Was soll ich meinem Neffen raten, er meint ich als Akademiker hätte davon Ahnung, aber wer weiss wie es heute wirklich abläuft?

Ich würde ins Wohnheim gehen. Da habe ich mein Zimmer und keine Probleme. Es hängt aber auch von Deinem Typ ab was Du möchtest!
Das kann man nicht allgemein beantworten. Ist doch in erster Linie eine Frage der Persönlichkeit. Für mich wäre nie und nimmer eine WG in Frage gekommen
Studentenwohnheim ist Massenwareund meist 0/8/15. WG würde ich vorziehen.

also ist bei mir zwar auch schon 15-20 Jahre her, aber ich wohnte zuerst im Studentenwohnheim, das war gut,da ich neu in der Stadt war und so gleich Anschluß fand. Nach dem Ende der WOhnzeit dort,hatte ich eine gute Freundin,mit der ich dann gemeinsam in eine WG gezogen bin. Für mich war das die richtige Entscheidung. Zumal ist Wohnheim meist auch viel günstiger.
WG ist meist komfortabler, größere Zimmer, häufig Altbau - im WH lebt es sich wie in einer Konservendose. WG ist häufig etwas teurer - im WH hat man aber mehr Austauschs- und Kontaktmöglichkeiten mit Mitkomilitonen. Da muss er halt überlegen, worauf er mehr Wert legt.

Also ich habe Komilitonen, die beide Optionen nutzen. Wohnheime sind meiner Meinungs nach nur eine Übergangsmöglichkeit. Man kommt für schmales Geld schnell ein Dach über den Kopf und kann ebenso schnell wieder problemlos ausziehen. Oftmals verfügt der gesamte Komplex bereits über drahtlosen Internetzugang, was etwaige Kosten spart. Allerdings gibt es hier weder Komfort, noch Ruhe.
Wohngemeinschaften sind da schon besser. Man hat mehr Komfort, einiges mehr an Platz und muss sich sein Bad statt mit zehn Leuten, nur mit einer oder zwei anderen teilen. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man ein kommunikativer Mensch ist und mit den Leuten klarkommt. Wenn dem so ist, stellt die WG die bessere Alternative dar. Zudem zahlt man oftmals auch nicht mehr, oder sogar weniger, als im Wohnheim. Ein weiterer Vorteil ist, dass WGs eigentlich immer soziale Zentren sind. Man lernt schnell Leute kennen.
Das Optimun ist und bleibt aber alleine zu wohnen. Man muss sich keine Gedanken machen, wann und mit wem nach nach Hause kommt, oder wie laut man ist grins. Zudem hat man seine Ruhe.
Kommt auf seine Persömlichkeit an! Wie ist der Typ, gesellig, offen? DAnn WG
Braucht er viel Ruhe, ist er soziopath, dann Wohnheim!

Im WH bekommst/hast Du mehr Kontakte als in der WG. Die interpersonellen Reibungsflächen sind in der WG wesentlich höher und können fürchterlich nerven und vom Studienziel massiv abhalten. Meistens weißt Du bei einer WG vorher nicht, wie die WG-Mitbewohner "ticken". Die Flucht ist dann oftmals sehr schwierig, daher kann ich WH empfehlen.