Habe in einem Test gelesen, dass das Filmbearbeitungsprogramm Pinacle nicht genug "Spuren" für die Bearbeitung anbietet? Was ist damit gemeint?
By the way: wie gut ist eigentlich das Filmbearbeitungsprogramm in VISTA? Reicht das aus?

Ich bearbeite meine Filme mit "Video deluxe 2007/2008 PLUS". Es bietet 99 Spuren, wobei keine dieser Spuren auf ein Medium (Ton, Bild, Film, Effekt) festgelegt ist.

Das Programm von Pinnacle ist m.E. großer Mist, unsauber programmiert, hat mir mal ne Festplatte zerschrieben und 3.500 EUR Schaden eingefahren.
Ich schwöre auf MAGIX Video DeLuxe.
Die Spuren, die in dem Test (c't?) gemeint waren, sind die Spuren, auf denen gleichzeitig irgendwas "passiert".
Du kannst z.B. auf Spur 1 die Bildspur haben, auf Spur 2 den Originalton, auf Spur 3 Titeleinblendungen, auf Spur 4 Effekte, auf Spur 5 Hintergrundmusik, auf Spur 6 Bild-in-Bild-Material usw.
Da steigt Pinnacle Studio rasch aus.
Das "Ding" in Vista kenne ich nicht, weil mir dieses Betriebssystem noch nicht ins Haus kommt. Das "Ding" von WinXP kannste vergessen, ist Spielkram.

Bei der Filmbearbeitung benutzt man zum Beispiel mehrere Ton-Spuren um Musik, Sound und Sprache anzugleichen. Beispiel bei einer DVD: verschiedene Sprachen, Untertitel, Kommentare zum Film. Das alles sind verschiedene Spuren..

Der Begriff "Spur" stammt aus der Zeit der Bandtechnik. Je mehr Spuren auf einem Band oder Filmstreifen vorhanden waren, umso mehr Informtationen konntest du parallel schreiben. Beim Kinofilm waren/sind das nur die Bild- und die Tonspur. Stell dir vor, du hast eine Filmspur und legst daneben eine deutsche, englische und französische Tonspur; dann hat dein Gesamtband vier Spuren (mechanisch). Ich glaube, in Vista hast du den "Windows Movie Maker" integriert; er bietet ein paar Informationsspuren für etliche Effekte (Beschleunigen, Verlangsamen, Überblenden usw.). Für kleinere Clips sollte er reichen.