für ein Mittelchen, was man bei Ohnmachtsanfällen den unter die Nase hält, damit diese wieder zu sich kommen. was ist das für ein Stoff =
Als Riechsalze bezeichnet man verschiedene, mehr oder weniger intensiv riechende Substanzen, die besonders im 17. und 18. Jahrhundert zur Belebung bei Schwindel- und Ohnmachtsanfällen unter die Nase gehalten wurden.
Die meisten Riechsalze basieren auf Ammoniumcarbonat, das durch Dissoziation in feuchter Umgebung Ammoniak freisetzt. Ammoniak wiederum verursacht in Nase und Lunge einen verstärkten Atemreflex, der dann zu einer besseren Sauerstoffversorgung des Patienten führt.
Als Rohstoff wurde Hirschhornsalz verwendet, das zu einem Drittel aus Ammoniumcarbonat besteht. Die Wirkung ließ sich verstärken, indem durch Zugabe von Ammoniak der Anteil an Ammoniumcarbonat erhöht wurde.
Klare Frage, klare Antwort. DH