Frage von JANalexanderG, 37

Was ist besser Atom oder Windkraft?

Hallo ich möchte wissen was andere Leute von Atomenergie und von Windenergie halten deshalb ist meine Frage: Was ist besser Atomkraft oder Windkraft und warum?

Antwort
von Hamburger02, 18

Kommt drauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet.

Aus Sicht der Anteilseigner von Energieunternehmen ist Atomkraft besser.

Aus Sicht der Kosten ist Windkraft besser. Atomstrom ist der teuerste Strom, den es gibt, wenn man alle Kosten rechnet.

Antwort
von wollyuno, 18

windkraft,denn wenn das windrad ausgedient hat kannst es problemlos entsorgen.denn den atommüll und kontaminierte teile musst ein paar tausend jahre verstecken und verursacht kosten und probleme die bis heute nicht gelöst sind

Antwort
von Nomex64, 13

Die Frage ist nicht entweder oder. Es sollte viel mehr gefragt werden wie beides zusammen geht.

Mal als Anregung: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2016/2016_03_16_dav_aktuelle...

Antwort
von haku7, 28

Ich denke Windkraft ist besser, da kein hochradioaktiver Atommüll anfällt der jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden töten kann.

Aber soviel Nyobden (Nötig für die Generatoren) gibt es im ganzen Universum nicht, um damit den ganzen Strombedarf decken zu können.

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Energie & Strom, 9

mir ist die windkraft lieber als die atomenergie... nur wenn die
zahnpasta einmal aus der tube ist, ist sie schwer wieder hinein zu
kriegen... daher denke ich, wäre es das sinnvollste mit dem material was
wir noch zur verfügung haben, die bestehenen kraftwerke weiter zu
befeuern... schon alleine aus dem grund heraus, da der mist ja eh schon
da ist und vor sich hin strahlt...

lg, Anna

Antwort
von Luegendetektor, 14

Kernenergie liefert zuverlässig preiswerten Strom, Windkraft nur teuren Zufallsstrom der das Netz instabil macht.

Kommentar von xx5198 ,

Mit Atomkraft lässt sich keinesfalls preiswerter Strom produzieren. Zum einen weil auch stark subventioniert und zum anderen weil das Thema Endlagerung noch nicht geklärt ist. 

Und dass Windstrom das Netz instabil macht ist falsch, da die Technik der Windkraft mittlerweile so weit ist, dass Windkraft Anlagen regelrechte Kraftwerke mit guten Reglern sind. Entsprechende Richtlinien stellen die Stabilität des Netzes sicher. 

Bei Wahl zwischen Atom oder Wind fällt die Wahl klar auf Wind. Ich sehe doch lieber Windräder drehen als in der Nähe von einem Atomkraftwerk zu wohnen / Atommülltransporte. 

Klar gibt es Windstille Tage, jedoch lässt sich das kalkulieren bzw. durch konventionelle Kraftwerke bzw. Verbundnetz kompensieren (letzteres muss natürlich noch ausgebaut werden)...

Kommentar von Luegendetektor ,

Blödsinn^3.

Wo sind denn die Subventionen für unsere Kernkraftwerke im Subventionsbericht der Bundesregierung aufgeführt? Die Endlagerfrage wäre lange geklärt, wenn nicht bestimmt Gruppierungen diese Frage bewusst in der Schwebe halten. In schwedischen Kommunen streitet man sich, wer das Endlager letztlich bekommt. Für schwach und mittelradioaktive Abfälle haben wir Schacht Konrad.

Die Windenergie macht nicht nur unser Netz instablil, sondern auch das unserer Nachbarn. Nicht umsonst setzen die Phasenschieber ein, um ihr Netz zu schützen.

Das Windenergie nur Zufallsstrom liefert, liegt in der Natur der Sache. Nicht umsonst wurde die Windenergie, die Energie des Mittelalters und der Antike (wie die meisten Erneuerbaren), durch zuverlässige und preiswerte Kraftwerke abgelöst.

Der durchschnittliche Prognosefehler bei den 1/4-Stundenwerten liegt bei ~25%. Die täglichen Schwankungen der Windkrafteinspeisung entsprechen des öfteren der Kapazität von 10 Großkraftwerken. Mit den Problemen, die die Zufallsstromerzeuger verursachen, kann sich der Netzbetreiber herum schlagen. Nicht nur die Kosten kommen zur EEG-Abgabe, die jetzt schon ca. 25 Mrd./a ausmacht, noch oben drauf.

So fahren wir unsere Wirtschaftkraft gegen die Wand.

Antwort
von kkkk444, 37

heutzutage atom...wird auch in ganz EU so gesehen, nur nicht in DE...

DE macht jetzt die meisten klimaschädlichen emmissionen in der EU -aus fossilen brennstoffen

und die deutschen hersteller bauen gerade die ak in ganz EU...


Kommentar von JANalexanderG ,

Ja aber Atom ist das schlimmste was es überhaupt gibt ich fang mal mit der Herstellung von Uran an . Also allein schon um Uran herzustellen werden Gigantische Flächen benötigt um das uran abzubauen allein 99% des abgebauten Materials sind nutzlos gerade mal 1% ist Uran enthalten und dann Atomkraftwerke generell Z.b. Fukushima 2011 der super Gau. Heute ist alles um das Atomkraftwerk Sperrgebiet und für Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte unbewohnbar. Natürlich ein Vorteil hat es, es  kann sehr viel Strom erzeugen viel mehr Alls eine Windkraftanlage aber eine Windkraftanlagen ist Umweltfeindlich eine Atomkraftwerk nicht.

Kommentar von Hamburger02 ,

Geplant sind in Europa höchstens 17 neue AKWs. 13 AKWs befinden sich im Bau, davon die meisten in Russland und Osteuropa, wobei dort die Bauarbeiten wegen zu hoher Kosten teils auch ruhen, z.B. in der Slowakei.
Die einzigen beiden Reaktoren im Bau in Westeuropa befinden sich in Frankreich und Finnland und dort scheint es auch riesengroße Probleme wegen der davonlaufenden Kosten zu geben.
Insgesamt ist es aber so, dass die geplanten und im Bau befindlichen AKWs nicht annähernd die AKWs ersetzen können, die in nächster Zeit stillgelegt werden müssen. Insofern ist die Atomkraft in der Summe sowieso auf dem Rückzug.

Und was die deutschen Kraftwerksbauer z.B. vom finnischen Bauprojekt haben, ist auch nicht so dolle:
http://www.iwr.de/news.php?id=25681

"Münster - Im finnischen Eurajoki kommt es beim Baufortschritt am dritten Reaktor des Atomkraftwerks (AKW) Olkiluoto immer wieder zu Verzögerungen. Das AKW befindet sich seit Sommer 2005 im Bau, die Inbetriebnahme hinkt schon fünf Jahre hinter dem offiziellen Zeitplan hinterher. Gleichzeitig laufen die Kosten für das Kernkraftwerk immer weiter aus dem Ruder.

Während in Deutschland die bisher eingetretenen Verzögerungen bei der Energiewende fast als nationale Katastrophe angesehen werden, kommt es in den europäischen Nachbarländern mit im Bau befindlichen Atomkraftwerken zu reinsten Zeitplanungs- und Kostentragödien. Das Beispiel Finnland zeigt, vor welchen immensen Problemen die Länder mit Atomkraftwerken stehen.

....

Der vom Areva/Siemens-Konsortium zu bauende Europäische Druckwasserreaktor (EPR) wurde zu einem Festpreis von rund drei Milliarden Euro angeboten. Mittlerweile haben sich die Kosten nach Medienberichten auf mindestens 8,5 Milliarden Euro nahezu verdreifacht und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Strittig ist, wer für die Mehrkosten aufkommt: der Betreiber TVO sowie das Konsortium aus Areva und Siemens überziehen sich gegenseitig mit Schadensersatzforderungen mit ungewissem Ausgang."

Kommentar von xx5198 ,

Ich frage mich wirklich warum es nach Fukushima immer noch Menschen gibt, die meinen, dass Atomkraft die Zukunft sei. Da muss wohl erst ein Akw in DE hoch gehen...

Und dass DE steigende Emmissionen hat liegt daran, dass lieber Kohlekraftwerke zum Ausgleich verwendet werden. Gas wäre flexible und weniger schädlich. 

Dass die Emmisionen in DE steigen liegt also nicht an der Windkraft /den Erneuerbaren sondern an einer verfehlten Politik, die den Ausbau einbremst und zB Kohle fördert. 

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