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Was heißt an Gott glauben?

gefragt von MangoMango am 02.10.2008 um 12:18 Uhr

Allgemeine Frage an euch. Ich würde mcih freuen wenn ihr mir antwortet.


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Starbuck
beantwortet von Starbuck am 2. Oktober 2008 12:46
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Ich glaube an Gott weil es einfach völlig absurd ist zu glauben, die Welt sei einfach so ohne Schöpfer entstanden.

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 3. Oktober 2008 22:53

Geht mir genauso.
DH!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 5. Oktober 2008 19:20

Liebe(r) Starbuck,

das kommt Dir zum einen nur Absurd vor weil Du nicht von Deinen Eindrücken und subjektiven Wahnehmungen als Mensch trennen kannst. Auch mir kommt die Schönheit der Welt unvergleichlich vor. Doch ist das einfach unsere subjektive Wahrnehmung. Als kleine Analogie möchte ich Dir eine Pfütze anbieten. Diese Pfütze würde sich auch umschauen und sich denken wie perfekt ihre Umwelt an Sie angepasst ist. Wie wunderbar dieses Loch für die Pfütze geschaffen zu sein scheint. Doch ist es genau andersherum. Wir alle sind es, Mensch und Tier, die Nischen besetzen.

Es ist nicht leicht die andere Perspektive einzunehmen, ich weiß. Und das wir etwas besser denken können als der Rest ändert nichts an der Tatsache.

Zum anderen schreibst Du "einfach so". Das ist der Kardinalfehler. Evolution hat nichts mit Zufall zu tun, wenngleich sie auch kein Ziel hat. Lies darüber. Informiere Dich. Denke mal selbstständig. Mit herzlichem Gruß,

Soli.

Trau Dich und sei frei im denken. Ohne Angst vor Strafe. Und schau Dir mal an was Deismus bedeutet. Haut zwar auch nicht hin, aber da ist der Einstieg leichter.


woisau
beantwortet von woisau am 2. Oktober 2008 12:18
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Sich an etwas festklammern das es nicht gibt, genau das heißt es

Kommentar von 0a42e8f1454f98edc482d2e8a55ed576smalldispo1 am 2. Oktober 2008 12:20

besonders alten Menschen hilft es. Des weiteren kannst auch du nicht beweisen,dass es nichts höhres gibt,als den Menschen.

Kommentar von 48b60efa6ce9deb327f0fd25002f70acsmallmanu1979 am 2. Oktober 2008 12:22

@woisau, das ist deine Meinung. Aber viele haben eine Glauben und schöpfen auch Kraft daraus. Jedem, wie ers gerne hätte.

Kommentar von 94545aa53db56cb463bc072cf2b7dc59smallHexemina am 16. Februar 2009 13:41

Du kannst aber auch nicht das Gegenteil beweisen.Also muß jeder das glauben was er für richtig hält.

Kommentar von 3453623d9f3570c956e1035731f1644bsmallNesquick am 2. Oktober 2008 12:23

das kannst du nicht wissen @woisau, Du bist nicht Gott!

Kommentar von 3453623d9f3570c956e1035731f1644bsmallNesquick am 2. Oktober 2008 12:24

Gott wird sich niemals den Namen ..sau geben.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:32

was hast gegen sau? hat nicht gott auch die schweine erschaffen? warum sollte er ein problem mit denen haben? liebt er denn nicht auch die säue?!

Kommentar von 3453623d9f3570c956e1035731f1644bsmallNesquick am 3. Oktober 2008 02:31

@arnel wie kannst du einmal gott als nicht existent bezeichnen und gleichzeitig säue als seine geschöpfe betrachten? lege dich bitte mal fest.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 11:55

ähm...schon mal was von sarkasmus gehört?

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:25

beweise, dass er nicht gott ist!

Kommentar von 3453623d9f3570c956e1035731f1644bsmallNesquick am 2. Oktober 2008 12:25

beweise, dass er es ist ;)

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:27

es gibt keinen gott! i rest my case!

Kommentar von 3453623d9f3570c956e1035731f1644bsmallNesquick am 2. Oktober 2008 12:29

das hat mich überzeugt.

Kommentar von 32c7c22e7733cc0bbb939c0e1dbe0271smallminister am 2. Oktober 2008 12:32

Schon seltsam, dass sich heute viele Atheisten wesentlich missionarischer und dogmatischer verhalten als alle Christen, die ich kenne...

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:42

seltsam, dass man leuten im jahre 2008! erklären muss das es keinen schöpfer gibt. ist doch komisch wenn gott zu jemanden spricht, ist das immer abgelegen und nur 1 person bekommt das mit, anstatt einfach mal im vatikan vorbei zu schauen wenn der papst spricht oder mal kurz live bei wetten, dass... auftauchen...aber neeeeein...immer ganz ganz geheim...seltsam

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 4. Oktober 2008 13:21

Unsinn. Jeder wiedergeborene Christ kommuniziert ständig mit Gott.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 14:27

ähm, ooookay. lies dir halt durch was ich genau gemeint habe. "er" hat doch das universum erschschaffen, da kann er doch kurz mal live im fernsehen "hallo, mich gibts wirklich" sage oder?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 15:59

Mein voriger Kommentar ging an woisau. Dieser nun an arnel82: Davon ausgehend, Gott ist Geist (nach unserer modernen Sprechweise: "Bewußtsein", dann muß man wohl auch akzeptieren, dass wir ihn nur im Geist, im Bewußtsein, wahrnehmen können. Logisch? Und viele Hinweise sprechen dafür, dass es so ist. Daß - wie es scheint - immer nur einzelne Menschen ihn wahrnehmen, ist mir auch verständlich, denn das göttliche Bewußtsein drängt sich nicht auf (wegen des Prinzips bedingungslose Liebe und Freiheit), mischt sich (von Ausnahmen abgesehen) nicht ein, schreibt uns nichts vor, usw. Nur wenn ich meinen Bewußtseinsfokus gezielt auf Gott richte und in der "richtigen" Schwingung/"Frequenz" bin, kann ich ihn wahrnehmen. (Wie beim Radio: ein Sender kann nur empfangen werden, wenn richtige Frequenz eingestellt ist und Verstärker funktioniert und Lautsprecher eingeschaltet.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. Februar 2009 16:47

"Nur wenn ich meinen Bewußtseinsfokus gezielt auf Gott richte und in der "richtigen" Schwingung/"Frequenz" bin, kann ich ihn wahrnehmen."??

Du brauchst wirklich dringend Hilfe.

Kommentar von brettpit am 2. Oktober 2008 12:44

..stimm dir mal zu minister..und keiner schaffte es bislang dem armen eine vernünftige Antwort zu geben--achso jetz bin ich dran ja Mango lies mal Hebräer kapitel 11Vers 1 wenn fragen hast,melden

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:48

hä? hab ja nix besseres zu tun. da kann ich ja gleich harry potter oder sowas lesen!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 2. Oktober 2008 17:31

Nur dass sie im Unterschied zu Euch keine Scheiterhaufen errichten.

Kommentar von D426eca5cc2353697c9cd81fefd6f9edsmallOliKube am 3. Oktober 2008 11:37

Naja, muss man sich den christlichen Chauvinismus denn ewig gefallen lassen?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 15:20

Kommt auf den einzelnen Menschen an, wie er/sie mit Gott bzw. seiner persönlichen Vorstellung von ihm/ihr/es umgeht. Einige mögen - ängstlich - klammern, andere (auch weil eher ängstlich!) ganz ablehnen. Andere bejahen und preisen ihn voller Liebe, Vertrauen, Dankbarkeit, Hingabe usw. Wieder andere lehnen ihn in mit großer Kraft ab... Hat das alles nicht wesentlicdh damit zu tun, welche Vorstellung ich von Gott habe und welche Eigenschaften, Fähigkeiten ich ihm zuschreibe; welche Natur und Motivation ich ihm, seinem Wesen, unterstelle?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. Februar 2009 16:44

...oder ob es ihn vielleicht ganz einfach nicht gibt?

Schon mal auf die Idee gekommen?


Azizamasrya
beantwortet von Azizamasrya am 3. Oktober 2008 09:53
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Glaubst Du, dass es Funk gibt? Die Polizei vertraut darauf? Siehst Du den Wind? Nein, Du spürst die Auswirkungen und siehst die berührten Blätter sich regen... Verstehst Du, wie Telefon und e-mail wirklich funktioniert? Aber Du benutzt es täglich? Weißt Du genau, dass der Bus dann kommt, wann es im Fahrplan steht? Trotzdem stehst Du an der Bushaltestelle und wartest. Das alles ist Glauben. Du beschäftigst Dich mit Gott, liest in der Bibel, fängst mal probeweise an, mit Gott zu reden, wie mit einem Vater und wächst so in ein Vertrauen hinein, das man Glauben nennt.

Kommentar von 0d9c12d00efa8d0a3ff5e09b08dc7710smallgrisu05 am 3. Oktober 2008 10:44

Es gibt sogar Menschen, die glauben an Kalorien! :-)

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 6. Oktober 2008 18:42

Oh, ja, und es sind viel mehr, als die, die an Gott glauben! Danke für diese Antwort, sie hat mich zum Lachen gebracht!

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 15:39

Funk? Sieht man nicht und die Wissenschaft kann dir erklären warum! Den Wind sieht man auch nicht, und die Wissenschaft kann dir erklären warum. Telefon, Email? Diese Dinge verwirren dich? Das wird doch in jeder guten Schule erklärt oder schlag einfach mal ein Buch auf, ABER nicht die Bibel, dort stehts nicht! Bus und Fahrplan: Kein Kommentar. Wie wäre es mit Gehirntumor?! Kann dir die Bibel den zeigen oder ihn entfernen? Die Wissenschaft kann heute beihnahe alle Phänomene in unserem alltäglichen Leben erklären und wenn nicht, gibt ihr einfach ein bisschen Zeit, "sie" kommt schon drauf.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 16:05

Die "Wissenschaft" ist ja in vielen Bereichen "empirisch", dh sie greift Erfahrungen auf und vergleicht, zweigft Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf, zieht Schlüsse und dergleichen. Solches hätte die "Wissenschaft" auch mit dem Thema "Gott" bzw. Religion tun können. Aber zumindest seit René Descartes wurde dieses Feld der Kirche überlassen, weil die Wissenschaft versprechen mußte, in diesem Bereich NICHT zu forschen. Diese bedauerliche "Erkenntnisbremse" ist seitdem nicht nur fest angezogen, sondern scheinbar auch festgerostet. Das muß, wenn sich das ändern soll, beherzt und mit heftigem Schlag losgeklopft werden...

Kommentar von 5ad2a8a469f2d2d332410d054db6bedasmallAzizamasrya am 26. Februar 2009 08:03

Dann glaubst Du also an "die Wissenschaft". Ich habe auch wissenschaftliches Denken gelernt. Aber bitte, was ist "die Wissenschaft"? Man lehrt und lernt immer nur den Unsinn seiner Zeit. Das habe ich von meinem Prof gelernt. War der dann kein Wissenschaftler?


Dagur
beantwortet von Dagur am 3. Oktober 2008 11:03
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Hallo MangoMango,

ich würd sagen: Glaube is' ne ganze Menge mehr. "Glauben" heißt, wenn man dem Duden glaubt, urpsrünglich nicht bloß: "Ich denk mal, das is' wahr" sondern "lieb haben". (Wie in engl. be-lieve - vgl. mit "lieb".)

Klar, wenn du jemanden lieb hast, bist du dir natürlich (meist) sicher, dass es denjenigen überhaupt gibt.

An Gott glauben heißt unter anderem:

  • wissen, dass es Gott gibt. Aber noch mehr:
  • Damit rechnen, dass er auch in deinem Leben etwas tut oder eingreift.
  • Wissen, dass Gott z.B. auch ins Weltgeschehen eingreift bzw. dieses lenkt.

An Gott glauben heißt: - ihm vertrauen. - Das mit dem Festklammern (eine Antwort weiter oben) ist sehr gut beschrieben. Mit folgender Abänderung: Wenn du an Gott glaubst, klammerst du dich fest an ihn, obwohl du ihn nicht siehst. (nicht obwohl er nicht da wäre, denn Gott ist da.)

An Gott glauben heißt sogar: sich ihm ausliefern. Das eigene Leben von ihm bestimmten lassen. Er gibt den Ton und die Richtung an. - Das ist noch ein paar Schritte weiter als "Ich weiß, dass es Gott gibt." Beim reinen wissen kann man sagen: "Weiß ich. Schön. Kann mir für den heutigen Tag in Woauchimmer-Stadt aber egal sein." Wenn du dich Gott unterstellst bist du selbst mit deiner ganzen Person mit dabei - und nicht mehr in der reinen Beobachter-Perspektive.


Sinnvollerweise sollte man noch überlegen, welcher Gott überhaupt gemeint ist, an den man glaubt. Wobei: Es gibt nur einen Gott, den es wirklich gibt. Das ist der Vater von Jesus Christus.

Zum Glauben gehört vollständigerweise mit zu, dass man überhaupt eine Zutrittsberechtigung zu Gott hat - nicht jeder darf einfach zu ihm. Die Zutrittsberechtigung zu Gott ist allerdings unerschwinglich teuer. Es gibt einen einzigen, der in der Lage war, sie vollständig zu bezahlen: Jesus, der Sohn von Gott. (Er hat die Zugangsberechtigung mit seinem Leben bezahlt.) Jesus hat also so etwas wie ein Eintrittsticket zu Gott erwoben. Da er dafür mit einem völlig undschuldigen und vor Gottes Augen makellosen Leben bezahlt hat (sein eigenes) und da er selber ja auch eine "Teilperson" Gottes ist - gilt dieses Ticket nicht nur führ ihn selber, sondern gleich als riesiges Sammelticket.

Will sagen: Jeder Mensch, der sich auf Jesus beruft und bei Gott sagt: "Hey, da hat doch schon einer für mich bezahlt (und für alles unrecht, das mich von Gott trennt): Jesus, dein Sohn. Auf dem 'Eintrittsticket von Jesus steht mein Name doch mit drauf! ..."

... Jeder Mensch, der das sinngemäß sagt und darauf vertraut - hat freien Zugang zu Gott. Hier aufer Erde - und später im Himmel.

Das ist das Wichtigste am Glauben. Aber dein ganzes Leben wird dann von Gott bzw. Jesus bestimmt und spiegelt auch das ein oder andere von ihm wider. - Will sagen: Nur wissen "Ich hab das Ticket." und dann in der Praxis nix mehr vom Ticket-Spendierer (Jesus) wissen wollen, ist auch nix."

Die kürzeste Umschreibung für glauben ist vermutlich vertrauen oder lieb haben. Das geht beides auch dann, wen man das Gegenüber nicht sehen kann. (vgl. Telefon oder Händi). Wissen gehört auch dazu, ist aber nicht der einzige Bestandteil des Glaubens.

> Was heißt an Gott glauben?

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 14:36

holy crap! wie kann man denn nur so viel unsinn schreiben!? Kann mir jemand sagen, warum Jesus geboren werden mußte? Warum war er nicht einfach da?! "be-lieve" - "lieb" wtf!! was haben die denn miteinader zu tun? wie schon einmal erwähnt: wenn einem dem zb der arm amputiert wurde, dieser wieder nachwächst glaube ich an gott. bis danhin...weiß ich das es "ihn" nicht gibt!

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 4. Oktober 2008 16:07

Hallo Arnel82,

wft - in ganzen Wörtern? a) believe und lieb hängen sprachlich zusammen. Die Laute b und w/v wechseln gerne, daher ist in diesem Fall lieve = lieb. (Ist nicht immer so, wird aber in diesme Fall von Duden sowie dem Dictionary of Enlish Etymology so bestätigt. Vergleich z.B. T-ür/das Tor und D-oor, da wechselt d und t, es ist aber mehr oder weniger das gleiche Wort. Jut, das wird aber nicht deine eigentliche Beschwerde sein ;-).


b) > Kann mir jemand sagen, warum Jesus geboren werden

Leider nein. Das ist Gottes Idee gewesen, und die Gedanken von Gott sind uns, mir ebenfalls, einfach zu hoch. Jesus gab es schon immer, er ist ohne Anfang und ohne Ende, und durch ihn wurden die Welt und das Weltall gemacht. Daher war er sogar schon vor seiner Geburt da, auch wenn da komisch klingt. Geboren wurde der Sohn von Gott, um hier auf der Erde einen Auftrag auszuführen - eben die Strafe für die Auflehnung der Menschen gegen Gott aufzufangen. Zudem hat er als einziger Gottes Anforderungen erfüllt, stellvertretend für alle Menschen, die das für sich in Anspruch nehmen.


Ob das auch vom Himmel aus gegangen wäre -Jesus also gar nicht hätte geboren werden müssen - weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht, so hätte er sich und seinem Vater (Gott-Vater)das Leid und die Schmerzen ja ersparen können.


c) > schon einmal erwähnt: wenn einem dem zb der arm amputiert wurde, dieser wieder nachwächst glaube ich an gott. bis danhin...weiß ich das es "ihn" nicht gibt!

Ich hoffe du selber und deine Freunde, ihr habt noch beide Arme - das nehme ich einfach mal an (bitte korrigieren. Es ist noch etwas anders, ob das eine theoretische Überlegung ist oder ob man persölich damit leben muss.)

Warum würdest du Gott glauben wollen, wenn er sich im Fernsehen meldet (Beitrag oben). Im Fernsehen kommt auch viele, was nicht stimmt. Du hättest dadurch keine Sicherheit.


Dass du einen Beweis möchtest, kann ich gut verstehen. Wäre mir manches Mal auch lieber. Vielleicht möchte Gott aber, dass du ihm vertraust, ohne eine handfesten Beweis zu sehen. Zudem: Vielleicht will er dir eine relativ freie Wahl lassen. Am Ende der Zeit kommt Jesus wieder. Dann ist es so deutlich, dass es keinen Beweis mehr braucht. Allerdings ist es dann auch zu spät - wer vorher auf seiner Seite war, kommt dann durchs Gericht durch. Wer vorher gegen Jesus war, bleibt im Gericht stecken. Dass du ihn jetzt nicht hammerhart siehst, so, dass es absolut keinen Widerspruch gibt, hat für dich den Vorteil, dass du jetzt noch die Seite wechsen kannst, zu Jesus/Gott hin.


nochmal zum Fernsehen: Hat er übrigens gemacht. Nicht auf der Flimmerkiste (obwohl - guck einfach mal Bibel TV, da meldet Gott sich vielleicht auch).

Schau dir mal das ganz große Fern-Sehen an: den Himmel. Wer hat den so schön und weit und blau ausgebreitet? Schon die blaue Atmosphäre sprengt jede menschliche Maßeinheit und lässt sich weder in Fußballfeldern noch in Metern angeben. In Klometern vielleicht - aber welcher Mensch kann sich beider entfernung da ehrlicherweise etwas konkretes drunter vorstellen? Nimm die Sterne dazu. Wie viele sind es? Wie weit ist das Weltall? Warum sind sie so schön? Warum hat die Erde genau den richtigen Abstand zur Sonne - ein bisschen näher wärs zu heiß, weiter weg wärs zu kalt?

In diesem Fern-Sehen sendet Gott schon seit Anfang der Erde seine Signale aus. Wir forschen verzweifelt nach Außerirdischen. Dabei funkt Gott doch schon die ganze Zeit über den Himmel. (Oder wer sollte das alles so unvorstellbar groß und kunstvoll eingerichtet haben?) Schau dir die Blumen an, die Tiere, die Berge, den Himmel ... dann lässt sich erkennen, das da sehr viel Arbeit, Ideenreichtum,Können usw. drunsteckt - und da muss ja von irgendwem kommen.


Hast du Ausdauer? Dann schlage ich dir das Gleiche vor wie Mango: Wende dich (zusätzlich zu gutefrage.net) auch direkt an Gott. Er versteht deine Einwände wesentlich besser als Menschen, und er weiß, was du im Einzelnen an ihm auszusetzen hast. Wenn du ihn löcherst und ihm Ohr liegst - meldet sich Gott vielleich bei dir. Es kann aber sein, dass du nen langen Atem dazu brauchst. (Und nimm die Bibel dazu - da hat Gott schon viel über sich gesagt.)

Soweit erstmal. Bei weiteren Einwänden und Protesten: einfach nächsten Kommentar nutzen.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 16:36

@"lieb" ... sorry, aber da könntest doch Millionen von Wörter finden die ABSOLUT nichts miteinander zu tun haben, abgesehen von ähnlichen Buchstaben: Laus - Maus, wagen - sagen,... das heißt NICHTS!

@"Jesus' Geburt": Kein Kommentar. Du sagt ja selber "klingt komisch" nichts desto trotz glaubst du daran. Also lassen wir das mal.

@"Amputationen": Habe noch alle meine Extremitäten. Allerdings wäre es für mich ein Gottesbeweis, weil ein "nachwachsen" unmöglich ist, nichts deutet an, dass der Körper das kann. Darum wäre es für mich ein Gottesbeweis: Wenn Dinge passieren die jeder Logik und jedem natürlichen Gesetz widersprechen, trotzdem passieren, DANN ist das ein Gottesbeweis.

@"...Himmmel, Sterne,...": Du glaubst doch er ist der Schöpfer von allem, oder? Naja, soweit ich weiß ist das Universum ca 15 Mrd. Jahre alt unser Erde gibts erst ca 4 Mrd. Jahre. Was hat "er" denn 11 Mrd. Jahre lang gemacht?! Bleiben wir dabei. Was sollen denn die ganzen Sterne? Wofür? Damit der Nachthimmel "schön" ist. Na gut selbst wenn, warum hat er nicht einfach ein paar kleine "leuchtende Kugeln" rund um die Erde erschaffen? Es gibt doch noch 7 andere (Pluto ist ja keiner mehr) Planeten. Warum lebt dort keiner. ICH weiß warum aber Gott hat doch die Naturgesetze geschaffen, "er" braucht doch nicht darauf zu gehorchen. Er hätte doch am Jupiter genauso Wesen erschaffen können, ist doch egal ob es viell. physikalisch überhaupt nicht sein dürfte.

Nun an dich persönlich: Versuche doch mal deinen "Glauben bei Seite zu legen" und lies dir durch was du geschrieben hast. Das alles hat doch nicht Hand und Fuss Jesus wurde geboren, hat aber schon ewig existiert und er ist eigentlich auch Gott selbst. "Gott kreiert uns einen wunderschönen blauben Himmel" aber er läßt ihn von uns Menschen verschmutzen und macht nichts dagegen. Im Jenseits richtet er dann über uns, aber Serienmörder, Gewalttäter, Ausbeuter,... läßt er Mal in ruhe auf der Erde "deren" Dinge machen. Das viele viele ander dadurch leiden ist ihm egal?! Sorry aber du kannst noch so viel schreiben wie toll nicht die Bibel ist, aber ich brauche nur den Fernseher einschalten oder die Zeitung aufzuschlagen um zu sehen wie viel schlechtes es auf der Welt gibt. Und der Allmächtige, der Schöpfer von allem, hat nichts besseres zu tun als uns, durch die Bibel und "Erscheinungen" und "komplizierten" Metaphern und was weiß ich was noch, zu sagen "wartet nur bis ihr 'zu mir' kommt, DANN gibts ganz schön Ärger" ... SORRY aber für mich ist das NICHT ZU GLAUBEN.


dispo1
beantwortet von dispo1 am 2. Oktober 2008 12:19
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Du wirst doch wohl wissen wer/was gott ist. An ihn glauben ist,wenn man sich sicher ist,dass es ihn gibt.

Kommentar von 7c7c810f59f4a77aebe404724d1de4ffsmallz95959599 am 2. Oktober 2008 12:38

Irren ist menschlich!


SSchibli
beantwortet von SSchibli am 2. Oktober 2008 12:31
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An Gott zu glauben heisst für mich: Jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er ist.


Cocora
beantwortet von Cocora am 3. Oktober 2008 11:12
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An Gott glauben bedeutet, Gott als seinen Schöpfer und Herrn anzuerkennen, Ihm zu vertrauen und zu versuchen mit Seiner Hilfe Seinen Willen zu tun. Hört sich jetzt recht anstrengend an, ist es aber nicht, Gott nimmt Dich bei der Hand und gibt Dir auch die Kraft dazu. Kennst Du die Geschichte "Spuren im Sand"? Wenn nicht google mal danach. Sie beschreibt finde ich sehr bildlich und schön die Liebe Gottes zu uns. An Gott zu glauben bedeutet auch das vieles was vorher eine enorme Wichtigkeit im Leben hatte plötzlich zurücktritt, und man durch Gott anfängt neue Prioritäten zu setzen und auch einiges aus einem anderen Blickwinkel sieht. Ich hoffe das hat Deine Frage etwas beantwortet. Liebe Grüße

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 15:30

Kennst du Totgeburten oder kleine Kinder die an Krebs erkranken? Kennst du Natascha Kampusch? Kennst du die leidenden Menschen im Irak, Afganistan, GANZ Afrika? Wo ist denn "seine Hilfe" die ihnen durchs Leben hilft? Und "nur" überleben bedeutet nicht etwas Gutes. "Wir" in der "Westlichen Welt" sterben weil wir zu viel zu essen haben und der Rest stirbt weil sie nichts haben. Ist leicht von der "Hilfe Gottes" zu sprechen wenn man in stabilen Demokratien lebt, aber nicht wennst am Ende des Tages sagen kannst "puuh, noch einen Tag überlebt"

Kommentar von Daaa496095e090384cde9795812fd598smallCocora am 5. Oktober 2008 14:05

Hallo Arnel82!

Wie natürlich alle Christen lebe auch ich auf einem völlig anderen Planeten und habe von alledem natürlich noch nie was mitbekommen. Sorry, aber die ironische Bemerkung konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, ich wär dran erstickt. Klar kann auch ich Dir nicht sagen warum es Totgeburten und kleine Kinder mit Krebs gibt, es gibt viele verschiedene Ursachen, es ist von vielen Faktoren abhängig, ein Beispiel Umweltgifte die nicht Gott in die Welt gesetzt hat, sondern die wir Industriestaaten in Luft, Gewässer, ... entlassen. Das Leid der betreffenden Familien ist sicherlich unvorstellbar groß und Familien zerbrechen leider auch teilweise daran. Aber oft hilft Gott gerade diesen Menschen Trost zu finden. Klar kann man sagen warum heilt Gott nicht einfach, denn die Macht dazu besitzt er. Wo wir ganz schnell bei der Theodizee-Frage wären, die auch keiner lösen kann. Ich erkläre mir Krankheiten immer durch die Endlichkeit des menschlichen Körpers, er ist einfach nicht für ewig geschaffen. Sicher ist es nicht möglich eine für alle gültige Antwort zu finden, und jeder wird da seine eigene Theorien haben und gelernt haben damit umzugehen. Das ist wirklich schwierig zu beantworten. Anders ist es wenn wir jetzt mal Natascha Kampusch anschauen, selbstverständlich ist es schrecklich was ihr angetan wurde, aber Du musst auch sehen, das es nicht Gott war, klar wird Gott es nicht gut finden, aber er hat jedem Menschen, auch diesem Mann, die Freiheit gegeben sich für oder gegen ihn zu entscheiden, und sich dafür zu entscheiden etwas Böses zu tun oder nicht. Diese Freiheit, die Gott uns gegeben hat, spiegelt meiner Meinung nach seine Liebe zu uns wider, er zwingt uns zu nichts aber ist immer mit offenen Armen da. Also können wir Gott wohl nicht solche schrecklichen Verbrechen anlasten und ihm vorwerfen er würde nicht eingreifen, der Mensch kann sich schließlich selber entscheiden aufgrund seiner Freiheit. Wir hatten die Wahl, und Gott läßt uns gewähren. Das gleiche ist es mit den vielen leidenden Menschen in Irak, Afganistan, Afrika und vielen anderen Ländern. Wer führt denn Krieg in diesen Ländern, oder lässt es zu das viele Menschen an Hunger und Krankheiten die bei uns mit ein paar lächerlichen Euros geheilt werden könnten, sterben? Wer nimmt denn mehr aus der sogenannten dritten Welt und wer gibt nicht einmal einen Bruchteil davon in Form von Entwicklungshilfe zurück? Das sind ja wohl wir und nicht Gott, und wenn wir nach Gottes Willen leben würden, dann würden wir dafür sorgen das wir unseren Mitmenschen, die wir ja als Schwestern und Brüder ansehen sollen und sie lieben sollen wie uns selbst nach Gottes Willen, helfen und nicht auf ihre Kosten leben. Wir wollen zwar unsere Freiheit und tun was wir wollen, und oft wollen wir auch von Gott nichts wissen, aber wenn dann was kräftig schief geht, dann hört man oft: "Wie konnte Gott das nur zulassen?" Ich finde wir machen es uns ganz schön einfach!

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 6. Oktober 2008 13:20

Also was ich da raus lese ist: Wenn es was Gutes war, dann war es sicher Gott. Wenn es schlecht war, dann war es der Mensch und Gott kann/will nichts machen. "Du"/"Ihr" macht es euch einfach. Es wäre mir ja egal wenn jeder Mensch machen würde was er wolle, ohne dabei andere zu verletzen, dann kann man ja sagen, dass diese Personen ihre Entscheidungen getroffen haben und am Ende wird "er" über sie richten. Aber wenn so viel Schlechtes Unschuldigen passiert, dann kann das doch nicht okay sein. Die Kampusch war 10 Jahre als sie verschleppt wurde, ein kleines Kind, dass niemanden etwas getan hat. Gott hat ihr nicht geholfen. Umweltverschmutzung, Kriege,...alles läßt Gott zu. Nicht, dass er sagt "Okay ich habe euch die Wahl gelassen und ihr seid offensichtlich zu blöd die richtigen Entscheidungen zu treffen, jetzt greife ich ein" Aber nein, er wartet bis wir tot sind. UND Selbst wenn wir nach dem Tod in Paradies kommen, warum müßen dann einige sooo leiden?!?! Mir ist es ja egal, soll jeder glauben was er möchte ABER warum seht ihr denn nicht die unlogik???

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 16:18

Die - scheinbare - Unlogik besteht im menschlichen Bewußtsein, wenn und so lange es das Wesen und die Natur Gottes noch nicht erkannt hat. Diese vielen "Ungereimtheien" und "Widersprüche", die uns auffallen, wenn wir die äußere Welt betrachten, können und entweder dazu bringen, Gott in Abrede zu stellen - oder unsere Vorstellung von Gott und von dem wie er ist und was er kann. Du bist ja überhaupt nicht allein mit deinen Zweifeln. Aber ich empfehle dir, mal deine Vorstellung von Gott zu überprüfen: Wie bzw. durch welche Zurechnung von Eigenschaften Gottes wird ein "Schuh" daraus, daß diese schrecklichen Dinge in der Welt passieren und es dennoch Gott gibt? Ich bin nämlich - wie viele andere - der Auffassung, daß es Gott gibt und, daß er bedingungslose Liebe ist.


anonym
beantwortet von koennelilona am 3. Oktober 2008 19:15
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In Jakobus 3 : 26 steht: " Ja, wie der Leib ohne geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot."

Es heißt also, das es nicht genügt, nur zu sagen ich glaube, man muß auch etwas dafür tun. In 1. Johannes 2 : 17 steht: " Überdies, die Welt vergeht und ebendso ihre Begierde, wer aber den Willen Gottes tut, bleibt immerdar."

Um Gottes Willen kennenzulernen, müssen wir uns mit der Bibel beschäftigen. Wir können dann auch Gott kennenlernen und seinen Willen und können ein persönliches Verhältnis zu ihm aufbauen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 16:25

Dazu ist es hilfreich, eine ausreichend funktionierende rechte Hirnhälfte zu haben. Wenn ich noch von den wichtigen Fähigkeiten der rechten Hirnhälfte abgetrennt bin, werde ich Schwierigkeiten haben/behalten. Der Sinn der symbolischen Inhhalte wird sich mir nicht offenbaren und dann...? "Abgetrennt" sind Menschen durch die kollektive Neurose, die in der Zivilisation seit langer Zeit grassiert. Durch Ausblenden, leugnen, verdrängen von Gefühlen, Bedürfnissen und Intuition (Bauch) trennen wir selbst uns - unbewußt - von diesem Teil unserer selbst / unseres Selbst(es). Das muß mit Liebe, Mut, Geduld, Vertrauen, Achtsamkeit wieder geöffnet werden. Dann kann sich uns das Wunder Gottes in seiner vollen Pracht und Herrlichkeit offenbaren. Evtl.: www.Seelen-Oeffner.de


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 4. Oktober 2008 13:19
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In einer Vertrauensbeziehung zu ihm leben. Glauben im göttlichen Sinn bedeutet Vertrauen (im Englischen gut zu sehen, wo beides "faith" heißt). Sich seiner Liebe und seiner Gegenwart gewiss sein, weil man durch Jesus Christus freien Zugang erhalten (und das für sich persönlich angenommen hat) - und das auch täglich erfahren. Mit dem Übernatürlichen rechnen und es erleben.


russeliana
beantwortet von russeliana am 2. Oktober 2008 12:21
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Glauben ist eine starke Kraft. Allerdings bedeutet Glaube auch: Nicht wissen. Gläubige leben besser, sind seelisch stabiler, gesünder, können Niederschläge besser abfangen.

Ob Gott oder was anderes, der Effekt ist gleich.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:23

"Gläubige leben besser, sind seelisch stabiler, gesünder, können Niederschläge besser abfangen" blödsinn! wo hast das den her? vatikan.com?

Kommentar von Simple_avatar5smallrusseliana am 2. Oktober 2008 12:26

weil es so ist. Gläubige sind einfach psychisch stabiler. Weil sie etwas haben, woran sie sich fest halten können. Kein Blödsinn! Glaube macht stark.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:30

na sicher. wissen macht stark! und ich weiß es gibt keinen gott und ich kann super damit leben!

Kommentar von Simple_avatar5smallrusseliana am 2. Oktober 2008 12:32

ich habe doch geschrieben, ob an Gott oder was anderes. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Kommentar von brettpit am 2. Oktober 2008 12:53

schon gut russel::aber wie kannst du sagen Glauben bedeutet nichts zu wissen`? wenn es bei dir zutrifft ok, bei mir und bei anderen aber noch lange nicht,

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 4. Oktober 2008 13:22

Amen. Erfahrungswerte!

Kommentar von C6ce5dc9d691551a547d7c5bc3711ceesmallChadja am 3. Oktober 2008 09:59

endlich mal eine gescheite antwort!!!

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 4. Oktober 2008 13:45

@russeliana Wer an Gott glaubt, der "weiß" - beim Glauben an den Gott der Bibel ist Glaube = Wissen

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 16:27

Die Interpretation "Glauben" bedeute "Nicht wissen" ist eine Deutung derjenigen Menschen, die sich der zweiten, geistigen, Dimension des Seins noch nicht geöffnet, sie noch nicht kennengelernt haben. Für den, der/die dies bereits getan hat, ist "Glauben" = bedingungslos vertrauen.


minister
beantwortet von minister am 2. Oktober 2008 12:28
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Glauben heißt, darauf zu vertrauen, dass es etwas gibt, das über die eigene Existenz und das grundsätzlich sensorisch wahrnehmbare hinaus geht.

Glaube ist weder beweisbar noch widerlegbar.

An einen bestimmten (christlichen) Gott zu glauben, bedeutet auch, sich auf ein bestimmtes Werte- und Traditionssystem einzulassen.

Darüber hinaus hilft der Glaube, die eigene Endlichkeit zu transzendieren und ethisches Verhalten zu begründen.

Man darf glauben, muss es aber nicht.


OliKube
beantwortet von OliKube am 3. Oktober 2008 11:32
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An Gott glauben heißt... 1. zu faul sein um zu Denken 2. zu feige sein, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen 3. "unmündig" bleiben 4. das Opfer einer Gehirnwäsche zu sein (Dawkins bezeichnet eine streng religiöse Erziehung völlig zurecht als "geistige Vergewaltigung")

An Gott zu glauben ist genauso naiv wie an den Osterhasen oder das fliegende Spaghettimonster zu glauben. Es gibt auch keinen Beweis, dass es das fliegende Spaghettimonster nicht gibt. Aber kaum jemand würde aus Mangel an Gegenbeweisen an seine Existenz glauben oder es gar anbeten, geschweige denn Gebäude bauen, Kriege führen, eine Spaghettimonstersteuer und einen Spaghettimonsterlästerungsparagraphen einführen... .

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 3. Oktober 2008 22:56

Punkt 1 und 2 kann man genausogut auch auf Atheisten anwenden...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 4. Oktober 2008 10:40

Sprich bitte nicht von denken, Ted. Das tust Du nicht. Dein denken wird von einem Buch übernommen.

Kommentar von D426eca5cc2353697c9cd81fefd6f9edsmallOliKube am 4. Oktober 2008 12:21

Durchaus nicht. Vielleicht gibt es vereinzelt Atheisten, die "einfach so" nicht an Gott glauben, aber im Gegensatz zur Religion gibt es im Atheismus keine Denkverbote (Dogmen). Es ist auch kein Dogma, dass es keinen Gott gibt. Angenommen, es gäbe ein Argument für die Existenz Gottes oder ein starkes Indiz (oder gar Beweis), dann hätten kaum Atheisten ein Problem damit, ihren Irrtum einzugesehen. Aber da man seit Jahrtausenden nach Gott sucht und noch keine einzige Spur von ihm entdeckt hat... .

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 4. Oktober 2008 13:22

Das liebe ich besonders - Urteile von Menschen, die überhaupt nicht wissen, worüber sie urteilen.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 4. Oktober 2008 15:16

Kann nur zustimmen!!! viele viele DH!

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 4. Oktober 2008 17:07

> An Gott glauben heißt... 1. zu faul sein um zu Denken 2. zu feige sein, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen

Das ist unter Christen sehr beliebt, korrekt. Aber unter Nichchristen auch, nur mit anderen Aussagen.

Viele Menschen schwimmen gerne mit dem Strom und fahren das eigene Nachdenken gerne auf den Standby-Modus runter.


> 4. das Opfer einer Gehirnwäsche zu sein (Dawkins bezeichnet eine streng religiöse Erziehung völlig zurecht als "geistige Vergewaltigung")

Punkt vier würde ich lieber wiedr zurücknehmen ;-) - er widerspricht Punkt 1+2.

Da du (vermutlich) nicht an Gott glaubst, bist du verpflichtet, selber zu denken. D.h., du solltest Dawkins nicht zitieren - dem dem reden viele alles nach,ohne ihn ihrerseits infrage zustellen. Dass der Glaube an Gott generell und ohne alle Unterschiede eine "Gehirnwäsche" wäre, ist hin und wieder gehörtes Totschlagargument. Das spircht aber nicht dafür, dass diejenigen, die es äußern, differenziert darüber nachgedacht haben. Das mit der "geistigen Vergewaltigung" ist ebenso sehr undifferenziert und falsch. Kuck dir die Lehrpläne an Schulen und sogar an theologischen Unis an: Was ist dort mehr odoer weniger vorgeschrieben? Die Evolutionstheorie ziemlich bedingungslos zu glauben und die Bibel anzuweifeln. Und das sogar in theologischen Ausbildungsstätten. Wer hat den wen einer Gehirnwäsche bzw. unterzogen (wenn du schon solch starke Worte ins Feld führst)?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 5. Oktober 2008 12:26

Oh! Ein Christ mit Bildung und der Fähigkeit sich der Rhetorik zu bedienen! Das ist aber schön.

Du sprichst vom „Glauben“ an die Evolutionstheorie, als sei die Frage, ob man Darwins Thesen akzeptiert, religiöser Natur, so wie die Frage nach Himmel, Hölle, Engeln und Auferstehung. Dem ist nicht so. Darwin muss man nicht glauben, junger Padawan. Er und andere arbeiten mit wissenschaftlichen Methoden deren Ergebnisse jederzeit von jedermann falsifizierbar sind. "Glauben" ist eine Sache der persönlichen Auslegung. Eine Theorie ist nicht so gelagert. Gehirnwäsche widerum sehe ich gegeben in einem Konstrukt, welches Dir bei Nichtbeachtung mit der ewigen Verdammnis in der Hölle droht. "Glaube bedingungslos an mich Deinen Gott, oder brenne für immer." Für eine freie Entscheidung ist da nicht viel Spielraum. Oder kann man das anders sehen?

Zu Deiner oft zitierten Bibel. Jetzt zitier ich mich mal selber aus einer einem Deiner Kollegen hier schon mal gegebenen Antwort, auf die ich bis Dato keine Antwort erhalten habe. ... Kleiner Appell an Deine Logik. Ich zeige Dir hier mal wie Deine unfehlbare Bibel funktioniert und warum man mit Euch schlussletztendlich nicht diskutieren kann.

Aussage: Die Bibel ist das Wort Gottes.

Frage: Wie kann man sicher sein dass sie das Wort Gottes ist?

Antwort: Weil es so in der Bibel steht.

Frage: Warum kann ich dann der Bibel vertrauen?

Antwort: Weil die Bibel unfehlbar ist.

Frage: Woher weiß ich aber dass die Bibel unfehlbar ist?

Antwort: Weil die Bibel das Wort Gottes ist!

Das, Dagur, nennt sich Zirkellogik. Und diese Zirkellogik verhindert dass Menschen wie ich zu Dir durchdringen können und sie verhindert dass Du die Welt so sehen kannst wie sie ist.

Kannst Du das widerlegen?

Kommentar von Simple_avatar7smallDagur am 12. Oktober 2008 14:10

@ Solipsist

> man Darwins Thesen akzeptiert, religiöser Natur Da steckt ne Menge Glauben drin. Beispielsweise in den vorausgesetzten Zeitabständen. Guck dir aber vor allem die Vehemenz an, mit der manche Anhänger der Evloution (z.B. EU (Parlament? oder anderes Gremium)) sich gegen den Schöpfungsglauben zufelde schreiten. Wenn, dann könnte man sagen: Jedem das Seine, was er glauben möchte. Dass man die Evolution aber nicht infrage stellen darf - oder oft gleich als dumm dargestellt wird, wenn man an eine 6-Tage-Schöpfung glaubt ... das wirkt schon fast wie manche religiöse Dogmen. Die sind auch von höchster Autorität abgesegnet und unfehlbar (oder erheben zumindest den Anspruch). Also so einen großen Unterschied zur Religion sehe ich da gar nicht.


>jedermann falsifizierbar sind.

Wurde auch teils gemacht. Aber da "keiner" die Falsifizierungsargumente stehen lässt, ist es wie mit dem chinesischen Recht, im Park vor den Olympiaspielen zu demonstrieren: Jeder darf gerne, aber dass ja keiner auf den Gedanken kommt, dass dann auch zu tun.


"Glauben" ist eine Sache der persönlichen Auslegung. Eine Theorie ist nicht so gelagert.

Fakten sind die eine Sache. Meistens lassen sich Fakten aber ganz unterschiedlich deuten.


"Glaube bedingungslos an mich Deinen Gott, oder brenne für immer."

Puuhh ... Ich weiß nicht, ob man das jetzt so in der Kurzform sagen kann. Immerhin kann man die Lage auch folgendermaßen sehen:

Der Mensch hat sich im All von der lebenswichtigen Sauerstoffzufuhr (Gott)abgeschnitten. Die Luft, die er noch in der Lunge hat, reicht logischerweise nicht sehr lange. Gott "zerbricht sich seinen Kopf" un überlegt, was zu tun ist. Er schickt seinen Sohn (Jesus), der die Sauerstoffzufuhr des Menschen wieder repariert. Dabei geht sein Sohn selber drauf.(Die einzelnen Menschen können den neuen Sauerstoffzufluss annehmen oder ablehnen.)

-> Frage: Was sollte Gott nich weiter tun? a) Der Mensch hat sich abgekapselt, nicht Gott. b) Gott hat eine Rettungsaktion unternommen, bei der sogar sein einziger Sohn draufgegangen ist. -> c) Kann man von Gott mehr erwarten?

Andererseits hast du natürlich in der Kurzform auch wieder Recht: "Glaub an Jesus Christus - dann bist du gerettet.-- Wenn du nicht an ihn glaubst, dann wird dich Gott ins ewige Feuer werfen."*

*(vielleicht gibts Ausnahmen (vgl. "Becher Wasser" usw.)

Das ist zwar ziemlich drastisch, aber es entspricht den Tatschen. Aslo insofern hast du mit dem Satz (den du ja kritisierst) durchaus Recht.


>Aussage: Die Bibel ist das Wort Gottes.

Frage: Wie kann man sicher sein dass sie das Wort Gottes ist?

Antwort: Weil es so in der Bibel steht.

Frage: Warum kann ich dann der Bibel vertrauen?

Antwort: Weil die Bibel unfehlbar ist.

Frage: Woher weiß ich aber dass die Bibel unfehlbar ist?

Antwort: Weil die Bibel das Wort Gottes ist!

--

;-) Jaaa, genau das Gleiche habe ich mir auch schonmal überlegt. :-D Ich verstehe das mit der Zirkellogik sehr gut.

Da gibts im Prinzip wieder (mindestens) zwei Wege: a) Du musst wissen, was du glauben willst: Entweder du glaubst der Bibel - oder eben nicht. (Das ist zumindest das Ergebnis). Wenn du jetzt noch die Aussage der Bibel dazunimmst, dann muss dich außerdem Gott selber (durch seinen Heiligen Geist) davon überzeugen, dass er Gott ist. Sonst geht das mit dem Glauben glaubich gar nicht.

b) Jut, die Antwort (Glaub es.) ist dir vermutlich etwas zu einfach. Du kannst auch folgende Dinge mit dazunehmen:

  • Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede. (Joh. 7, 17) (Q: dgb.de)

Probier aus, was Jesus sagt. Tu das, was Gott will. Dann wirst du feststellen, ob die Bibel hinkommt oder purer Blöff ist. (Drüber Reden ist gut. Aber obs stimmt, merkste erst, wenn du dich ganz praktisch nach Gott ausrichtest.)

  • Kuck dir die ganzen Aussagen der Bibel an. Esgibt ne ganze Menge an Profezeihungen u.a. Aussagen, die hinkommen und somit zeigen, dass die Bibel (in diesen Fällen) stimmt. Dann ist es wahrscheinlich, dass sie auch in den übrigen Aussagen stimmt.

Beispiel (vom Hörensagen): Früher hielt die Wissenschaft die biblische Aussage über die Hetiter für eine Fehlinformation. Inzwischen hat man genügend (außerbiblische) Belege für das Volk entdeckt..

Der Hase gilt laut Bibel als Wiederkäuer, was, verlgichen mit einer Kuh, nicht hinzukommen scheint. Er soll aber wohl seine Ausscheidungen (Köttel) fressen (ich hoff, das kommt so hin ;-). Damit ist er tatsächlich ein Wiederkäuer, wenn auch in etwas anderer Form.

Auch die "Feste" in erste Mose beschribt sehr gut die äußere schicht der Atmosfäre. Diese ist wirklich fest(er) - wenn eine Rakete im falschen Winkel in die Atmosfäre eintritt, verglüht sie.

Wenn du vollkommen stichhaltige Argumente benötigst, mach's wie der Autor von Ben Hur: Forsch selber alle möglichen historischen u.a. aussagen der Bibel nach und versuch, sie zu widerlegen oder zu belegen. Der Autor wollte die Bibel eigentlich widerlegen, kam wurde von der Beweislast des Materials aber dazu genötigt, die Wahrheit der Bibel zu erkennen.

Die Einzelheiten dazu kann ich dir nicht liefern. Wenn du Argumente bruachst, die dich überzeugen, forsch an der Stelle selber nach.

Zur Zirkellogik daher: Jepp, du hast Recht. Du kannst aber die obigen Wege mit dazunehmen, dann lässt sich vielleicht doch eine Lösung finden.

Kommentar von D426eca5cc2353697c9cd81fefd6f9edsmallOliKube am 5. Oktober 2008 12:31

Ich renne Dawkins nicht blind hinterher. Ich war früher Christ und bin durch Nachdenken (und nicht durch Dawkins) nach und nach Atheist geworden. Ich stelle auch Dawkins in Frage, aber "geistige Vergewaltigung" trifft meiner Ansicht nach zu. Die Evolutionstheorie ist kein Glaubensinhalt, sondern eine wissenschaftliche (z.B. bewiesene) Erkenntnis. Dagegen steht ein Schöpfungsmythos, für dessen Richtigkeit es nicht einmal das geringste Indiz gibt. Dass man das für wahr hält, wofür es die besten Beweise gibt, hat wohl nichts mit Gehirnwäsche zu tun. Die Evolutionstheorie mit der Bibel gleichzusetzen ist sehr undifferenziert. Das eine hat mit dem anderen nichts gemeinsam. Genauso gut könnte man sagen: Die binomischen Formeln müssen geglaubt werden, aber Grimms Märchen nicht, folglich Gehirnwäsche. ;).

Für einen frei denkenden Menschen ist es ja nicht verboten, zu zitieren. Was natürlich nicht geht, wäre: "Es ist richtig, weil es von Dawkins kommt." Das wäre dann schon Personenkult, welchen ich selbstverständlich ablehne.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 5. Oktober 2008 13:13

Mit religiösen über Glauben zu Diskutieren ist wie mit nasser Seife Handball zu spielen, oder?

Du wirst sehen: Er wird uns -wenn er denn Antwortet- hier inhaltlich mit ner astreinen Deus ex machina kommen.

Und da er schreiben kann, freu ich mich schon drauf.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 16:35

"Schöne Grüße auch an Ihre Vorurteile!" (Weiß nicht mehr, wo das gesagt wurde). Aber bei mir treffen Deine vier nummerierten Punkte nicht zu. Dennoch weiß ich ganz gewiß, dass es Gott, das Höherdimensionale (Wesen) gibt und ich bin mir sicher über einige seiner Fähigkeiten bzw. Eigenschaften. Ich habe erst im Zuge der Entwicklung meines Glaubens gelernt, Verantwortung für mich zu übernehmen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. Februar 2009 16:54

Wissen tust Du es zwar, einzig schlüssig zu erklären, dazu fehlt es Dir irgendwie natürlich, was?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 16:58

Mein voriger Kommentar war für OliKube. Dieser jetzt für Solipsist und evtl. einige andere - wegen der Bibel und ihrer Unfehlbarkeit: Eine "Fußangel" der aristotelischen Logik des "Entweder-oder". Eine der höherdimensionalen Logiken, z.B. die des "Sowohl-als auch" würde sagen: Die Bibel ist nicht gut ODER schlecht, sie ist gut UND schlecht; denn es kommt darauf an, worauf man schaut (und mit welchem Bewußtsein). Man wird der Bibel nicht gerecht, wenn man sie nach dem ersten scheinbaren Widerspruch in die Ecke schmeißt und fürderhin vehement verurteilt. Widersprüche sollten eher dazu führen, mein Bewußtsein, seine Inhalte und die Bewertungskriterien zu überprüfen. Die entstehen nicht nur aus übernommenen Informationen, sondern können durch eigene Erfahrungen ergänzt, bestärkt oder ganz verändert werden. Der Mensch ist ein programmierbares Wesen. Er kann von anderen aber auch durch sich selbst programmiert werden. Ich sollte mich irgendwann entscheiden, wie ich dazu stehe und was ich dazu tun will.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. Februar 2009 17:05

Tu mir mal einen gefallen und lies Dir diesen ZEIT-Artikel durch und sag mir Deine Meinung dazu. Kostet Dich nur zehn Minuten Deiner Zeit.

http://kommentare.zeit.de/user/emporda/beitrag/2008/04/19/wunschtraeume-undphantasien-im-nt

...

Und was Du hier schreibst ist nichts als eine Rechtfertigung der ewigen Kaugummiauslegungen.


morus
beantwortet von morus am 3. Oktober 2008 16:52
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Zunächst gilt es, die drei verschiedenen Arten von Glauben im deutschen Sprachgebrauch zu unterscheiden: 1) Ich glaube, dass = ein Fürwahrhalten (das gilt für Dinge, die man nicht sicher weiß). 2) Ich glaube ihm = zeigt das Vertrauen in eine Person. 3) Ich glaube an ihn = diese Art des Glaubens meint die Beziehung zu Gott. Sie ist die höchste Form des Glaubens. Manch einer benutzt den Begriff auch, um sein Verhältnis zu seiner Fußballmannschaft o.ä. auszudrücken. Doch solch ein Glaube dürfte sehr wahrscheinlich enttäuscht werden...


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 5. Oktober 2008 18:32
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Verantwortung abzugeben.


wuerstel
beantwortet von wuerstel am 6. Oktober 2008 13:19
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Kann der Glaube dir nützen?

UM DIESE Frage richtig zu beantworten, müssen wir zuerst eine andere Frage klären: Was ist echter Glaube? So merkwürdig es auch erscheinen mag, ist doch die allgemeine Auffassung über den Begriff „Glaube“ weit von dem entfernt, was die Bibel lehrt. Ein bekanntes englisches Wörterbuch geht weit am Ziel vorbei, wenn es den Glauben als „das Überzeugtsein von überlieferten Lehren einer Religion“ erklärt, als „feste Überzeugung von etwas, wofür es keinen Beweis gibt“. Wieso stimmt diese Begriffserklärung nicht?

Sie stimmt vor allem deshalb nicht, weil die überlieferten Lehren einer Religion nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Jesus wies auf diese Tatsache hin, als er von den Überlieferungen der Schriftgelehrten und Pharisäer sagte: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? . . . Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: ,Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren‘ “ (Matth. 15:3-9). Sie waren die Führer einer ‘ungläubigen und verdrehten Generation’, die ihren Unglauben dadurch bewies, daß sie Gottes verheißenen Messias, seinen „Hauptvermittler des Lebens“, tötete (Matth. 17:17; Apg. 2:40; 3:15).

Darüber hinaus ist eine „feste Überzeugung von etwas, wofür es keinen Beweis gibt“, genau das Gegenteil von echtem Glauben. Es kann natürlich sein, daß das Wörterbuch einen sichtbaren Beweis meint. Doch einen Glauben, für den es keinen Beweis gibt, bezeichnet man zu Recht als Aberglauben. Ein solcher Glaube steht in krassem Widerspruch zu der biblischen Begriffserklärung des Glaubens, die wir in Hebräer 11:1 lesen: „Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.“ Der Glaube hat also etwas mit Realitäten zu tun, mit Gegebenheiten, die gesichert sind und als erwiesen gelten. Er beruht auf einer festen Grundlage, auf einer Fülle von Beweisen.

DIE GRUNDLAGE UNSERES GLAUBENS

In einem seiner Briefe führt der Apostel Paulus einen stichhaltigen Grund für den Glauben an. In Römer 1:20 lesen wir die Worte: „Seine [Gottes] unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit.“ Damit sind die Wunder gemeint, die wir mit unseren Augen wahrnehmen können: der Sternenhimmel, die wunderbar aufeinander abgestimmten Werke der irdischen Schöpfung, die Schönheiten der „Natur“, in der die Liebe und die Weisheit eines Meisterarchitekten deutlich zu sehen sind. Eine Betrachtung dieser Schöpferwerke sollte in uns den Glauben hervorrufen, der in Psalm 104:24 in den Worten zum Ausdruck kommt: „Wie viele sind deiner Werke, o Jehova! Sie alle hast du in Weisheit gemacht.“ Das ist kein Glaube, „wofür es keinen Beweis gibt“.

An Gott zu glauben bedeutet jedoch nicht nur, seine Existenz anzuerkennen und die Herrlichkeit seiner Schöpfung zu würdigen. Durch den Glauben erhalten wir auch das Vorrecht, in ein sehr gesegnetes Verhältnis zu diesem Gott und Schöpfer zu gelangen. Wenn wir nach ihm suchen, können wir ihn finden, denn er ist „in der Tat einem jeden von uns nicht fern“ (Apg. 17:24 bis 27). Gott zu finden und ihn kennenzulernen kann uns mit einer Befriedigung und Freude erfüllen, die jedes andere Erlebnis, das wir haben mögen, übertrifft. Sein Wohlgefallen zu erlangen kann uns den größten Lohn eintragen. Der Glaube macht dies möglich. Der Apostel Paulus schrieb: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen, denn wer sich Gott naht, muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird“ (Hebr. 11:6).

EIN VATER, DER SICH UM UNS KÜMMERT

Unser Gott und Schöpfer ist der gütigste Vater, den es gibt. Zu dem Propheten Moses sagte er über sich: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren“ (2. Mose 34:6, 7). Könnten wir uns vorstellen, daß ein Gott, der solch hohe Grundsätze verkörpert, die Verheißungen, die er seinen menschlichen Geschöpfen gegeben hat, nicht erfüllen würde? Keinesfalls! Wenn ein unvollkommener menschlicher Vater ein Versprechen, das er seinen Kindern gegeben hat, unfehlbar erfüllt, wieviel eher wird der himmlische Vater der Menschheit es tun! Jesus sagte in der Bergpredigt zu seinen Zuhörern: „Wenn ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, denen gute Dinge geben, die ihn bitten?“ (Matth. 7:11). Wir können den festen Glauben haben, daß Gott alle seine Verheißungen zur gegebenen Zeit und auf seine Weise erfüllen wird (Josua 23:14).

Doch was für Verheißungen hat Gott gegeben? Es handelt sich dabei nicht um nur einmal gegebene Verheißungen. Nein, Gott hat die Verheißungen von dem Guten, das er für die ganze Menschheit bewirken wird, im Verlauf von über 4 000 Jahren mehrmals wiederholt. Sie sind nicht mit den Versprechungen der Politiker zu vergleichen, die das eine zu tun versprechen, dann aber etwas ganz anderes tun. Gottes Verheißungen sind zuverlässig. Sie werden bestimmt eintreffen, denn sie sind in seinem unvergleichlichen Namen, Jehova, gegeben worden. Eine seiner bedeutendsten Verheißungen bekräftigte er sogar mit einem Eid. „Gott [trat], als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel“ (Hebr. 6:17).

DER GLAUBE AN GOTTES VERHEISSUNGEN

Im 11. Kapitel des Hebräerbriefes sind Gottes Verheißungen und das Thema Glaube untrennbar miteinander verknüpft. Abel, der erste Mann des Glaubens, der in der Bibel erwähnt wird, kannte offenbar die in 1. Mose 3:15 aufgezeichnete göttliche Verheißung eines „Samens“ — eines Nachkommens, der schließlich aus Gottes himmlischer Engelorganisation hervorging —, der die Werke der „Urschlange“, das heißt dessen, „der Teufel und Satan genannt wird“, zunichte machen sollte (Offb. 12:9). Abel brachte die Fettstücke einiger „Erstlinge seiner Herde“ als Opfer dar, was ein passendes Bild des Opfers war, das der verheißene „Same“, „das Lamm Gottes“, etwa 4 000 Jahre später darbrachte, um die Menschheit von Sünde und Tod zu erlösen. „Durch Glauben brachte Abel Gott ein wertvolleres Opfer dar als Kain“ (1. Mose 4:4; Joh. 1:29; Hebr. 11:4).

Dann kam Henoch, der ebenfalls in der Zeit vor der Flut lebte. „Durch Glauben wurde Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehe.“ Das heißt nicht, daß er nicht gestorben wäre, denn gemäß 1. Korinther 15:22 schrieb Paulus, daß „in Adam alle sterben“. Gott ließ aber nicht zu, daß er Todesqualen leiden mußte. Henochs Glaube beruhte offensichtlich auf der Kenntnis göttlicher Offenbarungen, denn er wußte, daß Gottes himmlische Heerscharen zur gegebenen Zeit eingreifen und alle Bösen von der Erde beseitigen würden. Daher äußerte er die prophetischen Worte: „Siehe! Jehova kam mit seinen heiligen Myriaden, um an allen das Gericht zu vollziehen und alle Gottlosen all ihrer gottlosen Taten zu überführen, die sie auf gottlose Weise begingen, und all der anstößigen Dinge, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben“ (Hebr. 11:5; 1. Mose 5:21-24; Jud. 14, 15). Wie Henoch, so können auch wir heute Gottes Verheißung, die Erde von aller Bosheit zu säubern, Glauben schenken.

Die Erlebnisse eines weiteren Mannes des Glaubens unterstreichen die Zuverlässigkeit göttlicher Verheißungen. Dieser Mann war Noah. Über ihn steht geschrieben: „Durch Glauben bekundete Noah Gottesfurcht, nachdem er eine göttliche Warnung vor Dingen erhalten hatte, die noch nicht zu sehen waren, und errichtete eine Arche zur Rettung seiner Hausgemeinschaft; und durch diesen Glauben verurteilte er die Welt, und er wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die gemäß dem Glauben ist“ (Hebr. 11:7). Auch heute sind diejenigen, die an Jehova Gott glauben und ihm dienen, ein lebendiges Zeugnis, durch das eine böse Welt verurteilt wird. Ihr Glaube ist auch angebracht, denn zog der „Sohn des Menschen“, Jesus Christus, in seiner Prophezeiung über den „Abschluß des Systems der Dinge“ nicht einen Vergleich zur Sintflut? Er sagte: „Von jenem Tage und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Sohnes des Menschen sein. Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tage, an dem Noah in die Arche hineinging, und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Sohnes des Menschen sein“ (Matth. 24:36-39). Schließt aber unser Glaube nicht mehr ein als die Hoffnung, daß das heutige böse „System der Dinge“ von der Erdoberfläche beseitigt wird? So ist es tatsächlich.

WER DER „SAME“ DER VERHEISSUNG IST

Das Wort „Glaube“ erscheint in der Bibel zum erstenmal in Verbindung mit Abraham, der 2 000 Jahre nach Abel lebte. Abraham „setzte Glauben in Jehova, und er rechnete es ihm dann als Gerechtigkeit an“ (1. Mose 15:6). Abel, Henoch und Noah hatten Glauben an Jehovas Verheißung eines „Samens“ geübt, der an Gottes Feinden das Gericht vollstrecken würde. Abraham dagegen empfing von Jehova eine erweiterte Verheißung. Das geschah, nachdem Jehova Abraham auf seine Bereitwilligkeit, ihm Isaak, seinen einziggezeugten Sohn, zu opfern, geprüft hatte. Gott sagte damals: „Ich [werde] dich bestimmt segnen . . . und deinen Samen bestimmt mehren . . . wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen. Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast“ (1. Mose 22:1-18).

Demnach müßten durch Abrahams „Samen“ alle Völker der Erde gesegnet werden. Und wer ist dieser „Same“? Der Apostel Paulus antwortet: „Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. . . . ,Und deinem Samen‘, welcher Christus ist“ (Gal. 3:16).

Wodurch wird denn Christus die Angehörigen aller Nationen segnen? Durch eine Regierung oder „Stadt“. Im Glauben sah Abraham dieser verheißenen Stadt entgegen: „Er wartete auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat, deren Erbauer und Bildner Gott ist“ (Hebr. 11:10). Diese Stadt ist eine himmlische Stadt, in der „das Lamm“, Jesus Christus, König ist. Mit ihm zusammen werden aus treuen Menschen ausgewählte und vom Tode auferweckte Personen „als Könige über die Erde regieren“ (Offb. 5:9-12). Vergessen wir nicht, daß Abraham etwa 2 000 Jahre vor dem Kommen Christi Jesu, des „Samens“ der Verheißung, lebte; doch sein Glaube an diese Verheißung war unerschütterlich. Auch dein Glaube kann unerschütterlich werden, so stark wie Abrahams Glaube an Gottes Verheißung (Röm. 4:20-22).

DER GLAUBE FÜHRT NICHT ZUR ENTTÄUSCHUNG

Es hat bis zum heutigen Tag auf der Erde treue Fußstapfennachfolger Christi Jesu gegeben. Jesus sagte über sie: „Ich kenne deine Taten und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und dein Ausharren.“ Wegen ihres siegreichen Glaubenskampfes empfangen sie einen Lohn im Himmel (Offb. 2:19, 26-28). Auch haben ihre „Taten“ in Verbindung mit dem Zeugnisgeben über den Namen und das Königreich Jehovas bewirkt, daß seit Mitte der 1930er Jahre eine „große Volksmenge“ eingesammelt worden ist. Über diese wird gesagt: „Eine große Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermochte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm [Jesus Christus, dem Hauptglied des Samens der Verheißung].“ Wegen ihres Glaubens an die erlösende Kraft des „Blutes des Lammes“ werden sie die „große Drangsal“, die über die Bösen kommt, überleben und werden Gott ‘Tag und Nacht heiligen Dienst darbringen’. Er wird sein schützendes „Zelt“ über sie ausbreiten (Offb. 7:9, 14, 15).

Der „großen Volksmenge“ werden aber noch weitere wunderbare Segnungen zuteil werden, denn über diese irdischen Diener Gottes steht geschrieben: „Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen“ (Offb. 7:16, 17). Da sie ihren Glauben bis zur „großen Drangsal“ und die „große Drangsal“ hindurch bewahren, werden sie sowohl in geistiger als auch in leiblicher Hinsicht reich versorgt werden. Sie werden von der „sengenden Hitze“ des Tages des Zornes Jehovas verschont worden sein. Gottes Sohn wird sie erfrischen und sie hüten, indem er sie in alle Ewigkeit an den Segnungen des wiederhergestellten irdischen Paradieses teilhaben läßt. Die Tränen, die sie wegen religiöser Unwissenheit und wegen des Getrenntseins vom wahren Gott vergossen haben, werden dann der fernen Vergangenheit angehören.

Kurz vor dem Ende der Offenbarung, die der Apostel Johannes hatte, sah er einen „neuen Himmel“. Er sah auch „die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen“. Es handelt sich dabei um eine sinnbildliche Darstellung der „Braut“ Christi, die mit Jesus Christus, dem Lamm, in seinem himmlischen Königreich verbunden sein wird (Offb. 21:1, 2, 9). Unter dieser Königreichsregierung wird die „große Volksmenge“ zusammen mit den auferweckten Verstorbenen eine „neue Erde“, eine neue menschliche Gesellschaft, bilden, die in ein enges, vertrautes Verhältnis zu ihrem liebevollen himmlischen Vater gelangen wird. „Er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.“ Dann betont der Apostel Johannes nochmals die Segnungen, die den Glaubenden zuteil werden: „Er [Gott] wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ Welch offensichtlicher Beweis des Segens eines Gottes, der sich wirklich um uns kümmert! (Offb. 21:3, 4; Joh. 5:28, 29).

Glaubst du, daß diese Verheißungen Wirklichkeit werden? Du solltest davon überzeugt sein, denn Gott selbst erklärte von seinem Thron im Himmel aus: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Dann fügte er noch die Worte hinzu: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr“ (Offb. 21:5). Die Verheißungen Gottes sind zuverlässig. In den 6 000 Jahren Menschheitsgeschichte haben gottesfürchtige Menschen an diese Verheißungen geglaubt und entsprechend gehandelt. Ein solcher Glaube wird auch dir nützen. Es ist so, wie ein Apostel Jesu Christi, des „Samens“, sagte: „Keiner, der seinen Glauben auf ihn [Jesus Christus] setzt, wird enttäuscht werden“ (Röm. 10:11).

Kommentar von 4b5d95a75ff60c095b723ba24cb4e871smallGerd2 am 17. Oktober 2008 00:51

Glaubst du, daß diese Verheißungen Wirklichkeit werden? Du solltest davon überzeugt sein, denn Gott selbst erklärte von seinem Thron im Himmel aus: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Dann fügte er noch die Worte hinzu: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr“ (Offb. 21:5). Die Verheißungen Gottes sind zuverlässig. In den 6 000 Jahren Menschheitsgeschichte haben gottesfürchtige Menschen an diese Verheißungen geglaubt und entsprechend gehandelt. Ein solcher Glaube wird auch dir nützen. Es ist so, wie ein Apostel Jesu Christi, des „Samens“, sagte: „Keiner, der seinen Glauben auf ihn [Jesus Christus] setzt, wird enttäuscht werden“ (Röm. 10:11).

"Gott selbst erklärte vom Himmel usw. War jemand dabei und hat es gehört ? Vor Stalingrad haben mit Sicherheit tausende gebetet und gebetet. Alles ungläubige? warum sie nicht erhört wurden. Werdet wach, auch der Papst glaqubt nicht an einem Gott und das ist FAKT. Gott ist gut fürs Kapital und der dumme beichtet.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 17. Oktober 2008 19:53

Antwort a)

Wer ist der eigentliche Autor der Offenbarung, und welcher Kanal wurde benutzt, um sie zu übermitteln? Aus dem ersten Vers erfahren wir folgendes: „Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. Und er sandte seinen Engel aus und legte sie durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johannes dar“ (Offenbarung 1:1). Einfach gesagt, ist der wahre Autor der Offenbarung Jehova Gott. Er gab sie Jesus, der sie wiederum durch einen Engel Johannes mitteilte. Führt man diese Untersuchung ein klein wenig weiter, ergibt sie, daß sich Jesus außerdem des heiligen Geistes bediente, um den Versammlungen Botschaften zu übermitteln und Johannes Visionen sehen zu lassen (Offenbarung 2:7, 11, 17, 29; 3:6, 13, 22; 4:2; 17:3; 21:10; vergleiche Apostelgeschichte 2:33). Und in Offb. 22:6 lesen wir : „ Und er sprach zu mir: „ Diese Worte sind zuverlässig und wahr; ja, Jehova, der Gott der inspirierten Äußerungen der Propheten, sandte seinen Engel aus, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen.“

Antwort b) Die Bibel drückt sich in dieser Sache sehr klar aus und sagt: „Hieran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, stammt nicht von Gott noch der, der seinen Bruder nicht liebt. Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollten, nicht wie Kain, der aus dem stammte, der böse ist, und seinen Bruder hinschlachtete“ (1. Johannes 3:10-12). Ein Historiker erklärt in dem Werk The Early Church and the World: „Bis zur Herrschaft des Mark Aurel [161—180 u. Z.] wurde kein Christ nach seiner Taufe Soldat.“ Und eine Historikerin sagt in dem Buch The New World’s Foundations in the Old: „Die ersten Christen dachten, es sei verkehrt, in den Krieg zu ziehen, und sie dienten nicht im Heer, auch wenn im Reich Soldaten benötigt wurden.“ Tatsächlich weigerten sie sich aus moralischer und religiöser Überzeugung, Waffen zu tragen, und sie vermieden jeden Konflikt und Krieg. Wieso? Weil sie wußten, daß Jesus gesagt hatte, seine Nachfolger seien „kein Teil der Welt“ und „alle, die zum Schwert greifen“, würden „durch das Schwert umkommen“ (Johannes 15:19; Matthäus 26:52). Verständlicherweise bieten die Kirchen keine Grundlage, zu glauben, sie könnten weltweit Frieden herbeiführen. Was offenbart ihr Leumundszeugnis? Es offenbart, daß ihre Mitglieder in den zwei größten Kriegen der Welt die hauptsächlichen Kämpfer waren; sie schlachteten sich nicht nur gegenseitig hin, sondern töteten auch unschuldige Frauen und Kinder.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 17:11

@Gerd2: Erstens weiß ich nicht UM WAS die Männer vor Stalingrad gebetet haben. Baten sie, dass Gott sie da irgendwie "rausbeamt" (ist nach meinem Verständnis nicht drin) oder beteten sie, daß sie die Kraft aubringen möchten, diese Situation gut (in Vertrauen, Liebe) zu bestehen? Vielleicht haben sich einige durchaus als erhört empfunden?? Wer will, findet in dieser Welt die Hinweise, wie man "wirksam" betet. Auch in der Bibel gibt es Hinweise dazu.


Arnel82
beantwortet von Arnel82 am 2. Oktober 2008 12:21
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heißt für mich: an den weihnachtsmann, den osterhasen, engel, voodoo, zauberei, elfen, astrologie...glauben

Kommentar von Simple_avatar5smallrusseliana am 2. Oktober 2008 12:28

Kinder glauben an den Weihnachtsmann und Osterhasen und Schutzengel. Das ist schön und auch wichtig für die Kleinen.

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:33

richtig. und das ist auch gut so, aber als erwachsener sollte man nicht mehr daran glauben :)

Kommentar von brettpit am 2. Oktober 2008 12:48

,,komisch wenn ich diejenigen die starke Sprüche abliessen dann nach einer OP sah, oder den einen der jetzt Lungenkrebs hat..der reisst sein vorlautes maul üüüberhaupt nicht mehr auf

Kommentar von 988c17d5032a8f964f12273c380baf18smallArnel82 am 2. Oktober 2008 12:56

naja, weißt wennst aus einer gefährlichen op kommst und überlebt hast, kannst sagen "gott hat mir geholfen" ... tja, aber wennst tot bist, kannst nicht sagen gott hat mir NICHT geholfen! und darum bleibt bei allen "gott hat geholfen" in erinnerung. denn tote können sich nicht beschweren!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 17:02

Gottes Hilfe besteht - jedenfalls manchmal - nicht darin, dir deinen gegenwärtigen Körper zu erhalten, sondern, dir eine - evtl. wichtige - Erfahrung zu ermöglichen. Wenn du deine Gesundheit, deinen Körper zugrunde gerichtet hast, ist es nach den Naturgesetzen irgendwann aus mit dir. Sollte Gott das etwa in jedem Einzelfall aufheben und dich dennoch (wie?) weiterleben lassen? Dann würde ja wirklich niemand mehr aus seinem Denken/Verhalten lernen, oder?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 20. Februar 2009 17:09

BrettPitt is halt einer von denen die sich zuerst bei Gott bedanken und dann, wenn überhaupt, kommt es ihm in den Sinn sich beim Arzt dafür zu bedanken, das dieser gut gearbeitet hat.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 2. Oktober 2008 18:58
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Das heißt sicher für jeden was anderes. Auf jeden Fall heißt glauben: nicht wissen, vermuten, schätzen, also handelt es sich um eine Annahme! Für mich bedeutet "an Gott glauben" gar nichts, ich kann damit nichts anfangen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 20. Februar 2009 17:04

Für mich bedeutet an Gott glauben, auf seine Eigenschaft(en) und Fähigkeit(en) zu vertrauen. Ich vertraue z.B. darauf, dass Gott bedingungslose Liebe ist und dass ich immer richtig liege, wenn ich versuche, bedingungslos zu lieben.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 20. Februar 2009 17:13
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Für mich heißt "an Gott glauben" in erster Linie, daß ich mich und die Welt unter dem Aspekt sehe, daß alles eine Verkörperung, Manifestation, des göttlichen Prinzips/Bewußtseins ist. Insofern brauchen wir nur die Augen zu öffnen und in die Welt oder in den Spiegel zu schauen: Wir sehen immer Gott...


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