Die Symptome der Alzheimer Krankheit werden durch einen ständigen und fortlaufenden Verlust von Nervenzellen hervorgerufen. Dadurch kommt es zur Schrumpfung des Gehirns. In mittleren und späten Krankheitsstadien kann diese Schrumpfung durch Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) sichtbar gemacht werden. Diese Untersuchungen können dabei helfen, andere Krankheiten abzugrenzen, die ähnliche Symptome aufweisen. Dazu zählen unter anderem zerebrovaskuläre Krankheiten (Durchblutungsstörungen des Gehirns), Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und die Parkinson- Krankheit.
Der Verlust von Nervenzellen tritt nicht nur in der Hirnrinde auf, sondern auch in tiefer liegenden Hirnstrukturen. Durch den Untergang der Nervenzellen werden auch die der Informationsweiterleitung und -verarbeitung dienenden Übertragungsstellen zwischen den Nervenzellen zerstört.
Erkennen des typischen Symptommusters
- Gedächtnisstörungen
- Beeinträchtigungen des Denk- und Urteilsvermögens
- Störungen der Sprache (z.B. Wortfindung)
- Störungen von räumlichen Leistungen (z.B. Kleidungsstücke richtig anziehen)
- Einschränkung der Orientierung (zur Zeit oder zur Situation)
- Veränderungen des Verhaltens (z.B. Stimmungsschwankungen, Rückzugstendenz)
die ersten Symptome der Demenz:
Eine Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses als erstes Symptom ist meist schon im Alter von 60 bis 70 Jahren zu beobachten. Konzentrationsfähigkeit und Denkleistung lassen nach, Sprachstörungen treten auf, die Müdigkeit nimmt zu. Oftmals ist das Orientierungsvermögen stark eingeschränkt, dem Betroffenen fällt es schwer, Dinge und Personen wieder zu erkennen. Zu gröberen Einschränkungen kommt es, wenn Körperpflege und Nahrungsaufnahme Probleme bereiten. Die psychische Beeinträchtigung kann sich schließlich in einer Persönlichkeitsveränderung mit Angst, Aggression und Depression äußern.
Andere Ursachen:
- Hirnverletzung
- Hirntumor
- Hirnentzündung
- Alkoholbedingt
- andere, seltenere Ursachen
Demenz ist der Überbegriff für nachlassende geistige Fähigkeiten als Folge einer Hirnschädigung. Die Patienten leiden häufig an Gedächtnisstörungen, Abnahme des Denkvermögens, Orientierungsstörungen oder Wahrnehmungsstörungen.
Risiko für Multi-Infarkt-Demenz?
Dieselben Faktoren, die zu Schlaganfällen führen, können auch das Risiko für Multi-Infarkt-Demenz steigern:
- Rauchen
- Erhöhte Blutdruckwerte
- Zu hohe Cholesterinwerte im Blut
- Diabetes Typ 1 und Typ 2, besonders bei schlechter Einstellung
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße
- Unregelmäßiger Herzrhythmus
- Einengungen von hirnversorgenden Gefäßen
Um der Multi-Infarkt-Demenz vorzubeugen, kann man:
- Fettarme Diät halten
- Aufhören zu Rauchen
- Den Blutdruck regelmäßig beim Arzt messen lassen.
- Einen Arzt aufsuchen, wenn das Herz unregelmäßig schlägt.
- Bei Diabetes (Typ 1 und Typ 2) ist eine bestmögliche Blutzuckereinstellung, von größter Bedeutung.
- Ein bis zwei Gläser Wein am Tag können vermutlich das Risiko für Blutgerinnsel verringern, wahrscheinlich auf Grund des Phenolgehaltes.
Die Behandlung kann eine bereits vorhandene Schädigung nicht mehr rückgängig machen. Dennoch ist es heute möglich, wesentliche Bereiche der organisch bedingten Symptome zu lindern. Die Forschung der letzten Jahre deutet darauf hin, dass in nächster Zeit noch bessere Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Noch weitere Antworten findest du unter:
http://www.modernealtenpflege.de/Erkrankungen/AlzheimerDemenz/alzheimerdemenz.html
Richtig, Demenz kann auf Grund von Alter oder Krankheit, aber auch durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch entstehen...