Was hat das spielen, musizieren mit dem Bass eigentlich mit Mathematik zu tun ? Mir hat einer gesagt, nur wenn man Mathe gut kann dann kann man auch gut mit dem Bass spielen. Wie denkt Ihr drüber ?

Er meint evtl. dass ein Bass im Gegensatz zur Gitarre keine Bünde besitzt die anzeigen, wo eine Seite gedrückt werden muss. Dass muss der Spieler selber wissen. Das könnte er aufgrund von Physikalisch-mathematischen Gesetzmäßigkeiten tatsächlich berechnen - ist also Blödsinn, denn so schnell kann niemand rechnen. Ausserdem weiss ein Bassspieler einfach durch Übung, wann er wo drücken muss. Letztendlich hat Musik selbst viel mit Mathematik zu tun, aber noch mehr mit Gefühl. Siehe Joh. Seb. Bach - der wahrscheinlich gefühlvollste Mathematiker unter den Komponisten.
Musik an sich hat sehr viel mit Mathematik zu tun. Für alle, die sich mit dem Quintenzirkel herumplagen, Tonleitern und Akkorde lernen bzw. überhaupt Musiktheorie lernen und anwenden wollen, ist Mathe wichtig. Allerdings sind da "plus" und "minus" völlig ausreichend, man braucht keine Differenzialrechung zu beherrschen ;-) Und das gilt für alle Musiker, egal welches Intrument sie spielen, und zwar umso mehr, je mehr sie in Richtung Improvisation gehen wollen.
Hallo Du Theoretiker. Für den Quintenzirkel muss man nur zählen können und der Rest der Musiktheorie hat auch nicht viel mehr mit "höherer" Mathematik zu tun. Mathe brauchst Du erst, wenn Du Akkustik (also die Physik der Töne) betreiben willst.

das halte ich mit Verlaub für ausgemachten Blödsinn :-)
zacki1 am 20. Mai 2009 09:33 du hast recht,die meisten antworten sind blödsinn

Hat der jemand auch erklärt, warum das so sein soll? Musik kann man zwar immer wieder mit Wissenschaft erklären, aber für mich hängt das keineswegs zusammen. Ich glaube abgesehen davon auch nicht, dass all die großen Bassisten zwangsläufig gute Mathematiker sind.

oh man,hier wimmelt es nur so von fachleuten.mathematik ist für bass besonders wichtig weil bass hauptsächlich ein rhytmusinstrument ist.man muss die noten (pausen noch wichtiger) zählen können.dabei ist bruchrechnen angesagt. bei 5/4,7/4 ist das schon anspruchsvoll.wenn du noch fragen hast kannst du mich gerne mal anrufen.01723572229

Die Noten haben klare mathematische verhältnisse miteinender aber das hat im Praxis wenig Wert. Man muss ja hören wann die Intervalle rein klingen und das ist wichtig besonders wenn man mit anderen spielt.
Der direkte Zusammenhang ist absoluter Blödsinn auch wenn viele Untersuchungen zeigen, dass Musiker besser Mathe lernen können. Aber zur Mathematik: Eine bestimmte Anzahl von Schwingungen (z.B. einer Saite) pro Sekunde nennt man Frequenz (Maßeinheit: Hertz). Zu jedem Ton ist eine bestimmte Frequenz zugeordnet (bzw. umgekehrt). Der Abstand zweier Töne lässt sich durch das Verhältnis der Frequenzen bestimmen. Bei einer Oktave ist z.B. das Verhältnis 2:1. Konkret: Der Kammerton a liegt bei 440 Hertz. Das nächste a hat 880 Hertz usw. Bei einer Quinte (5Töne bzw. 7Halbtöne oder 7 Bünde) ist das Verhältnis 2:3, eine Quarte hat 3:4. Also wenn Du willst KANNST Du alle Tonabstände (Intervalle) in solchen Verhältnissen von Frequenzen darstellen - MUSST Du aber nicht!
zacki1 am 20. Mai 2009 09:34 das wollte er gar nicht wissen

Und wenn man gut in Biologie ist, fällt einem das Schlagzeugspielen quasi in den Schoss!
ein bass hat keine bünde???^^ na kla hat er welche^^
Hmmm.... ich hab hier zwei Bässe ohne Bundstäbchen stehen - und drei mit Bundstäbchen. Hat jetzt die Mehrheit recht und sind die zwei gar keine Bässe? :-)