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was hat es denn nun mit unserem Unterbewusstsein auf sich?

gefragt von erzengelchen94erzengelchen94 am 10.08.2009 um 14:01 Uhr

dauernd reden wir davon angeblich ist das unterbewusstsein für alles verantwortlich, was wir tun wollen oder nicht wollen, was wir uns merken etc dann gibt es studien die anderes sagen und dann wieder anderes dann heißt es, sowas wie das unterbewusstsein gibt es nicht und ist nur einbildig ich z.b. bin mir sicher dass es das gibt

was hat es denn jetzt nun damit auf sich? was macht es/kann es? was nicht? wie funttioniert das?!


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anonym
beantwortet von LenaBo am 10. August 2009 14:03
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http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbewusstsein

nach freud hat es sehr viel mit erziehung zu tun bzw. dass das unterbewusstsein steuern kann, zu was für eine art mensch man wird, wie man sich charakterlich aufgrund von umwelteinflüssen, erziehung, sozialisation, usw. entwickelt.


Arizona19
beantwortet von Arizona19 am 10. August 2009 14:05
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Um das zu erklären, brauch man sehr sehr sehr viel Zeit. Schau mal bei Google und such 'Sigmund Freud' mit seiner Psychoanalyse, er erklärt das eigentlich ganz gut!


Noergelix
beantwortet von Noergelix am 10. August 2009 14:07
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Das sollte so ähnlich funktionieren, wie der Zugriff des Rechners auf Bereiche der Festplatte, von denen du nichts weißt, zu der Funktion aber echt notwendig sind, oder waren einst mit anderen Sachen abgespeichert. Den Unterbewußten stelle ich mir als riesiges Wissens- und Informationsvorrat, auf welchen wir zwar nicht gewollt, aber irgendwie "Abrufsrechte" bekommen. Unsere Handlungen bekommen damit eine Art "Gerechtfertigung". Ob das aber immer seriös genug ist... Viele sog. "Bauchgefühle", "-entscheidungen" haben ihre Wurzeln ebenfalls im U-Bewußten. Sympathien, Ablehnungen, irrationelle Handlungen auch. Die beeinflussen uns auf eine Art Einbahnwirkung, will sagen, wir haben keine Macht über diese Bereiche. Vielleicht auch gut so.


anonym
beantwortet von rumpi am 10. August 2009 14:03
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Das Unterbewusste ist eigentlich das vegetative. Gehirnfunktionen die normal ablaufen ohne dass wir sie steuern oder denken müssen, wie z.B. atmen, Herzschlag, Verdauung etc. Viele machen einen Hype darum, dass es unterbewusste Warnehmung gibt. Das ist meist hochstilisierter Müll von Vorgängen die sehr wohl bewusst sind allerdings etwas unbemerkt ablaufen.

Kommentar von B5d2963819f5e216f868c8cac782b86csmallredbrodi am 11. August 2009 20:43

Aber auch Routinehandlungen laufen unbewusst ab, ohne dass wir denken oder überlegen müssen, was wir tun. So wie z.B. Nase kratzen, wenn wir einen Film gucken oder wenn wir nachts schlafen. Das passiert unbewusst. Wir müssen nicht auf unsere Hand gucken oder uns darauf konzentrieren, das die Hand zu Nase geht. Sie tut es von allein. Traumata (Ereignisse, die uns stark beeinflussen) wirken in uns weiter, z.B. in Form von Albträumen oder wir vermeiden Situationen, wissen aber nicht warum. All diese Vorgänge laufen im Unterbewusstsein ab. Dazu muss man gar keinen Hype draus machen. Ich finde, du widersprichst dich mit: "Vorgängen die sehr wohl bewusst sind allerdings etwas unbemerkt ablaufen". Wie kann denn etwas bewusst unbemerkt ablauften? Es geht nur entweder oder.

Kommentar von ordrana am 27. August 2009 00:39

was du meinst sind automatisierte handlungen. wie gehen, radfahren, gleichgewicht halten,,... keiner muß genau darüber nachdenken, wie man welchen fuß wann bewegt, aufsetzt,... sowas tut man automatisch und nicht unbewußt. unbewußt bedeutet, daß man sich dessen nicht bewußt ist. käme also dem laufen ohne es zu wollen gleich, wenn man das überhaupt vergleichen kann.

Kommentar von ordrana am 27. August 2009 00:50

was du meinst, sind vitalfunktionen. die sind nicht vom denken abhängig, sondern werden von kleinen schaltzentralen aus gesteuert, ohne daß bewußtsein oder unterbewußtsein zuständig wären.


marlylie
beantwortet von marlylie am 10. August 2009 14:04
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das ist so ein weites wissensgebiet, dass du da am besten mal googelst oder bei der Zeitschrift "spiegel" reingehst, die darüber schon viel berichtet hat. auf jedenfall hat jeder mensch ein unterbewusstsein, das sein leben im wachen wie auch schlafenden zustand beeinflusst. lg



Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 10. August 2009 14:05
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Das Unterbewußtsein ist keine Einbildung und beeinflusst. Dein Denken und Handeln, ohne dass es Dir bewusst ist. Aber wer in sich hineinhorcht, gewinnt erstaunliche Erkenntnisse. Dieses Thema ist zu komplex und da findest Du 1000-fach Info über Google.


Realito
beantwortet von Realito am 10. August 2009 14:05
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Es gibt immer das eine und das andere. Zusammen bilden sie eine Einheit. Bewusstsein: Kontrolle, Denken, koordinieren u.s.w. Unterbewusstsein: Dorthin haben wir keinen Zugriff.


anonym
beantwortet von Snanifo am 11. August 2009 08:21
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Manchmal frage ich mich, ob man unbewusstes Handeln nicht mit Unterbewusstsein verwechselt. Bei vielen Handlungen weiß man erst nachher, wenn man darüber nachdenkt, warum man gerade so gehandelt hat. Aber Unterbewusstsein?

Wenn ich an diese Gedanken herankomme, wieviel "unter" ist es dann noch? Man kann es einfach als Ausrede für Handlungen oder Worte nehmen nach dem Motto: Ich kann doch nichts dafür, mein Unterbewusstsein, von meiner Erziehung her oder anders geprägt lässt mich so handeln. Abr dann ist es schon nicht mehr "unter", sondern sehr bewusst. Natürlich macht man viele Dinge, ohne viel drüber nachzudenken, aber die Möglichkeit besteht. Manchmal kommt es mir vor wie eine Selbstimmunisierung, wie ein Kritikverbot.

Kommentar von B5d2963819f5e216f868c8cac782b86csmallredbrodi am 11. August 2009 20:47

Man kann sich den Unterbewussten Dingen wieder bewusst werden. wenn man unbewusst irgendiwe handelt und es fällt z.B. jemandem negativ auf. Dieser kann uns das mitteilen, wir werden uns somit unseres Verhaltens bewusst und können es korrigieren. Also ist die Ausrede: "Ich kann nichts dafür, passiert alles unterbewisst/unbewusst" schnell entkräftet. Psycholtherapie/-analyse arbeitet auch mit Bewusstmachung von unbewussten Inhalten.


Sonja66
beantwortet von Sonja66 am 11. August 2009 20:07
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Ein Sammelwerk all unser Gedanken.

Es funktioniert wie ein Sammler von Bestellungen. All das, was Du denkst kommt da rein und verhält sich, als hätte man eine Bestellung aufgegeben, einen Wunsch geäußert. Auch wenn die eigenen Gedanken schlecht für einen selbst sind. Es ist trotzdem eine Bestellung, ein Wunsch und wird erfüllt. Das Unterbewußtsein unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse.

Deine Gedanken sind Deine Zukunft.

Was Dir derzeit begegnet, ist ein Spiegel von dem, was Du denkst. Über Dich, über das Leben, über andere.


anonym
beantwortet von ordrana am 27. August 2009 00:57
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das unterbewußtsein ist der teil, der alles registriert ohne daß wir es registrieren müßten. das unterbewußtsein verarbeitet dinge, szenen, bilder vor, bevor die gefilterten informationen an das bewußtsein weitergeleitet und bearbeitet werden können.

wenn du zum beispiel morgens aufstehst, reagiert dein bewußtsein nicht mehr auf die wandfarbe, den sockenhaufen in der ecke,... das unterbewußtsein nimmt beides wahr, hält es zu diesem zeitpunkt für unwichtig und leitet die infos gar nicht an dein bewußtsein weiter. wenn du in jedem moment alles bewußt wahrnehmen würdest was die jeweilige situation an infos bereit hält, würdest du durchdrehen und am ende auf überhaupt nichts mehr wirklich reagieren können.

stell dir einmal eine situation in der fußgängerzone vor, du stehst mitten drinnen und unterhälst dich mit einer freundin. wenn du alle infos komplett wahrnehmen würdest die eine solche situation bereithält, würdest du nicht mehr viel vom gespräch mitbekommen. an infos gäbe es in einer solchen situation sehr viel. zum beispiel die klamotten, farbe, größe, haare, geschlecht, gruppierungen der unterschiedlichsten personen, glöeichzeitig noch die gerüche von hundehaufen, imbißbuden, parfüm, kanal, den pipimarken der hunde an den bäumen,... dann noch die lufttemperatur, den sonnenschein auf der haut, die vorbeifliegenden tauben,... und das alles innerhalb von wenigen sekunden. wie will man aus dieser flut noch die infos herausfiltern, die dir deine freundin mitteilt? und das ganze war nur ein teil davon. das unterbewußtsein, nimmt dies hingegen alles wahr, bearbeitet es und sortiert es nach wichtigkeit. nur wichtige informationen, wie der herannahende mopedfahrer, der direkt auf euch zuhält, wird wahrgenommen, da wichtiger, als die infos der freundin. alles andere wird als unwichtig in schubladen gepackt, welche nachts geöffnet und bearbeitet/verarbeitet werden. manches davon wandert gleich in den müll, anderes wird als möglicherweise wichtig neu einsortiert,.....

natürlich kann man auch mit dem bewußtsdein willentlich solche "unwichtigkeiten" wahrnehmen, wenn man es möchte, aber selbst dann, nimmt man immer nur einen bruchteil wahr und nie alles. wenn man in gleicher situation lieber den zwitschernden vögeln zu hören möchte und sich dafür entscheidet, dann hört man die vögel auch bewußt, was aber wieder nur einen rbuchteil der ganzen informationen aus dieser szene darstellt.

die arbeit des unterbewuß0tseins ist sehr wichtig, zum einen lernen wir damit wir filtern wichtige dinf´ge raus um in gefahrensituationen schnell reagieren zu können ohne nachdenken zu müssen. zum anderen schützt es uns alleine dadurch, daß es alles wahrnimmt davor, daß wir eine gefahr eventuell übersehen könnten, weil wir uns gerade auf etwas anderes konzentrieren. nehmen wir mal unsere vorfahren auf mamutjagd. währnd sie damit beschäftigt sind sich komplett auf die zu erlegende beute zu konzentrieren, also das komplette bewußtsein auf ein ziel gerichtet haben und dort infos verarbeiten, würde kein mensch feststellen, daß von hinten ein rudel wölfe lauert und die jäger selbst angreifen möchte. das unterbewußtsein nimmt allerdings auch das knacken hinter uns wahr, filtert es aus den ganzen sinneswahrnehmungen heraus und sucht nach ählichen situatioenen in der vergangenheit und stuft es als wichtig oder unwichtig ein. wurde bis zu diesem zeitpunkt nur einmal ein solches ästeknacken hinter einem erlebt und es stammte von einem kaninchen, wird das unterbewußtsein es als unwichtig abtun und bei seite schieben. bestand die bis dahin gemacht erfahrung allerdings daraus, daß es ein bär gewesen ist, wird es als wichtig eingestuft und als gefahr ans bewußtsein weitergeleitet.

damit könnte man sagen, das eigene überleben, denn mehr will das unterbewußtsein eigentlich nicht, hängt davon ab, wie viele erfahrungen dem unterbewußtsein zur verfügung stehen.

ich hoffe, das war nun einigermaßen verständlich erklärt. ;)


Hypnoseland
beantwortet von Hypnoseland am 27. August 2009 13:17
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Von der Wissenschaft wurde das Bewusstsein etwa so definiert: "Jedes Wesen, dass sein Spiegelbild, oder ein Foto.erkennt, hat ein Bewusstsein". Wenn es also ein Bewusstsein gibt, dass da nur der Mensch und einige Tierarten haben, dann muss es auch etwas andere geben. Aber da ist schon der Nächste Streit. Die Einen sprechen vom Unbewussten, die Anderen vom Unbewussten und Unterbewusstsein. Der große Unterschied ist eigentlich nur, dass im 2. Fall, alles was da unbewusst und "selbsttätig abläuft, im Unbewussten ist, die Gefühle, Instinkte und Triebe, auch der große Speicher( denn das vergisst ja nichts) im Unterbewusstsein angesiedelt ist. In Wahrheit ist ja alles beisammen, nur im Schlaf geht das Bewusstsein auf ein Minimum zurück - es schläft mit. Anders das Unter (UN)bewusste, es kann und darf nicht schlafen, das wäre tödlich! Weder Lungen noch Herz, oder der Kreislauf könnten funktionieren! Natürlich ist das Unterbewusstsein mächtiger, wir tun doch bewusst gar nichts, wenn nicht ein Gefühl dabei ist -wozu auch! Trotzdem ist unser Bewußtsein (anders als bei -Tieren), dominant. Na ja, in vielen Großbetrieben hat der Chef auch keine Ahnung, was Unten so läuft, und ohne die Unten, wäre er auch nicht Chef. Eine Ausgewogenheit ist am Besten. Gefühle nicht verdrängen, aber kontrolliert leben.


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