Frage von Max9103, 23

Was ist besser: Normale Pedalen oder Rennrad Pedalen?

Hallo, Ich fahre seit ca. 1 Jahr Rnnrad mit meinen normalen Fahrrad Pedalen. Nun frage ich mich, ob es besser ist, mit Rennradschuhen und Pedalen zu fahren.

Was gibt es für Vor- und Nachteile mit Rennradschuhen und Pedalen?

Über mich:

  1. Ich fahre NUR aus Spaß, KEIN Verein
  2. Ich fahre Touren zwischen 20-30 Kilometer (noch;))
  3. Ich habe ein Rennrad mit Touren Ausstatung

Welche Marke ist gut für den Hobbybereich und nicht zu teuer? Auch bitte Vorschläge schreiben. Ich habe Schuhgröße 38/39.

Danke im Vorraus. LG Max

Antwort
von vierzehnpj, 23

Hi Max!

Wenn du Rennrad fährst, hast du sicher auch schon mal in die Tour de France rein geschaut. Jeder Profi und jeder Anfänger fährt im Rennradsport normalerweise mit Klickpedalen. Das liegt einfach daran, dass die Energie, die du mit deinen Beinen auf den Antrieb des Fahrrads ausübst, effizienter umgesetzt wird.

Bei normalen Fahrradpedalen drückst du die Pedale ja mit einem Bein nach unten. Das jeweils andere liegt bei dieser Druckbewegung einfach nur auf dem anderen Pedal auf und tut nichts, bis die Beine "die Rollen tauschen" und das andere Bein drücken muss und das andere entlastet wird. Vorteile hier sind sicherlich, dass du im Falle eines Sturzes schnell deine Sitzposition verlassen kannst und dir nicht so viele Schürfwunden oder ähnliches zuziehst.

Knickpedale wandeln deine Energie wie gesagt effizienter in Antrieb um. Wenn du deine Klickpedale richtig beherrschst, spricht man vom Rundtritt. Das heißt, dass du mit dem einen Bein das Pedal nach unten drückst und gleichzeitig mit dem anderen das Pedal nach oben ziehst. Dadurch kannst du mit gleicher Kraft nahezu doppelt so schnell fahren. Vorteile sind dementsprechend, dass du einfach schneller unterwegs bist. Nachteile sind lediglich, dass du ein paar Minütchen brauchst, um dich an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen. Wichtig ist, dass du schnell lernst, dich sicher und schnell auszuklicken, was du in der Regel durch eine seitlich Drehung der Ferse bewirkst. Ein weiterer Nachteil ist, dass du im Falle eines Sturzes natürlich nicht so beweglich bist, weil du am Fahrrad "dran klebst" und dir schwerere Verletzungen zuziehen kannst. Aber das du stürzt ist eigentlich sehr unwahrscheinlich, schließlich wirst du ja wohl Fahrrad fahren können, wenn du 20-30 Kilometer lange Touren fährst.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

Kommentar von FelixLingelbach ,

Gut beschreiben, ein paar kleine Einschränkungen gibt es:

- Bergauf ist das Ziehen mit dem anderen Bein unwichtig. Man stampft sich wieder den Berg hoch.

- Im Stadtverkehr muss man ständig absteigen, auch manchmal unvermittelt. Da sind die Klickpedale lästig.

- Man läuft bescheiden in den Klickschuhen.

- Eine Verdoppelung der Kraft gibt es nicht mal annähernd. Wie ein Krokodil, dem man ohne weiteres die Schnauze zuhalten kann, haben wir nicht die gleichen starken Muskeln, um ein Bein vom Boden abzuheben. Auch ist Radfahren ein Ausdauersport. Es geht darum, den Muskeln genug Energie liefern zu können. Wenn nicht genug Energie ankommt, helfen dir auch drei, vier weitere Beine wenig.

Mein Fazit: Fürs Zweitrad ja, wenn man gern richtig Rennrad fährt, für ein Rad, dass man ständig benutzt eher nicht.  

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