Frage von DBKai, 59

Was ist am Kapitalismus gut und was schlecht?

Meine Meinung dazu: Gut am Kapitalismus ist es, dass er eine Ordnung bringt... denn Ordnung ist besser als Chaos...

Schlecht am Kapitalismus ist es, dass er keine gute Zukunft haben kann... denn ein paar wenige Reiche berreichern sich auf unfaire Weise - auf Kosten anderer... die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer... Und keinem kann es auf die Dauer so wirklich gut gehen... es ist für alle Menschen schlecht...

Eine Alternative mit Zukunft könnte eine Gemeinwohl-Wirtschaft sein, wo Unternehmen darauf achten genug Umsatz zu machen um die laufenden Kosten gut decken zu können - wo aber jeder Gewinnüberschuss für global gute Projekte verwendet werden kann - diese würden dann die Gesamtsiuation verbessern/verändern... und das käme dann allen Menschen zu Gute... = mehr glückliche Menschen

Global gut wäre z. B.

  • günstige Mini-Wohnungen
  • Aufklärungsarbeit über globale Probleme und was jeder Einzelne tun kann, damit es besser wird + es soll von Vorteil sein, wenn man global gut handelt und von Nachteil wenn man es nicht tut
  • Schaffung von mehr Arbeitsplätzen für die man nicht viele Vorkenntnisse braucht

Was sagt ihr dazu?

Antwort
von OneQuest, 10

Der Kapitalismus in seiner Reinform ist das einzige System, das fair ist und funktioniert.

Sozialismus, oder (wie du es nennst) Gemeinwohl-Wirtschaft funktioniert bewiesenermaßen nicht und ist unmoralisch.

Jeder Mensch sollte über sich selber uneingeschränkt bestimmen können, solange er damit keinem anderen Menschen unmittelbar schadet.
Niemand sollte das Recht dazu haben einen anderen Menschen zu irgendwas zu zwingen oder einem anderen Menschen irgendetwas wegzunehmen.

Nur wenn der Mensch und die Unternehmen frei sind, kann eine blühende Marktwirtschaft entstehen. Nur so können auch bessere und günstigere Produkte und faire Arbeitsbedingungen entstehen.
Das geschieht durch Angebot und Nachfrage ganz von selbst oder braucht keine Regilierungen.

Wenn es keine Zwangsabgaben geben würde, dann würde logischerweise auch mehr Wohlstand entstehen und dadurch würde die Wirtschaft noch stärker wachsen, wodurch wiederum noch mehr Wohlstand entsteht.

Kapitalismus ist also meiner Meinung nach das moralisch und wirtschaftlich beste System. Leider gibt es in der heutigen Welt kein einziges Land, in dem Kapitalismus herrscht.
Die meisten Menschen denken, dass wir hier in Deutschland oder allgemein in der westlichen Welt (Europa+Nordamerika) im Kapitalismus leben. Dies ist jedoch faktisch nicht der Fall.
Wenn wir hier Kapitalismus hätten, dann würde es keine Probleme geben.

Antwort
von ThenextMeruem, 7

Beim Kapitalismus bleibt IMMER irgendjemand auf der Strecke, nicht nur das, das ist schon eine Grundvoraussetzung damit überhaupt Kapitalismus funktioniert.
Meiner Meinung nach ist Kapitalismus ein scheiß System und der Kommunismus sollte herrschen, nur leider wird es den Kommunismus nie geben, dazu ist der Mensch einfach nicht selbstlos genug.
Vielleicht würden International keine hundert Millionen Kinder hungern, wenn es den Kapitalismus nicht gäbe.
In Deutschland kann sich eigentlich jeder glücklich schätzen, wir sind alle ziemlich gut dran mit dem System, aber dafür gibt es Länder wie Indien, Ghana, Brasilien, Südafrika etc.
Ich fühle mich um ehrlich zu sein nicht wohl, in so einem System zu leben.

Kommentar von DBKai ,

Ich ebenso nicht...

Ich würde mir aber auch keinen Kommunismus wünschen... sondern eine Gemeinwohl-Ökonomie...

Das stelle ich mir so vor, dass sich Gutes lohnt.. und Schlechtes nicht...

Außerdem können Unternehmen darauf achten, dass sie genug erwirtschaften um das Unternehmen in Schuss halten zu können und größere Gewinnüberschüsse könnten wieder für global gute Projekte verwendet werden - hierdurch könnte sich dann die Gesamtsituation nach und nach verbessern... Es könnte fairer werden..

Antwort
von FahrradLecker, 14

Was für ein absoluter Unsinn. Erst der Kapitalismus hat dafür gesorgt dass die globale Wirtschaftsleistung so stark gestiegen ist. Und wenn man sich mal das Gesamtbild anguckt, dann haben fast alle Staaten profitiert (außer die Kommunistischen, was für ein Zufall). 

Außerdem war es der Kapitalismus, der die Explosion im Bereich der Innovation und neuen Technologien ausgelöst hat. Das hat es seit Anfang der Menschheit nicht gegeben. 

Und die Ärmer werden immer Ärmer? Du hast ein Dach über den Kopf, Strom, einen PC, Internet und wahrscheinlich auch genug zu essen und zu trinken, davon konnten die Menschen <1900 nur träumen - dir geht es besser als 99,99% aller Menschen die jemals gelebt haben.

Mache bitte nicht Systeme nicht für deinen persönlichen nicht Erfolg verantwortlich :)  

Kommentar von DBKai ,

Hast du dir durchgelesen was ich oben geschrieben habe?

Ich rede nicht von Kommunismus sondern von einer Gemeinwohl-Wirtschaft...

Und der Kapitalsimus kann unmöglich eine gute Zukunft haben - wenn man ihn mal durchdenkt...

Ja - ich habe das alles NOCH - aber ich weiß nicht wie lange und ob ich mir das auch erhalten kann in einem System OHNE Zukunft...

Außerdem kann es mir unmöglich besser als 99,99 % der Menschen gehen - denn du hast das alles ja offensichtlich auch! Und andere haben noch viel mehr als nur das...

Das System kann durchaus verantwortlich für meinen Misserfolg sein wenn es nicht fair zu geht und das tut es ja nicht...

Wenn  man eine gute Leistung erbringt, sozial und fair ist dann kommt man nicht weit... Wenn man hingegen viel lügt und unfair ist, dann kommt man eher voran... Verdreht eben.. Eigentlich sollte sich Gutes lohnen, damit sich Gutes auch mehrt... aber es lohnt sich das Schlechte mehr als das Gute... kein Wunder, dass es so viele Probleme gibt..

Antwort
von DouglasStamper, 12

Eine Gemeinwohl-Wirtschaft kann gar nicht funktionieren. Wie sollen Unternehmen dann wachsen und überhaupt Gewinnüberschuss abwerfen?
Es gäbe überhaupt keine Unternehmerischen Anreize mehr und auf lange Sicht würden wir alle wieder leben wie in der Steinzeit. 

Der Kapitalismus ist nicht immer fair aber meistens. Und vor allem ist es das einzige was funktioniert. Oder was glaubst du wieso es kein Land auf der Welt gibt, dem es ohne Kapitalismus gut geht? 

Deine Aussage mit den Armen und den Reichen stimmt auch nicht. Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür. Fast niemand ist arm und und erst recht wird niemand Ärmer. Der Wohlstand steigt nach wie vor stetig an, und das global.

Kommentar von Arkaro ,

"Deine Aussage mit den Armen und den Reichen stimmt auch nicht.
Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür. Fast niemand ist arm und und
erst recht wird niemand Ärmer. Der Wohlstand steigt nach wie vor stetig
an, und das global."

Eine Aussage die sich in keinster Weise wissenschafftlich halten lässt: http://www.stern.de/wirtschaft/geld/armut--schere-zwischen-arm-und-reich-oeffnet...

Es ist ungefähr das genaue Gegenteil der Fall.

Kommentar von DouglasStamper ,

stern.de? Ernsthaft?
Dass die "Schere" immer weiter auseinander geht liegt daran, dass manche Leute noch schneller an Wohlstand zulegen als andere. Bei fast jedem also steigt der Wohlstand, eben nur nicht gleich schnell. 
Außerdem wird die Armutsgrenze immer weiter nach oben korrigiert. Das hat "Sozialexpertin Dorothee Spannagel der Deutschen Presse-Agentur in Berlin" wohl nicht beachtet. 

Kommentar von DBKai ,

Sie kann wohl funktionieren - es muss sich nur Gutes lohnen und Schlechtes muss von Nachteil sein... gute Projekte fördern.. in eine Besserung der Gesamtsituation investieren... usw.

Der Kapitalismus kann keine gute Zukunft ansteuern - eine Gemeinwohl-Ökonomie könnte das sehr wohl...

Und der Kapitalismus ist MEIST eben nicht fair.. die meisten missbrauchen ihre Macht... negativ... sind asozial...es hat auch viel mit Glück und Pech zu tun... jeder könnte im Kapitalismus im aus landen...

Nur weil es noch kein Land gibt ohne Kapitalismus heißt ja nicht, dass das für immer auch so bleiben muss... es kann sich ja mal was weiterentwicklen und verbessern... von einer Gemeinwohl-Ökonomie würde eine ganze Gesellschaft profitieren...

Vom Kapitalismus profitiert eine Minderheit auf Kosten von einer Mehrheit... Unrecht!

Antwort
von AnglerAut, 17

Wenn du den Kapitalismus beschränkst, nimmst du vielen Leuten die Motivation. Wenn jeder gleich viel hat, wird keiner mehr viel leisten. Wenn keiner mehr viel leistet, gibt es weniger Wohlstand zu verteilen. Dann haben Alle verloren.

Die Macht des Kapitalismus ist es, die Menschen zu motivieren und dadurch den maximalen Wohlstand zu erzeugen.

Die Schwäche des Kapitalismus ist es, dass die Schwachen auf der Strecke bleiben und zugrunde gehen.

Deswegen wird man den Kapitalismus immer brauchen, doch man darf ihn niemals ungezügelt walten lassen ...

Kommentar von DBKai ,

Hast du gelesen was ich geschrieben habe? Ich bin nicht für Kommunissmus - ich bin für eine leistungsorientierte Entlohnung und dafür dass sich Gutes lohnt... Sozial soll es zugehen...

Wenn sich Gutes lohnt, dann werden mehr Menschen an sich arbeiten... Wenn Schlechtes von Nachteil ist, wird es weniger werden...auch das reicht völlig als Motivation und nebenbei wird etwas Gutes bewirkt...

Die Schwachen? Die Schwachen sitzen oft oben an der Macht und missbrauchen diese... die könnten oft keinen Tag in bestimmten Unternehmen stehen und die Arbeit dort machen... Dieses System ist nicht fair... Außerdem werden tälgich massenhaft Lebensmittel weg geworfen... diese könnte man für Obdachlose und arme Menschen verwenden...

Es gäbe viele Möglichkeiten um die Gesamtsituation zu verändern/zu verbessern!

Die negativen Auswirkungen des Kapitalismus können früher oder später außerdem jeden treffen... auch dich... und dann kannst du nicht mehr viel machen weil das System eben nicht sozial ist und nicht darauf achtet jemanden zu heilen und neu zu integrieren... In einer Gemeinwohl-Wirtschaft könnte sich ein positiver Zyklus ergeben... Erneuerbare Energie... Menschen ruhen sich aus... Menschen arbeiten an einer Besserung der Gesamtsituation und helfen und halten fest zusammen...das wäre echt mal gut...

Der Kapitalismus kann keine gute Zukunft haben... eine Gemeinwohl-Wirtschaft könnte das hingegen sehr wohl...

Kommentar von AnglerAut ,

Dein Traum und der Kommunismus haben viel gemeinsam, unter anderem die Tatsache, dass sie nicht berücksichtigen, wie der Mensch wirklich ist. 

Gutes willst du belohnen, doch wie beurteilst du die Menschen, in sie hineinsehen kannst du nicht. 

Verteilst du Lebensmittel, wird jeder sie nehmen, solange sie nichts kosten ... Notfalls schickt man die Oma vor, die dich arm ist, mit ihrer kleinen Rente. 

Und erneuerbare Energien sind eine feine Sache, solange man die Kosten nicht zahlen muss und aus dem Nachbarland noch billigen Atomstrom kaufen kann ...

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