Frage von TheTrueSherlock, 133

Was ist das für ein Leben, wenn man sich selbst der größte Gegner ist?

Ganz nach dem (depressiven) Spruch "My worst enemy is my memory.".

Wieso kämpfen, wenn man fällt?

Wieso leben, wenn man so viele Jahre und vielleicht ein gutes Stück von seinem Leben nur damit verbringt die eigenen Probleme aufzuarbeiten?

Wenn jeder Tag eine Herausforderung ist?

Was wenn es nie endet?

Es kann ja wohl nicht Sinn des Lebens sein, dass man jeden Tag aufs neue kämpfen muss.. die Kraft, die man dafür haben muss..

Puhh.. nein, ich bin nicht suizidgefährdet. Ich bin nur depressiv und eine Sozialphobikerin. Ich bin schon in Therapie :) Mir kam nur gerade die Frage.. was das Leben für einen Sinn hat, wenn man so viel reinstecken muss und so viel aufarbeiten muss.. wenn man jeden Tag mehr Kraft braucht, als man eigentlich hat.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kitharea, 55

Man ist sich selbst nur deswegen der größte Gegner weil man sich a) nicht kennt und b) nicht akzeptieren will wer man ist. Dazu ist die Therapie gut. Der Rest kommt von Alleine irgendwann. Dieses "alles ist fürn A***" - ist halt die eine Sicht der Dinge. Weil man keinen Sinn darin sieht zu leiden. Aber auch das Leiden hat einen Sinn. Es zeigt einem, wo man arbeiten muss um die Art von Selbstzufriedenheit zu entwickeln die man braucht um gar nicht mehr nach dem Sinn fragen zu müssen.
Wären wir in unserem Leben immer mit allem zufrieden wäre es ziemlich langweilig - davon abgesehen gäbe es keinerlei Fortschritt - nicht im globalen und nicht im persönlichen Bereich.
Dass du im Moment so viel reinsteckst ist schätze ich deine Entscheidung. Man kann auch wenn man in Therapie ist die Dinge langsam angehen - man MUSS nicht so schnell wie es geht alles durchackern weil ich dir in dem Punkt recht gebe - dass es nie aufhören würde wenn man es nicht schafft die Themen abzuschließen. Mit der Zeit wirst du das lernen. Heißt nicht, dass es dann keine Probleme mehr gibt - heißt nur, dass du dann ruhiger wirst und dich nicht mehr Allem auslieferst was dir zu viel ist. Das Leben bei Dingen die dich belasten nur mehr in kleinen Schritten gehst und dann viel Zeit für die guten Dinge bleibt. Aber das Alles ist bei jedem von uns eine Zeitfrage.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Vielleicht ist man sich der größte Gegner, gerade weil man sich gut kennt. Ich habe mich schon viel mit meinen Problemen auseinandergesezt und kann auch gut meine Gefühle wiedergeben.

Ja, ich sollte es etwas langsamer angehen lassen. Das sagt auch meine Therapeuten so ungefähr. Ich darf auch mal ruhen.
Witzigerweise finde ich selbst, dass ich die Sachen zu wenig anpacke.

Danke für deine Antwort :)

Kommentar von Kitharea ,

Definitiv nein zum 1. Satz - wenn man sich gut kennt hört man auf gegen sich selbst zu kämpfen - ansonsten danke :) viel Erfolg

Antwort
von einfachichseinn, 24

Die Frage lässt sich relativ leicht beantworten. Es ist eine Kosten-Nutzen-Abwegung. Du bist noch jung. Das heißt selbst, wenn du jetzt 10 Jahre Arbeit in deine Krankheiten steckst, hast du schätzungsweise noch gut 50 Jahre, die du genießen kannst.

Anders gefragt was hätte dein Leben für einen Sinn, wenn du es nicht gelebt hast?

Wenn du denkst, dass es ein Grund sei sich umzubringen, weil das Leben keinen Sinn hat, hatte das Leben vorher auch keinen Sinn. Wer allerdings weiter lebt hat auch noch die Möglichkeit einen Sinn zu finden oder seinem Leben einen Sinn zu geben.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ich will mich gar nicht umbringen -.-

Kommentar von einfachichseinn ,

Das habe ich auch nicht gesagt, allerdings geht aus deiner Frage schon hervor, dass du davon ausgehst, dass es allgemein ein Grund sei sich das Leben zu nehmen, wenn es keinen Sinn hat.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Nein, tut mir leid, dass wollte ich damit nicht sagen.

Ich dachte bei der Fragenerstellung nicht an Suizid und will es auch zu hundertprozent nicht.

Ich lebe weiter. Ich habe mich nur gefragt, was so ein Leben an Wert hat oder ob man das überhaupt "Leben" nennen kann. Ach weiß auch nicht.

Antwort
von rolfmartin, 51

Replik: Vivare militare est. Auf irgendeine Art ist das Leben für alle Leben-den eine tägliche Herausforderung. Und diese sind/können sehr vielfältig sein. Nur ist Angst bekannterweise ein schlechter Begleiter. Wenn man fällt, muss man sich mitunter zwingen, wieder aufzustehen. Und um existieren zu kön-nen, muss man kämpfen, um nicht zum "Fallobst" zu mutieren. Wie du aus-führst, befindest du dich in den Händen eines Therapeuten. Es ist anzuneh-men, dass er es fertig bringt, dir zu alter Stärke wieder zu verhelfen. Dafür wünsche ich dir alles Gute. Rolf  

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Schönes Zitat, auch wenn ich es hasse, dass ich so Zeug erstmal googeln muss, weil die Leute die deutsche Übersetzung nicht hinschreiben.

Ja.. ich weiß. Es gibt viele Zitate darüber, z. B. "Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen." Das ist mein Lieblingsspruch :)

Ja, ich wurde schon stärker.. Danke :)

Ja, Angst ist grausam.. Und ich dachte schon, dass Depression schlimm ist.. aber wenn man denkt, dass es nicht schlimmer kommen kann, dann kann es immer noch schlimmer werden, oder? lach.. :/

Kommentar von Kitharea ,

Das Problem ist nicht Angst oder Depression - das Problem ist wie man damit umgeht.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

@ Kitharea: Mhm, hat etwas wahres. Aber ohne die Depression etc. hätte man das auch das andere Problem nicht. Also ist es eher ein Folgeproblem, das natürlich aber sehr wichtig zu behandeln ist.

@ rolfmartin: Du bedauerst es, darauf geantwortet zu haben? Warum? Wenn ich deine Aussage mal widerlegen darf: Ich handele vielleicht nicht immer nach meinem Lieblingsspruch, allerdings habe ich das schon mehrfach getan! Wäre ich nicht so oft schon aufgestanden, würde ich nicht mehr leben.

Ich hatte gerade einen psychischen Zusammenbruch - sorry, wenn es etwas selbstmitleidend rüberkam. Ich versinke definitiv nicht nur in Selbstmitleid. Lese mal meinen Kommentar an Revic. Dort habe ich aufgelistet, was ich schon alles gemacht habe.

Also es tut mir echt leid, dass ich so bin wie ich bin. Einen Moment der Schwäche ist wohl okay, oder? Man kann nicht immer stark sein. Ich habe schon viel an meinen Problemen gearbeitet, also nein ich schäme mich nicht, wenn ich mal kurz in Selbstmitleid versinke.

Kommentar von rolfmartin ,

Ich bedauere auf dein Anliegen repliziert zu haben. Im Grunde genommen hasst du dich selbst am meisten. Denn deinem Lieblings-spruch gemäß handelst du nicht im Entferntesten! Lieber im Selbst-mitleid versinken. Dann nur weiter so. Für mich ist mit dieser Replik dein Kapitel abgeschlossen.

Antwort
von Manioro, 63

Ich kann nur von mir selbst sprechen.  Ganz ohne Frage ist das Leben anstrengend und voller Herausforderungen. Die Kosten-Nutzen-Rechnung die du da oben für Dich aufgemacht hast, kommt bei mir und für mich zu einem positiven Ergebnis. Deshalb bin ich ganz zufrieden.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Mhm ja..
Kosten-Nutzen-Rechnung klingt etwas hart ^^ Ich wäge nicht Leben und Tod ab. Nein, ich frage mich nur, was es für einen Sinn hat bzw. was es für ein Leben ist, wenn man so viele Probleme hat und jedes Mal damit kämpfen muss.. Meine Kindheit war nicht die beste. Mir fehlt i-wie viel. Ich hätte mich gern mehr ausgelebt.. meine Haare gefärbt, mehr erlebt, Dinge gemacht, die andere Jugendliche/Kinder gemacht haben, mehr gelebt, als nur mit meinen Problemen gekämpft..

bezogen auf das Leben: Wenn das Leben so wie die Kindheit verläuft, dann naja.. wo ist der Sinn? Was ist das für ein Leben?

Kommentar von Manioro ,

Ich hatte den Begriff für Überlegungen über den Sinn und den Nutzen absichtlich etwas überhöht. Sieh mir das bitte nach.

Auch hier kann ich nur wieder für mich sprechen. Mein  Erwachsenenleben verläuft heute nicht mal ansatzweise wie in meiner Kindheit.  Für mich stimmt also schon einmal Deine Grundannahme nicht.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ja, bei meinen Kindern will ich vieles anders machen. Das weiß ich jetzt schon :)

Kommentar von Kitharea ,

Sieh es als deine Aufgabe da rauszukommen und es mit deinen Kindern reflektierter und besser zu machen. Damit änderst du nicht nur dich selbst sondern auch die Welt ein kleines Stückchen. Mit jeder Änderung ins Gute an DIR änderst du einen Teil der Welt in der du lebst um dich herum. Und nachdem keiner von uns eine Insel ist - hat alles was wir tun Auswirkung auf unsere Umgebung. Jeder profitiert von deiner Suche. Du selbst am Meisten - weil du irgendwann lernen wirst dich abzugrenzen und die Dinge so zu sehen wie sie sind und nicht so wie du dir denkst dass sie sein sollten/müssten oder könnten.

Kommentar von Manioro ,

@Kitharea  Das ist ein schöner Gedanke. Finde ich gut.

Antwort
von Ashuna, 44

Es gibt zwei Möglichkeiten.

1. Erwachsen werden und erkennen, dass das Leben eine Herausforderung ist und man selber für sein Glück und sein Leben verantwortlich ist. Man sollte sein Leben so Leben, dass man damit zufrieden ist was man hat, oder möchte.

2. Selbstmord (nicht so gut für die Leute die dich lieben, aber das wäre Selbstmordgefährdeten eig. egal, da diese Personen egozentrisch sind.)

Kommentar von TheTrueSherlock ,

1. Oh danke, dass du mich als nicht erwachsen bezeichnest.. Beste Aufmunterung heute.
Das habe ich erkannt, aber mit psychischen Störungen ist das Leben noch eine viel größere Herausforderung als für den "Durchschnittmensch". Manchmal zweifelt man daran, ob man es packt und ob es besser wird..

2. Lese meine Frage bitte gründlich. Ich habe geschrieben, dass ich nicht suizidgefährdet bin.

Und eine Anmerkung: Ist es "egoistisch", wenn man einfach nicht mehr kann? Man hat nicht ein Problem und denkt sich "jetzt bringe ich mich um". Nein, man versucht vorher schon das Problem anders zu lösen.. wenn es einem aber zu sehr mitnimmt und man keine Kraft mehr hat und sich dann umbringt, kann man dann das demjenigen verübeln?

Ja, es ist nicht schön, aber für einen Suizid gibt es auch Gründe. Ich verurteile die Suizidenten nicht. Ich bin traurig, dass sie keine andere Lösung gefunden haben, aber ich verurteile sie nicht. Naja, ich habe eine andere Einstellung dazu ^^

Deine Aussage sagen viele und wollen damit Suizidenten vom Suizid abhalten. Aber vielleicht ist die Liebe dann nicht genug, wenn sie Suizid begehen wollen.. vielleicht reicht es ja nicht und sie machen es gerade deshalb? Vielleicht ist an der Aussage etwas Wahres dran..

Kommentar von Ashuna ,

Ok. Du denkst wohl ich habe keine Erfahrungen mit Depressionen gemacht und kenne keine Leute?

Ich schreibe sowas nicht weil ich es gerade lustig finde. Es ist nunmal so. Warum haben die meisten Jugendlichen Depressionen? - Pubertät, umstellung, wissen nicht was sie wollen, schlechte erziehung, etc.

Man muss selber entscheiden was man will. Die Pubertät ist nur eine Phase und das Erwachsen werden ist schwer und dauert. Du solltest Lernen für dich selber verantwortlich zu sein, etc.pp.

Ich habe zwei Freunde verloren, beide haben selbstmord begangen. Der eine (25 Jahre alt) hatte einen guten Job, eine Freundin (gute beziehung) eine ebenso gute beziehung zu seinen Eltern und war erfolgreich. Eines abends fand man ihn (nach zwei Tagen nicht zuhause aufgetaucht) mit den Pulzadern aufgeschnitten im Wald. - Grund für den Selbstmord (schrieb er auf einen Zettel) - "Leben ist zu anstrengend, ich möchte die Vergangenheit wieder haben."

Was soll denn das einen Sagen?

Man muss halt Erwachsen werden und lernen mit den Veränderungen umzugehen. Ich hatte selber Depressionen mit 16 und habe versucht Selbstmord zu begehen, was hat es mir gebracht? Nichts! Was habe ich daraus gelernt? -> Ich muss Erwachsen werden. Nun geht es mir gut und bin seit langem in einer guten Beziehung, mit niemanden Stress und einen sehr guten Job.

Verdammt nochmal, vor 1000 Jahren gab es auch keine Psychater, da hat man mit den Menschen geredet und man wurde Erwachsen.

Depressionen sind für Leute die nicht wissen, was sie machen sollen. Dann sucht man sich hilfe und fängt an seinen Ars** zu bewegen.

Ich habe ahnung von Depressionen und von Leuten die Selbstmord begangen haben. Mir musst du diesbezüglich nichts sagen. Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten.

Erwachsen werden oder Selbstmord. Selbstmord schadet viel mehr Menschen als du denkst.

Kommentar von Kitharea ,

Das Problem ist: Auch wenn du das jetzt weißt und auch wenn du denselben Weg gegangen bist und inzwischen anders lebst. Jeder muss das selbst erleben und fühlen und NIEMAND kann einem mit weisen Sprüchen diesen Weg abnehmen. Es ist einfach zu bald für solche "Theorien". Es geht darum das selbst zu spüren und WANN es soweit ist - kannst du keinem diktieren. Eigentlich wäre ich der Meinung so etwas weiß man, wenn man selbst in so einer Situation war oder vorgibt Ahnung zu haben.
Wobei ich nicht alles gelesen habe und dir jetzt ... wo ich mehr lese - auch nicht überall Recht geben kann.

Kommentar von Ashuna ,

Ich habe nie gesagt dass er das jetzt muss oder nicht. Auch nicht wann oder wie. Nur dass er Erwachsen werden soll.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ich wollte keines Falls über dich urteilen oder dich verletzen. Ob du Erfahrung mit dem Thema hast, weiß ich ja schließlich nicht. Ich wollte nur noch mal verdeutlichen, dass es mit psychischen Problemen schwieriger ist und man dann überlegt, ob man es schafft und das einem demotiviert. Wenn du selbst Erfahrung mit Depression hast, dann umso besser (also nicht gut, dass du es auch hast, das tut mir leid!), aber es ist gut, denn dann weißt du wie es mir geht.

Ich bin 19 und damit auf dem Papier erwachsen. Ich fühle mich nicht so nee, aber ich mache das auch mehr herunter. Ich habe schon viel gepackt! Ich bin daheim ausgezogen und lebe mit meinem Freund alleine. Ich gehe einkaufen, schmeiße den Haushalt. Ich fange bald an zu arbeiten. Also ja, ich versorge mich und trage natürlich Verantwortung. Ich denke ich bin auf den guten Weg erwachsen zu sein.

Das mit deinen zwei Freunden tut mir leid. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung zum Thema Selbstmord. Die Menschen sollten nicht für ihr Tun verurteilt werden.. sondern man sollte sich fragen, warum er das gemacht hat und ihn etwas verstehen. Wie gesagt, man macht es nicht ohne Grund.

Ich kenne den Freund nicht. Ich weiß nur, dass man manchmal denkt "der oder die hat das perfekte Leben" und dann bringt sich diese Person um und man fragt sich nach dem Wieso. Vielleicht war es doch nicht so gut, wie es von außen ausgesehen hat.

Aber du unterstellst mir, dass ich nicht erwachsen wäre. Vielleicht bin ich es vom Kopf her noch nicht, aber auch dafür gibt es Gründe. Und wie gesagt, ich bin auf einem guten Weg und mein Freund hat schon mehrfach gesagt, dass er mich erwachsen findet.

Du schreibst eigentlich nur das selbe und zwar dass man erwachsen sein soll. Naja, schwaches Argument. Erwachsen zu sein heißt ja nicht, dass man gleich die Probleme anders anpackt. Man kann auch Minderjährig sein und die Probleme als Herausforderung ansehen etc. I-wie ist das nicht die beste Aussage, dass man erwachsen werden muss und dann sind alle Probleme gegessen.

Das freut mich, dass es dir so gut nun geht :)

Ja, da gab es keine Psychiater.. witzig. Vermutlich gab es aber auch im Schnitt weniger mit solchen Problemen. Heutzutage ist der Leistungsdruck viel größer! Um nur ein Beispiel zu nennen.
Natürlich kann man jetzt nicht direkt sagen, dass es heutzutage mehr Probleme gibt als früher. Allerdings weißt du auch nicht, ob sich früher welche umgebracht haben, wegen den Problemen. Sicherlich haben nicht alle mit anderen geredet. Vielleicht haben manche es verleugnet, verdrängt, gar nicht gesehen und haben das ganze Leben mit dem Problem gelebt.
Also nein, auch ein schlechtes Argument. Wir beide wissen nicht wie man das früher gemacht hat.

Ich habe mir Hilfe gesucht.

Und naja. "Depressionen sind für Leute, die nicht wissen, was sie machen sollen." Hm.. eine zu komplexe Krankheit relativ einfach ausgedrückt. Aber ob das richtig ist? Denke es ist bisschen mehr als ich-bin-ratlos-was-ich-mit-meinem-Leben-anfangen-soll.

Nochmal, ich will mich doch gar nicht umbringen!

Ich habe dir nicht unterstellt, dass du keine Ahnung hast bzw. wollte ich das nicht so rüber bringen. Dennoch habe ich etwas andere Ansichten als du, aber das sagt ja nicht gleich aus, dass ich denke du hättest keine Erfahrung bei dem Thema. Wir haben halt unterschiedliche Erfahrungen gemacht und denken anders über die Themen ;)

Kommentar von Ashuna ,

Mit dem Erwachsen werden meine ich die Erfahrungen im Leben zu sammeln die wichtig sind das Leben zu begreifen. Man ist nicht Erwachsen wenn man das 21 Lebensjahr erreicht sondern dann wenn man es nunmal ist und der Moment ist bei jedem anders.

Im Grunde sind wir alle Kinder !Jeder! die Versuchen in dieser "Grausamen" und "Herausfordernden" Welt zu leben.

Nur weil andere dir sagen du wärst Erwachsen, bist du es noch lange nicht. Leben ist nunmal hart, denkst du deine Eltern hatten/ haben es leicht? Rede doch mal mit denen, vlt bekommst du dann ein gutes Bild was es heißt "Erwachsen" zu sein.

Vlt ändert sich deine Einstellung auch erst wenn du ein Kind bekommst (so war es bei einem meiner Kollegen). Jeder hat sein eigenes Paket zu tragen, aber nur weil ich sage man muss Erwachsen werden ist es nicht falsch. Denn für jeden ist dieser Prozess etwas anderes und es ist nicht das erreischen eines Bestimmten alters.

Wenn es dir so gut geht, warum bist du dann Depressiv? Hast du angst vor was? und warum?

- Ja man kann Depressionen einfach als "Ich weiß nicht weiter" bezeichnen, denn genau das ist es. Denk mal darüber nach.


Wenn du damit nicht zufrieden bist, finde deinen eigenen weg. Ich finde Depressionen sind keine Krankheit (hat mein Psychater damals auch gesagt, dass sie eine Krankheit sind). Ich finde es ist einfach das Kind in uns, was das leichte Leben nicht akzeptieren will.


Wem Meine aussagen nicht passen, oder wenn jemand schreibt "Du lügst" oder "hast gar keine Ahnung". Das ist mir egal, ich habe meinen Weg gehabt und diesen bin ich nunmal gegangen und das ist meine Meinung dazu. Werd Erwachsen, auch wenn dies nicht möglich ist.

Kommentar von Ashuna ,

Zum Thema früher:

Depressionen gab es bestimmt schon immer, jedoch ist der Hype um diese "Krankheit" erst in den letzten Jahren so stark ausgeahtet.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Schon wieder...
Ja, mir ist bewusst, dass es heutzutage mehr Depressive gibt. Aber heutzutage hat man eben auch einen viel höheren Leistungsdruck und ist anderen Problemen ausgesetzt. Außerdem ist heute die Medizin weiter und es wird mehr diagnostiziert.

"Hype" klingt schon wieder so negativ. Das klingt so, als wäre es im Trend depressiv zu sein. Über diese Aussage stolpere ich hin und wieder auf Gutefrage. Depression ist kein Trend, kein Hype. Man sollte jedes Problem ernst nehmen.

Okay, trotzdem finde ich die Aussage grenzwertig.. Erwachsen zu sein, hat für mich nichts mit ich-sehe-meine-Probleme-und-lebe-aber zu tun.. weiß nicht. Kann ich i-wie nicht so ganz beschreiben. Und ich würde nicht sagen, dass ich nach deiner Definition nicht erwachsen bin. Ich tu sehr viel (siehe Kommentar an Revic hier).

Wir sind alle Kinder Gottes und auch nicht religös betrachtet, hat jeder ein inneres Kind, zu dem man nett, geduldig und angenehm sein und sich selbst lieben sollte (das sagt meine Therapeutin gern).

Gott, es regt mich echt auf, wie du dieses "erwachsen" hin und her so oft benutzt. Was soll ich mit meinen Eltern reden? Nein, ich weiß sehr wohl, dass ich nicht alleine auf der Welt mit Problemen bin. Ja, meine Eltern hatten es sicherlich auch nicht leicht.
Aber was soll ich mit denen reden? Mein Vater ist mitschuld an meiner Depression und mit meiner Mutter rede ich schon über meine Probleme. Was soll ich denen sagen, hm? Meine Mutter findet übrigens auch, dass ich erwachsener wurde.

Nur weil ich in einer glücklichen Beziehung bin, geht es mir nicht gleich gut. Ich habe schließlich eine Sozialphobie und werde damit alle paar Tage konfrontiert. Außerdem hat meine Depression auch Gründe und mich beschäftigt das Verhältnis zu meinem Vater, meine Vergangenheit, habe Angst vor der Zukunft, merke natürlich dass ich Angst habe und frage mich, ob ich das schaffe etc.
Witzig dass du mich fragst, ob ich Angst habe. Eine Sozialphobie ist der Inbegriff für Angst haben. Man hat da einfach Angst, was andere von einem denken. Ich habe große Angst, dass ich negativ bei anderen ankomme (daran ist sicherlich mein Vater schuld) und so weiter.

Natürlich weiß man bei einer Depression nicht weiter, hat Zukunftsängste und so weiter. Aber das ist bei jeder psychischen Störung so. Auch bei Schizophrenie weißt du nicht weiter. Wie soll es weitergehen?, an wen wende ich mich? etc.
Und wenn die Depression auf einem Traumata sich beruht, dann ist das nicht einfach ein ich-weiß-nicht-weiter. Klar, weiß man nicht weiter, aber es ist ja wohl viel mehr als das. Und nicht jedes ich-weiß-mal-nicht-weiter ist ja eine Depression.

Deine Aussage kann ich in einem Satz widerlegen. Wenn eine Depression keine Krankheit ist und man einfach nur das einfache Leben nicht akzeptieren will, dann ist es ja wohl unverständlich, dass man nicht depressiv sein will, aber es trotzdem nicht schafft davon loszukommen. Wenn man gegen die Depression ankämpft, aber es nicht schafft, dann würde nach deiner Aussage das Problem ja sofort weg sein, oder nicht?

Ja, mir passen deine Aussagen nicht, weil das einfach zu leicht wäre. Man kann nicht einfach sagen, okay ich nehme die Herausforderung an und peng ist die Depression weg. Depression ist echt komplexer.

Ich sage nicht, dass du lügst oder dass du keine Ahnung hast. Aber scheinbar bist du mit dem Weg gut gefahren, aber das hilft meiner Meinung nach nicht den meisten Depressiven. Mir persönlich hilft es nichts, aber ich bin froh darüber, dass du mit deinen Problemen fertig wurdest. Und wenn es über den Weg gegangen ist, dann gut. Es scheint für dich gepasst zu haben, für mich allerdings nicht. Danke trotzdem für deine Hilfe!

Kommentar von Ashuna ,

Du wirst in der Zukunft merken, dass meine Aussage diesbezüglich sicherlich nicht unwahr sind. Aber ich verstehe, dass du mich nicht verstehtst. Viel glück, ich kann dir da sicherlich nicht helfen.

Antwort
von Lucky234, 9

das ist eine sehr gute frage und ich stelle sie mir jeden tag

 

ich lebe weil ich angst davor habe zu sterben

wie man damit leben soll ? das ist manchmal kaum zuzumuten aber man muss sich an die wenigen schönen dinge klammern ( auch wenn es sich dumm anhört)

Antwort
von Revic, 22

Och du Armes. Dein Leben ist ja soo schrecklich. Lutscher gefällig? Nein im Ernst. Selbstmitleid hilft weder dir noch anderen weiter.

Wie willst du denn nach vorne kommen, wenn du immer an der Vergangenheit festhältst? Was hast du denn z.B. im diesem Jahr schon alles aktiv getan, damit es dir besser geht?

Ein ein Psychotherapeut ist kein Wunderheiler. Ein bisschen mitmachen musst du schon.

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Gott, ich hasse deine Kommentare. Weiß gar nicht, warum du immer auf mein Zeug postest. Wenn es dich nicht interessiert und wenn du mir eh nicht helfen kannst (ja, das tut es nämlich nicht), dann antworte doch nicht.

Ich will mich nur mit anderen darüber unterhalten und suche nach jemanden, dem es genauso geht.

Schöner Satz und hat etwas wahres an sich. Allerdings: Wie, sage mir wie man in der Gegenwart lebt, wenn man die Vergangenheit noch nicht akzeptiert und aufarbeitet hat und man im Hier und Jetzt noch Probleme wegen der Vergangenheit hat?

Du stellst dich hier als super Lösung für alles hin und ach wie toll, dass du in der Gegenwart lebst - aber so einfach ist es nicht!

Haha, wenn ich das alles aufliste, dann könnte ich echt den Rat von hier jemanden zu Herzen nehmen und ein Drehbuch schreiben.

Also zum Mitschreiben: Ich habe Probleme mit meinem Vater, Sozialphobie, Depression.

Ich habe dieses Jahr immer Therapie gemacht, mich meinen Problemen gestellt, Dinge aufgearbeitet. Ich habe gelernt, nicht jedes Wort meines Vaters mir zu Herzen zu nehmen. Habe gelernt, ihn sarkastisch zu begegnen und so das Gefühl zu haben, dass ich nicht wehrlos bin. Ich habe gelernt wie ich in sozialen Situationen besser umgehe. Ich habe gelernt, wie ich beispielsweise mein negatives Denken bezüglich Referate zu halten, ändern kann. Das nur ich mir die Sorgen mache und nicht die anderen.

Ich habe mir getraut einen Neuanfang zu starten und bin zu meinem Freund gezogen. Ich habe gelernt für mich und meinen Freund zu sorgen. Einkaufen zu gehen, obwohl es jedes Mal eine Herausforderung für mich ist wegen meiner Sozialphobie. Ich habe ein eigenes therapeutisches Konzept alleine entwickelt, wie ich meine Sozialphobie besser in den Griff kriegen kann. Ich kämpfe jedes Mal an Dinge nicht zu vermeiden, nur weil ich Angst habe.

Ich mache mir Notizen über die Therapiestunde und versuche das umzusetzen. Ich vereinbare mit meiner Therapeutin das ich das und das versuche und setze das um und schaue, wie es mir dabei geht und was ich daraus gelernt habe.

Ich versuche immer wieder meinem Vater offener zu begegnen. Ich habe ihm zum Geburtstag gratuliert und mit ihm ein 25 Minütiges Telefonat geführt, obwohl es vermutlich einfacher wäre, einfach nicht anzurufen. Aber nein, ich habe es gemacht, weil ich an unserer Beziehung aktiv arbeite! Auch wenn er mich so sehr verletzt hat, zeige ich ihm dennoch, dass ich ihn liebe. Es ist alles andere als leicht, aber ich versuche es! So gut es geht!

Auch mit meinem Freund bin ich sehr gewachsen. Ich spreche meine Probleme an und lasse ihm daran teilhaben. Anfangs konnte ich das nicht wirklich und hatte Probleme mich zu öffnen. Mittlerweile kann ich es sehr gut und finde es auch okay, wenn ich weine.

Ich spreche meine Ängste aus, obwohl es mir manchmal peinlich ist und nehme das auf, was meine Therapeutin sagt.

Ich mache jede Woche mindestens eine Sache, die mit meiner Sozialphobie zu tun hat. Ich stelle mich meinen Problemen. Du solltest dich schämen, dass du so negativ über mich urteilst, obwohl du mich nicht kennst.

Achja und ich sorge um mich. Ich habe mir eine Arbeitsstelle gesucht, Bewerbungsgespräche gepackt usw., obwohl ich verdammt Angst in sozialen Situationen habe.

Ich habe mich für einen Zeichenkurs angemeldet, obwohl da natürlich fremde Leute sind. Aber ich versuche das, weil ich weiß, dass mir so ein Kurs auch gut tut!

Ich habe meiner Mutter anvertraut, dass ich Depression und Sozialphobie habe und ihr schon viel darüber erzählt.

Ich habe dieses Jahr sehr viel geleistet, also sage mir nicht, dass ich nichts tue und meine Therapeutin als Wundermittel ansehe. Ich tue sehr wohl aktiv etwas dafür, dass es mir besser geht.

Also nochmal: Hört sich das echt an, als würde ich nichts machen?

Kommentar von Revic ,

Erstmal danke, dass du dich mir etwas öffnest, obwohl du mich nicht leiden kannst. Das ist okay.

Ich glaube, du hast meinen Kommentar an verschiedenen Stellen missverstanden und ich möchte das gerne richtigstellen:

Auch wenn es hier eigentlich niemanden was angeht, ich bin selbst schwer depressiv und sozial phobisch, habe Probleme in der Familie und befinde mich deshalb seit meinem 12. Lebensjahr in therapeutischer Behandlung. Mittlerweile bin ich Volljährig.

Ich weiß also sehr gut wie schwer es ist, die Vergangenheit loszulassen. Das, was ich schreibe, ist nicht einfach so dahergeredet.

Ich weiß daduch aber auch, dass man es sich mit zu viel Selbstmitleid und Zurückdenken viel schwerer macht, als es sein müsste. Womöglich war ich etwas zu direkt. Wenn ich dich dadurch gekränkt haben sollte, tut es mir leid. Tatsächlich wollte ich aber nur helfen, auch wenn es nicht geholfen hat.

Zum Zweiten habe ich nie behauptet, du würdest nichts tun. Das kann ich ja gar nicht wissen. Ich habe lediglich danach gefragt. Auch, damit du es einmal selbst reflektieren kannst, wenn du darüber nachdenkst und dich dann freust, was du schon alles erreicht hast. Ich habe nämlich in der Therapie gelernt, dass man sich die positiven Dinge immer wieder vor Augen holen muss, um sie nicht zu vergessen.

Ich hoffe, meine Absichten sind jetzt etwas klarer für dich und du verstehst den Gedanken dahinter. Mag sein, dass mein Hilfe etwas "unkonventionell" ist, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass anders manchmal mehr Wirkung hat, als die gängigen Wege ;-)

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ja, auf deinen Anfangskommentar ist das auch echt ein Wunder, dass ich mich dir öffne.

Mhm, gerade weil du selbst betroffen bist, finde ich es falsch wie du solche Antworten von dir gibst. Zwar ist es gut, wenn man mal direkt ist, aber wenn man psychisch krank ist, braucht man zuerst Verständnis und i-wann wenn man schon weiter ist, kann man so etwas brauchen. Allerdings auch nicht in dem Wortlaut. Ich bin sehr sensibel (was übrigens sehr viele Depressive sind). Wir Sensiblen können damit nichts anfangen. Ich finde solche Antworten in diesem Wortlaut verletzen Menschen einfach nur und da ich auch sehr emphatisch bin, verfasse ich meine Antworten auch sehr
behutsam.

Vielleicht brauchst du solche klaren Ansagen, aber
münze das nicht auf andere um. Solche direkten Worte verletzen ungemein, wenn man das nicht so gut auffassen kann. Also verfasse bitte deine nächsten Worte sensibler.. wenn du helfen willst, dann kann man so eher besser helfen ;)

Entschuldigung angenommen :) Nun denke ich anders über dich und weiß wie du es wirklich meinst.

Ehm sorry, aber genau das hast du zwischen den Zeilen zu bekennen geben, oder wie fasst du denn deine Worte auf? "Was hast du denn z. B. im diesem Jahr schon alles aktiv getan, damit es dir besser geht? Ein Psychotherapeut ist kein Wunderheiler. Ein bisschen mitmachen musst du schon."

Das hört sich für mich 1 zu 1 so an, als ob du innerlich schon denkst "Ach die tut doch eh nichts, badet nur im Selbstmitleid und will, dass andere sie da rausziehen." Ich finde man kann deine Aussage gar nicht anders verstehen. Auch das mit dem "Wunderheiler" ist total
verletzend und zeigt mir nur, dass du denkst, ich würde so über die
Therapie denken.

Naja ich sehe, dass du mir echt helfen wolltest/willst, aber echt vieles sehr unglücklich formuliert hast..

Ja, da stimme ich dir ohne Einwände zu :) Man muss sich die positiven Dinge immer wieder vor Augen halten.

Danke für deine Antwort und die Klarstellung deiner Sichtweise.

Kommentar von Revic ,

 Das "du" war in dem Fall nicht auf dich persönlich bezogen, sondern sollte den Sachverhalt erläutern. Wie wenn man sagt "Da denkst du an nichts Böses, und dann..." Ich meinte, man muss generell bei einer Therapie auch Eigenleistung erbringen. Es gibt ja schließlich auch genügend Leute, denen das nicht so klar ist.

Ich weiß, dass ich manchmal sehr grob wirke. Ich hab große
Schwierigkeiten, mich in andere hineinzuversetzen, deshalb kann ich immer nur von mir selbst ausgehen.

Nimm es einfach nicht persönlich. Du weißt ja jetzt, dass keine bösen Absichten dahinterstecken. Ich werde dafür in Zukunft versuchen, etwas "behutsamer" helfen zu wollen :)

Antwort
von Feliin, 12

Das Leben ist halt so. Daran kann man leider nichts ändern.
Eine Scheiß-Egal-Einstellung hilft mir da sehr... Und wenn diese Grenze überschritten wird gibt es immer noch den Mittelfinger 😁

Antwort
von balounox, 38

Vielleicht solltest Du statt weiteren 100 Fragen zum Thema lieber ein Drehbuch schreiben? Oder Deine Memoiren?!

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Sorry, aber es ist wohl meine Sache, was mir für Fragen in den Sinn kommen, oder? Ich poste hier nicht wild jede erdenkliche Frage, an die ich denke. Wenn ich das machen würde, dann wären es sicherlich 100 Fragen in einer Woche.

Die zwei Fragen, die ich gerade gepostet habe, sind jetzt nicht wirklich so ähnlich. Das eine geht speziell um die Ursache meiner Sozialphobie und das andere allgemein um das Leben mit psychischen Störungen.

Da gibt es viel krassere Fälle auf Gutefrage. Da posten manche Leute wirklich sehr ähnliche Fragen!

Also sorry, wenn ich mein Leben, meine Gefühle, meine Probleme mehr verstehen will und das hier für mein Verarbeitungsprozess gut ist. Sorry, wenn ich mir darüber Gedanken mache und mich damit auseinandersetze. Vielleicht solltest du mich einfach in Ruhe lassen, wenn du solche Probleme nicht hast und stattdessen überlegen, ob man bei zwei nicht wirklich ähnlichen Fragen echt von "100 Fragen" reden kann.

Antwort
von FrankCZa, 28

Tjaaa, was ist das für ein Leben wenn jeder Tag keine Herausforderung ist?

Man kann sich ein anderes Leben herbeisehnen, aber das wirkliche Problem liegt im Sehnen und nicht im Leben. Ich habe keine Ahnung was ich gerade von mir gebe tut mir Leid xD

Ach hier ist die Lösung:

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ja! Aber so viele Herausforderungen...?

Nein, ich verstehe schon, was du sagen willst :) Du hast es nur unglücklich formuliert ^^ Man soll sich nicht ein anderes Leben herbei sehnen. Man soll im eigenen Leben bleiben und sein eigenes Leben so umkrempeln, dass man das Leben mag.

Wunderschönes Lied :) Hatte schon Panik, dass du mir hier einen Rapsong postest (das machen i-wie viele). Die Lösung ist "Liebe" oder wie meinst? ^^

Kommentar von FrankCZa ,

Ja, Liebe und Freundschaft :) Geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid ;)

Alleine ist es sehr Schwierig, gar unmöglich, das Leben zu meistern. Jeder braucht die guten Freunde bei denen man sich aussprechen kann um mal den Druck abzulassen..

Antwort
von exolord, 48

einfach das Leben leben und sich keine Gedanken über anderes schlechte machen 

So werd ich leben wen ich mal allein Leben darf 

Kommentar von Kitharea ,

Und warum nicht jetzt?

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Achja, auf so eine Antwort habe ich doch schon gewartet.

Mit psychischen Problemen ist das nicht einfach. Ich sehe, dass dein Kommentar sicherlich lieb gemeint war, aber er gehört zur Kategorie "was Menschen mit psychischen Störungen nicht hören wollen" ^^ Kleiner Tipp :P

Man fühlt sich dadurch halt einfach so missverstanden.. als ob man nicht so fühlen darf, wie man fühlt. Als ob es so einfach wäre und man einfach nur mit den Fingern schnipsen müsste und alle Probleme wären weg. Nein, so einfach ist es nicht. Psychische Störungen bedeutet jahrelange Aufarbeitung und in den meisten Fällen eine Therapie zu machen.

Natürlich ist deine Aussage insofern richtig, dass man wieder lernen sollte zu leben und Dinge anders zu werten etc. Trotzdem höre ich den Satz nicht so gerne, weil es einfach zu leicht gesagt ist.

Kommentar von Kitharea ,

Den Satz hört niemand gerne. Vor allem nicht wenn er zu früh kommt. Etwas einfach zu "tun" oder die Dinge so zu spüren ist ein Riesen Unterschied. Und viele Menschen "TUN" nur so als wüssten sie was damit gemeint ist. Man lügt sich damit selbst an und du tust gut daran das nicht zu tun. Und du bist - wie ich das so lese auf einem guten Weg. Du nimmst dich selbst in Schutz vor solchen Totschlagargumenten. Man sollte dir dazu gratulieren. Weiter so^^ Ich kann gut wen 2. brauchen der Anderen sagt dass sie falsch liegen wenn sie ihr eigenes angebliches Weltbild über andere drüberstülpen^^

Kommentar von exolord ,

ich hab auch psychische Störungen aber lass mich davon nicht beeinflussen 

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Exolord: Hm, ich weiß nicht wie du damit umgehst. Ich will nur anmerken, dass sich nicht davon beeinflussen nicht nur positiv gesehen werden kann. Wenn man die Probleme verleugnet und das nicht aufarbeitet, dann ist das eher negativ.

Ich will dir nicht in dein Leben reinreden, vielleicht bist du auch auf einen guten Weg (und das wünsche ich dir!) :)

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Danke Kitharea, der Kommentar hat mir Mut gemacht :) Paar der Aussagen hier verletzen mich schon arg.. es ist schön, wenn man jemand hat, der einem zustimmt :)

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