Frage von tobinom, 117

Was ist besser Psychologie oder Medizin?

Ich möchte studieren aber kann mich nicht zwischen Psychologie und Medizin entscheiden was findet ihr besser?

Antwort
von garfield262, 32

Moin,

das Medizinstudium ist ein wenig wissenschaftlich orientiertes und mehr auf die spätere Arbeit ausgerichtetes Studienfach. Es ist sehr zeitintensiv und erfordert ein hohes Maß an Durchhaltevermögen, Disziplin und Interesse. Die Möglichkeiten, sich nach abgeschlossenem Studium weiterzubilden sind sehr vielfältig (Facharzt, Zusatzbezeichnungen etc.) und die Stellensituation weitestgehend gut (Ausnahmen bilden besondere Fachgebiete, hier ist eine Stellensuche z.T. sehr schwierig). Nun geht es allerdings nicht nur um das Studium, sondern auch um den Beruf. Eine ärztliche Berufstätigkeit schließt ein hohes Maß an Arbeit ein (z.T. 60 Wochenstunden aufwärts). Die Belastung dabei ist hoch und darunter leidet z.T. nicht nur das soziale Leben. Besonders während der Weiterbildung, also der Tätigkeit als Assistenzarzt, ist die Bezahlung (gemessen an Arbeitsbelastung, Verantwortung etc.) vergleichsweise gering (auch wenn Ärzte eher zu den Besserverdienenden zählen). Wer Arzt werden will, muss diese Umstände in jedem Fall im Hinterkopf haben und sollte in jedem Fall auch mit Leidenschaft dabei sein, denn dann wiegen die genannten und ungenannten Nachteile deutlich weniger; im Gegenteil: Wenn man Spaß an der ärztlichen Tätigkeit hat, nimmt man diese Nachteile gern in Kauf. Dies gilt allerdings natürlich für jeden Beruf.

Psychologie ist in erster Linie eine Wissenschaft, entsprechend sind auch Studium und Berufsbild aufgebaut. Im Studium werden neben den Grundlagenfächern der Psychologie (Bio-/Neuro-, Sozial-, Entwicklungs- oder klinische Psychologie etc.) auch methodische Fächer wie Statistik gelehrt. Ein großes Tätigkeitsfeld unter Psychologen macht damit auch die Forschung aus - und das ist angesichts des jungen Alters der Psychologie und der Vielzahl der Gebiete, die noch erforscht werden müssen auch dringend notwendig. Psychologen sind allerdings auch in vielen weiteren Feldern tätig. Am bekanntesten ist vermutlich die klinische Tätigkeit als psychologischer Psychotherapeut. Darüber hinaus arbeiten Psychologen allerdings auch mit staatlichen Einrichtungen wie Polizei, Justiz, Sozial- und Jugendämtern zusammen, sind als Gutachter tätig oder arbeiten mit privaten Firmen und Gesellschaften, z.B. im Bereich Consulting (Werbestrategien, Mitarbeiterentwicklung etc.). Unter diesen Gebieten finden sich außerdem Stellen, deren Einstiegsgehalt das eines Assistenzarztes deutlich übersteigt (nur als Information am Rande, Geld allein macht auch nicht glücklich...). Dies sind jetzt nur Beispiele; die Zahl der Tätigkeitsfelder eines Psychologen ist, wie bereits gesagt, groß.

Ich hoffe, dass ich dir hiermit ein wenig weiterhelfen konnte. Hast du sonst noch Fragen zu dem Thema?

Lieben Gruß ;)

Kommentar von tobinom ,

Dankeschön :)

Antwort
von taniavenue, 53

Ich konnte mich auch nicht entscheiden, tendiere jetzt aber sehr für Psychologie

Antwort
von 2001Jojo, 41

Es kommt darauf an ob du menschen mehr mit äußerlichen Beschwerden helfen willst oder mit inneren Beschwerden, falls man das so bezeichnen kann. Das erstere wäre Medizin und das zweite Psychologie.

Antwort
von Dahika, 24

Das hängt vom jeweiligen Interessengebiet ab. Das kann dir also niemand sagen. Allerdings verdienen Ärzte in der Regel um einiges mehr als Psychologen. Von daher, wenn du später mal Porsche statt Golf fahren willst, solltest du Medizin studieren.

Antwort
von Spuky7, 47

Medusin, wie Pippi Langstrumpf sagt.

Antwort
von Arteloni, 48

Medizin hat viel bessere Job und Karrierechancen!

Als Arzt kannst du dir vielfältige Tätigkeitsbereiche aussuchen. Vom Bürojob über Chirurgie bis zum selbstständigen Arzt in der eigenen Praxis. Die Arbeitsmöglichkeiten sind extrem vielfältig!

Wenn du dich für die Menschliche Psyche interessierst kannst du auch in die Psychiatrie gehen und Psychotherapeut werden. Das Tätigkeitsfeld ist zwar etwas anders als das von Psychologen aber die Befugnisse sind viel weitreichender.

Auch würde sagen auf jeden Fall Medizin!

Kommentar von tobinom ,

Dankeschön so eine antwort hab ich gebraucht vielen Dank!!😄

Antwort
von gwb420, 26

Nimm Medizin. Du hast viel mehr Möglichkeiten!

Und das Psychologiestudium hat extrem viel mit Mathe zu tun, falls das für dich was ausmacht. Außerdem haben Psychologiestudenten den Ruf selber immer Probleme zu haben ;) nicht dass das jetzt ausschlagebend sein sollte, wollte es nur erwähnt haben :P

Antwort
von amiliii, 33

psychologie is halt viel wissenschaft.. musst du wissen, ob di dir das antun willst

Antwort
von VicixO, 54

das hängt von dir ab was dir einfach lieber gefällt. ich könnte mich auch nicht entscheiden

Kommentar von tobinom ,

Mir gefällt beides so gut 😅🤔

Kommentar von VicixO ,

wenns dir gleich gefällt dann entscheide nach Vernunftgründen (studierdauer, berufe, was geht besser mit family, etc...) 

Kommentar von VicixO ,

ich würde wahrscheinlich eher medizin nehmen weil schon so viele psychologie studieren😅

Antwort
von Maatin,

Eindeutig Psychologie. Mein großes Vorbild ist Sigmund Freud.

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