Sagte ein Kumpel heute zu mir. Habe diesen Ausdruck noch nie gehört und finde auch im Internet nichts dazu.

Hier ist es gut erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Maulaffe
Der Redewendung bedeutet "herumstehen und nichts tun als mit offenem Maul zu gaffen (statt zu helfen)".
Der Ausdruck "feilhalten" bedeutet "zum Verkauf anbieten".
Mit "Maulaffe" wurden ursprünglich tönerne, kopfförmige Halterungen für Kienspäne bezeichnet, in deren offenes Maul man den Kienspan steckte. Sie dienten im Mittelalter den armen Leuten als Beleuchtung.
Vermutlich wurden anfangs Kienspäne zwischen die Zähne gesteckt, um bei der Arbeit im Dunkeln beide Hände frei zu haben. Dann wurden die Kienspäne in Tonklötze abgelegt, die das Aussehen menschlicher Gesichter hatten, also ein Kienspan in den ausgearbeiteten Mund als Halter geklemmt. Die Bezeichnung "Maulaffe" wurde später auch bei anders gestalteten Eisenhaltern beibehalten (http://de.wikipedia.org/wiki/Maulaffe)
Da sich Maulaffen nicht besonders gut verkauften, hatte es jemand, der diese feil hielt, dementsprechend schwer. Deshalb standen solche Verkäufer meist unverrichteter Dinge herum, ohne irgendetwas tun zu können.

das heißt vor sich hin glotzen. oder dumm schauen

Kenn das in der Richtung von immer den Mund offen haben und Schwachsinn reden...

Bei Google habe ich einiges gefunden, unter anderem dieses:
http://weltbeobachterin.blog.de/2007/07/22/dagaffensiedieaffenundhaltendenm~2683166
Könnte auch fast von Martin Behaim stammen, als er den 1. Globus - glaube in Nürnberg - erstmalig vorstellte.
Er war ja sehr gewieft.
Könnte schon so sein ?
Da soll es bei Nbg. in Moorenbrunn einen alten und gepflegten Landgasthof "Gentner" geben, dort über einem uralten Fensterbogen steht angeblich das erklärend Passende dazu.

Meines Wissens sind die "Maulaffen" hier nur verballhornt und stammen vom plattdeutschen "Muul open", also dem vor Staunen weit aufgerissenen Mund.
in der Schweizdurchaus gebraeuchlich, mit der Bedeutung, nicht dumm (offener Mund) dastehen, gaffen (zusehen) und ganz wichig, nichts tun, nicht helfen, bei einem Unfall zum Beispiel.