Frage von Anonymus146, 31

Was ist das für eine Kommaregel bei dem 2. Komma?

Ich meine, er wählt ja bewusst aus, wem er seinen Schmuck verkauft und danach halt ermordet.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LolleFee, Community-Experte für Grammatik, Rechtschreibung, deutsch, 12

Die Begründung lieferte simsataby schon: Das Komma trennt Haupt- und Nebensätze. Gleichrangige Nebensätze, die mit "und" verbunden werden, stehen dagegen kommalos nebeneinander, deshalb steht nach "verkauft" kein weiteres Komma.

Weshalb ich überhaupt noch antworte: Der Satz ist falsch. Es muss heißen:

Ich meine, er wählt ja bewusst aus, wem er seinen Schmuck verkauft und wen er danach halt ermordet. 

>> "ermorden" verlangt das Relativpronomen im Akkusativ, das Relativpronomen zu "verkaufen" steht aber im Dativ.  Deswegen muss ein weiteres Relativpronomen eingefügt werden. Anders wäre das hier: Er wählt aus, wen er fesselt und dann ermordet. Er wählt aus, wem er seinen Schmuck verkauft und dann die Luft abschnürt.

Kommentar von Anonymus146 ,

Achsoo, ja sorry hab es auch so stehen gehabt. Ich habe nur vergessen welche Kommaregel es war, wir sollen nämlich unsere Kommaregeln aus der Arbeit berichtigen und die Kommaregel dazu schreiben

Antwort
von simsataby, 11

(Hauptsatz) er wählt ja bewusst aus, (Nebensatz) wem er seinen Schmuck verkauft und (Nebensatz) danach halt ermordet.

Hauptsätze trennt man mit einem
Komma vom Nebensatz

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