Frage von 4luminium, 105

Was hat man eig. vom Leben?

Durchschnittlich [Eigene Recherche] verdient man ca. 2200 Euro im Monat, wovon sich der Staat natürlich fast die Hälfte geiert, bleiben grob gerundet noch läppische 1500 Euro übrig [krass…]. Das ist nicht viel. Da gehen schon mal 750 Euro [Miete, Heizung, Wasser, Strom, Internet] weg, wodurch wir noch ein Viertel haben. 250 davon gehen locker für Essen [Ab und zu evtl. mal beim Imbiss] und Kleidung [Durchschnitt] weg, Bleiben 500. Das reicht ganz knapp für Unterhaltungskosten eines normalen BMW. Und ich bin jemand der weder auf Partys geht noch sonst viele Ausgaben hat.

Was hat man dann eigentlich noch vom Leben? Ich bin gerade echt am Überlegen einfach alles hinzuschmeißen und zum Amt zu gehen. Wozu noch das Abi machen, wenn am Ende eh nix bei rumkommt? Das ist doch fail...

Wozu das Ganze? Ich arbeite doch nicht um ein hässliches Auto zu fahren und beim Essen die Discount-Produkte zu kaufen, nur um am Ende des Monats mal 200 Eure zurücklegen zu können. Da kann ich auch gleich Hartz IV oder sonst was beantragen.

Ich will ja arbeiten, aber es soll sich lohnen! Tut es das nicht, warum dann überhaupt?

Antwort
von kevin1905, 26

Wenn du der Meinung bist mit Abi etc. schaffst du nur einen Bruttoverdienst von 2.200,- € dann hast du sicherlich Recht, damit schaffst du diese Realität mental auch.

Aber du entscheidest auch selbst für wie viel du deine Arbeitskraft anbietest. Es zwingt dich auch niemand angestellt zu sein.

Discount-Produkte sind oft nichts anderes als Markenprodukte mit anderem Label. Weniger Geld für gleichen Inhalt.

Ich hab ein monatliches Nettoeinkommen im annähernd 5-stelligen Bereich und ca. 2 Millionen auf der hohen Kante und mache trotzdem mehrheitlich meine Einkäufe bei Discountern.

Ob man den Herrn Geiß nun mag oder nicht mit einer Aussage hat er vollkommen Recht:

Ich fahre ein Mittelklassefahrzeug (Gebrauchtwagen) und wenn ich mal Bock auf Porsche oder Ferrari habe, miete ich mir einen für ein Wochenende.

Wenn dir Statussymbole so wichtig sind, dann musst du schauen wie du so viel Geld verdienen kannst, dass du sie dir leisten kannst. Jammern hilft dabei aber nicht, es fällt kein BMW vom Himmel.

Antwort
von kiwikiwitt, 46

Boah ich krieg immer die Krise, wenn Menschen inzwischen so fehlkonditioniert sind, dass sie "Leben" untrennbar von "Geld haben" definieren.
Ich gehe davon aus, dass du männlich bist oder? Weil hauptsächlich hab ich bisher Männer getroffen, die solche Sätze bringen (hab jetzt grad nicht nach deinem Nick geschaut, sorry, muss spontan antworten).

Schau dich mal um: Leben bedeutet soooo viel mehr als "Geld haben" oder "sich was kaufen können". Leben bedeutet: Lachen, Liebe, Leidenschaft. Leben bedeutet auch mal Schmerzen aushalten zu müssen, Tiefschläge, Rückschläge, sich wieder aufrappeln, weiter machen, Ziele haben, Wünsche und sich in Träumen vorzustellen, wie es weiter gehen könnte.

Leben bedeutet, Freunde zu haben (vielleicht), mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, über eine Blumenwiese zu laufen und im Sommer die Wolken und die Vögel zu beobachten, wie sie über den Himmel gleiten.

Leben bedeutet, das Rauschen eines Gebirgsbaches zu hören und die nackten Zehen hineinstecken zu können, um zu fühlen, wie kalt das ist.
Leben bedeutet ein Marmeladenbrot essen zu können, bis die Marmelade rechts und links aus den Mundwinkeln tropft und die Zähne beim Grinsen darüber, wie gut das schmeckt, rot davon werden.

Leben bedeutet für mich inzwischen auch, einen Garten zu haben und zu sehen wie es wächst oder warum was nicht so funktioniert in der Natur, wie der Kopf das haben möchte. Oder die eigenen Vorratsgläser im Keller bewundern zu können (selbsteingekocht meine ich).

Leben bedeutet der Duft eines Babyköpfchen und die tappsen eines Haustieres, wenn es an einem Regentag in die Wohnung trollt.

Leben ist sooooo viel mehr als Geld. Leben ist sooooo viel mehr als Abitur. Abitur? Oh ja, das hab ich auch, hab ich ganz vergessen, kann ich mir nix von kaufen und es wärmt auch nicht meine Seele. In diesem Sinne....

Kommentar von Gehoergaeng ,

Auch wenn ich mit deiner Aussage übereinstimme, finde ich diese Phrasendrescherei kitschig und banal...

Kommentar von kiwikiwitt ,

Ich liebe diesen Kitsch und banal ist anders :) aber ich bin ja auch eine Frau. Für mich ist es banal zu sagen "was hab ich schon vom Leben?"

Kommentar von ancanei ,

Phrasendrescherei?
Aber die Aussage aber selbst ist okay?
So-so - wenn eine Aussage zutrifft, aber ein gutes Gefühl auslöst, ist es für dich eine Phrase. Nun denn, dann empfehle ich dir, dich weiter dem nichtkitzschigem Gejammer zuzuwenden. Es scheint dir ja mehr zu liegen und der Wille des Menschen ist sein Himmelreich bzw. jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Wenn Ausdruck von Lebensfreude für dich kitschig und banal ist, dann auf auf zum nichtfrohen Trübsalblasen, viel Erfolg :)

Kommentar von Busverpasser ,

Wie wahr wie wahr. Aber ein Leben ohne oder mit zu wenig Geld kann auch zermürbend sein.

Es fängt ja schon bei der Partnerwahl an...die meisten Frauen wollen ja auch keinen Mann, der am Existenzminimum rumzwerchelt... ;-)

Kommentar von kiwikiwitt ,

Klar ist ein Leben am Existenzminimum zermürbend. Wenns aber um einen "BMW" geht *räusper* naja, ganz so theatralisch muss man nun mit em Geld auch nicht umgehen.

Kommentar von ancanei ,

Und wenn 4luminium an dem BMW hängt? Kuck - andere hängen an ihrem Garten, wiederum andere an Tieren, weitere hängen an anderem, was ins Geld gehen kann und was man halt nicht uuunbedingt braucht - wer will da unterscheiden, wer an was hängen darf und wem was wichtig sein darf?

Kommentar von kiwikiwitt ,

das ist wahr. Vielen Dank.

Kommentar von ancanei ,

Du würdest also eine Partnerin vorziehen, die dich nur nimmt, wenn du genug Geld hast? Also ich nicht. Aber als Frau wollte ich auch eine Typen, der Geld braucht, um die Freuden des Lebens wahrzunehmen. Möglicherweise ist das sogar ein (Mit-)Grund, warum Frauen, die auch mit wenig zufrieden leben, dir ausweichen. Denn wenn man wenig hat, braucht man einfach niemanden, der deswegen Trübsinn bläst.
Denn klar hat man dann auch immer wieder mal Durchhänger - und dann braucht man einen Partner an seiner Seite, an den man sich anlehnen kann. Wenn man dann auch noch jemanden hat, den man auch noch tragen muss, dann ist es wirklich ganz doof.

Kommentar von 4luminium ,

Kann mich an sowas nicht erfreuen. GZ, wenn du es kannst. Ich kann es nicht. Schmerzen aushalten. Schön wenn es direkt am Anfang stattfindet, für mittlerweile 5 Jahre. Freude und Liebe? Habe ich aufgegeben, bin da nicht der Typ für. Generell kann ich mit Menschen wenig anfangen. 

Kommentar von kiwikiwitt ,

Das hört sich für mich allerdings schon so an, als hättest du grad überhaupt keine Lebensfreude im allgemeinen mehr. Ganz unabhängig DAVON, ob nun Geld da ist oder nicht. Und weil du es so gewohnt bist, hängst du deine Hoffnung daran, dass die Lebensfreude mit MEHR Geld wieder erscheint. Doch, pst, vermutlich ist das NICHT der Fall. Auch Frustkäufe (wenn denn das Geld DA ist) helfen vielen Menschen nicht über ein Defizit, das sie ganz tief drin in sich spüren, hinweg.

Hm.. ich weiß ja gar nicht, OB du da überhaupt raus willst oder ob du es einfach gut so findest, dich darin zu suhlen. Wenn du da raus möchtest, dann solltest du deine Fragen ein bißchen umformulieren oder/und dir tatsächlich Hilfe suchen. Klingst für mich schon depressiv und ausgebrannt. Mit mehr Geld ist das Problem tatsächlich nicht zu beheben.

Für den Anfang, wenn du dich aufraffen kannst, versuchs mal mit Atemübungen. Wenn machbar am besten in frischer Luft. Ansonsten einfach im Zimmer. Konzentrier dich "einfach" mal drauf ganz bewußt ein- und auszuatmen. Nö, wenn dus noch nicht gemacht hast, ist es vermutlich nicht einfach. Aber versuchs mal.

Wenn du mit Menschen nix anfangen kannst, versuchs mal mit Tieren, die sind unbestechlicher. Hunde sind sehr treue Wesen, die können dir vieles beibringen. Tierheime freuen sich auch öfter mal über Menschen, die mit ihren Tieren einfach nur Gassi gehen.

Kommentar von ancanei ,

Liebe(r) 4luminium,
wir haben in etwa soviel wie du und auch ähnliche Ausgaben - zuzüglich den Ausgaben für 5 Tiere. Klar, es wird eng, wenn dann noch Tierarztkosten dazukommen, aber wir sind glücklich und zufrieden mit unserem Leben. Mit Schmerzen hab ich umgehen gelernt, nutzt ja nix, durch Gejammer wird das Leben ja nun wirklich nicht schöner - ganz im Gegenteil. Wie ich ja an deinem Schreiben erkennen kann. Ich bin wirklich froh, dass ich mich entschieden habe, im Augenblick zu leben, mich über das zu freuen, was wir haben (zahllose Menschen haben weniger) und ansonsten das Beste aus dem zu machen, was das Leben mir bietet.
Wie gesagt - es ist wahrscheinlich nicht viel anders als bei dir, aber entschieden glücklicher und das find ich großartig. Gerade jetzt sogar besonders. Danke dir für diese Erinnerung

Kommentar von ancanei ,

Nunja, bei uns läuft alles mit Geld, liebe Kiwikiwitt.
Klar muss es nicht groß viel sein, aber man muss sich ein Zuhause und die Lebenshaltungskosten leisten können, insbesondere, wenn man Tiere hat, die ja auch krank werden können und medizinische Versorgung brauchen, die man sich ja auch leisten können muss. Zum Teil kann man sich das sicherlich am eigenen Bedarf abknapsen, aber wenns längerfristig oder kostenaufwendiger wird, dann hört der Spaß einfach auf. Zurzeit wollte ich jedenfalls nicht obdachlos sein - aber ohne Geld kann das zackig passieren.

Kommentar von kiwikiwitt ,

ja, obdachlos zu werden - ohne Geld und Unterstützung - das stelle ich mir auch sehr krass vor. Grad jetzt im Winter. Bin so froh, dass ich ein Dach über dem Kopf hab und ne funktionierende Heizung.

Antwort
von Gerneso, 38

Durchschnittlich [Eigene Recherche] verdient man ca. 2200 Euro im Monat, wovon sich der Staat natürlich fast die Hälfte geiert, bleiben grob gerundet noch läppische 1500 Euro übrig [krass…].

Das ist nicht die Hälfte. Es werden nur 700 abgezogen und 1500 bleiben übrig. Also weit entfernt von die Hälfte wird abgezogen. Bei den guten Gehältern ist tatsächlich die Hälfte weg. Das ist frustrierend.

2.200 Euro brutto für Vollzeit ist ein mieses Gehalt. Offenbar ein Job ohne besondere Anforderungen an die Qualifikation oder im Niedriglohn-Segment.

Kommentar von NamenSindSchwer ,

2.200 Euro brutto für Vollzeit ist ein mieses Gehalt. Offenbar ein Job ohne besondere Anforderungen an die Qualifikation oder im Niedriglohn-Segment


Eh, okay. Wo kommst du denn her? Hier im Osten ist man mit 2.200 brutto ziemlich ordentlich bedient. 

Kommentar von Gerneso ,

Dann werden die Lebenshaltungskosten bei Euch aber auch nur die Hälfte von dem sein wie in den anderen Regionen Deutschlands.

Davon abgesehen glaube ich kaum dass hochqualifizierte Leute mit entsprechender Berufspraxis und Referenzen da für 2200 brutto arbeiten gehen.

Kommentar von NamenSindSchwer ,

Natürlich hat ein "hochqualifizierter" leitender Angestellter mehr als das (evtl. sogar deutlich), aber für den Normalo der in nem kleinen oder mittelständischen Unternehmen arbeitet (egal ob aufm Bau oder im Büro in der Verwaltung) sind 2.200€ brutto hier wirklich alles andere als "mieses Gehalt" oder "Niedriglohn". Sieht man mal wieder wie hoch die Unterschiede in Deutschland so sind...

Kommentar von Gerneso ,

Die Unterschiede sind aber auch bei den Ausgaben genauso stark. Mit Sicherheit kostet bei Euch eine 4-Zimmer-Wohnung weniger als in München ein 30qm-Apartment.

Antwort
von HeymM, 26

Unterhalte Dich mal mit Menschen, die ALG2 beziehen, und wie sie leben und sich dabei fühlen.

Dann erzähl mir noch einmal Du würdest alles hinschmeißen und vom Amt leben wollen.

Wenn Du Abi machst sind Deine Chancen einen guten Job zu bekommen wesentlich größer. Außerdem kannst Du Dich weiter fortbilden. Z.B. studieren oder einen technische Ausbildung absolvieren.

All das setzt natürlich einen guten Willen voraus, statt auf hohem Niveau rum zu jammern.

 

Antwort
von Katzenreiniger, 41

In Gegenden, in denen du für eine Wohnung 750 Euro bezahlst, ist das Durchschnittseinkommen höher. Außerdem kann dir der Durchschnitt egal sein, wichtig ist dein persönliches Einkommen.

Wenn dir das Einkommensniveau nicht passt, kannst du auch auswandern. Habe ich gemacht.

Mal abgesehen davon, dass es auch andere Dinge im Leben gibt, als Konsum!

Antwort
von NamenSindSchwer, 47

Dann such dir halt nen Job bei dem du mehr verdienst. Im übrigen "geiert" sich die "Hälfte" (wenn du so schlecht in Mathe bist, wirds wohl mit dem gut bezahlten Job nichts) nicht "der Staat", Sozialabgaben (welche irgendwann mal dir selber zu Gute kommen) machen einen wesentlich größeren Teil aus als Steuern. 

Antwort
von Gehoergaeng, 37

Es geht bei der Arbeit die du machst, nicht nur um Geld, sondern auch um Selbstverwirklichung. Eine Aufgabe die du für sinnvoll hälst und wo du das Gefühl hast etwas zu bewegen, kann dich erfüllen. Ich arbeite zum Beispiel mit Menschen und helfe ihnen. In meinem Beruf setze ich mich viel mit Freiheitsrechten auseinander und versuche gegen Diskriminierung vorzugehen. Ich fühle mich gut, da ich weiß das ich nicht nur etwas für andere mache, sondern auch für mich.

Natürlich sehe ich es auch eher so, dass man arbeitet um zu Leben und nicht anders herum. Ich hatte auch eine Phase, wo ich Arbeit mit unnötiger Anstrengung verbunden habe. Aber das ist ein negatives Denkmuster. Und durch durchhängen wirst du an dem System auch nichts ändern können.

Kommentar von thegoodman ,

Nein, an diesem System wird sich gar nichts mehr ändern, weil niemand den Mund aufmacht und sich alle lieber der modernen Sklaverei hingeben. Ich kann den Fragesteller schon verstehen.

Kommentar von Gehoergaeng ,

Du kannst ja auch versuchen es von innen kaputt zu machen. Aber dazu musst du erstmal rein. Und du kannst vielleicht nicht alles ändern, aber dich daran versuchen es erträglicher und gerechter zu machen.

Ich will nicht sagen das du unrecht hast. Glücklich bin ich mit unserem System auch nicht. Aber es wird sich nichts dadurch ändern, wenn man resigniert.

Kommentar von 4luminium ,

Selbstverwirklichung? Schnell fahren, Serien/Filme, die Sonne genießen und nachdenken/nichts tun. Damit macht man kein Geld und ohne Geld kann man nichts machen.

Kommentar von Gehoergaeng ,

Ich verstehe nicht was du mir damit sagen willst. Irgendwas musst du doch machen wollen. Du kannst doch nicht erwarten alles zu bekommen und nichts dafür tun zu müssen. Damit du Filme gucken kannst,  müssen andere Leute auch dafür arbeiten. 

Antwort
von 1234swen, 22

Gut, dann rechnen wir mal den "Luxus" aus:

750€ Miete, kannst du dir wohl abschminken. Da werden bei Hartz 4 eher 300 sein. Die Wohnung wird nicht über so 40 Quadratmeter sein. Ist echt klein, glaub mir, ich habe jetzt 5 Jahre in so einer gewohnt. Essen wird bleiben, aber das wird auch der Posten sein, wo du am meisten überlegst, ob es jetzt die Wurst für 2€ wird oder doch wieder nur trockenes Brot. Kleidung wird auch nicht die beste sein. 200€ bei Hartz 4 zurücklegen, haha, der war gut...

Zumal wenn du es vermeidest zu Arbeiten, dein Hartz 4 irgendwann nur noch aus höchstens der Wohnung und Essensgutscheinen besteht...

Warum arbeiten? Um was aus deinem Leben zu machen. Stimmt, am Anfang hat man nicht viel, aber wenn man nicht anfängt, was aus sich zu machen, darf man sich am Ende nicht beschweren, dass man nix hat.

Antwort
von GanMar, 12

Ich arbeite doch nicht um ein hässliches Auto zu fahren

Niemand verlangt von Dir ein Auto zu fahren. Nimm halt das Fahrrad und für längere Strecken die Bahn.

Antwort
von archibaldesel, 17

Wer sagt denn, dass man nur EUR 2.200 brutto im Monat verdienen darf?

Zudem besteht das Leben aus durchaus mehr, als einem BMW.

Kommentar von 4luminium ,

Ich brauche nicht mehr als eine halbwegs nette Wohnung mit Parkplatz/Garage, ein schickes Auto und einen PC. Von mir aus auch eine 1-Zimmer-Bude.

Antwort
von Mike1405, 21

Genau darüber mache ich mir seit Jahren extensiv Gedanken. Und glaube der Lösung nähergekommen zu sein.

Du fragst dich, was man vom Leben hat, im Text geht es aber nur um Geld. 

LEBEN = GELD?!

Nö.

Geld ist, wie du ja gerade realisierst, extrem wichtig um sich Dinge leisten zu können, die glücklich machen. Und um Dinge von sich fernzuhalten, die unglücklich machen. 

Bitte glaub nicht diesen "Studien", aus denen (falsch) geschlussfolgert wird, dass mehr Gehalt ab 50.000 € nicht signifikant glücklicher macht. Was ein Unsinn. Für mich liegt dieser Betrag bei ca. 100.000 €, mindestens aber 80.000€.

Deine Annahmen sind schon falsch, sodass du nach der ersten Zeile hättest aufhören können zu rechnen. Der Durchschnittsmensch verdient 2.200 € im Monat. 

Ist der Durchschnittsmensch glücklich? 

Nö. Deswegen würde ich sagen, dass dieser tatsächlich eher wenig vom Leben hat. 

Der Durchschnittsmensch denkt auch nicht wirtschaftlich, informiert sich nicht über Berufsaussichten, über Finanzen, Fitness, Gesundheit, wie man ohne Geld Spaß hat... über GAR NICHTS eigentlich.

Mach's einfach wie ich, studier Wirtschaftsinformatik, schnapp dir nen 50-Stunden-Woche-Job mit 52.000 € Verdienst und guten Aufstiegschancen und sei kein Durchschnittsmensch.

Kommentar von TimmiEberhadt ,

GENAU. DAS.

Kommentar von 4luminium ,

Mit Mathematik? Da bin ich raus, hab so schon Probleme mit Mathematik. 

Antwort
von erobine, 15

Hm, Du willst arbeiten aber es soll sich lohnen???? Liegt aber schon an Dir! Jeder ist der Schmied seines eigenen Glücks. Aber mit Arbeit und Fleiß ist alles verbunden

Kommentar von 4luminium ,

Sag das einem Typen im Rollstuhl. "Eigener Schmied"... Sehe ich auch so /irony off

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