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Was ist das besondere am Westernreiten?

gefragt von Mensch11 am 22.07.2008 um 16:59 Uhr

Ich habe gesehen, dass es spezielle Kurse gibt um Westernreiten zu erlernen. Was muss man denn im Besonderen beachten, wenn man "normal" reiten kann? Wo ist der Unterschied?


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Resistance
beantwortet von Resistance am 22. Juli 2008 17:01
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Westernreiten ist eine Form des Reitens, die sich auf die Arbeitsreitweise der Cowboys bezieht. Ihren Ursprung hat sie im spanischen Arbeitsreiten, dem Vaqueroreiten. Weiteres findest Du bei Wikipedia.


stef1609
beantwortet von stef1609 am 23. Juli 2008 09:08
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Hallo, Das Pferd wird sehr "locker" geritten, wenn man das so ausdrücken möchte. Und ist für Pferd und Reiter sehr angenehm und entspannend – wie ich finde. Beim Westernreiten ist es z.B. so, daß man, im Gegensatz zum Englischen Reiten, eine Hilfe gibt - zum Beispiel zum Antraben - und das Pferd dann ohne weiteren Druck/weitere Hilfen in diesem Tempo bleibt. Im Englischen Reitstil wird auch nach der Hilfe zum Tempowechsel weiterhin mit Schenkeln und Zügeln permanent eingewirkt. Westernpferde sollen möglichst eigenständig arbeiten und auf kleine Gewichts- und Schenkelhilfen reagieren. Z. B. kann man ein gut ausgebildetes Westernpferd mit einer Hand reiten (Neck-Reining). Das kommt von den Cowboys, die für die Arbeit oft eine Hand frei haben müssen. Westernausgebildete Pferde sind oft sehr ruhige und geduldige Tiere und sind selten schreckhaft – natürlich wird so etwas spielerisch trainiert. Wenn man dann Spaß dran hat kann man in vielen verschiedenen Disziplinen auch an Turniere teilnehmen. Z.B. in der „Reining“ kommen die vielen typischen rasanten Manöver vor: die Reining wird im Galopp geritten, gemischt mit Tempowechseln, Drehungen (Spins), Stopps und Back ups. Des Weiteren gibt es (unteranderem) die Disziplin Trail wo man Geschicklichkeitsaufgaben „erledigen“ muß, wie z.B. ohne Absitzen durch Weidetore zu reiten oder überqueren von Holzbrücken, wobei Gelassenheit und Vertrauen des Pferdes zum Reiter sichtbar werden. Es werden alle möglichen Situationen simuliert, die einem Reiter im Gelände (auf einem Trail = Wanderritt) begegnen können. Persönlich für mich kommt noch hinzu, dass ich die typische Ausrüstung sowie die Kleidung des Westernreitens mag und auch mit deswegen vor einigen Jahren zu diesem Reitstil gewechselt habe.

Kommentar von Mensch11 am 29. Juli 2008 16:17

Super! Danke schön, DH!


anonym
beantwortet von Andrea39 am 24. Juli 2008 08:30
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Hallo!

dem, was meine Vorredner gesagt haben ist eigentlich kaum noch etwas hinzu zu fügen. Außer vielleicht noch zu erwähnen, dass es außer den 3 Haupt-Disziplinen (Reining, Trail und Pleasure) noch jede Menge mehr Möglichkeiten gibt seine Lieblingsdisziplin zu finden. Es gibt auch Renn-, Rinder und kombinierte Prüfungen, auf die man hin arbeiten kann. Nach und nach kommen auch immer neue dazu, so dass jeder für die Stärken seines Pferdes auch das richtige Ziel finden kann.


anonym
beantwortet von Marianne123 am 2. September 2008 12:24
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Hallo,

da habe ich eine gute Seite für Dich:

http://www.westernsattel.de

da findest Du viele Hinweise und Tipps zum Westernreiten.

LG Marianne


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