Frage von Galgon, 126

Was hat unsere Erde eigentlich noch alles zu bieten?

Hallo.

Ich frage mich manchmal was unsere Erde vielleicht noch alles so zu bieten hat.

Es gab ja Meteoriteneinschläge auf unserem Planeten, jetzt jedoch die Frage, wenn es Meteoriteneinschläge gab oder auch immernoch gibt, dann ist es doch auch sehr warscheinlich das es auf unserem Planeten auch Material gibt was bislang noch unentdeckt ist, vielleicht ein Supermaterial, das würde uns in der Forschung und Entwicklung ja wesentlich weiter bringen, nur denke ich das es sehr schwer werden könnte dieses Material durch die Einschläge auch zu finden.

Das größte Rätsel ist ja auch, was befindet sich noch unter dem ewigen Eis auf unserer Erde, was können wir dort vielleich noch alles finden ? Vielleicht auch fremde Technologien die mal andere Lebewesen hier vergessen haben, oder wie ich schon sagte Meteoriten die uns bei der Forschung und Weiterentwicklung helfen können.

Ich finde wir sollten viel mehr in Forschung investieren und nicht immer jedes Projekt so klein und unbedacht angehen.

Forschung und Entwicklung ist das was wir brauchen, warum steigen wir nicht nur auf Elektrofahrzeuge um ? genug Energie dafür können wir herstellen durch zb Wasserkraftwerke die wir dann halt größer Dimensionieren müssten.

Dadurch würden wir unseren Planeten sauber halten und vielleich ja auch andere Sachen entdecken.

Das war keine Frage an sich, es war ein Thema was ich einfach für die Öffentlichkeit ins Leben gerufen habe.

mfg

Expertenantwort
von uteausmuenchen, Community-Experte für Physik, 30

Galgon,

warum nicht? Weil die Welt nicht fiunktioniert wie im Science Fiction Film gezeigt.

Von Huxley stammt meines Wissens das Zitat: "The tragedy of Science - the slaying of a beautiful hypothesis by an ugly fact."

Ich fürchte, genau das passiert auch mit den Spekulationen, die Du in Deiner Frage zitierst.

wenn es Meteoriteneinschläge gab oder auch immernoch gibt, dann ist es
doch auch sehr warscheinlich das es auf unserem Planeten auch Material
gibt was bislang noch unentdeckt ist, vielleicht ein Supermaterial,

Nein. Supermaterialen gibt es nur bei Superman und Co.

In der Realität sind schwere Atomkerne nicht mehr stabil, weil aufgrund ihrer Größe die Bindungsenergie pro Nukleon absinkt. Wenn Physiker hier von "Stabilitätsinseln" sprechen bei einigen Ordnungszahlen, dann ist gemeint, dass die Kerne in diesem Bereich immerhin 10^-3 Sekunden leben statt 10^-19 Sekunden oder noch kürzer.

Wenn Elemente der Ordnungszahl >110 je durch irgendwelche spektakulären Vorgänge im All erzeugt wurden .... waren sie Sekundenbruchteile später wieder verschwunden. Supermaterialen sind nicht in Aussicht.

Ein zweiter Grund, der gegen diese Supermaterialen in Meteoriten spricht, ist, dass Meteoriten aus dem Sonnensystem stammen. Die Elementzusammensetzung des Sonnensystems ist recht gut bekannt. Die chemischen Verbindungen auf Meteoriten erzählt uns viel über die frühe Physe des Sonnensystems und ist sehr interessant. Überraschungen gibt es keine.

Auch im Licht der entferntesten Galaxien sehen wir, welche chemischen Elemente es dort gibt. Auch dort findet sich keine Spur geheimnisvoller Elemente, die unsere ganze Chemie über den Haufen werfen...

Das heißt aber nicht, dass man sich aus der Natur nicht eine Menge Ideen holen kann. Die Bionik ist ein eigener Wissenschafstzweig, der nichts anderes macht, als zu versuchen, geniale Ideen der Natur in neue Technologien zu verwandeln.

Das größte Rätsel ist ja auch, was befindet sich noch unter dem ewigen
Eis auf unserer Erde, was können wir dort vielleich noch alles finden ?

Das weiß man eigentlich einigermaßen, weil man bei der Antarktis z.B. weiß, wo sie früher war. Wir wissen, ob und welche Bodenschätze es dort gibt. Das "ewige" Eis ist keineswegs so ewig, wie man meint.

Vielleicht auch fremde Technologien die mal andere Lebewesen hier vergessen haben,

Jetzt wird's aber sehr Däniken... Also: Die Hypothese ist, dass hier früher mal Aliens gelandet sind. Am Schluss haben sie alles wirklich, wirklich ordentlich zusammengekehrt und genau dort versteckt, wo in Hunderttausenden oder gar Millionen von Jahren mal eine dicke Eisdecke sein würde (die es damals noch nicht gab), um den Schrott vor einer intelligenten Spezies (die es damals auch noch nicht gab) zu verstecken.... An allen anderen Orten hat man die Spuren dermaßen gründlich beseitigt, dass man nie, nie, niemals auch nur den geringsten Hinweis auf diese Aliens gefunden hat....

Wirkt auf mich jetzt eher wie ein Drehbuch für einen schlechten Film, wenn ich ehrlich bin. =)

Ich finde wir sollten viel mehr in Forschung investieren

Ok, den Satz unterschreibe ich, wenngleich aus ganz anderen Gründen. Wissen statt Waffen. Würde viele Probleme lösen.

warum steigen wir nicht nur auf Elektrofahrzeuge um ?

Ich habe einen Bekannten, dem gehört eine Firma für Elektrofahrzeuge. Der kann Dir das ganz gut erklären. Die Batterie ist schwer, das geht auf die Leistung. Die Dinger haben eine Reichweite von unter 200 Kilometern - was den Kunden zu wenig ist im Vergleich zu den 700 Kilometern einer normalen Tankfüllung. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen in Bereichen, die viele Kunden nicht als "sportlich" genug empfinden. Und weil es zu wenig Elektrotankstellen gibt und das Aufladen zu lange dauert, empfinden das viele Kunden als unpraktisch. Zudem ist die Technik noch zu teuer. Viele, die sich so ein Auto für die Stadt kaufen würden, können es sich im Moment nicht leisten.

Merke: ein einzelner Mensch kann vernünftig handeln. Die gesamte Menschheit wird sich eher nach marktwirtschaftlichen Gesichtpunkten richten. Wenn Autos mit Benzin immer teurer werden, dann rechnet sich für immer mehr Menschen gerade in der Stadt ein Benizinmotor nicht mehr. DANN kommt die Stunde der Elektroautos. Und die sind bis dahn bestimmt noch mal eine Nummer besser als heute.

Was heute schon im oberen Preissegment gut geht: Hybridmotoren, also eine Kombination aus Elektro- und Benzinmotor. Wer mehr Geld zahlt als für einen Benziner, der will nicht unkomfortabel liegen bleiben, weil er keine Elektrotankstelle gefunden hat...

genug Energie dafür können wir herstellen durch zb Wasserkraftwerke die wir dann halt größer Dimensionieren müssten.

Ähem, räusper, zuerst müsstest Du noch etwas Geoforming betreiben. Für Wasserkraftwerke brauchst Du entweder einen großen Staudamm (der ist dann nicht mehr umweltfreundlich, siehe Chinas Superbaustelle) oder Berge. Die müsstest Du in Norddeutschland halt erst mal bauen...

So lange alle nach umweltfreundlichen Techniken schreien, diese dann aber "woanders" gebaut werden sollen, damit die heimische Fledermausfamilie nicht durch einen Windrotor in 1 km Entfernung gestört wird, so lange wird Strom auch nicht umweltfreundlich produziert werden.  Wir haben viel Windkraftwerke an der Küste in Deutschland. Die stehen still, weil niemand bei sich die Stromleitungen Richtung Süden haben will. Umweltschützer gegen Umweltschützer. Da kann man nur zurufen: Einigt Euch endlich!

Grüße

Kommentar von Galgon ,

Ich finde deine Antwort sehr anregungsreich und muss natürlich auch gleich wieder was dazu beitragen was nun wieder mal keiner widerlegen kann,und es somit eine Theorie ist.

Du sagtest ja das es nicht ist wie in Science fiction, da kann ich dich gleich schoneinmal verbessern, die Frage ist nur, was man Science fiction sieht, wir schicken raumsonden los die fremde Planeten untersuchen... das ist kein Science fiction oder ? richtig ist es auch nicht aber vor 100 jahren wäre es 100% pure Science fiction gewesen.

Die Wissenschaft kann nur das entdecken was ihr auch gegeben ist und nicht das ubekannte, und da du ja das Supermaterial abstreitest, wie kann es denn Planeten geben die so groß sind wie ein Ziegelstein aber wiederrum ein Paar tausend Tonnen wiegen ? oder gar Milionen ? was ist das dann für ein Material ? höchstarscheinlich hoch komprimiert.

Wir kennen nichteinmal die Erde richtig, wenn überhaupt ein Paar winzige Prozent davon, und jetzt willst du wissen das es laut UNSERER PHYSIK und UNSEREN MESSUNGEN kein Supermaterial geben kann ? Hast du das Universum denn schon erkundet und es abgeflogen ? Ohne einen handfesten beweis einer Existenz kann auch nicht die nicht Existenz bewiesen werden, also bleibt die Frage ob es ein Supermaterial gibt warscheinlich für immer offen,

Und wenn es in unserem Universum noch andere Lebewesen auf anderen Planeten gibt, warum sollten diese nicht schon viel weiter sein als wir ? Es würden doch schon 1000 Jahre Unterschied den ihrer Existenz zu unserer reichen damit sie uns weit voraus sind.

Ihr seht meistens das Jetzt, und das ist falsch. die 4te Dimension ist die Zeit so, Wie ich es schon sagte vor sagen wir mal 1000 Jahren, wäre noch niemand auf die Idee gekommen zum Mond zu fliegen oder ein Atomkraftwerk zu bauen, und Elektroautos Haha da hätte niemals jemand dran gedacht,und wenn ich dir jetzt von Raumschiffen und Antrieb mit 10 facher Lichtgeschwindigkeit erzähle, dann sagst du oder auch andere SCHWACHSINN,jedoch was ist wenn es in unserer Zukunft Realität wird ?

Nostradamus erzählte weit vor unserer Zeit um die 1500er Jahre von Hubschraubern jedenfalls beschrieb er sie, und er wurde ausgelacht, heute ^^ sind Hubschrauber alt nur ca 450 Jahre später.

Ich habe schoneinmal das "Higgs Teilchen"mit der Funktion einer Antriebsart in Verbindung gebracht aber da bin ich bislang noch nicht zu weit gekommen ^^ nehmen wir mal an XD... würde man das schaffen, dann wären wir weit.

Und damit beende ich diesen kurzen Satz, (Schreibfehler inbegriffen)

mfg

Kommentar von TheStone ,

Ein wichtiger Fehler liegt schon im ersten Absatz deines Textes: Eine Theorie muß überprüfbar sein.

Antwort
von GanMar, 47

vielleicht ein Supermaterial, das würde uns in der Forschung und Entwicklung ja wesentlich weiter bringen

Eher nicht. Bis Ordnungszahl 118 sind alle Elemente bekannt. Die schwersten Atomkerne uns bekannten Atomkerne sind nicht stabil und es ist nicht sicher, ob es bei noch größeren Ordnungszahlen wieder zu stabilen Kernen kommt.

warum steigen wir nicht nur auf Elektrofahrzeuge um ?

Weil wir sowohl technische als auch wirtschaftliche Problem mit den Akkus noch nicht vollständig gelöst haben.

was können wir dort vielleich noch alles finden ?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts, was sich ganz erheblich von den Funden in wärmeren Regionen der Erde unterscheidet.

Kommentar von Galgon ,

Vielleicht hätte ich das mit dem Eis anders formulieren sollen, ich meine natürlich unter dem ca 4-5 Km dickem Eis ist, und wenn du darauf hin antwortest, da kann nichts sein dann muss ich mit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen das du oder andere das nicht beurteilen können, da ich denke das noch niemand unter dem Eis nachgesehen hat :D Und ich bezweifle das sich Meteoriten einen warmen Platz an der Sonne zum einschlagen suchen XD mfg

und zu dem Periodensystem, warum sollte dieses nicht noch weit über Ordnungszahl 118 hinaus gehen können ? warum nicht bis 9999999999999999999999 ? Das Universum ist bislang unendlich da noch keiner von Uns an Seinem Ende war also ist es auch nicht unmöglich zu so einer Ordnungszahl zu kommen ! Physiker sind zu Kurzsichtig und wollen alles verstehen aber das wird ihnen nicht gegeben mit ihrem menschlichen Gehirn ! so denke ich .

Kommentar von GanMar ,

und wenn du darauf hin antwortest, da kann nichts sein

Aus welchem Grund sollte dort etwas anderes sein? Die Erde war mehrfach von Eis bedeckt, zudem haben sich die Kontinente verschoben. Es gibt also zunächst einmal keinen Grund anzunehmen, daß es unter dem aktuellen Eis so vollkommen anders sein sollte als an den aktuell eisfreien Stellen.

warum sollte dieses nicht noch weit über Ordnungszahl 118 hinaus gehen können ?

Ich habe nicht behauptet, daß Elemente mit höherer Ordnungszahl nicht möglich wären. Ich habe lediglich die Vermutung geäußert, daß diese Elemente nicht stabil sind. Nicht wenige Physiker sind zwar der Vorstellung einer "Insel der Stabilität" nicht abgeneigt - http://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.112.172501 - aber der Begriff "Stabilität" ist hier nur relativ zu den "umliegenden" Isotopen zu verstehen. Elemente mit einer Halbwertszeit von Jahrzehntausenden erwartet die Physik nicht. Siehe dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Magische_Zahl_%28Physik%29#K.C3.BCnstlich_erzeugte...

Kommentar von Galgon ,

Damit hast du in gewisser Weise auch recht, wir können ja auch nicht wissen ob die Stabilität auf jedem Planeten gleich ist.

Mit Supermaterial meine ich nicht das fertige Material an sich sondern ein Material aus dem in verbindung mit einem oder mehreren anderen Materialien ein Supermaterial endstehen kann, Carbon zb besteht auch aus mehrern Materialien und war vor geraumer Zeit auch für uns ein Supermaterial.

Das mit dem Eis... Ich rede ja nocht von Bodenschätzen, sondern einfach von Meteoreinschlägen die ggf etwas mitgebracht haben.Nur diese zu finden, das ist die Sache an sich, und ich denke nicht das es unmöglich ist soetwas zu finden da die Möglichkeiten sowieso noch unbegrenzt sind, in allen Richtungen

Sie sollen sich mit der Forschung von Akkus beschäftigen !!! kein akku der dann statt 200Km Reichweite 250 schafft, sowas ist in meinen Augen Müll...

Ein Elektroauto sollte in der Zukunft eine weitaus größere Reichweite als ein normales Auto haben weil man ja auch die Ladezeit berechenen muss, die natürlich später auch verkürzt wird, man sollte sich auf etwa 5000 Km fixieren, das hört sich momentan noch extrem an und auch noch nicht umsetztbar, aber wenn wir mal ein bischen mehr investieren würden vllt auch bald möglich.

Und alles was sich in UNSEREM BEKANNTEN UNIVERSUM abspielt darüber sollten sich die Menschen nicht all zu viele Gedanken machen, da sie erstens nichts daran ändern können was passiert und weil sie zweitens nicht viel verstehen von dem was passiert.

Wenn sagen wir mal der schlauste Mensch einen Iq von 200 hat bräuchte der Mensch vielleicht einen Iq von 20.000 um alles zu verstehen was NUR AUF DER ERDE allse möglich ist und passiert bzw gemacht werden kann.

mfg

Kommentar von GanMar ,

Sie sollen sich mit der Forschung von Akkus beschäftigen !!!

Das machen sie doch, leider kommt man aber nur sehr langsam voran. Sicher ist da noch viel Potential nach oben, aber dazu gehört eben auch Grundlagenforschung.

darüber sollten sich die Menschen nicht all zu viele Gedanken machen, da sie erstens nichts daran ändern können

Ich denke, man sollte es nicht außer Acht lassen. Weniger, um etwas zu ändern, sondern eher, um den Grundaufbau der Materie zu verstehen. Ich kapiere das ganze Quantengedöns auch nicht, aber es ist vermutlich wichtig, um nach neuen Materialien mit neuen Eigenschaften zu suchen. Supraleiter beispielsweise, die auch bei höheren Temperaturen noch funktionieren, wären nützlich. Auch in der Akku-Forschung wäre eventuell ein Durchbruch denkbar.

Wissenschaft ist kompliziert geworden - komplizierter zumindest als zu Zeiten Da Vincis. Es gibt heute mehr zu wissen, als ein einzelner Mensch bewältigen kann. Deshalb haben wir keine Universal-Genies mehr. Deshalb forschen viele Naturwissenschaftler in alle möglichen Richtungen. Sie schaffen die Grundlagen, mit denen die Ingenieurwissenschaftler vielleicht mal etwas Bahnbrechendes entwickeln oder zumindest erklären können, warum dieses oder jenes nicht funktioniert, wie man sich das noch vor Jahren oder Jahrzehnten vorgestellt hat.

Ich stelle mir die (zugegebenermaßen entsetzlich teure) Grundlagenforschung wie einen Kasten Legosteine vor. Früher gab es nur Steine mit zwei, vier oder acht Knöpfen. Damit konnte man schon eine Menge toller Dinge bauen, aber es gab auch Grenzen. Die Grundlagenforschung hat uns jetzt noch Achsen und Räder dazugegeben, zudem abgeschrägte Steine und einen langen schmalen Balken mit 20 Knöpfen. Nun können wir weitere Sachen bauen. Aber es bleibt immer noch genug, was nicht richtig gelingen mag. Was könnten wir bauen, wenn wir Steine mit LEDs drin, runde Steine oder Zahnräder hätten? Oder gar elastische Steine? Die Grundlagenforschung füllt unseren Legokasten mit nützlichen und sicher auch unnützen Steinen. Nun brauchen wir noch Leute mit Phantasie, die in die Kiste greifen, Steine herausnehmen, kombinieren und gucken, was sich daraus machen läßt. Aber wir dürfen auch niemals aufhören, neuartige Steine in die Kiste zu werfen.

Und ja: Wir dürfen auch niemals aufhören, das zu hinterfragen. So müssen auch, wie Du es getan hast, ständig kritische Fragen gestellt werden. Nicht alles, was machbar ist, sollte man auch machen. Und das ist der Punkt, an welchem Naturwissenschaft, Ingenieurwissenschaft und Geisteswissenschaft (Philosophie, Ethik) sich treffen müssen. Leider hat bei diesen Treffen die Wirtschaftswissenschaft zumeist den Vorsitz und schickt ihren lautesten Redner, den Kapitalismus ans Pult. Da besteht meines Erachtens auch noch eine Menge Optimierungspotential: Das Geld sollte endlich anfangen, den Menschen zu dienen - nicht umgekehrt.

Antwort
von testwiegehtdas, 40

Alleine in den 2000ern wurden meines Wissens nach noch ein paar neue Elemente entdeckt bzw. erstmalig nachweisbar hergestellt. Da könnten also theoretisch immer noch neue dazu kommen.

Zudem besteht natürlich immer die Chance, dass noch irgendwo verborgene Elemente sind bzw. waren und schon zerfallen sind. Sagen wir ein kleiner Bocken ist mal irgendwo eingeschlagen, der Meteorit ist nur wenige cm groß und der Krater längst zugewachsen und nicht mehr erkennbar. Da muss es schon ein großer Zufall sein, wenn man genau da die Erde untersucht...

Ich glaube kaum, dass wir schon vollständig am Ende sind.

Das Problem bei Elektroautos ist, dass die Erforschung in Deutschland hauptsächlich über die Autohersteller passiert, die ja momentan gar keinen Wandel wollen. Ich denke die möchten viel lieber weiter machen wie bisher ohne viel Geld für Forschung zu "vergeuden"... Andere Länder sind da schon weiter.

Das ist das gleiche Prinzip warum für Energieunternehmen der Atomausstieg ganz plötzlich kommt und sie nun meinen, das geht nur mit weiteren Steuergeldern, sie können das nicht zahlen. Das steht schon ewig fest, aber sie hoffen bis zum Schluss sie können weiter machen und so weniger investieren müssen auf eigene Kosten, bis der Staat helfen muss, damit es noch klappt... Eine schlaue Rechnung die ich evtl. selber so planen würde, natürlich nur inoffiziell.

Mich persönlich schreckt die noch lange Ladezeit bei E-Autos und dann nur kurze Distanz ab. Ich komme vom Dorf, da muss man so schon mal länger fahren und wenn ich Verwandte besuche, dann kommen die Autos schon ohne Stau an ihre Reichweiten-Grenzen. Das wäre mir zu unsicher und dafür auch noch zu teuer. Zudem komme ich dann ja auch nicht mehr weg sondern muss es da ewig laden. Dafür brauche ich dann eine Außensteckdose, die Erlaubnis so viel Strom zu nutzen, ein Parkplatz in Stockdosennähe usw.. Oder ich parke es 20km entfernt an der nächsten E-Tankstelle. Doch wie komme ich von da dann weg?

Ich denke die Regierung müsste da investieren und einfach mal ein bisschen weniger in immer noch existierende Atomenergie-Forschung im Milliardenhöhe stecken. Wenn es genug Tankstellen überall gibt, auch gut erreichbar z.B. ganz banal: auf dem Dorf in der Nähe von Bushaltestellen und nicht gefühlt mitten im nichts an einer Tankstelle, dann wäre es deutlich einfacher.

Zudem muss im Bereich Ladezeit und ganz besonders Reichweite noch einiges getan werden. Denn wenn ich weit genug komme ist auch die Ladezeit nicht mehr ganz so schlimm.

Mein Vater freut sich immer, der hat sich schon immer für erneuerbare Energien interessiert und auch in die Richtung seine Diplomarbeit geschrieben. Da werden Erfindungen und Entdeckungen heute in den Medien angepriesen, die mein Vater schon damals erwähnt hat und auf Infoveranstaltungen war. Es hat nur keinen interessiert, denn Atomenergie war ja so praktisch und "günstig". Das sind Sachen die waren in den 80er Jahren schon genau so weit wie heute, es wurde nur nicht genug Geld in Weiterentwicklung gesteckt. Es sind zum Teil deutsche Firmen mit ihren Produkten die für andere Länder Aufträge in dem Bereich ausführen oder dort forschen, aber in Deutschland selber nie "ernst genommen" wurden.  


Ganz ehrlich: wir leben in einer Welt wo der Weltraum besser erforscht ist als unsere Weltmeere... Einfach weil es viel spannender ist für viele Menschen und was viele interessiert bringt schneller Geld.

Kommentar von Galgon ,

Die Menschen sind meiner Meinung nach zu Kurzsichtig und gehen alle Sachen falsch an...

Ich bin mir garnicht sicher ob die Menschen überhaupt schon 10% von dem verstehen was auf der Erde passiert und warum es überhaupt passiert,

Die Menschen wissen nichteinmal richtig wie eine Katze schnurrt, und denn erzählen sie was vom Universum das ist Lachhaft und sollte verboten werden ^^

mfg

Kommentar von CubeNoob ,

wäre toll wenn sie die kalte Fusion im Wendelstein X-7 hinbekommen würden. Atom energie in einem Ausmaß den wir uns nur erträumen können bisher. die alte Methode ist tatsächlich reine Geld Verschwendung. da allein die Produktionskosten mehr geld verbraucht als der Kern Reaktor Energie aufstößt

Antwort
von quanTim, 29

Hey,

natürlich sind wir mit unsere endteckung von unbekannten und neuen stoffen nich nicht am ende. Dieses jahr wurde erst neue elemente ins PSE aufgenommen. ebenso gibt es jedes jahr hunderte neue verbindungen welche getestet werden. und theoretishc noch viele mehr, welche oft aus kostengründen oder wegen der machbarkeit verworfen werden.

allerdings glaube ich, das es unwarscheinlich ist, das wir in asteroiden noch neues finden. immerhin müssen es materialien welche extremen bedingunen standhalten (Vakuum, strahlung, hitze und druck bei athmothsphären eintritt....) warscheinlicher ist es tatsächlich, das man im "ewigen Eis" noch konservirtes material findet, welches auch in unsere modernen welt noch als ursprung von nützlchen idee dient.

Antwort
von ThomasJNewton, 18

Ich würde das eher Phantastereien als Forschung nennen.
Die Naturgesetzte sind überall die selben.

Schwere Kerne sind einfach nicht stabil, die können wir hier auf der Erde herstellen, und sie zerfallen in Sekundenbruchteilen.
Wenn sie irgendwann und -wo in einer Supernova entstehen, zerfallen sie genau so in Sekundenbruchteilen.

Und was soll sich unterm Ewigen Eis schon befinden?
Land oder Meer, nur ein wenig verändert nach langer Eisbedeckung.

Meinst du, dass Außerirdische eine überlegene Technologie entwickeln, um nach Jahren der Reise dann hier auf der Erde eine Bruchlandung hinzulegen?

Wir haben hier alles, was wir brauchen, nicht nur Rohstoffe und Technologien, sondern auch Verstand.

Nur sind Verstand und Vernunft nicht immer das selbe, und beide setzten sich nicht unbedingt durch, gegen andere Interessen.

Und "große" Lösungen sind nicht immer die geeigneten.
Ein Einzelhaus/Gehöft, ein Dorf oder eine Kleinstadt können durchaus mit einer Insellösung besser gestellt sein.

Bei großen Lösungen ist auch immer großes Geld im Spiel, und die große Politik.

Davon abgesehen hast du das Thema vielleicht für dich entdeckt, aber keineswegs "ins Leben gerufen".

Kommentar von Galgon ,

Ich sage nicht das im Eis was von anderen Lebensformen versteckt sein kann, möglich ist es natürlich aber ist Nebensache.

Ich meine eher Meteoreneinschläge die dort verborgen sind logisch das da noch welche sein können da noch niemand nachgeschaut hat das ist das Einzige, Und ob unsere Physik überall gleich ist wage ich zu bezweifeln, warum sollte unser bzw das Universum was wir kennen das einzige sein ? es kann niemand beweisen aber wir werden alle irgendwann mal gehen vlt wissen wir dann mehr ^^

Kommentar von ThomasJNewton ,

Du "meinst" anscheinend immer irgendwas, anstatt dich ganz einfach mal zu informieren.

Einschläge sind Ereignisse, und damit etwas abstaktes.
So wie Multiplikation oder Linksverkehr
Abstaktes kann nicht irgendwo verborgen sein.

Aber sicher schiebst du auch das weg, dann bin ich der verhinderte Deutschlehrer und Ende Gelände.

Kommentar von GanMar ,

Und ob unsere Physik überall gleich ist wage ich zu bezweifeln

Dein Zweifel in allen Ehren, aber in dieser Hinsicht ist er nicht angebracht. Es gibt momentan keinen vernünftigen Grund, anzunehmen, daß die in näherer Umgebung gültigen Naturgesetze woanders nicht mehr gelten könnten.

Antwort
von CubeNoob, 37

Also erstmal es wird öfter mal ein Erz gefunden das ultra selten ist aber nur unter schwierigen Bedingungen entsteht.

Nun wenn dir klar wird das wir irrational als Menschheit handeln obwohl viele dafür sind das wir unsere Erde besser behandeln dann frage dich doch mal wer davon profitiert das wir nicht alle Elektro Fahrzeuge haben. Ich kann mich an Dokumente erinnern wo Nikola Tesla etwas erfand was wir heute freie Energie nennen. Jedoch werden viele Forschungen untergraben damit wir maximal Gewinn bringend Leben.

Kommentar von Karl37 ,

Tesla hat die freie Energie nicht erfunden, denn sie wurde von H. von Helmholtz (1821-1894) für isotherm-isochore Vorgänge beschrieben.

Wenn die Esoteriker Tesla einverleibt haben, dann ändert das nichts an der Physik.

Kommentar von Galgon ,

Tja nur die Sache... WO IST DIE FREIE ENERGIE nun ?

Die freie Energie würde die ganze Erde pleite machen daher denke ich das es jemanden gab der alles verschwinden lassen hat, aber vllt haben wir ja jemanden unter uns ALLEN der diese Energiegewinnung wiederentdeckt.

mfg

Kommentar von Karl37 ,

Du hast eine falsche Vorstellung von der freien Energie.

Im Gleichgewichtszustand in einem nicht abgeschlossenen System ist bei isothermen-isochoren Bedingungen die Änderung der Funktion h - Ts = 0. Die Entropie erreicht ein Maximum und daher muss h-Ts ein Minimum aufweisen. Das nennt man thermodynamisches Potential oder freie Enthalpie, Helmholtz sagte dazu freie Energie.

Du meinst vermutlich die Begriffe dunkle Energie und dunkle Materie, die die Astrophysiker eingeführt haben um einige Ungereimtheiten erklären zu können.

Kommentar von CubeNoob ,

H. von Helmholtz war sicher einer der jenigen die das beschrieben. aber über all die Jahre hinweg haben einige Versucht das wieder und wieder anzusprechen. und da es immer und immer wieder vertuscht wird kann man schlecht hin kaum noch beweisen wer zuerst die Idee hatte. theoretisch gibt es also immer und immer wieder Leute die es erneut entdecken

Kommentar von CubeNoob ,

okay es kann sein das du bei mir gerade tatsächlich eine wissenslücke gefüllt hast. seinen Namen habe ich noch nie irgendwo gelesen, ich frage mich ob das einen Grund hat.

Antwort
von paranomaly, 33

Das mit den Elektroautos ist so eine Sache, da wäre noch der Kapitalismus. Was würden denn die ganzen Ölindustrien usw. dann noch verdienen?

Noch dazu gibt es bereits brilliante Erfindungen von Wissenschaftlern aus der Vergangenheit, die aber durch den starken Kapitalismus wohl nie wirklich ausgebaut und von allen genutzt werden auch nicht in den nächsten Jahren.

Nikola Tesla hat damals schon eine Erfindung auf den Weg gebracht. An seiner Erfindung wurde gemeinnützigen Gesellschaften schon weiterentwickelt. Es handelt sich um einen komplett sauberen Antrieb, welcher sowohl in der Raumfahrt als auch für Fahrzeuge benutzt werden kann. Würde man eine Raumsonde mit diesem Antrieb ausstatten, dann würde sie zum Zwergplaneten Ceres nur 4 Monate dauern.

Aber wie gesagt, da wäre der Kapitalismus.

Antwort
von triggered, 48

Mehr Geld für Raumfahrt!

Antwort
von achimhausg, 13

Spacelab ist u.A. daher so interessant, weil unter Schwerelosigkeit extrem schwere mit sehr leichte Metallen legiert werden können, die sich bei einwirkender Schwerkraft im Abkühlungsprozess trennen würden; und wenn man sich vor Augen hält, was man mit Legierungen schon alles erreicht hat, dann weiß man auch, warum man von den Ergebnissen nichts hört: Streng Geheim!


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