Mein Arzt ist jetzt nicht mehr in einer Gemeinschaftspraxis organisiert, sondern in einem MVZ. Für mich ist alles beim alten glaube ich. Was bringt das genau?
Keine Änderung in der bisherigen Behandlung. Der Gesetzgeber hat mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2004 eine neue Versorgungsform geschaffen: das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Diese sind fachübergreifende ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte, die in das Arztregister eingetragen sind, als Angestellte oder als Vertragsärzte tätig sind. Die Kooperation unterschiedlicher ärztlicher und nichtärztlicher Fachrichtungen soll den Patienten eine Versorgung aus einer Hand ermöglichen.
Bei einem MVZ schließen sich Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammen um gemeinsam eine Patientenversorgung "unter einem Dach" anzubieten. Man will dadurch eine integrierte und aufeinander abgestimmte Diagnose und Therpie sichern und Doppeluntersuchungen vermeiden. Es soll alles schneller und effizienter von statten gehen und vor allem Kosten gespart werden. Wenn du nicht auf mehrere Ärzte die an deiner Behandlung beteiligt sind angewiesen bist, ändert sich soviel nicht. Gut ist diese Form vo allem für schwer und chronisch Kranke, bei denen sich die verschiedenen Ärzte abstimmen.

Da sind meisst mehrere verschiedene Ärzte (verschiedene Fachbereiche) unter einem Dach, man kann etwaige Folgeuntersuchungen gleich in einem Haus erledigen und muss nicht irgendwohin fahren!

Da hat es Ärzte verschiedener Fachrichtungen, die sich teilweise auch ergänzen, unter einem Dach! So haben die Patienten kürzere Wege! Manchmal gibt es da auch übergreifende Terminkoordinierungen, was sehr sinnvoll ist!
aus: http://www.kbv.de/themen/8737.html