krauthexe am 21.03.2007 um 7:56 Uhr
Seit einiger Zeit schwappt eine Pokerwelle zu uns.Was hat Poker mit Sport zu tun?Für mich ist das ein Glücksspiel!
Da sich heute auch beim Sport (fast) alles um Geld dreht, kann man Poker wohl zu den Sportarten zählen.
Für mich hat Sport eher etwas mit körperlicher Aktivität zu tun. Also bleibe ich beim Radfahren und schwimmen.

Ich denk' mal, dass sich die Poker-Hysterie bei uns bald wieder legen wird. Wie so vieles. Aus meiner Sicht hat das mit "Sport" nichts zu tun, aber das trifft auf viele andere "Sport"-arten auch zu. So, ich gehe jetzt trainieren: Extreme-Relaxing...
krauthexe am 21. März 2007 08:47 Ich denke oft,ich definiere den Begriff Sport falsch.Bin ich froh,dass Ihr auch so denkt,dass vieles nichts mit Sport zu tun hat.

Na ist doch klar: der gemeinsame Nenner ist "Geld!" Und nichts anderes. Reine Abzocke.
Warum Abzocke ? Jeder spielt freiwillig ! Mit Geschick und Glueck gewinnst Du. Der Pokerweltmeister z.B. l Million Dollar, Geld von den Mitkonkurrenten. Ob Spiel um Geld Sport ? Laesst sich trefflich drueber streiten.
Poker ist nur dann Abzocke wenn es im Internet, bei Automaten oder in Hinterzimmern gespielt wird. In seriösen, kontrollierten Casinos gespielt, ist Poker ein herausforderndes Geschicklichkeitsspiel.
schonmal was von denksport gehört! dz kannst mathematisch ganz genau ausrechenn wie hoch die wahrscheinlichkeit is das die und die karte kommt und so! also hat es nicht nur was mit glück zu tun!

Das Wort Sport kommt vom lateinischen disportare („sich zerstreuen“), entwickelte sich über das französische desport („Erholung, Zerstreuung“) zum englischen sport („Spaß, Vergnügen, Erholung“).
Sport [der; lateinisch, französisch, englisch]
zusammenfassende Bezeichnung für alle menschlichen Tätigkeiten, die vorwiegend körperliche Bewegungen sind und auf eine höhere (meist körperliche, aber auch geistige) Leistungsfähigkeit zielen. Grundlegende Merkmale des Sports sind die Einheitlichkeit der Regeln (für jede Sportart), seine weltweite Verbreitung und das daraus resultierende Streben nach internationalen Vergleichswettkämpfen.
Quelle: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/sport/Trainer/allgemeinbildun...indepage=1245838.html
Wenn man es SO sieht, hat es schon seine Berechtigung - oder?
Sorry, dass die Antwort etwas länger gedauert hat. Habe die Definition mal irgendwo gelesen, musste aber erst ein wenig suchen, bis ich eine geeignete Quelle gefunden habe. Schließlich wollte ich nicht irgendwelchen Halbwahrheiten schreiben und wusste den genauen Wortlaut nicht mehr!
krauthexe am 4. April 2007 21:43 Ja wenn man es SO sieht????Trotzdem ist es für mich reines Glücksspiel,welches sicher auch ein gewisses Suchtpotential hat.
Pokern ist zwar auch glück aber es gibt mitlerweile richtige strategien und berechnungen in welcher wahrscheinlichkeit die gebrauchte karte kommt... aber ich finde auch das es nicht als sport gelten darf.. weil ich selber sport mache weiß ich was es heißt sport zu machen nach dem sport sollte man richtig ausgepowert sein...
eine eindeutige Definition von Sport habe ich leider auch nicht, jedoch definiere ich Sport über einen vergleichenden Wettkampf. Ob das nun durch körperliche oder geistige Anstrengung/ Leistug geschieht ist dabei nebensächlich. Wichtig dabei ist auch der Aspekt des Trainings. Kann man die Sportart trainieren? Zusätzlich muss ein festes Regelwerk für einen Sport vorhanden sein. Also würde ich so argumentieren:
Poker kann man als geregelten Wettkampf betreiben, man kann üben und so auch besser werden und es hat nicht ausschließlich mit Glück zu tun.
klare Punkte für Poker als Sport.
Poker ist für mich sicher kein Sport, es macht mir jedoch trozdem Spass. Es ist so mit Schach oder Briefmarkensammel ähnlich, von der Sport treiben her. Es ist halt eben ein Denksport. :-)
Ob Poker ein Glücksspiel oder ein Geschicklichkeitsspiel ist, darüber streiten sich die Gesetzgeber in Europa. Vor allem geht es hier um eine steuerliche Einstufung und um eine mögliche Umgehung der Glücksspielmonopole. Rein fachlich beurteilt überwiegt die Meinung, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel ist. Erfolg oder Nichterfolg hängt nicht von Bankvorteilen sondern einzig vom Spielgeschick, einem perfekten Moneymanagement und guten Karten ab. Es als Sport zu bezeichnen ist vielleicht etwas weit hergeholt, wenn man es mit den üblichen Sportarten, die meist auch mit frischer Luft und Körperertüchtigung zu tun haben, vergleicht. Frische Luft ist in den Pokerräumen selten – es sei denn die Rauchverbote greifen vielleicht einmal. Und die Körperertüchtigung beschränkt sich auf eine gute Kondition und eine große Blase. Pokerturniere mit anschließendem Cashgame dauern 14 Stunden und länger! Wenn man allerdings die erforderliche Konzentration und die geistige Herausforderung sieht, dann ist es sicher eine Sportart – Denksport eben.

Sport ist heute (leider) ein vielfältig genutzter Begriff.
In unserem Unternehmen gibt es einen internen Sportverein, zu dem auch körperlich so ertüchtigende Sparten wie Schach, Briefmarkensammeln und Amateurfunk gehören.
In der Reihe wäre Poker sicher auch gut aufgehoben!
WildeFee am 21. März 2007 08:46 Schach verstehe ich ja noch einigermaßen, Schach ist halt Denk-Sport! ;)
krauthexe am 21. März 2007 08:52 Das verstehe ich ja auch noch.
poker ist genau so ein denk-sport wie schach.....
krauthexe am 9. April 2007 00:54 Na,da reden wir noch drüber,Tenniscrack!!!
ok... wann???