Bei vielen Kochrezepten steht ja als Zutat ausdrücklich Dijon-Senf. Was ist die besonderheit an dieser Senfart und schmeckt man den Unterschied wirklich raus?

Der Beste ist von Maille,und man schmeckt den Unterschied wirklich.Ich denke das liegt am guten Essig aus dem Burgund.Der Senf hat eine ideale Schärfe,nicht so nervzerstörend wie Löwensenf und nicht so fad wie Thomy`s.Zum Kochen und für Salatdressings gibt es meiner Meinung nach nichts Besseres. TIP:In Frankreich auf Vorrat kaufen,spottbillig!!

Ein kleiner Schwank am Rande: Wir waren kürzlich in der Stadt Dijon und wollten gerne eine Senfproduktion besuchen und sehen wie der Dijon-Senf hergestellt wird. Und ob Ihr es glaubt oder nicht: In der ganzen Stadt Dijon gibt es nicht eine einzige Senffabrik.
panda02 am 18. September 2007 16:20 Stimmt nicht,wenn man mit dem Rad am canal de Bourgogne entlang fährt,fährt man an der Maille/Amora-Fabrik vorbei!
panda02 am 18. September 2007 16:55 Bei Google Earth eingeben: Dijon,Amora Maille SI Usine de Dijon
Wolfgang Foerster am 18. September 2007 17:41 Das solltest Du mal dem Office du Tourism in Dijon sagen, die wissen das nämlich nicht.

Für mich ist es der milde und doch würzige Geschmack, die besondere Farbe so wie die Körnung. Am liebsten mag ich den aus dem mit Wachs versiegeltem Steintöpfchen - ohne Werbung zu machen.

Dijon-Senf besteht aus geschälten Samen von schwarzem Senf, die fein gemahlen und mit saurem Traubensaft (verjus) und Salz vermischt werden. Dieser Senf schmeckt ziemlich scharf, sauer und salzig; er paßt sehr gut zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch und wird in der französischen Saucenküche fast ausschließlich verwendet.
Es gibt abgesehen von der Grundversion viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen:

Das ist der Geschmack und seine besondere Schärfe. Allerdings muß er frisch sein, sonst kannst Du auch normalen Meerrettichsenf aus deutscher Produktion kaufen.