Frage von danimustermann, 228

Was hilft gegen Angst vor Cannabis?

Hallo zusammen,

Ich habe vor etwa 1.5 Jahren mit dem rauchen von Cannabis angefangen. Mittlerweile bin ich 18 jahre alt. Ich habe meist nur am Wochenende gekifft und auch nur etwa 4g pro Woche und habe es auch immer gut vertragen. Doch nun hatte ich eine Pause von etwa einem Monat gemacht. Als ich dann vor etwa 3 Wochen wieder einmal kiffen wollte, rauchte ich nur einen kleinen Joint um wieder einzusteigen. Doch die Wirkung war alles andere als mild... Es fing an, dass ich meinen Körper nicht mehr recht spürte. Dann sah ich meine Freunde an doch irgendwie schien die Welt völlig verändert. Sie kam mir viel realer vor. Ich sah meine Freunde nicht mehr als Menschen sondern wie eine Pflanze oder ein gegenstand, nur halt dass sie sich bewegen konnten. Auch die Zeit machte mir plötzlich Angst. Sie schien um ein vieldaches langsamer zu vergehen bis sie nicht mehr richtig existierte. Es schien mir als hätte ich den vorhang vor dem leben weg gerissen. Ich sah die welt wie eine Dia show. Ich sah etwas und fühlte wie sich meine gedanken mit dem gesehenen bild abspeichert wurden. Die häufing dieser Bilder nahm ich dann als Zeit wahr. Ich konnte keine Grössen mehr einschätzen und sah alles so hell. Ich wollte nur noch dass es aufhörte... Ich konnte nicht schlafen, nicht reden... Alles machte mir Angst. Ich wusste nicht mehr ob ich denke oder rede. Dann verflog dir wirkung etwas. Plötzlich dachte ich, dass ich jetzt schlafen sollte. Ich war jedoch nicht müde, sondern wusste es einfach. Im schlaf war ich immernoch bei bewusstsein aber sah einfach meine Augenlieder bis zum morgen an. (Vielleicht bin ich auch eingeschlafen)

Am nächsten Tag ging es mir wieder etwas besser und meine Freunde konnten mich etwas beruigen doch der abend ging mir nicht mehr aus dem kopf. Seit dem habe ich mich nichtmehr getraut zu kiffen und bekomme schon zittern wenn ich nur an den Abend zurück denke.

Doch trotzdem vermisse ich das kiffen. Vor diesem Abend empfand ich die Wirkung immer als sehr angenehm und möchte eigentlich wieder kiffen, nur halt nicht mit solch extremen Bewusstseinsveränderungen.

Hat jemand schon so etwas erlebt? Könnte es eine Art spirituelle erläuchtung gewesen sein? Ist es möglich, dass ich wieder Cannabis rauchen kann, ohne dass ich solche extreme Realisationen erlebe? Wie könnte ich die Angst vor dem kiffen wieder verlieren?

Oder kennt jemand womöglich ein alternatives Kraut, welches nicht so stark wirkt wie cannabis? (Habe schon von solchen kräutern gehört, die man auch legal rauchen kann und einem entspannen ohne halt high zu werden.)

Danke im Voraus!

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SilverHedgehog, 137

Als erstes möchte ich betonen, dass alles, was du konsumierst, in deiner Verantwortung liegt, ich kann dir nur Tipps geben, die du aber berücksichtigen sollst.

Die Erfahrung, die du gemacht hast, war sehr wertvoll und hat dich gelehrt, das die Welt auch ohne Begriffe wie Zeit und Realität existiert, das diese Begriffe relativ sind. Aber natürlich klammerst du dich an diese Worte und hast Angst, dass es dir schlecht geht oder dir was passiert. Ich kann dich in diesem Punkt beruhigen, dir wird gar nichts passieren, lass dich einfach fallen, genieß es einfach, du brauchst keine Zeit oder eine angebliche Realität, von anderen vorgeschrieben dazu. Mit Cannabis fängst du an, mehr zu spüren, das führt oft dazu, dass du weniger denkst, kann aber auch das Gegenteil bewirken. Das dümmste was du machen kannst ist, noch mal zu kiffen und dann wieder so verkrampft zu sein, das ist Verschwendung, und damit machst du dich selber fertig (ja genau, nicht das Cannabis macht dich fertig, sondern du selber). 

An so dämliche Begriffe wie Psychose brauchst du gar nicht zu glauben, dir steht auch gar nichts Ähnliches bevor, wie auch, wenn es eigentlich keine Psychosen gibt. ^^

Ich kann dir nur 2 Optionen wirklich geben:

1. Lass es bleiben, leb in dem Tunnel weiter, in dem du aufgezogen wurdest, und wunder dich später, warum du Probleme mit dir selber bekommst.

2. Nimm es noch mal und lass dich einfach fallen, dir wird nichts passieren, nur wenn du versuchst dich selber zu unterdrücken, denn das funktioniert natürlich nicht richtig, ist auch unnatürlich.

Für den Fall, dass du gestrecktes Cannabis hattest. Du bemerkst gestrecktes Cannabis eher an körperlichen Symptomen wie Herzrasen ohne Aufregung oder richtig krasser Husten (Bluthusten). Genrell würde ich nur aus vertrauenswürdiger Quelle Cannabis nehmen. Leider ist Cannabis ja weiterhin illegal, und die ganzen verdummten Cannabisgegner zwingen die Leute weiterhin, auf Streckmittel wie Brix achten zu müssen, aber genau diese beschweren sich nachher, dass Drogenkonsumenten zu viel Geld durch Krankenversorgung in Anspruch nehmen, lächerlich xD

Alles Gute und viel Spaß mit der besten psychoaktiven Pflanze, die ich kenne :D

Kommentar von danimustermann ,

Endlich eine gute Antwort! Leider gibt es zu wenige Leute wie du die Cannabis nicht nur zum Rausch missbrauchen. Wahrscheinlich war es mir in dem Moment einfach zu vielnund ich geriet daher in Panik. (hat ja auch meine bisherige Welt in welcher ich glaubte zu leben zerstört). Das blöde ist nur dass mein körper nun wie eine Abneigung gegen Cannabis entwickelt hatnund ich beginne schon automatisch zu zittern wenn ich neben meinen kiffenden Freunden sitze... Hast du eine idee wie ich diese Angst wegbekomme? oder beim nächstem konsum solche erlebnisse als positiv zu erleben? :-)

Kommentar von SilverHedgehog ,

Ale erstes muss dir klar sein/werden, dass deine Angst genauso ein Teil von dir ist, wie alle Emotionen und Gefühle. Gibt sogar Leute, die das Gefühl der Angst mögen, wenn sie sich darauf einlassen, und diese Menschen leben auch noch gesünder. Teilweise würde ich mich dort auch einordnen. Das ist sehr wichtig, damit du keine Angst vor der Angst bekommst. Ansonsten kannst du nicht viel mehr tun, als es einfach wieder zu nehmen und positive Erfahrungen zu machen. Aber Set und Setting solltest du dir mal anschauen. Erfahrene Konsumenten benutzen diese Begriffe, damit ist der Ort und die Zeit an denen du tripst (und das tust du mit Cannabis auch) und deine aktuelle Gefühlslage. Wichtig ist, dass du dich einfach fallen lässt, wenn du dich selber so stresst und dir einredest du wirst sterben, wirst du auf Cannabis eine Todesangst bekommen, die du auch noch stärker spürst als sonst. Ich weiß, dass sagt sich einfach, aber ich weiß, dass es nicht einfach ist loszulassen. Aber du wirst das packen, am Ende musst du es einfach tun, ich kann es dir nicht beibringen, keiner kann das. Wenn du Tripberichte lesen willst, zu allen möglichen Substanzen, dann kannst du mal das Eve&Rave Forum besuchen, dort hab ich extrem viel gelesen, dort beschreiben Konsumenten ihre Erfahrungen, und dort triffst du auf offenere Menschen als in der GF-Community (tut mit Leid GF, aber leider ist es so). Also mein Fazit wäre. rauch es einfach an einem entspannten Ort und wenn du das Zeitgefühl verlierst, entspann dich einfach, du wirst bald rausfinden, das Zeit relativ ist, und du dein Zeitempfinden sogar steuern kannst. Das mit der Diashow kenne ich, ich mache das sogar mit Absicht, es ist unglaublich was für Bewusstseinszustände du erreichen kannst, und nur weil sie aktuell nicht als "normal" gelten sind sie nicht schlecht. :D

Kommentar von kleinefrechemau ,

Junkies unter sich...

Kommentar von SilverHedgehog ,

Reflektionsscheuer Mitläufer alleine... :P

Antwort
von WasLederstDu, 114

Es gibt ja künstlich gestrecktes Gras. Da muß man aufpassen, bei solchem Gras ist die Wirkung oft deutlich stärker als bei normalem Gras. Frag mal deine Freunde ob sie den Stoff vllt von ne neuen Dealer geholt haben.

Kommentar von danimustermann ,

ja das war der Fall, jedoch verspürte keiner meiner Freunde solch ein intensives high.

Kommentar von kleinefrechemau ,

THC-Gehalt ist von der Sorte abhängig, Streckmittel dagegen sind Stoffe, die der Droge beigemischt werden, um das Gewicht zu erhöhen und dadurch einen größeren Gewinn zu erzielen. Das, was du erzählst, ist Blödsinn.

Kommentar von SilverHedgehog ,

Und du verbreitest nur die halbe Wahrheit: THC-Gehalt wäre von der Sorte abhängig und berechenbar, wenn du es legal im Laden kaufen könntest. Aber hier werden Sorten mit eh schon hohem THC Gehalt künstlich hochgezüchtet. Das CBD was eigentlich im Einklang mit der THC Wirkung harmonieren soll, bleibt leider auf der Strecke. Gras wird immer minderwertiger angebaut, leider... Naja, besser als Alk, der ist immer minderwertig :P In Cannabis werden eigentlich keine Streckmittel mitverkauft, die psychoaktiv wirken. Du kannst aber andere Substanzen einmischen, wie Psilos, aber welcher Dealer schenkt dir freiwillig Pilze? :D

Antwort
von aXXLJ, 87

Zu viel von zu guter Qualität innerhalb von zu kurzer Zeit zu stark inhaliert. Man nennt es "Überdosierung". (Überdosierungen müssen natürlich nicht zwangsläufig tödlich sein; auch "Koma" durch Saufen ist lediglich eine Überdosierung.)

Von "Spiritueller Erleichtung" kann keine Rede sein.

Ich empfehle 10 € in Wissen über Cannabis zu investieren. Google "Rauschzeichen" .

Zugleich solltest Du darüber nachdenken, was das Wort "Idealdosis" bedeuten könnte und wie man eine solche (langfristig) lernt zu bemessen.

Antwort
von voayager, 73

Alternativ würde ich da Kratom empfehlen.

Kommentar von danimustermann ,

sins solche kräutermischungen nicht gefährlich?

Kommentar von voayager ,

Kratom konsumiert man allgemein ohne weitere Zusätze.

Antwort
von kleinefrechemau, 105

Das war keine Bewusstseinsveränderung, sondern eine beginnende Psychose - lass lieber die Finger davon, nicht jeder verträgt das Zeug.

Kommentar von danimustermann ,

Also eine Bewusstseinsveränderung war es bestimmt. Die Welt die du wahrnimmst ist nur jene in deinem Bewusstsein - eine veränderung dieser Welt ist also automatisch eine Bewusstseinsveränderung. Woher willst du wissen dass dies eine Psychose sein soll? Hast du selber eine erlebt oder dich intensiv mit dem Thema befasst? Wenn nicht lass lieber in zukunft solch unnütze Kommentare. Danke

Kommentar von kleinefrechemau ,

Deine aggressive Reaktion auf meine Antwort ist ein weiteres Zeichen dafür, dass du den Konsum von Cannabis offensichtlich nicht verträgst. Ein Freund von mir hat eine Psychose vom Cannabiskonsum bekommen - und sich letztendlich aus dem Fenster gestürzt, obwohl er in Therapie war. Mit so etwas ist nicht zu spaßen. Ich habe mich also intensiv mit disem Thema auseinandergesetzt. Du suchst nach Antworten, die einen weiteren Konsum legitimieren und dass ist ein Anzeichen für eine beginnende Sucht. Das, was viele Drogenkonsumenten als Bewusstseinsveränderung bzw -erweiterung wahrnehmen, ist in der Regel eine Wahrnehmungsstörung, weil der Konsum von Drogen das, was unser Gehirn an Informationen aus der Umwelt filtert, verändert. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass du nützliche Kommentare nicht als solche wahrnimmst und stattdessen solche als hilfreich ansiehst, die einen weiteren Konsum legitimieren. Bleibt nur zu hoffen, dass deine Eltern dein Problem erkennen und rechtzeitig intervenieren.

Kommentar von SilverHedgehog ,

Mit Fachbegriffen um dich schmeißen kannst du gut, nur leider bringen viele Fachbegriffe so ziemlich gar nichts. Das menschliche Gehirn in Schubladen einzuteilen bringt nicht viel, denn es kann viel mehr. Und die Menschheit hat es noch nicht mal ansatzweise erforschen und in Worte zusammenfassen können, da sie sich selbst mit ihren Schubladen dabei behindern. Ist in etwa genauso dumm, wie zu glauben, das Hirn hätte "eine" bestimmte Leistungsfähigkeit, die man mal mit einem Test in eine Zahl wie IQ einsortieren kann. Wer sowas glaubt, braucht sich keine Sorgen um seine "Intelligenz" (wers glaubt ha xD) zu machen, sondern eher um wichtige Erfahrungen. Die werden ja vom Staat bislang wirksam verhindert...

Kommentar von kleinefrechemau ,

Was hat dein Kommentar mit meiner Antwort zu tun? Nur weil dein Wortschatz begrenzt ist, musst du mich nicht beleidigen - eine Psychose heißt halt so, genauso wie eine Grippe Grippe heißt. Und wenn sich ein Jugendlicher so zudröhnt, dass er nicht mehr klarkommt, danach aber unbedingt weiter konsumieren will, sehe ich das nicht als wertvolle Lebenserfahrung - wertvoll wäre sie, wenn er etwas daraus gelernt hätte. Ich gibt Leute, die sind über 40 und schießen sich auf Partys so ab, dass sie irgendwo auf dem Boden in der Ecke liegen. Sind das deiner Meinung nach auch wertvolle Erfahrungen, die man unbedingt IMMER WIEDER machen sollte? Es ging außerdem weder um den IQ noch um den Staat, da scheint sich in deiner Fantasie mehr abzuspielen als meinen Worten zu entnehmen war.

Kommentar von SilverHedgehog ,

Ich finde deine Antwort absolut "akanaua". Kennst du das Wort nicht? Dein Wortschatz ist schon ziemlich beschränkt ;) Etwa so viel Sinn macht deine Aussage xD

Psychose ist eine Schublade, genauso wie Grippe, richtig. Die Frage ist, wo sind Schubladen sinnvoll. Im Falle von körperlichen Krankheiten erfüllen sie ihren Zweck gut. Die Symptome sind klar, die Ursachen auch, die Behandlung ebenso. Bei der Psyche ist es komplett anders. Dort bringt nicht mal das Wort Krankheit einen Sinn. Da jeder Mensch psychisch komplett anders gestrickt ist. Ein Mensch ist das, was er erfahren hat, durch sein Außen- oder Innenleben. Daher sind Symptome, Ursachen und Behandlung immer verschieden. Jetzt einfach eine Krankheit zu (er)finden gibt wenig Sinn. "Du hast Depressionen, hier deine Anti-Depressiva, fertig." Aufgrund dieser Denkweise, ist das menschliche Gehirn noch weitestgehend unerforscht, da Menschen wie z.B. du dazu neigen, alles in Schubladen und Worte fassen zu müssen, obwohl es keinen Sinn hat.

Meine These ist ganz anders. Durch die Sprache hat der Mensch ein mächtiges Werkzeug erhalten um eine Menge zu verdrängen, was er im Moment nicht im Kopf gebrauchen kann. Sowohl irrelevante als auch negative Dinge. Mit der Zeit gewöhnt sich der Mensch an diese Art der Verdrängung und das ist gefährlich. Denn alles was du erlebst oder denkst, bleibt in deiner Psyche und ist ein Teil von dir, wenn du nun etwas verdrängst, unterdrückst du damit einen Teil deiner Psyche. Und darauf ist der Mensch eigentlich nicht ausgelegt, man könnte es als unnatürlich bezeichnen. Es ist wesentlich besser, sich selbst, und alles was man erlebt hat, zu akzeptieren. Dafür musst du dich mit allem auseinander setzen können, in anderen Worten, einfach leben, egal was passiert. Nun kommt eine Substanz wie Cannabis, die dich alles stärker wahrnehmen lässt und dich ein wenig vom Intellekt "befreit" und stattdessen mehr spüren lässt. Nun werden all diese Erfahrungen, welche man verdrängt hat, nicht mehr so stark zurückgehalten. Ein kleiner Fluss oder auch ein reißender Strom kann entstehen (bildlich gesprochen). Wenn nun auch negative Erfahrungen dabei sind, kann das durchaus beängstigend wirken. Der geängstigte Konsument versucht nun seine Erfahrungen weiter zu verdrängen und sich selber weiter zu unterdrücken. Aber das funktioniert mit Cannabis natürlich nicht mehr so richtig, im Gegenteil, er triggert die Erfahrungen weiter und versetzt sich selbst noch mehr in Panik. Der Konsument erlebt nun einen ganz unangenehmen "Trip". Dann kommen Leute wie du ins Spiel, die mit Worten wie Psychose um sich werfen, und dem Konsumenten sagen, das ist krank, das ist alles nicht wahr und Einbildung, und damit zu guter Letzt: Das gehört nicht zu dir und das ist schlecht. Der Konsument versucht nun also weiter (sowohl nüchtern als auch unter Einfluss von Substanzen) zu verdrängen und sich selbst zu unterdrücken. Dadurch reagiert die Psyche des Konsumenten, das Unterbewusstsein und dadurch der Konsument selber (ich glaube, ohne die Erfindung der Sprache und ohne die angelernte Verdrängung, gäbe es diesen Unterschied "Bewusstsein" "Unterbewusstsein" gar nicht, da der Mensch mit der Sprache ein Bewusstsein entwickelt, was Vor- und Nachteile hat) immer heftiger und versucht sich selbst endlich zu befreien von der sinnlosen Verdrängung und Unterdrückung durch das "Bewusstsein". Das kann dann auch durch harte Sachen wie Stimmen im Kopf oder permanente Paranoia zum Ausdruck kommen. (Ähnlich wie das Immunsystem, nur dass man dieses mal wirklich selber das "Unterbewusstsein" ist, und das ganze viel komplexer und vielfältiger ist.)

In anderen Worten, wenn jemand nicht mehr "klar kommt", ist das in meinen Augen eigentlich ein Akt der Befreiung. Wenn Psychologen (die ihre Erfahrung aus dem Lehrbuch haben) von einer Psychose und einer Krankheit sprechen, sehe ich darin etwas Gesundes und man sollte solchen Menschen eher Mut machen, sich mit ihrem Inneren auseinander zu setzen statt ihnen Medikamente zur weiteren Verdrängung zu geben und ihnen einzureden, dass sie krank sind, es ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. In dieser Hinsicht sind Cannabis und andere Substanzen (LSD, Pilze und andere Psychadelika) eher eine Art Medizin als eine böse "Droge".

Die Leute, die sich auf den Partys abschießen und nachher in der Ecke liegen, sind meistens Alkoholkonsumenten, das Oktoberfest ist nur ein Extrembeispiel :P

Außerdem mag ich den Begriff "abschießen" nicht, weil das von vorneherein auf Missbrauch der Substanzen schließen lässt. Solche Erfahrungen sollte man nur einmal machen, aber mit den meisten Substanzen liegst du nicht total ausgeschaltet in der Ecke, da ist Alkohol schon echt eine der wenigen "Drogen".

Das mit dem IQ war nur ein Beispiel und gleichzeitig habe ich damit weiteren Fragen, die mir schon oft gestellt worden, vorgegriffen. Du bist ja vlt. auch nicht die einzige Person, die diese Konversation liest, ist ja alles öffentlich

In diesem Sinne, ich hab keine Zeichen mehr

Antwort
von jumper121, 90

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