo steht was wo Abfällt und wo jetzt genau die kleine Spannung ist die ich "nicht messen kann".

Und danach die Schaltung die ich jetzt habe damit ich sehe was wie verändert und wo hinzugefügt wurde.

Delta U ist ja die Spannungsänderung aber das kann ich auch nicht nachvollziehen.. normalerweise ist ja an Widerständen ein einfacher Spannungsabfall (so kannte ich das bisher) und woher kommt jetzt das Delta her?

Kommentar von FacelessShadow ,

Die gegebene Schaltung ist eigentlich selbsterklärend

Kommentar von alexG93 ,

Für dich bestimmt - mich verwirren aber einige dinge wie das Delta U zB.

Also im prinzip werden ja 2 Spannungsquellen kurzgeschlossen:

1. wieso gibt es keinen stromfluss wenn beide quellen die gleiche spannung haben? es gibt doch mindestens die innenwiderstände an denen etwas spannung abfallen kann.. oder am draht der ist ja auch ein widerstand

Kommentar von FacelessShadow ,

1. Da die Spannungen in die engegengesetzte Richtung zeigen und man durch das 2. Kirchhoff'sche weiß, dass da kein Strom fließen kann!

Kommentar von alexG93 ,

okay alles klar

und was genau passiert in dem moment wo ich den schalter umlege?

Kommentar von martin7812 ,

Die eigentliche Messchaltung besteht nur aus der regelbaren Spannungsquelle ganz rechts und dem Messinstrument.

Der Schalter ist nur dazu da, eine (zu messende) Spannungsänderung zu provozieren.

Kommentar von kuku27 ,

Delta U ist die Spannungsdifferenz und die ist wesentlich kleiner als 1% von der Gesamtspannung und daher bei normalen Geräten liegt es in der Fehlertoleranz. zwischen 100V und 99,99V ist es 0,01%

Kommentar von martin7812 ,

heutzutage ein Messgerät ein paar Millivolt messen kann!

Es geht nicht darum, das ein Messgerät nicht im Millivolt-Bereich messen kann (das Messgerät in der Schaltung muss im Millivolt-Bereich messen können), sondern darum, dass das kleine Spannungsänderungen bei großen Spannungen gemessen werden sollen.

Beispiel: In einem 400V-Gleichspannungsnetz in einem Hybridauto sollen Störungen im 10mV-Bereich gemessen werden.

Dazu würde man ohne diese Schaltung ein Messgerät benötigen, dass bei 400V Messbereich 10mV Genauigkeit hat - das sind 5 Dezimalstellen!

Mit dieser Schaltung kann man ein billiges Messgerät verwenden, das z.B. einen 20mV-Messbereich und nur zwei Dezimalstellen Genauigkeit hat.

Kommentar von alexG93 ,

Ahaaaaa... na JETZT ist es endlich klar :) Vielen Dank!

Kommentar von kuku27 ,

du hast es verstanden

Kommentar von kuku27 ,

auch ein modernes Gerät der leistbaren Klasse kasnn das nicht messen da zwischen 10V und 9,99V ein Unterschied von 0,1% ist und die Messgenauigkeit liegt meist bei 1,5%

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