Frage von shirina11, 62

Was ist das concept of jihad?

Kann mir jemand das Konzept des jihads ( Ausbreitung des islams) erklären ,? Danke

Antwort
von JBEZorg, 41

Also Jihad und Missionierung haben erstmal recht wenig miteinander zu tun.

Kommentar von earnest ,

Dein Ernst?

Kommentar von JBEZorg ,

schonmal gelesen was Jihad eigtl. ist?

Antwort
von Duhaa, 36

Ausbreitung des Islams? Damit hat der Jihad aber nichts zu tun :)

Jihad beschreibt in erster Linie die Bemühungen sein eigenes Ego unter Kontrolle zu bekommen, sich dem guten zuzuwenden und sich von schlechtem fern zu halten. Schlechte Neigungen, schlechte Eigenschaften und Angewohnheiten, wie auch negative Bedürfnisse, sollen bekämpft und los gelassen werden. Jihad beschreibt also den Weg zu einer reinen Seele und gebietet das gute und verbietet das schlechte, charakterlich, wie auch lebensmäßig.

Das nennt man auch den großen (innerlichen) Jihad.

Der kleine Jihad beschreibt die Erlaubnis von Verteidigung und Notwehr, wenn ein Land, eine Gemeinschaft, oder man selbst angegriffen wird.

Jihad bedeutet im Übrigen Anstrengungen/Bemühungen und hat mit richtigen Krieg nicht viel gemeinsam, außer wenn dieser eben aus Notwehr statt findet.

Kommentar von earnest ,

Die Ausbreitung des Islams war nicht "Notwehr". 

Und dein erster Satz ist grob falsch. Neben dem inneren Dschihad gibt es den "äußeren Jihad".

Die gewaltige Ausbreitung des Islams unter Mohammed und seinen Nachfolgern war kein Verteidigungskrieg.

Näheres unter anderem hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische\_Expansion

Kommentar von Duhaa ,

Das ist wohl einfach Ansichtssache.

Der äußere Jihad ist der kleine Jihad. Ich habe es nur mit anderen Worten beschrieben.

Kommentar von earnest ,

Die Islamische Expansion ist keine Ansichtssache.

Der Dschihad, den die IS-"Gotteskrieger" führen, auch nicht.

Kommentar von Duhaa ,

Was haben IS Gotteskrieger mit dem Islam gemeinsam? Nichts, wenn man sich mal intensiver damit beschäftigt. Das ist Wahhabismus, nicht der Islam. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

Und doch, natürlich ist das Ansichtssache. Wenn es das nicht wäre, würde es da keine unterschiedlichen Sichtweisen geben.

Kommentar von earnest ,

Du verbreitest hier mal wieder die alte Mär, die IS-"Gotteskrieger" hätten nichts mit dem Islam zu tun. Dies abgenudelte Argument lesen wir auch hier leider immer wieder.

Das Gegenteil ist der Fall: Diese Verbrecher haben die Scharia in ihrem Wirkungskreis eingeführt und möchten sie weltweit etablieren. 

Diese Verbrecher berufen sich bei ihren Schandtaten auf den Koran, und zwar auf die gewaltheischenden Suren, die dort zu finden sind. In ihnen wird der Tod der "Ungläubigen" verlangt. 

Und nun behaupte noch einmal, all das habe mit dem Islam nichts zu tun ...

Kommentar von earnest ,

Zusatz:

Eine sich hier als Extremistin präsentierende Userin (UserIN?) hatte hier einen Beitrag eingestellt, der anscheinend inwischen gelöscht wurde, der aber noch als Mail bei mir vorhanden ist.

Darin wird die Sache noch klarer. Sie verweist auf eine (salafistische) Webseite, auf der klar und eindeutig die Verpflichtung des Gläubigen zum Kampf gegen die "Ungläubigen" die Rede ist: "physical jihad (= bewaffneter Kampf, meine Ergänzung, earnest) against the kaafirs."

Der Text bezieht sich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Gegenwart.

Das lässt einen sprachlos zurück ...

Kommentar von Duhaa ,

Das ist mir ehrlich gesagt zu leicht daher geredet dein Posting.

Erst mal.... Scharia. Was ist schon Scharia? Normalerweise ist die Scharia das, was wir auch im deutschen Grundgesetz finden, gewisse Regeln zum leben, die im Islam nicht anders sind und sich demnach perfekt an jedes Land anpassen können. Sowas wie die 10 Gebote. So.... die Scharia jeweiliger Länder ist aber wieder etwas anderes. Scharia ist also nicht gleich Scharia. Sie wird unterschiedlich ausgelegt und einige Länder fügen noch Dinge hinzu, die im Islam nicht mal zu finden sind, bei Extremisten ist das nicht anders. Beim Jihad ebenso. Extremisten legen alles gerne wortwörtlich aus, ohne den tieferen Sinn zu hinterfragen oder begreifen zu wollen. Das ist nun mal am leichtesten. Ich muss aber sagen, dass Postings wie deine es da nicht besser machen, denn das ist einfach mal eben was dahin geklatscht und fertig. Das ist zu einfach, da so zu verallgemeinern.

Das selbe mit dem Koran. Dieses Buch ist so vielfältig, dass mehrere Deutungen und Interpretationen möglich sind. Da lässt sich nicht einfach mal eben mit dem Finger drauf zeigen, von wegen hier und da sind gewaltverherrlichende Suren und Verse. An vielen Stellen muss der historische Kontext betrachtet werden und auch die verschiedenen Deutungsmöglichkeiten der arabischen Sprache.

Ich könnte jetzt noch viel intensiver darauf eingehen, fragt sich nur, ob das einen Nutzen hätte?!

Kleines Beipspiel noch...

Den Begriff Kafir, als Ungläubiger zu übersetzen, ist die oberflächlichste Übersetzung überhaupt. Der Begriff Kafir steht für eine Person, die ihren Glauben verschleiert bzw. nicht wahr haben möchte, denn gläubig ist im Islam jeder, nur lässt nicht jeder den Glauben an seinen Schöpfer zu. Das ist ein großer Unterschied und getötet werden sollen solche Menschen schon mal gar nicht. Das lässt sich alles anhand des Koran selbst beweisen und wiederlegen, auch auf Deutsch. Ich mache mir die Mühe, wenn hier jemand darauf bestehen sollte.


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