Frage von lolli101, 33

Was ist das himmlische Jerusalem?

Hallo, in Reli sollen wir darüber einen Text schreiben. Aber ich verstehe immer noch nicht genau was es ist. Ich selbst dachte, es ist die Stadt Jerusalem, die früher so besonders für die drei Weltreligionen war, dass sie 'himmlisches Jerusalem' genannt wird. Einige aus meinem Kurs interpretieren das aber wie den Himmel, also das Reich Gottes, welches man nach dem Tod erreicht.

Was davon ist jetzt richtig ?

Antwort
von Accountowner08, 8

Jerusalem war die Hauptstadt der jüdischen Religion, und dann wurde der Tempel zerstört (Jahr 70 n.Z.) und das jüdische Volk wurde in der Diaspora (Exil) verstreut, in den verschiedensten Ländern (Irak, Iran, Europa, Amerika, Asien, Afrika).

Seither besteht im jüdischen Volk und in der jüdischen Religion eine starke Sehnsucht nach Rückkehr nach Jerusalem, Wiederaufbau des Tempels, und Konstituierung eines jüdischen Staates in Israel.

So ist das Konzept eines "himmlischen Jerusalem" entstanden, das man aufbauen kann, auch wenn das irdische Jerusalem ausser Reichweite ist, indem man die Gebote der Torah einhält. Es gibt dazu viele jüdische Legenden.

Antwort
von Kheber, 3

Hallo lolli101

Da hast da aber ein ziemlich heißes Thema, aber es gefällt mir sehr.

Hierzu gibt es verschiedene theologische Denkweisen. Einige meinen, es sei nur ein Vergleich, weil es da beschrieben ist: "WIE  EINE BRAUT"

Doch wenn Du da die Offenbarung ließt, dann bekommst Du ein ganz anderes Bild.

Offb 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Hier ist ganz deutlich beschrieben, dass das Jerusalem aus dem Himmel hernieder kommen wird und das Atribut ( wie eine Braut), da muß man sich den Kontext her nehmen und sich einmal Gednaken machen, wie man eine Braut im Orient schmückte. D.h, dass das Neue Jerusalem eine Stadt sein wrid, wo es einfach nur HERRLICH sein wird. Mir fehlen dazu die Worte, ich kann es einfach nur so beschrieben. DOch lass uns da ein wenig in die Tiefe gehen.

Als erstes müssen wir uns das hebr. Wort für Jerusalem betrachten. Da heißt Jerusalem: Yerushalaijim". Dann müssen wir uns einmal einige Gedanken über die hebr- Sprache machen. Da gibt es in der Grammatik neben einem SIngular (MZ) und einem Plual (EZ) auch noch einen Dual, eine "Zweizahl". So heißen dann z. Bsp. (zwei) Augen "einajim" , (zwei) Ohren "osnajim", (zwei) Hände "jadajim" und (zwei) Füße "raglajim". Wenn Du Dir dann das Wort "Jerushalajim betrachtest, merkst Du eine Gemeinsamkeit. Ich habe deshalb auch im Wort Jerushalajim das "ajim" hervorgehoben.

Rabbinische Lehrer verweisen darauf, dass die grammatische Form des hebr. Namens Jerushalajim, ein Dual, eine Zweiheit, ist.

Das heißt u. a, dass das das Geschriebene (wie eine Braut, die vom Himmel kommt) nie nur ein Vergleich sein kann. Außerdem findet man eine Anordung über die Tore und über die Maße des zukünftigen Jerusalems. Nimmt man hier die Maße aus Offenb. 21 zu Buche, sind das rund 2200 km Kantenlänge, wie auch Höhe. Daran kann man erkennen, dass der Vergleich, wie eine Braut, nicht richtig sein kann.
Hier ließ sich noch sehr viel über die Einzelheiten der Stadt hernehmen. Ich empfehle Dir, ließ einfach Offenbarung Kapitel 21 und als Hilfe dazu nimm dann Wikipedia und gib dazu "Neues Jerusalem" ein. Dann kannst Du Dir ein Bild machen, wenngleich es doch nicht 100 %ig dem ist, was uns einmal erwareten wird!

Interessant ist dazu auch, dass der Jünger Johannes das  "Neue Jerusalem" ebenfalls als eine Heilige Stadt bezeichnet (Offenbarung 21,2 und 10; kap.22, Vers 19) Und die Heilige Stadt, die von G'tt auf die Neue Erde herniederkommt, ist nicht etwas nur ganz allgemein "Die Stadt G'ttes", sondern erkennbar Jerusalem. Über den Ewigkeitsbestand anderer STädte kann man nur spekulieren, Jerusalem wird unter dem neuen Himmel auf er neuen Erde zu finden sein, mit Mauern und Toren, voll erkennbar als dife Stadt Jerusalem.

Paulus beschreibt das Neue Jerusalem auch. U.a folgendermaßen:

"Wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen Jerusalem  "1.Korinther 15,49". und auch, dass das Irdische dem Himmlsichennn notwendig vorausgehen muß, dass das Himmlische vom irdischen abhänig ist. Das soll heißen, dass die heutige Stadt Jerusalem oder auch Jerushalajim mit einem Neuen, dem Himmlsichen Jerushalajim ersetzt werden wird!

So, auch wenn das etwas umfangreich geworden ist, hoffe ich, dass ich Dir etwas helfen konnte. Ich bin jedenfalls auf das NEUE Jerushalajim gespannt, denn meine Vorstellungen werden das Neue nie beschreiben können. Aber ich freue mich darauf!

Antwort
von pinkyitalycsb, 5

Das neue Jerusalem wird es erst nach der Auferstehung geben. Hier einige aufschlussreiche Verse der Offenbarung 21, die auch ich dir sehr empfehle, ganz zu lesen (sind nur 25 Verse).

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;

4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Antwort
von Ente222, 9

Die Stadt Jerusalem war in alter Zeit Symbol für die Herrschaft JHWHs, der im Allerheiligsten des Tempels durch das übernatürliche Licht, die Shekina, versinnbildlicht wurde.

Heute ist mit dem himmlischen Jerusalem die (geistige) Herrschaft JHWHs versinnbildlicht.



ZION

(Zịon).

Ursprünglich die Festung der Jebusiter, die später „Stadt Davids“ genannt wurde (1Kö 8:1; 1Ch 11:5). Nachdem König David den Berg Zion erobert hatte, schlug er dort seinen Wohnsitz auf (2Sa 5:6, 7, 9; siehe DAVID, STADT DAVIDS). Jehova spielt darauf an, daß David als Gottes Gesalbter von Zion aus regierte, indem er sagte: „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg“ (Ps 2:6). Zion wurde für Jehova ein besonders heiliger Berg, als David die Bundeslade dorthin bringen ließ (2Sa 6:17). Später schloß die Bezeichnung „Zion“ auch den Tempelbezirk auf dem Berg Moria ein (wohin die Bundeslade während der Herrschaft Salomos gebracht wurde), ja schließlich wandte man sie auf die ganze Stadt Jerusalem an. (Vgl. Jes 1:8; 8:18; siehe BERG DER ZUSAMMENKUNFT.) Da die Bundeslade Jehovas Gegenwart darstellte (2Mo 25:22; 3Mo 16:2) und da Zion ein Symbol himmlischer Wirklichkeiten war, wurde Zion als Gottes Wohnstätte bezeichnet (Ps 9:11; 74:2; 76:2; 78:68; 132:13, 14; 135:21) und als Ort, von dem Hilfe, Segen und Rettung kommen würden (Ps 14




Kommentar von Ente222 ,



Das Neue Jerusalem (auch „Himmlisches Jerusalem“ genannt) entspringt einer Vision aus dem neutestamentlichen Buch der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, wonach am Ende der Apokalypse eine neue Stadt, ein neues Jerusalem entstehen wird. Dies geschieht, nachdem der alte Himmel und die alte Erde vergangen sind.


Quelle: Wikpedia

Kommentar von JTKirk2000 ,

An sich eine gute Beschreibung, aber das Neue Jerusalem entsteht nicht (außer vielleicht laut einer Bibel der Zeugen Jehovas), sondern es kommt aus dem Himmel hernieder. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Kommentar von Aabaab ,

Danke, JT Kirk2000, daß du hier Wikipedia korrigiert hast. Du hast nämlich Recht. 

"Die Stadt" (eine Regierung) kommt tatsächlich aus dem Himmel hernieder. Diese Stadt, deren Erbauer und Bildner JHWH Jehova Gott) ist, kommt tatsächlich aus dem Himmel auf die Erde, um das ewige Reich Gottes auf der ERde zu errichten. Sie wird alle scheinbar unlösbaren Probleme lösen und allen Menschen zu einem glücklich, erfüllten Leben in Harmonie mit ihrem Schöpfer verhelfen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ja es mag arrogant erscheinen, so etwas wie Wikipedia dahingehend einen Fehler vorzuwerfen bzw. diesen zu korrigieren, aber diese Aussage aus http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung21,2 kenne ich unter noch einigen anderen ziemlich gut, weshalb ich mir so sicher war und bin.

Antwort
von Kheber, 4

Hallo Iolli

gerne schreibe ich Dir hierzu einige Zeilen, und
hoffe, dass ich Dir damit helfen kann. Es wird wahrscheinlich etwas
langwierig, aber ich habe mich mit diesem Thema schon in der letzten
Woche befasst. Daher kann ich Dir auch gut helfen. Hoffentlich ist es
für DIch nichtzu theologisch verfasst.

Viel Spaß!

Das

Neue Jerusalem

EInleitung

Wenn von der Bibelstelle über das Neue Jerusalem gepredigt bzw gesprochen wird, wird diese Stelle oft falsch ausgelegt. Oft sagt man, auch im Netz kann man diese Erklärung lesen: „Das ist ein Vergleich“:
Hier geht es nicht um ein „Neues Jerusalem“ eine Neue Stadt,
sondern hier ist der Vergleich zu sehen, wenn da steht: „WIE“
einem Bräutigamm...

Offb
21,2
 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Doch

diese Aussage ist nicht richtig. Oft ist dieser Bibelvers aus dem

Zusammenhang herausgenommen, ohne den Kontext zu beachten.

Betrachten

wir dazu eine Begebenheit aus dem NT.

Die Auferstehung Yeshuas.oder Yehoschuas(Jesus)

Wer heute über Kontinunität (fortfahrend / Zusammenhängend) und
Diskontininutät(unterbrochener Zusammenhang) zwischen unserem
jetzigen Körper und unserem Auferstehungsleib nachdenkt, kann fast
nur spekulieren.

Nur

der Auferstehungsleib Yehoschuas gibt uns Aufschluss, denn immerhin

soll unser „nichtiger Leib“ so verwandelt werden, „dass er

gleich werde seinem verherrlichten Leibe“ (Phil.3,21)

Entscheidend dabei ist, dass das Grab unseres HERRN nach der Auferstehung leer war! Das bedeutet, dass nicht etwa seine Seele von einem irdischem Leib in eine neue Hülle schlüpfte, sondern der alte, sterblich,zerschlagene, zu Tode gefolterte Körper von Yehoschua auferweckt und verwandelt wurde.

Der neue Körper von Yehoschua war sichtbar und-wenngleich zuweilen mit Schwierigkeiten – erkennbar. Der Auferstandene war nicht an Materie
(Zeit und Raum) gebunden, dennoch war sein Leib immer noch Materie!

Der  Unterschied zwischen einem geistlichen und nicht geistlichen Leib

kann hier nicht erklärt werden, denn einerseits konnte Yehoschua in

verschlossene Räume eintreten und anderseits konnte er Thomas

auffordern, seine Hände in die Seite des zerstochenen Leibes

Yehoschuas legen bzw konnte ER mit SEINEN Jüngern das Brot brechen (

Segnen) und essen. Seinen erschrockenen Jüngern rief er zu: „was

seit ihr so schrecksam, dann zeigte ER ihnen seinen Leib! ER gab sich

den Jüngern durch seinen gefolterten Leib zu erkennen(

Luk.24.38-43):

38  Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen    solche Gedanken in euer Herz? 39  Seht meine Hände und meine Füße, ich bin's selber. Fasst mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich sie habe. 40  Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und Füße. 41  Da sie es aber noch nicht glauben konnten vor Freude und sich

verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen?

42  Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. 43  Und er nahm's und aß vor ihnen.

Der Auferstehungsleib war ganz neu, ganz anders, aber irgendwie immernoch erkennbar gezeichnet davon, was ER in der Zeit vor derAuferstehung erlebt hatte.

Paulus verbietet eine Körperfeindlichkeit und eine Leibverachtung als

einen Irrweg. (Kolosser 2,23)
Warnung vor Irrlehrern

dazu schreibt er:

23 Diese haben zwar einen Schein von Weisheit durch selbst erwählte
Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen;
sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.

Er beschriebt diesen Vers als einen Ausdruck von Menschen, die da einen
Schein von Weisheit und Frömmigkeit nach außen geben wollen aber
nichts göttliches vorhanden ist, denn unser Leib ist- oder soll
schließlich ein Tempel des HG sein!

Lesen wir dazu:

1Kor 6,19  Oder
wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist,
der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch
selbst gehört?



------------------------------------------------------------------

Also
fragen wir uns: gilt für die Beziehung zwischen dem irdischem und
dem himmlischen Jerushalajim vielleicht ähnliches?

Gewiß, das himmlische Jerushalajim wird einmal ganz neu sein.

Eswird nicht von Menschenhänden erbaut werden, sondernvon G'ttaus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für
ihren Bräutigam“! (Offenbarung 21,2) (dabei kommt es nicht nur
von G'tt aus dem Himmel, sondern ER ist auch der Baumeister dieser
wunderbaren Stadt)

Und wer hier an dieser Stelle wieder beginnt, das heilige Wort zu verdrehen
und diesen Vers umzudeuten und meinen, es sei ein Bildnis zwischen
einer Braut und einem Bräutigam, wegen der Schönheit, der möge
doch gleich noch den Vers 1 dazu lesen:

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Hier gibt es keinen Vergleich, sondern Johannes beschreibt eine
materielle Realität von einem Neuen Himmel und einer Neuen Erde.
Und diese Dinge sind größer als die eine Stadt Jerushalajim,
wenngleich wir noch auf die Dimensionen kommen.

Das biblische Zeugnis ist eindeutig, dass das Neue Jerushalajim aus

anderen Baumaterialien hergestellt sein wird, und das es darin auch

keinen Tempel und weder Sonne und Mond gibt,

denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm“! (Offenbarung 21,23)

Doch genau wie das alte Jerushalajim bezeichnet der Seher Johannes dass

neue Jerushalajim als „die heilige Stadt“

(Off.

21,2.10; 22,19)

2  Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem

Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren
Mann.

10  Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und

zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus  dem Himmel von Gott,

22,19:

19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser
Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum desLebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch
geschrieben steht.

Un

die Heilige Stadt, die von G'tt auf die neue Erde herniederkommtist nicht etwa nur ganz allgemein „die Stadt G'ttes“, sondern

erkennbar als die Stadt Jerushalajim.

Über den Ewigkeitsbestand anderer Städte kann man nur spekulieren.
Jerushalajim wird unter dem Neuen Himmel auf der Neuen Erde zu
finden sein, mit Mauern und Toren und einem Marktplatz, ganz neu,
ganz anders, ganz makellos – aber dennoch erkennbar als diese
Stadt!
Paulus machte darauf aufmerksam, dass das Irdische und
Himmlische untrennbar miteinander verbunden sein wird, denn:

Wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen
das Bild des himmlischen“ (1. Kor. 15,49)

und auch, dass das Himmlische vom Irdischen abhängig ist

:

(1.Kor. 15,46)

46  Aber nicht der geistliche Leib ist der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche.

Betrachten

wir nun die Grammatik im hebräischen, die uns einen weiteren
Einblick in den Zusammenhang vom irdischen und dem himmlischen
Zeitpunkt gibt.

In der hebr. Grammatik gibt es neben einem Singular (Einzahl) und einem Plural (Mehrzahl) auch noch einen Dual,

eine „Zweitzahl“.

So heißen z. Bsp. (zwei Augen) „jadajim“ und (zwei) Füße
„raglajim“.

Rabbinische

Lehrer verweisen darauf, dass die grammatische Form des hebr. Namens

Jerusalems „Jerushalajim“ ein

Dural, eine Zweitheit,

ist.

Wie der geistliche Leib einen natürlichen Leib voraussetzt, setzt das
himmlische Jerusalem ein irdisches voraus.

Um dieser Frage eine Antwort zu geben, zitiert Rabbi Jochanan den Psalm 122,3: Jerusalem
ist gebaut als eine Stadt, in der man zusammenkommen soll.
Weiter meint er dazu, dass Jerusalem als e i n e Stadt gebaut ist, die zusammengefügt ist

3

 Jerusalem, die du aufgebaut bist als eine fest in sich geschlossene Stadt

(Elberfelder)

Das alte, heute sichtbare, oftmals unbequeme, unfreie und unvollkommene

Jerusalem ist untrennbar verbunden mit seinem himmlischen Jerusalem.

Was mich auch noch beeindruckt, sind die beschriebenen Tore der Stadt.

(Offenbarung 21,11-14, und ab Vers 16 die Maße dieser herrlichen Stadt:

11 und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem
sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein;

12

 und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an

den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, welche die

Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind:

13

 nach Osten drei Tore und nach Norden drei Tore und nach Süden drei Tore

und nach Westen drei Tore.

14

 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf

Namen der zwölf Apostel des Lammes.

15

 Und

der mit mir redete, hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, um die Stadt
und ihre Tore und ihre Mauer zu messen.

16

 Und

die Stadt ist viereckig angelegt, und ihre Länge ist so groß wie

die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf 12 000 Stadien;

ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.

17

 Und er maß ihre Mauer, 144 Ellen, eines Menschen Maß, das ist eines

Engels Maß.

Wenn  man sich diese Verse in seinem Herzen aufnimmt, dann fehlen einfach die Worte.

Schon im Vers 11 wird über die Herrlichkeit G'ttes geschrieben. Ich denke, hier ist von der Schechina die Rede, die wir bereits in der Torah
geschrieben ist.

(http://www.johannesoffenbarung.de/jerusal.htm)

Betrachten
wir nun die Grammatik im hebräischen, die uns einen weiteren
Einblick in den Zusammenhang vom irdischen und dem himmlischen
Zeitpunkt gibt.

In
der hebr. Grammatik gibt es neben einem Singular (Einzahl) und einem
Plural (Mehrzahl) auch noch einen Dual,
eine „Zweitzahl“.

So
heißen z. Bsp. (zwei Augen) „jadajim“ und (zwei) Füße
„raglajim“.

Rabbinische
Lehrer verweisen darauf, dass die grammatische Form des hebr. Namens
Jerusalems „Jerushalajim“ ein Dural,
eine Zweitheit,
ist.

Wie
der geistliche Leib einen natürlichen Leib voraussetzt, setzt das
himmlische Jerusalem ein irdisches voraus.

Um
dieser Frage eine Antwort zu geben, zitiert Rabbi Jochanan den Psalm
122,3: Jerusalem
ist gebaut als eine Stadt, in der man zusammenkommen soll.

Weiter
meint er dazu, dass Jerusalem als e i n e Stadt gebaut ist, die
zusammengefügt ist

3 Jerusalem,
die du aufgebaut bist als eine fest in sich geschlossene Stadt
(Elberfelder)

Das
alte, heute sichtbare, oftmals unbequeme, unfreie und unvollkommene
Jerusalem ist untrennbar verbunden mit seinem himmlischen Jerusalem.

Was
mich auch noch beeindruckt, sind die beschriebenen Tore der Stadt.
(Offenbarung 21,11-14, und ab Vers 16 die Maße dieser herrlichen
Stadt:

11 und
sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem
sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein;

12 und
sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an
den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, welche die
Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind:

13 nach
Osten drei Tore und nach Norden drei Tore und nach Süden drei Tore
und nach Westen drei Tore.

14 Und
die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf
Namen der zwölf Apostel des Lammes.

15 Und
der mit mir redete, hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, um die Stadt
und ihre Tore und ihre Mauer zu messen.

16 Und
die Stadt ist viereckig angelegt, und ihre Länge ist so groß wie
die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf 12 000 Stadien;
ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.

17 Und
er maß ihre Mauer, 144 Ellen, eines Menschen Maß, das ist eines
Engels Maß.

Wenn
man sich diese Verse in seinem Herzen aufnimmt, dann fehlen einfach
die Worte.

Schon
im Vers 11 wird über die Herrlichkeit G'ttes geschrieben. Ich denke,
hier ist von der Schechina die Rede, die wir bereits in der Torah
geschrieben ist.

(http://www.johannesoffenbarung.de/jerusal.htm)

Antwort
von Balubaer02, 2

Das himmlische Jerusalem ist eine sehr altbackene Bezeichnung für den Himmel.

Antwort
von SeineTochter, 6

Die zweite Variante^^

In der Offenbarung wird darüber geschrieben. Kannst du ja mal selber nachlesen: Offenbarung 21 (alles) 

Vielleicht hilft dir das. Das "himmlische Jerusalem" wird oft auch als "die Braut Jesu" bezeichnet, die mit ihm wieder kommt :)

lG

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